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Kann der Blackout an griechischen Flughäfen wieder passieren?

In Griechenland sorgt veraltete Technik im Verkehrsbereich immer wieder für Probleme. Beim jüngsten Ausfall im Luftraum über Athen zeigte sich, dass alte Kommunikationssysteme, ignorierte Warnungen und Mitarbeitende, die Überstunden schieben, eine gefährliche Mischung ergeben.

athens airport aegean launching
Eine A320 Airbus der Aegean startet vom Flughafen Athen.

Untersuchungen und Fachleute sagen, dass ohne schnelle Modernisierung ähnliche Vorfälle immer wieder auftreten könnten. Die nötigen Erneuerungen bleiben oft Stückwerk, sodass das Land regelmäßig haarscharf an größeren Ausfällen vorbeischrammt.

Unmögliche genaue Bestimmung des Ausfalls – OTE hatte seit 2019 gewarnt

Der Untersuchungsbericht sagt, dass man den Ausfall im Luftraumzentrum Athen nicht mehr exakt nachvollziehen kann. Fehlende oder unvollständige Protokolle machen eine klare Ursachenbestimmung praktisch unmöglich.

Ohne diese Aufzeichnungen bleiben viele Fehlerquellen einfach Spekulation. Technische Komponenten geraten aus dem Takt – manchmal wegen Materialproblemen, manchmal durch Zeitgeber, Hitze oder Stromschwankungen.

Solche Faktoren können einzeln oder zusammen auftreten. Die Nachverfolgung wird dadurch noch schwieriger.

Die eingesetzten Schnittstellen und Systeme sind veraltet. Alte Übertragungsarchitekturen liefern kaum brauchbare Diagnosedaten und garantieren keine stabile Funktion.

Dadurch kann man aus alten Logs keine klaren Fehlerketten ableiten. OTE, der Netzbetreiber, hat schon seit 2019 immer wieder Modernisierung gefordert.

Damals empfahl OTE, von den alten synchronen Strukturen zu einer IP-basierten, breitbandigen Architektur zu wechseln. Das hätte die Ausfallsicherheit und die Diagnosemöglichkeiten verbessert.

Kurz zu den Problemen der Infrastruktur:

  • Das Voice-Communication-System nutzt Technik, die Hersteller kaum noch unterstützen.
  • Veraltete Netze liefern nur wenige Monitoring-Daten.
  • Ohne Support steigt das Risiko für Störungen und lange Ausfallzeiten.

Folgen dieser Situation:

  1. Weniger Transparenz bei Störungen – ohne Logs bleibt vieles im Dunkeln.
  2. Längere Wiederherstellung – Ersatzteile und Know-how für alte Systeme fehlen oft.
  3. Wiederholungsgefahr – ohne Modernisierung bleiben die Schwachstellen bestehen.

Typische Szenarien, die das verdeutlichen:

  • Ein Ausfall der Taktung legt mehrere Systemteile lahm. Mit lückenhaften Protokollen weiß niemand, wo es zuerst geknallt hat.
  • Ein Problem bei der Stromversorgung verursacht Spannungseinbrüche. Die Spuren in den Aufzeichnungen sind so dünn, dass man sie leicht übersieht.

Eine moderne, IP-basierte Lösung bringt nicht nur schnellere Datenübertragung. Sie bietet auch bessere Diagnosewerkzeuge und mehr Support vom Hersteller.

Was Fachleute fordern:

  • Umfassendes System- und Fehlerlogging einführen.
  • Umstieg auf IP-basierte Netzwerke mit Redundanz.
  • Regelmäßige Tests für Zeitbasis und Stromversorgung.
  • Verträge mit Herstellern für langfristigen Support oder Ersatz.

Warnungen wie die von OTE sollte man nicht ignorieren. Wer Modernisierung verschiebt, verpasst die Chance, Fehlerquellen wirklich zu beheben.

