Das Kabel zwischen Kreta und Attika ist nach etwa viereinhalb Jahren Bauzeit und mehreren Monaten intensiver Tests nun bereit, in den regulären Betrieb überzugehen.
Mit Investitionen von rund 1,1 Milliarden Euro ermöglicht diese Verbindung eine stabile Stromversorgung und hebt die bisherige Energieisolation Kretas auf.
Diese moderne Unterwasserleitung wird bald ununterbrochen elektrische Energie übertragen.
Dadurch steigt die Versorgungssicherheit, und wirtschaftliche Vorteile rücken näher.
Innovative Technologien und strenge Prüfverfahren sorgen für eine zuverlässige Verbindung zwischen der Insel und dem Festland.
Wichtige Erkenntnisse
- Die Energieverbindung beendet die Isolation Kretas.
- Das Projekt setzt auf moderne Technik und umfangreiche Tests.
- Das Kabel verbessert Versorgungssicherheit und Effizienz.
Beseitigung der Energieisolierung Kreta

Die Tochtergesellschaft Ariadne Interconnection, die zum griechischen Übertragungsnetzbetreiber ADMIE gehört, betreibt das Unterwasserkabel zwischen Kreta und Attika.
Mit der Inbetriebnahme hebt sie die Energieisolierung der Insel auf.
Das Stromübertragungssystem läuft jetzt mit einer Hochspannungs-Gleichstromverbindung (HVDC).
Kreta ist dadurch voll ins nationale Stromnetz Griechenlands eingebunden und bekommt endlich eine stabile, effiziente Energieversorgung.
Seit 2021 verbindet eine Wechselstromleitung Kreta mit der Peloponnes.
Die neue Verbindung zu Attika ergänzt das System und sorgt dafür, dass die Insel nicht mehr energieisoliert bleibt.
Diese doppelte Anbindung macht Kreta zu einem echten Energiestandort.
Die Integration in das nationale Netz bringt große Vorteile – ökologisch und wirtschaftlich.
Jetzt kann Kreta saubere Energien besser nutzen und hängt weniger von lokalen, oft umweltschädlichen Kraftwerken ab.
Auch die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung und die Wirtschaft verbessert sich spürbar.
Vorteile der elektrischen Verbindung Kreta–Attika | Beschreibung |
|---|---|
Integration ins nationale Stromnetz | Kreta wird Teil des griechischen Stromsystems |
Förderung umweltfreundlicher Energiequellen | |
Verbesserung der Versorgungssicherheit | Stabilität für Haushalte und Unternehmen |
Ökonomische Effekte | Potenzial für Investitionen und Wachstum |
Ariadne Interconnection überwacht und wartet die neue Leitung technisch.
So bleibt die Verbindung stabil und leistungsfähig – das ist ein echter Fortschritt für die Energieinfrastruktur Griechenlands.
Die Verknüpfung Kretas mit dem Festlandnetz markiert einen Meilenstein.
Kreta gilt jetzt nicht mehr als Energieinsel, sondern als aktiver Teil des griechischen und europäischen Energiesystems.
Das eröffnet neue Möglichkeiten für den Ausbau erneuerbarer Energiequellen auf Kreta.
Die Verbindung entlastet lokale Kraftwerke und senkt Emissionen.
Damit leistet sie einen Beitrag zum Umweltschutz und hilft, nationale Klimaziele zu erreichen.
Technische Merkmale des Projekts für das Kabel Kreta – Attika
Das Projekt für die elektrische Verbindung zwischen Kreta und Attika kommt auf eine Leistung von 1 GW und ein Budget von etwa 1,1 Milliarden Euro.
In den Umspannwerken setzen die Ingenieure modernste VSC-Technologie (Voltage Source Converter) ein.
Das Kabel selbst ist ein 500-kV-Hochspannungskabel, etwa 400 Kilometer lang.
Es liegt in Tiefen von bis zu 1.200 Metern – das macht diese Verbindung zu einer der tiefsten weltweit.
Die Verbindung besteht aus mehreren Großprojekten.
