Steigende Umsätze im Supermarktsektor, Rückläufige Zahlen bei Cash & Carry, Einschränkungen in der Gastronomie und sparsame Touristen.

Steigende Umsätze im Supermarktsektor
Der Lebensmitteleinzelhandel profitiert in bestimmten Regionen besonders von der erhöhten Touristenzahl.
In einigen touristisch stark frequentierten Gebieten liegt das Umsatzplus der Supermarktketten deutlich über fünf Prozent.
Die Supermarktketten mit den meisten Filialen in diesen Zonen erzielen den größten Gewinnzuwachs.
Ketten wie AB Vasilopoulos, Lidl Hellas und My Market Local zeigen hier starke Präsenz.
Diese Entwicklung hängt eng mit der gestiegenen Nachfrage durch Besucher zusammen.
Viele greifen wegen hoher Preise in der Gastronomie lieber auf den Einzelhandel zurück.
Rückläufige Zahlen bei Cash & Carry
Im Gegensatz dazu bleibt die Großhandelsbranche, vor allem der Cash & Carry-Sektor, auf einem stagnierenden Niveau.
Die Umsätze dieser Anbieter wachsen praktisch nicht gegenüber dem Vorjahr.
Berücksichtigt man die durchschnittliche Preissteigerung von etwa 1,5 %, sinkt das tatsächliche Absatzvolumen sogar.
Metro, Mart und ENA AE, die bekanntesten Akteure in diesem Bereich, spüren diese Entwicklung besonders.
Vor allem die schwache Gastronomie macht ihnen zu schaffen.
Großkunden im Horeca-Segment kaufen weniger, was die Nachfrage im Großhandel drückt.
Einschränkungen in der Gastronomie und sparsame Touristen
Die Gastronomiebranche hat weiterhin große Herausforderungen zu stemmen.
Neben steigenden Kosten verändert sich auch das Ausgabeverhalten der Touristen.
Viele Besucher aus verschiedenen Ländern geben ihr Geld deutlich vorsichtiger aus.
Teure Restaurantbesuche meiden sie oft und suchen nach Alternativen.
Supermärkte in der Nähe der Unterkunft werden dadurch zur beliebten Option.
Diese Zurückhaltung beeinflusst die gesamte Wertschöpfungskette im Lebensmittelhandel.
Supermarktketten auf den Inseln
Auf den griechischen Inseln haben einige Supermarktketten eine ziemlich starke Marktstellung. Masoutis AE steht ganz vorn und betreibt direkt 48 Filialen.
Über die Beteiligung an der SY.N.KA Kreta Supermärkte AG kommen noch ein gutes Dutzend dazu. Masoutis will mit der geplanten Übernahme von ANEDIK Kritikos um weitere 39 Geschäfte wachsen – das klingt nach einer ziemlich ehrgeizigen Expansion, oder?
Direkt dahinter folgt der Sklavenitis-Konzern mit 35 eigenen Filialen. Über die Zusammenarbeit mit Halkiadakis AE kommen noch 41 weitere dazu.
Diese Ketten bedienen sowohl die lokale Bevölkerung als auch die vielen Touristen. Sie machen einen Großteil des organisierten Lebensmitteleinzelhandels auf den Inseln aus – und ehrlich gesagt, ohne sie wäre es für viele Bewohner und Reisende wohl ziemlich umständlich.
Dimitra Market und Galaxias AE spielen auch eine Rolle, aber im Vergleich sind sie etwas kleiner unterwegs.
Kette | Anzahl Filialen (direkt) | Anzahl Filialen (indirekt) | Fokusgebiete | Wichtige Aktionen |
|---|---|---|---|---|
Masoutis AE | 48 | 39 | Inseln, touristische Gebiete | Geplante Übernahme von ANEDIK Kritikos |
Sklavenitis | 35 | 41 | Ägäis, Kreta | Zusammenarbeit mit Halkiadakis AE |
AB Vasilopoulos | nicht angegeben | Weniger stark vertreten | Festland, Küstenregionen | Stärkere Expansion erwartet |
Lidl Hellas | nicht angegeben | Keine indirekten | Großstädte, touristische Orte | Konzentration auf organisierten Einzelhandel |
My Market Local | nicht angegeben | Keine indirekten | Lokale Märkte | Ausbau im Einzelhandel |
Die Anbieter organisieren den Handel auf dem Festland und den Inseln ganz unterschiedlich. Gerade in den tourismusgeprägten Regionen spürt man, wie der Wettbewerb ordentlich Fahrt aufnimmt.

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