Technik, die altert, und lückenhafte Dokumentation führen dazu, dass man später keine saubere Analyse mehr machen kann. Der Bericht schiebt die Schuld nicht direkt OTE zu, aber er zeigt: Veraltete Technik und schlechte Aufzeichnung machen es unmöglich, Fehlerursachen sicher zu bestimmen.

Ohne vollständige Protokolle und moderne Überwachung bleibt die Analyse von Vorfällen ein Ratespiel. Die Empfehlungen sind klar: Alte Technik raus, robuste Protokollierung und Monitoring rein.

Nicht ausgeschlossen, dass so etwas wieder passieren kann

Flugzeug kurz nach dem Start vom internationalen Flughafen Heraklion
Flugzeug kurz nach dem Start vom internationalen Flughafen Heraklion

Der Generalsekretär der Flugverkehrskontrolle warnt: So ein Vorfall kann durchaus wieder passieren. Er fordert eine schnelle Sicherheitsbewertung und fragt, ob die Kontrollstellen wirklich dauerhaft mit voller Kapazität laufen sollten.

Bis zur Klärung empfiehlt er, die Arbeitslast zu senken, um Risiken zu reduzieren. Er sagt auch, dass die Luftverkehrskontrolle nur so lange sicher läuft, wie die Technik mitspielt.

Wenn wieder Ausfälle auftreten, wird’s ernst – viele Systeme sind alt und dringend ersetzungsbedürftig. Alte Geräte machen das System anfällig und erschweren die sichere Überwachung der Flüge.

Die Forderung richtet sich klar an den Staat. Die Modernisierung darf nicht warten, bis der nächste Vorfall die Gefahr erneut aufzeigt.

Neue Systeme könnten die Stabilität verbessern und den Job der Kontrolleurinnen und Kontrolleure erleichtern. Mit aktueller Technik lassen sich Fehler einfach schneller finden und beheben.

Wichtige Punkte:

  • Sicherheit prüfen: Safety-Assessment muss zeigen, ob volle Kapazität okay ist.
  • Vorübergehend Auslastung runterfahren.
  • Alte Technik ersetzen.
  • Staatliche Verantwortung – Investitionen müssen endlich Priorität haben.
  • Vertrauen der Öffentlichkeit stärken: Es geht nicht darum, Angst vorm Fliegen zu schüren.

Was passiert, wenn die Erneuerung weiter stockt?

  1. Das Risiko für Ausfälle steigt.
  2. Flugverspätungen oder Bodenhaltungen werden wahrscheinlicher.
  3. Mehr Stress für das Personal bei Störungen.
  4. Sicherheitslücken, wenn Fehler sich aufschaukeln.

Er sagt, dass er und seine Familie weiter fliegen. Es geht nicht ums Verteufeln, sondern um Sicherheit für Passagiere und Personal mit besserer Technik.

Seine konkreten Vorschläge:

  • Sofort ein Safety-Assessment starten.
  • Falls nötig, die Verkehrsbelastung vorübergehend senken.
  • Austauschprogramm für alte Systeme planen und finanzieren.
  • Kurzfristige Maßnahmen für mehr Redundanz bei kritischen Teilen.

Die Ausrüstung hätte schon 2010 ersetzt werden müssen

airport equipment

Die Ausrüstung für die Luftverkehrsüberwachung stammt aus den späten 1990er Jahren. Sie ist längst überholt.

Technische Geräte, die seit 1999 laufen, passen kaum noch zu modernen Standards. Das Risiko für Störungen steigt dadurch spürbar.

Er sagt immer wieder, dass der Austausch spätestens ab 2010 notwendig gewesen wäre. Die Verzögerung hat Ersatzteile knapp gemacht und der Hersteller bietet keinen Support mehr.

Reparaturen werden dadurch teurer und ziehen sich hin. Manchmal muss man improvisieren, weil Originalteile fehlen.

