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Nach dem Abklingen der Erdbeben auf Santorin kehren Einwohner zurück

Erdbeben auf Santorin nehmen ab: Vulkanische Aktivität kehrt auf normales Niveau zurück.

Santorin

Aktuelle Erdbebensituation auf Santorin

Die seismische Aktivität auf Santorin und den umliegenden Inseln ist seit Mitte Februar 2025 allmählich zurückgegangen, obwohl Experten davon ausgehen, dass die Beben noch Wochen oder sogar Monate anhalten könnten.

Die Erdbeben begannen am 26. Januar und wurden bisher über 23.500 Mal registriert, vor allem südwestlich von Anydros.

Wichtige Statistiken und Beobachtungen:

– Tägliche Häufigkeit von Erdbeben: Abnehmend
– Maximale Magnitude: Abnehmend (die höchste aufgezeichnete Magnitude war 5,3)
– Lage des Epizentrums: Gleichbleibend (keine signifikanten Verschiebungen)
– Mikroseismische Erschütterungen: Keine seit dem 15. Februar verzeichnet

Der interdisziplinäre Ausschuss für Risikomanagement der Universität Athen bestätigt, dass das Epizentrum stabil bleibt, was auf eine mögliche Stabilisierung der zugrunde liegenden geologischen Prozesse hindeutet. Der allmähliche Rückgang der Erdbebenschwärme hat viele Einwohner dazu ermutigt, auf die Insel zurückzukehren.

Auswirkungen auf die Bevölkerung

Die Bewohner von Santorin kehren langsam in ihre Häuser zurück, da die Intensität und Anzahl der Erdbeben abzunehmen scheinen.

Nach offiziellen Angaben der unabhängigen Abteilung für Zivilschutz der Gemeinde Thira und Informationen von Fraport und der Hafenbehörde von Thira kehrten zwischen dem 12. und 26. Februar 5.475 Einwohner auf die Insel zurück.

Laut ERT betrug die Zahl der am 11. Februar noch auf der Insel verbliebenen Einwohner schätzungsweise 4.000 Menschen. 11.000 der 15.000 Einwohner Santorins waren geflohen.

Trotz der geringeren Häufigkeit der Beben warnt Professor Efthymios Lekkas, Leiter der Organisation für Erdbebenplanung und -schutz, dass diese Erdbebenserie noch mehrere Wochen oder sogar Monate andauern könnte, da „diese Art von seismischer Aktivität nicht so leicht nachlässt“.

Geologische Bewertung

Seismologen haben die Beben auf natürliche tektonische Prozesse und Magmabewegungen unter dem Meeresboden zurückgeführt.

Allerdings haben die Experten Bedenken hinsichtlich möglicher Ausbrüche von:

– Vulkan Nea Kamini (auf einer kleinen Insel vor der Hauptinsel)
– Unterwasservulkan Kolumbo
– Bildung neuer vulkanischer Strukturen

Trotz dieser Zusicherungen in Bezug auf die vulkanische Aktivität sind Erdrutsche nach wie vor ein großes Problem, insbesondere an den berühmten Klippen von Santorin, wo sich Häuser, Geschäfte und Hotels befinden. Bürgermeister Nikos Zorzos hat die Regierung um zusätzliche Unterstützung bei der Bekämpfung von Steinschlag und der Reparatur von Hangzäunen gebeten.

Laufende Sicherheitsmaßnahmen

Die unterseeischen Erschütterungen, die manchmal im Abstand von nur wenigen Minuten auftraten, veranlassten die Behörden, mehrere Sicherheitsmaßnahmen zu treffen:

– Schulschließungen auf mehreren Inseln
– Verschiedene Bewegungseinschränkungen
– Pläne für einen speziellen Evakuierungshafen
– Vorübergehende Aussetzung der Besuche von Kreuzfahrtschiffen

Obwohl die Erdbeben bisher nur geringe strukturelle Schäden verursacht haben und keine Verletzten gemeldet wurden, wird die Überwachung fortgesetzt. Einige Forscher vermuten, dass die seismischen Ereignisse auf eine Ausdehnung des Vulkankomplexes der Insel hinweisen könnten, wie der Seismologe Costas Synolakis feststellte.

Die Tourismusbranche, die für die Wirtschaft Santorins von entscheidender Bedeutung ist, beobachtet diese Entwicklungen genau. Die Insel, die einst als beliebtestes Reiseziel der Welt galt, erwirtschaftet den Großteil ihrer Einnahmen in den Frühlings- und Sommermonaten.

