Der griechische Premierminister Mitsotakis heute am kürzlich fertiggestellten Plakiotissa-Staudamm und die gestrige Unterzeichnung des Vertrages für den Barmania-Staudamm.

Der griechische Premier auch am Plakiotissa-Damm
Der Premierminister zeigte sich sehr erfreut über die Fertigstellung des Plakiotissa-Damms in Mesara. Dieses Projekt wurde 2007 begonnen, und nach all den Jahren ist das Hauptbauwerk nun endlich fertig.
Er erwähnte, dass die Finanzierung für den nächsten Schritt – die Ausschreibung der an den Damm angeschlossenen Bewässerungsnetze – bereits geregelt ist. Diese Netze sollen rund 30.000 Hektar produktives Ackerland auf Kreta mit Wasser versorgen, was keine Kleinigkeit ist.
Der Damm fügt sich in ein größeres Projekt zur Verbesserung der Wasserwirtschaft auf Kreta ein. Vor nicht allzu langer Zeit hat die Regierung ein weiteres großes Wasserprojekt im Bramiana-Komplex genehmigt.
Es gibt eine Reihe weiterer großer und mittelgroßer Projekte, die entweder in Vorbereitung sind oder bereits umgesetzt werden. Der Premierminister wies darauf hin, wie wichtig es ist, halbfertige Bewässerungsprojekte in ganz Griechenland abzuschließen.
Zu viele dieser Projekte haben bereits Millionen von Steuergeldern verschlungen, aber die Landwirte haben immer noch nicht das zuverlässige Wasser, das sie brauchen. Der Plakiotissa-Damm selbst fasst stolze 18 Millionen Kubikmeter Wasser.
Sobald alles in Betrieb ist, werden die Landwirte nicht mehr so sehr auf Brunnen oder Flickschusterei bei der Bewässerung angewiesen sein. Das könnte die Produktivität privater landwirtschaftlicher Flächen erheblich steigern.
Außerdem ist eine neue, umfassende Studie zur Wasserbewirtschaftung auf Kreta in Arbeit. Derzeit befindet sich der Damm in der ersten Auffüllungsphase, was ein großer Meilenstein ist.
Die Hoffnung besteht darin, eine kontinuierliche Wasserversorgung sicherzustellen, die die Landwirtschaft unterstützt und der lokalen Wirtschaft, die stark von der Landwirtschaft abhängt, einen Schub verleiht. Das ist jedenfalls das Ziel.

Die wichtigsten Punkte zum Plakiotissa-Projekt:
Eigenschaft | Details |
|---|---|
Baubeginn | 2007 |
Fertigstellung des Hauptdammes | Abgeschlossen |
Speicherkapazität | 18 Millionen Kubikmeter |
Bewässerungsfläche | ca. 30.000 Hektar |
Finanzierung der Netze | gesichert und bereit für die Ausschreibung |
Rolle in der Wasserwirtschaft | Teil größerer Initiativen auf Kreta |
Der Premierminister unterstrich die Rolle des Projekts bei der Bewältigung alter Probleme und das anhaltende Versprechen der Regierung, ausreichend Wasser für Kretas Landwirte zu sichern.
Bramianos-Staudammprojekt auf Kreta

Im Mittelpunkt des Projekts stehen der Bau zusätzlicher Anlagen für den Bramiano-Stausee und die Verbesserung des Hochwasserschutzes in Gra Lygia. Es ist auch mit dem Myrtos-Damm in Lasithi verknüpft.
All dies soll zur Wasserbewirtschaftung beitragen und die Situation bei starken Regenfällen im Süden Kretas sicherer machen. Das Budget, einschließlich Mehrwertsteuer, beläuft sich auf etwa 53,5 Millionen Euro.
Nach der Vertragsunterzeichnung hat man sich drei Jahre Zeit gelassen, um das Projekt zu verwirklichen, was ehrgeizig, aber nicht unverschämt erscheint.
Standort und Umfang
Der Großteil der Arbeiten findet in der Umgebung von Ierapetra statt – Dörfer wie Mythoi, Myrtos, Gra Lygia und Makrylia sind mit von der Partie. Das Hauptaugenmerk liegt sowohl auf den Dämmen als auch auf den lokalen Flüssen, um Überschwemmungen einzudämmen.
Die wichtigsten Aufgaben des Projekts:
– Fertigstellung zusätzlicher Sicherheits- und Betriebseinrichtungen am Bramiano-Damm.
– Bau einer neuen Straße um den See, um den Zugang zu erleichtern.
– Verbesserung der Wasserentnahme aus der Kalamaukianos-Quelle zur Stärkung des Bramiano-Stausees.
– Bewirtschaftung des Bramiano, des Diavata und anderer Bäche in der Region.
– Einrichtung von Entwässerungsnetzen in Gra Lygia zur Verbesserung des Wasserabflusses.
Myrtos-Damm und zugehörige Anlagen
Der Plan umfasst mehr als nur Bramiano. Dazu gehören:
– Der Bau des Myrtos-Damms selbst.
– Eine Straße, die das Seeufer des Myrtos-Damms umrundet.
– Das Pumpwerk A1 mit allen erforderlichen elektromechanischen Einrichtungen.
– Eine Hebeleitung, die von der Pumpstation bis zum Reservoir D3 führt.
– Eine weitere Druckrohrleitung, die das Pumpwerk direkt mit dem Stausee verbindet.
Steuerungs- und Überwachungssysteme
Zur Überwachung der Staudämme von Bramiano und Myrtos sowie ihrer Reservoirs und Pumpstationen wird ein automatisches Kontrollsystem eingerichtet. Die Idee ist, sowohl die Sicherheit als auch die Effizienz zu erhöhen, obwohl jeder, der schon einmal mit automatisierten Systemen gearbeitet hat, weiß, dass es immer eine Lernkurve gibt.
Andere wichtige Wasserprojekte auf Kreta
Neben Bramiano und Myrtos gibt es auf Kreta noch drei weitere große Projekte, die in Angriff genommen werden. Eines davon ist der Tavronitis-Damm.
Bei diesem Projekt handelt es sich um eine öffentlich-private Partnerschaft im Wert von 267 Millionen Euro mit einer Laufzeit von 30 Jahren. Die ersten vier Jahre sind für den Bau und die Modernisierung der Wasserinfrastruktur vorgesehen – wer weiß, was danach kommt, aber es ist ein langer Weg.
Der Platy-Staudamm befindet sich vor dem Beginn des Ausschreibungsverfahrens durch das Ministerium für Umwelt, Forstwirtschaft und Klimawandel.
Schließlich gibt es noch das Projekt für den Chochlakia-Stausee und den Agios-Ioannis-Damm in Lassithi.


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