Die Fluggesellschaften finanzieren das System größtenteils selbst. Sie zahlen Gebühren für Strecken- und Terminaldienste, aus denen Wartung und Modernisierung bezahlt werden.

Private Betreiber stemmen also die Kosten für Löhne, Ersatzteile und Technik. Staatliche Gelder spielen kaum eine Rolle.

Der Staat gibt dafür fast nichts aus dem Haushalt dazu. Die zuständige Behörde entscheidet aber, wie die Gebühren eingesetzt werden.

Das führt zu Abhängigkeiten. Am Ende hängt viel von Verwaltungsentscheidungen ab, nicht vom Bedarf vor Ort.

Kritiker sagen, die Mittel fließen nicht komplett in die Infrastruktur zurück. Ein Teil der Einnahmen landet anderswo.

Außenstehenden bleibt oft unklar, wie viel wirklich in die Modernisierung geht. Die Nachvollziehbarkeit fehlt.

Veraltete Systeme bringen technische Risiken mit sich:

  • Fehlerdiagnosen dauern länger, weil Ersatzteile fehlen.
  • Kein Support mehr für alte Hardware.
  • Moderne Software lässt sich schwer integrieren.
  • Die Betriebskosten steigen, weil alles ineffizienter läuft.

Auch das Personal merkt die Folgen. Sie arbeiten mit alten Schnittstellen und müssen oft improvisieren.

Das senkt die Effizienz. In kritischen Situationen wächst der Druck auf die Leute.

Typische Folgen veralteter Ausrüstung:

  1. Ausfälle und Störungen häufen sich.
  2. Reparaturen dauern länger.
  3. Notlösungen kosten mehr.
  4. Neue Systeme passen oft nicht richtig zusammen.
  5. Die Ausbildung wird durch alte Technik erschwert.

Die Fluggesellschaften zahlen, aber die Verwaltung entscheidet über das Geld. Das sorgt für einen Interessenskonflikt.

Die Firmen investieren, haben aber kaum Einfluss auf die Prioritäten. Das fühlt sich oft unfair an.

In der Praxis sind Ersatzteile für 90er-Jahre-Geräte fast nicht mehr zu bekommen. Techniker greifen auf Gebrauchtteile zurück oder müssen Spezialanfertigungen bestellen.

Reparaturen ziehen sich dadurch hin und werden teurer. Nicht selten steht dann alles still.

Fachleute diskutieren verschiedene Empfehlungen:

  • Gelder sollten speziell für Luftnavigationsgeräte reserviert werden.
  • Externe Audits könnten die Mittelverwendung prüfen.
  • Ein klarer Investitionsplan mit festen Fristen wäre hilfreich.
  • Verträge mit Herstellern sollten längeren Support garantieren.

Kurzfristig helfen präventive Wartung, Ersatzteillager und Leihsysteme. Aber ehrlich gesagt – ohne komplette Modernisierung bleibt das alles nur Flickwerk.

Die Debatte dreht sich um Transparenz und Verantwortlichkeit. Solange niemand offenlegt, wie die Gebühren verteilt werden, bleiben Zweifel.

Das kratzt am Vertrauen in die Verwaltung. Betreiber fühlen sich nicht ernst genommen.

«Wir warnen seit Jahren – und doch blieb vieles ungetan»

Flughafen Zugangskontrollen zur Abflughalle
Flughafen Zugangskontrollen zur Abflughalle

Er bringt es auf den Punkt: Behörden und Verantwortliche hatten genug Zeit, Probleme zu erkennen. Trotzdem folgten meist nur Ankündigungen und Verträge, die wenig änderten.

Dieses Muster zieht sich seit Jahren durch. Worte reichen einfach nicht.

Versprechen und symbolische Unterschriften bringen keine sichtbaren Verbesserungen. Viele kritische Einrichtungen laufen immer noch mit Technik, die längst nicht mehr mithalten kann.

Warnungen gab es genug. Seit 2023 meldete die Fachvertretung mehrfach schriftlich und öffentlich die Dringlichkeit.