Da die Erdbebenaktivität nachlässt, rechnen die Reiseveranstalter mit einer allmählichen Rückkehr zum normalen Betrieb, auch wenn eine kontinuierliche Überwachung sowohl der seismischen Aktivität als auch der Stabilität der Klippen unerlässlich bleibt.

Schulen auf Santorin werden am Dienstag wieder geöffnet

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Nach fast einmonatiger Schließung werden die Schulen auf Santorin und den umliegenden Kykladeninseln am Dienstag, den 4. März 2025, ihren Betrieb wieder aufnehmen. Diese Entscheidung folgt auf einen deutlichen Rückgang der seismischen Aktivität, die die Behörden dazu veranlasst hatte, den Schulbetrieb im Februar auszusetzen.

Die Wiedereröffnung erfolgt nach einer gründlichen Bewertung durch die Ausschüsse für seismische und vulkanische Risiken, die bestätigt haben, dass die Erdbebensequenzen im Seegebiet von Anydros zwischen Thira und Amorgos deutlich zurückgegangen sind.

In den letzten zwei Wochen blieben die seismischen Ereignisse konstant auf niedrigem Niveau, so dass die Voraussetzungen für die Wiederaufnahme des normalen Schulbetriebs gegeben sind.

Bewertung der Gebäudesicherheit

Die Schulgebäude auf den betroffenen Inseln haben sich während der Erdbeben bemerkenswert widerstandsfähig gezeigt. Offizielle Inspektionen haben ergeben:

Gebäude-Typ
Zustand
Sicherheitsstatus
Schuleinrichtungen
Keine strukturellen Schäden
Sicher für die Nutzung
Öffentliche Gebäude
Geringe kosmetische Mängel
Voll funktionsfähig
Infrastruktur
Stabil
Inspektion erfolgt

Ingenieurteams haben bescheinigt, dass die Bildungseinrichtungen den seismischen Belastungen gut standgehalten haben. Die robusten Baustandards, die überall auf den Kykladen angewandt werden, haben sich in dieser langen Zeit der geologischen Instabilität bewährt.

Sicherheitsprotokolle müssen beibehalten werden

Trotz der positiven Bewertung betonen die Behörden, dass die Sicherheitsmaßnahmen fortgesetzt werden müssen.

Die Schulverwaltungen wurden angewiesen, die Protokolle zur Erdbebenvorbereitung aufrechtzuerhalten, da das Risiko zwar deutlich gesunken, aber nicht völlig verschwunden ist.

Zu den empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen gehören:

– Regelmäßige Erdbebenübungen, die wöchentlich durchgeführt werden
– Eindeutige Kennzeichnung der Evakuierungswege und Freihaltung von Hindernissen
– Angemessene Sicherung des Mobiliars im Klassenzimmer, um ein Umkippen zu verhindern
– Bereithaltung von Notfallausrüstung an leicht zugänglichen Orten
– Fortführung der Schulung des Personals zu Notfallmaßnahmen

Das Bildungsministerium hat aktualisierte Sicherheitsrichtlinien an alle Schulverwalter verteilt, wobei der Schwerpunkt auf der Aufrechterhaltung ruhiger und geordneter Abläufe im Falle weiterer Erdbeben liegt.

Reaktion der Gesellschaft

Der Rückgang der seismischen Aktivität hat den Einwohnern von Santorin eine erhebliche Erleichterung gebracht.

Die örtlichen Behörden berichten, dass mehr als 5.500 Menschen, die die Insel während des Höhepunkts der Erdbebenwelle vorübergehend verlassen hatten, inzwischen zurückgekehrt sind. Das sind etwa 60 % der Menschen, die während der starken Aktivität einen sicheren Ort aufgesucht hatten.

Mit der Wiedereröffnung der Schulen rechnen die Behörden mit einem beträchtlichen Zustrom von zurückkehrenden Familien. Die Stadtverwaltung hat Willkommenszentren eingerichtet, um den Familien bei der Rückkehr in das normale Leben auf der Insel zu helfen.