Führende Unternehmen wie Siemens, TERNA, Nexans, Prysmian, NKT und Hellenic Cables arbeiten gemeinsam daran.
Diese Zusammenarbeit bringt viel Fachwissen im Bereich Hochspannungskabel und moderne Energietechnik zusammen.
Die Bauphase dauerte nur 4,5 Jahre – das ist im Vergleich zu ähnlichen Projekten in Europa, die oft über sieben Jahre brauchen, ziemlich flott.
Sie mussten auch einige Herausforderungen meistern, zum Beispiel die Auswirkungen der globalen Pandemie auf Lieferketten und Logistik.
Die Verbindung nutzt Hochspannungs-Gleichstrom (HGÜ oder HVDC).
Das sorgt für effiziente Energieübertragung über große Distanzen mit weniger Verlusten als bei Wechselstromtechnik.
Die Umspannwerke setzen auf VSC-Technologie, die eine flexible Steuerung des Stromflusses erlaubt und die Integration erneuerbarer Energien stützt.
Verschiedene Förderprogramme unterstützten das Projekt.
Mittel kamen aus dem operationellen Programm YMEPERAA (Teil des EU-Fonds für regionale Entwicklung, ESPA 2014-2020) sowie aus dem ESPA-Programm 2021-2027, das Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen fördert.
Die Tests und Abnahmeprüfungen (SAT) liefen erfolgreich durch.
Sie prüften Systemstabilität, Kabelverbindungen und Schaltanlagen gründlich.
Die technische Abnahme war nötig, bevor der kommerzielle Betrieb starten konnte.
Wichtige technische Daten im Überblick:
Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
Nennleistung | 1.000 MW (1 GW) |
Spannung | 500 kV |
Kabellänge | Ca. 400 Kilometer |
Maximale Tauchtiefe | Bis zu 1.200 Meter |
Technologie | Hochspannungs-Gleichstrom (HVDC) VSC-Technologie |
Auftragnehmer | Siemens, TERNA, Nexans, Prysmian, NKT, Hellenic Cables |
Projektzeitraum | 4,5 Jahre (Bauphase) |
Förderprogramme | ESPA 2014-2020, ESPA 2021-2027, YMEPERAA |
Diese Verbindung gilt als wegweisend für die griechische Stromübertragung.
Sie verbessert die Netzstabilität und ermöglicht größere Strommengen zwischen Kreta und dem Festland.
Die eingesetzten Innovations- und Sicherheitstechnologien sorgen für einen zuverlässigen Betrieb, selbst unter schwierigen Bedingungen.
Die Vorteile der Stromverbindung Kreta – Attika
Die neue Stromverbindung zwischen Kreta und Attika bringt Vorteile in mehreren Bereichen.
Wirtschaftliche Vorteile:
Kreta ist jetzt doppelt vernetzt – mit Attika und dem Peloponnes. Dadurch sinken die Stromkosten für Verbraucher in ganz Griechenland deutlich.
Die Gebühren für Gemeinwohlleistungen (ΥΚΩ) auf den Stromrechnungen werden kleiner. Unterm Strich lassen sich damit bis zu 550 Millionen Euro sparen.
Umweltvorteile:
Mit der neuen Verbindung verringert Kreta seine Umweltbelastung spürbar. Die Insel kann ihren CO2-Ausstoß um etwa 60 % reduzieren, weil weniger fossile Kraftwerke laufen müssen.
Das hilft nicht nur beim Klimaschutz, sondern sorgt auch für bessere Luft. Ein Schritt, den viele längst erwartet haben.
Soziale Vorteile:
Die Stromversorgung auf Kreta wird sicherer und stabiler. Haushalte und Unternehmen profitieren von weniger Ausfällen und mehr Verlässlichkeit.
Auch für den Tourismus ist das ein Pluspunkt, weil konstante Energie die Insel für Gäste attraktiver macht. Wer möchte schon im Urlaub plötzlich im Dunkeln sitzen?
Technische Merkmale der Verbindung:
Die Leitung startet am Umspannwerk Attika bei Aspropyrgos. Zwei unterirdische Hochspannungsgleichstromkabel (500 kV) führen bis zur Küste von Pahei Megaron.