Diese Hinweise gingen an Ministerien und Führungsebenen. Trotzdem blieb es meist bei Lippenbekenntnissen.

Die Geräte stammen aus einer anderen Zeit. Sie waren nie für den heutigen Dauerbetrieb und die steigende Auslastung gedacht.

Jetzt laufen sie rund um die Uhr und verschleißen schneller. Fehler passieren dadurch häufiger.

Kompatibilität zwischen alten und neuen Systemen bleibt ein Dauerproblem. Schon seit Jahren weiß man, dass ältere Komponenten nicht mehr reibungslos mit neuen Geräten zusammenspielen.

Das Risiko für Störungen steigt, Updates werden zur Geduldsprobe. Ohne abgestimmte Erneuerungspläne bleibt jeder Übergang riskant.

Im Alltag sieht man die Folgen direkt. Fällt eine zentrale Komponente aus, zieht das Kreise im ganzen System.

Einzelne Störungen können sich ausweiten und alles lahmlegen. Das erhöht die Zahl und Schwere der Zwischenfälle.

Das Personal steht dann unter enormem Druck. Sie müssen Ausfälle unter schwierigsten Bedingungen beheben.

Das Tempo der Modernisierung bleibt einfach zu langsam. Projekte verzögern sich durch Bürokratie, Abstimmungsprobleme und zähe Haushaltsfreigaben.

Experten fordern klarere Prioritäten und schnellere Verfahren. Investitionen müssen endlich dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

Er fordert konkrete Schritte:

  • Bestandsaufnahme aller kritischen Systeme sofort.
  • Prioritätslisten für Austausch und Reparatur nach Risiko.
  • Kurzfristige Maßnahmen gegen Ausfälle.
  • Schnellere Beschaffungswege mit festen Zeitplänen.
  • Bessere Abstimmung zwischen Ministerien, Behörden und Betreibern.

Modernisierung heißt nicht nur, alte Hardware auszutauschen. Es braucht auch Betreuungskonzepte, Schulungen und regelmäßige Wartung.

Ohne langfristige Betriebssicherheit bleibt jede Neuanschaffung ein Tropfen auf den heißen Stein.

Geld spielt natürlich eine große Rolle. Investitionen sind teuer, aber Ausfälle kosten am Ende meist mehr.

Verzögerte Modernisierung treibt die Kosten hoch – Notfallreparaturen und Ausfälle schlagen ordentlich zu Buche.

Vorsorgliche Finanzierung wäre auf Dauer günstiger. Aber wer will das schon hören?

Transparenz fehlt oft. Berichte über den Zustand der Infrastruktur und Fortschritte bei Modernisierungen schaffen Vertrauen.

Öffentliche Zeitpläne und Evaluationsberichte helfen, Verantwortlichkeiten sichtbar zu machen.

Das Personal darf man nicht vergessen. Techniker und Betreiber arbeiten unter Druck, besonders wenn alte Systeme ständig Probleme machen.

Mehr Ausbildung und Unterstützung könnten hier helfen. Stabiler Betrieb braucht eben nicht nur Technik, sondern auch motivierte Fachkräfte.

Krisen sollten eigentlich ein Weckruf sein. Ein großer Ausfall könnte die Chance bieten, endlich Tempo zu machen.

Entscheider müssten dann von Ankündigungen zu echten Maßnahmen wechseln. Nur so lassen sich weitere Störungen verhindern.

EEEKE: „Im Sommer kann der Verkehr nicht bewältigt werden“

Passagiere verlassen den Shuttle-Bus
Passagiere verlassen den Shuttle-Bus, welcher sie von ihrem gelandeten Flugzeug abgeholt hat, am Terminal des Flughafens Heraklion.

Die Gewerkschaft der Fluglotsen warnt, dass das System die steigenden Flugbewegungen im Sommer nicht schafft.

