Ab heute: Alle Unternehmen müssen Zahlungen über IRIS akzeptieren

Kurznachricht vom Montag, 1. Dezember 2025:

iris scan

Ab dem 1. Dezember 2025 findet eine bedeutende Veränderung in der Art und Weise statt, wie Unternehmen in ganz Griechenland Zahlungen abwickeln. Die Regierung hat vorgeschrieben, dass alle Einzelhandelsunternehmen – von kleinen Geschäften bis hin zu großen Ketten – Zahlungen über das Sofortzahlungssystem IRIS akzeptieren müssen. Diese neue Regelung zielt darauf ab, Transaktionen zu rationalisieren, die Transparenz zu verbessern und die Zahlungslandschaft zu modernisieren.

Was ist IRIS?

IRIS ist eine Sofortzahlungsplattform, die schnelle und sichere Transaktionen zwischen Verbrauchern und Unternehmen ermöglichen soll. Sie integriert POS-Terminals, Registrierkassen und die Systeme der Steuerbehörde (AADE) in einer einzigen Umgebung und stellt so sicher, dass jede Zahlung erfasst und eine Quittung in Echtzeit ausgestellt wird.

Was bedeutet das für Verbraucher und Unternehmen?

Für Verbraucher verspricht diese Änderung einfachere, schnellere und bequemere Zahlungserfahrungen. Für Unternehmen hingegen bedeutet sie eine neue Realität mit strengen Compliance-Anforderungen:

– Alle Zahlungen, ob per Karte oder IRIS, müssen über das Kassensystem abgewickelt werden und sofort eine Quittung generieren.
– Unternehmen müssen eine nahtlose Integration zwischen ihren POS-Geräten, Registrierkassen und AADE-Systemen sicherstellen.
– Die Nichteinhaltung kann zu erheblichen Geldstrafen führen: 10.000 € für Unternehmen mit einfacher Buchführung und 20.000 € für Unternehmen mit doppelter Buchführung.
– Kleinere Gemeinden (bis zu 500 Einwohner) und Inseln mit weniger als 3.100 Einwohnern profitieren von reduzierten Geldstrafen.
– Unternehmen, die POS-Geräte verwalten, müssen mit Geldstrafen zwischen 100.000 € und 300.000 € rechnen, wobei für jedes nicht aktualisierte Terminal eine Strafe von 500 € verhängt wird.

Übergangsphase und zukünftige Erweiterung

Die Behörden haben eine Übergangsphase mit Empfehlungen anstelle von sofortigen Strafen zugesichert, insbesondere wenn technische Probleme auftreten, die nicht von den Unternehmen verschuldet sind. Dieser Ansatz soll den Unternehmen helfen, sich reibungslos an das neue System anzupassen.

Mit Blick auf die Zukunft wird das IRIS-System ab Mitte 2026 durch die EuroPA-Initiative auf Länder wie Italien, Spanien, Portugal, Skandinavien und Polen ausgeweitet, wodurch sofortige grenzüberschreitende Zahlungen ermöglicht werden.

Schlussbemerkungen

Die obligatorische Einführung von IRIS-Zahlungen ist ein bedeutender Schritt vorwärts für das digitale Zahlungsökosystem Griechenlands. Unternehmen müssen schnell handeln, um die neuen Vorschriften einzuhalten, Strafen zu vermeiden und ihren Kunden moderne, effiziente Zahlungsoptionen anzubieten.

Quelle: Hania News

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