„Die Widerstandsfähigkeit der Gemeinde war außergewöhnlich“, so ein Beamter des Katastrophenschutzes. „Von der Aufrechterhaltung grundlegender Dienstleistungen bis hin zur Unterstützung gefährdeter Bevölkerungsgruppen hat Santorin in dieser schwierigen Zeit einen beispielhaften Gemeinschaftsgeist bewiesen.“

Pläne für die Kontinuität der Bildung

Um die durch die einmonatige Schließung verursachte Unterbrechung des Schulbetriebs aufzufangen, haben die Bildungsbehörden eine umfassende Aufholstrategie entwickelt:

– Verlängerte Schulzeiten in den ersten Wochen
– Angepasster Lehrplan mit Schwerpunkt auf den wesentlichen Lernergebnissen
– Zusätzliche Unterstützung für Schüler im Prüfungsjahr
– Online-Ressourcen zur Ergänzung des Unterrichts im Klassenzimmer
– Flexibilität bei den Prüfungsterminen

Die Lehrkräfte haben seit Mittwoch an Vorbereitungssitzungen teilgenommen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, wenn die Schüler in die Klassenzimmer zurückkehren. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, die Ängste und den Stress der Schüler bei der Rückkehr in die Schulgebäude abzubauen.

Überwachungssysteme bleiben aktiv

Video aus dem ‚Klassenzimmer‘ im Erdbebensimulator des Naturhistorischen Museum in Heraklion:

 

Während die Schulen wieder öffnen, geht die wissenschaftliche Überwachung der Region unvermindert weiter.

Das Hellenic Seismic Network sorgt für eine verstärkte Überwachung des Anydros-Beckens mit:

– Kontinuierliche seismische Überwachung in Echtzeit
– Regelmäßige Beurteilungen durch den wissenschaftlichen Ausschuss
– Tägliche Information der Öffentlichkeit über den Stand der seismischen Aktivität
– Schnellreaktionsprotokolle bei erhöhter Aktivität

Diese Überwachungsmaßnahmen geben Eltern und Pädagogen die zusätzliche Sicherheit, dass jede signifikante Veränderung in den seismischen Mustern sofort erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen würden.

Wirtschaftliche Implikationen

Die Wiedereröffnung der Schulen ist ein positiver Schritt in Richtung Normalität für die Wirtschaft der Insel, die stark vom Tourismus abhängt.

Örtliche Geschäftsleute zeigen sich erleichtert, dass sich die Lage vor der touristischen Hochsaison stabilisiert.

Die Handelskammer berichtet, dass sich die Hotelbuchungen für April und Mai, die zunächst durch die Nachrichten über die seismischen Aktivitäten beeinträchtigt wurden, allmählich erholen. Dieser positive Trend fällt mit der Rückkehr der Einwohner und der Wiederaufnahme der regulären Gemeindeaktivitäten zusammen.

Die Reiseveranstalter betonen, dass die Sicherheit der Besucher nach wie vor an erster Stelle steht und dass die verbesserten Notfallprotokolle nun in die Standardbetriebsverfahren aller Unterkunfts- und Aktivitätsanbieter integriert sind.

Langfristige Bereitschaft

Die Erfahrung hat die Behörden veranlasst, die langfristige Erdbebenvorsorge auf den Kykladen zu verbessern. Zu den neuen Initiativen gehören:

– verstärkte Aufklärung der Öffentlichkeit über Erdbebensicherheit
– Programme zur strukturellen Bewertung älterer Gebäude
– Integration fortschrittlicher seismischer Überwachungstechnologie
– Gemeindebasierte Notfallteams
– Regelmäßige behördenübergreifende Notfallsimulationen

Was sagt Tselentis über das Erdbebenrisiko auf Santorin?

Der renommierte Seismologe Akis Tselentis hat erhebliche Bedenken hinsichtlich der Erdbebensicherheitsmaßnahmen auf Santorin geäußert und insbesondere den seiner Meinung nach oberflächlichen Ansatz bei den Baukontrollen kritisiert.

Der Experte hat sich deutlich zu den illegalen Baupraktiken rund um die Caldera geäußert, die seiner Meinung nach ein erhebliches Risiko darstellen.

Tselentis bezeichnete die jüngsten Bemühungen der Regierung als reine PR-Maßnahmen und nicht als substanzielle Sicherheitsmaßnahmen. Er argumentiert, dass die Entsendung von Rettungshunden, Notfallhelfern und medizinischem Personal auf die Insel das grundlegende Problem nicht angeht: illegale Bauten entlang der Caldera, die keiner ordnungsgemäßen Strukturprüfung unterzogen wurden.