Sie meint, die vorhandene Technik und die Abläufe reichen nicht aus, wenn die Saison ihren Höhepunkt erreicht und deutlich mehr Flüge anstehen.

Die Bedingungen sind momentan so, dass eine erhöhte Nachfrage im Luftverkehr einfach nicht zuverlässig abgewickelt werden kann.

Das führt zu mehr Verspätungen, möglichen Luftsperren und noch mehr Druck auf Personal und Infrastruktur.

Die Gewerkschaft macht die Leitung der nationalen Flugsicherungsbehörde für das Management der Kapazitäten verantwortlich.

Sie fordert, die Kapazität sofort wieder auf 100 Prozent zu heben. Eine schrittweise Rückkehr oder dauerhaft reduzierte Kapazität lehnt sie ab, solange die Ursache des Ausfalls nicht klar ist und Maßnahmen zur Wiederholungssicherheit fehlen.

Kritik gibt’s auch an der internen Kommunikation und den Entscheidungswegen.

Die Untersuchung zeigte Störungen in der Diagnose und fehlende Abstimmung zwischen den Führungsebenen.

Laut der Gewerkschaft sorgte dieses Chaos für unnötige Verzögerungen bei der Reaktion auf das Ereignis.

Die Fluglotsen betonen, dass ihr Einsatz und ihre richtige Vorgehensweise alle Flugzeuge während des Vorfalls sicher zur Landung gebracht haben.

Sie sagen, der berufliche Einsatz der Lotsen hat die Situation stabilisiert und Schlimmeres verhindert.

Die Entscheidung, den Luftraum zeitweise zu schließen und das Zero-Rate-Verfahren einzusetzen, war laut Gewerkschaft entscheidend.

Die Untersuchung fand keine klare Ursache für den Ausfall. Es könnte sein, dass mehrere Faktoren zusammenkamen.

Für die Gewerkschaft zeigt das, wie verwundbar die Technik aktuell ist.

Besonders das Sprachkommunikationssystem macht ihnen Sorgen, weil es keine verlässlichen Betriebszusagen erlaubt.

Ohne stabile Sprachverbindungen ist die Kontrolle und Koordination im Luftraum kaum sicher möglich.

Die Organisation fordert sofort eine Bestandsaufnahme der Technik und schnelle Investitionen.

Sie will alte Systeme ersetzen und moderne Redundanzen einführen.

Dazu gehören Ersatzsysteme, die Ausfälle auffangen, sowie getestete Notfallpläne, die im Ernstfall wirklich funktionieren.

Außerdem verlangt die Gewerkschaft klare Verantwortlichkeiten innerhalb der Behörde.

Vor allem in Krisenzeiten sollen Entscheidungen schnell und einheitlich getroffen werden.

Die bisherigen Verzögerungen und das Fehlen einer abgestimmten Führungsstruktur sieht sie als große Schwachstellen.

Die Forderungen lassen sich grob in drei Bereiche aufteilen:

  • Technische Erneuerung: Austausch und Modernisierung von Kommunikations- und Überwachungstechnik.
  • Kapazitätsmanagement: sofortige Wiederherstellung der vollen Betriebskapazität ohne gestufte Beschränkungen.
  • Führungs- und Organisationsstruktur: klare Verantwortungswege, schnelle Entscheidungsfindung und bessere interne Zusammenarbeit.

Die Gewerkschaft fragt sich auch, wie es mit der Langfristplanung aussieht.

Welche Maßnahmen laufen eigentlich schon, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern?

Nach ihrer Sicht fehlen bisher echte Garantien, dass die Systeme bei hoher Belastung stabil arbeiten.

Personelle Fragen spielen ebenfalls mit rein.

Die Lotsen fühlten sich während des Vorfalls überlastet und unter Druck gesetzt.

Deshalb fordert die Organisation nicht nur technische, sondern auch organisatorische Maßnahmen zur Entlastung des Personals.