Von dort laufen sie unter der Ägäis bis zum Küstenpunkt Korakia auf Kreta. Seitlich unterirdisch ziehen sie weiter zum Umspannwerk Damasta bei Heraklion, wo sie ins lokale Netz einspeisen.
Bidirektionale Energieflüsse:
Das System erlaubt Energieaustausch in beide Richtungen. Kreta kann bei Bedarf Strom vom Festland holen oder Überschüsse einspeisen.
Diese Flexibilität unterstützt die Integration erneuerbarer Energien und macht das Gesamtsystem robuster. Ein bisschen Spielraum schadet ja nie.
Bereich | Vorteile |
|---|---|
Wirtschaftlich | Reduzierte Stromkosten, Einsparungen von bis zu 550 Mio. Euro |
Umwelt | Reduzierung der CO2-Emissionen um ca. 60 % |
Gesellschaftlich | Höhere Versorgungssicherheit, besserer Tourismus |
Countdown für den Start der Stromverbindung zwischen Attika und Kreta
Das Stromverbindungsprojekt zwischen Attika und Kreta steht kurz vor dem Start. Das System läuft bereits im Dauerbetrieb, nachdem alle Tests abgeschlossen wurden.
In den letzten Monaten haben Techniker verschiedene Lastszenarien geprüft, damit die Stromübertragung stabil bleibt. Die Verbindung schafft eine Leistung von 1 Gigawatt (GW) und nutzt moderne VSC-Technologie in den Umspannwerken.
Die unterseeischen Kabel liegen bis zu 1.200 Meter tief – das ist weltweit ziemlich außergewöhnlich. Die Bauzeit lag bei nur 4,5 Jahren, was im Vergleich zu ähnlichen europäischen Projekten wirklich schnell ist.
Projekt-Highlights
Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
Leistung | 1 GW |
Projektkosten | 1,1 Milliarden Euro |
Technologie | VSC (Voltage Source Converter) |
Kabeltiefe | Bis zu 1.200 Meter |
Bauzeit | 4,5 Jahre |
ADMIE und Ariadne Interconnection haben sich gemeinsam mit dem Netzbetreiber intensiv mit der Einführung des Systems beschäftigt.
Sie prüften die maximale Übertragungskapazität und ob der Energiefluss in beide Richtungen funktioniert.
Die Tests zeigten, dass Strom nach Kreta und auch zurück nach Attika fließen kann. Das ist für die flexible Steuerung des Netzes ziemlich entscheidend.
Bald startet das Projekt und bringt Kreta bei der Energieversorgung einen echten Sprung nach vorn.
Bisher war die Insel hauptsächlich auf lokale Stromerzeugung angewiesen.
Jetzt öffnet sich durch die Anbindung ans Festlandsnetz die Tür für mehr erneuerbare Energien – und ehrlich gesagt, wurde das auch Zeit.
Nach der Inbetriebnahme der Verbindung Attika–Kreta soll bis Mitte 2026 auch die Elektrifizierung der Kykladen abgeschlossen sein.
Inseln wie Santorin, Folegandros, Milos und Serifos werden dann angebunden, was die regionale Energieinfrastruktur ordentlich stärkt.
Bis 2029 will man weitere Verbindungen schaffen, etwa zu den Dodekanes-Inseln und ins nordöstliche Ägäisgebiet.
Durch die Integration der Kykladen können erneuerbare Energieprojekte mit einer Gesamtleistung von rund 332 Megawatt (MW) besser unterstützt werden.
Das macht das Stromnetz in der Ägäis stabiler und umweltfreundlicher.
Bevor das System komplett in den kommerziellen Betrieb geht, läuft es mindestens zwei Monate im Dauerbetrieb zur Probe.
Wer mehr wissen will, findet aktuelle Infos und Details zur Betriebsaufnahme in verschiedenen Nachrichten.
Der Countdown für die Stromverbindung Attika-Kreta zeigt, wie weit das Projekt schon gekommen ist.


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