Dazu zählen bessere Schichtpläne, mehr Personal in Spitzenzeiten und regelmäßige Notfallübungen, damit das Team in Stresssituationen sicherer agiert.

In ihrem Statement erinnert die Gewerkschaft an frühere Warnungen.

Sie sagt, man habe wiederholt auf veraltete Ausrüstung hingewiesen und Risiken benannt.

Das aktuelle Untersuchungsergebnis sieht sie als Bestätigung dieser Hinweise.

Für sie zeigt das Ganze ein länger schwelendes Problem, das jetzt endlich sichtbar wurde.

Die Gewerkschaft fordert außerdem Transparenz gegenüber Öffentlichkeit und Fluggesellschaften.

Reisende und Airlines sollen über mögliche Einschränkungen und geplante Verbesserungen informiert werden.

Nur so kann man Vertrauen wiederherstellen und eine sinnvolle Planung für die Saison ermöglichen.

Auch finanzielle Aspekte kommen ins Spiel.

Die Organisation betont, dass Investitionen in Technik und Personal nötig sind, um sichere Abläufe zu gewährleisten.

Sparmaßnahmen auf Kosten der Betriebssicherheit gehen für sie gar nicht.

Sie fordert klare Budgetzuweisungen für Modernisierung und Notfallvorsorge.

Die EEEKE stellt klar, dass reduzierte Kapazitäten während der Hauptsaison keine Option sind.

Das würde dem Tourismussektor und dem Flugverkehr wirtschaftlich schaden.

Sie meint, kurzfristige und entschlossene Maßnahmen sind nötig, um den Betrieb stabil zu halten.

Im Detail nennt die Gewerkschaft folgende technische Maßnahmen als dringend:

  • Prüfung und Austausch veralteter Sprachkommunikationssysteme.
  • Aufbau redundanter Kommunikationswege.
  • Einführung moderner Überwachungs- und Steuerungssysteme.
  • Regelmäßige Tests und Stresstests der gesamten Infrastruktur.

Organisatorisch fordert sie:

  • Sofortige Wiederherstellung der vollen Kapazität ohne schrittweise Einschränkungen.
  • Klare Krisenpläne mit definierten Verantwortlichkeiten.
  • Schnellere interne Informationsflüsse und Entscheidungswege.
  • Mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen für Lotsen.

Die Gewerkschaft nutzt das Untersuchungsergebnis, um öffentlichen Druck zu machen.

Sie will, dass die Leitung der Flugsicherung konkrete Schritte zeigt und Zeitpläne für die Umsetzung vorlegt.

Ohne solche Zusagen sieht sie die Gefahr weiterer Störungen in der nächsten Saison.

Sie fordert außerdem regelmäßige Berichte über Fortschritte bei der Modernisierung.

Diese Berichte sollen unabhängig überprüfbar sein und für Behörden, Airlines und Öffentlichkeit sichtbar werden.

So lässt sich wenigstens nachvollziehen, ob die zugesagten Maßnahmen wirklich umgesetzt werden.

Kurzfristig rät die Gewerkschaft zu eher konservativer Flugplanung.

Das könnten dann Kapazitätsgrenzen sein, falls wieder etwas ausfällt.

Sie betont aber, dass das nur als Notlösung taugt.

Dauerhaft dürfen solche Einschränkungen nicht bestehen, weil sie das Luftverkehrssystem zu sehr einschränken würden.

Die Position der Gewerkschaft stößt in der Branche auf viel Zustimmung.

Airlines und Reiseveranstalter verfolgen die Debatte aufmerksam.

Viele fordern ebenfalls schnelle Lösungen, damit der Flugverkehr im Sommer nicht zusammenbricht.

Die Gewerkschaft kündigt an, weiterhin öffentlich auf Probleme hinzuweisen und nötigenfalls weitere Maßnahmen zu ergreifen.

Sie sieht es als ihre Pflicht, die Sicherheit im Luftraum zu sichern und auf mögliche Gefährdungen aufmerksam zu machen.

Creta Times

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