Kritische Sicherheitsaspekte

Der Seismologe hat mehrere wesentliche Bedenken geäußert:

– Unzureichende strukturelle Inspektionen: Es wurden nur visuelle Bewertungen durchgeführt, die Tselentis als vorläufige Maßnahmen bezeichnet, die nicht ausreichen, um die Sicherheit zu gewährleisten.
– Fehlende Folgemaßnahmen: Die Grundstückseigentümer wurden nicht verpflichtet, die Fundamente zu verbessern, wo dies möglich war.
– Fragen der Schulsicherheit: Wiedereröffnung von Schulen auf der Grundlage oberflächlicher visueller Inspektionen ohne detaillierte Strukturanalysen
– Caldera-Bau-Risiken: Entlang des Calderarandes gibt es besonders gefährliche Bauwerke

„Bedeutende Probleme mit Aspirin-ähnlichen Lösungen zu behandeln, bringt nichts“, sagt Tselentis metaphorisch über die Oberflächlichkeit der derzeitigen Sicherheitsbewertungen.

Sicherheitsprotokolle für Schulen

Tselentis zeigte sich besonders besorgt über die Entscheidung, die Schulen auf Santorin wieder zu öffnen. Seiner Meinung nach haben die Behörden diese Entscheidung allein aufgrund des Rückgangs der seismischen Aktivität getroffen und damit suggeriert, dass es an der Zeit sei, „zur Normalität zurückzukehren“. Seiner Meinung nach ist dieser Ansatz gefährlich vereinfachend.

Der Seismologe empfiehlt:

– Nur Schulen, die zunächst als sicher eingestuft wurden, sollten den Betrieb wieder aufnehmen.
– Ein detailliertes Inspektionsprogramm sollte in den folgenden Monaten durchgeführt werden.
– Spezifische Methoden zur strukturellen Bewertung müssen angewandt werden
– Gezielte Verstärkung der Schulgebäude im Anschluss an die Bewertungen

Er stellt fest, dass die Schulverwaltungen über die ersten visuellen Inspektionsberichte hinaus nichts erhalten haben – eine Situation, die er als äußerst beunruhigend empfindet.

Tourismus und wirtschaftliche Erwägungen

Trotz seiner Bedenken beruhigt Tselentis die meisten Bereiche von Santorin. Er weist wiederholt darauf hin, dass die Insel mit Ausnahme der Calderaregion selbst bei Erdbeben bis zu einer Stärke von 6,0 auf der Richterskala sicher bleibt. Diese Einschätzung spricht für die Wiederaufnahme des normalen Tourismusbetriebs in der kommenden Saison.

Der Experte erkennt die Bedeutung der Caldera als Touristenattraktion an, betont jedoch, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, um das Erdbebenrisiko in diesem Gebiet zu verringern. Seine Besorgnis über gefährliche Bauten entlang der Caldera wurde von den Ministerien aufgegriffen, was seine Warnungen noch glaubwürdiger macht.

Dies bedeutet zwar nicht, dass wir selbst bei einem Erdbeben der Stärke 6 auf der Richterskala mit Katastrophen rechnen müssen, doch die Warnsysteme für einen möglichen Tsunami müssen insbesondere in der Zeit, in der die Strände voller Touristen sind, weiter betrieben werden, und das Erdrutschrisiko instabiler Hänge muss umgehend minimiert werden.

Historischer Kontext und aktuelle Risikobewertung

Tselentis zieht wichtige Parallelen zu früheren seismischen Ereignissen und weist darauf hin, dass die Aktivität vor dem Erdbeben in Arkalochori und anderen Regionen viele Monate lang anhielt. Diese historische Perspektive ist die Grundlage für seine vorsichtige Herangehensweise an die aktuelle Situation auf Santorin.

Er rät:

Risikostufe
Gebiet
Sicherheitsbewertung
Niedrig
Großteil von Santorin
Sicher bis zu einem Erdbeben der Stärke 6,0
Hoch
Caldera-Rand
Erfordert sofortige strukturelle Bewertungen
Variabel
Schulgebäude
Erfordert ein umfassendes Bewertungsprogramm

Der Seismologe betont, dass selbst bei einem Erdbeben der Stärke 6,0 keine katastrophalen Schäden zu erwarten sind, dass aber die Aufrechterhaltung von Tsunami-Warnsystemen, insbesondere für die Küstengebiete, unerlässlich ist.

Tselentis hat die Hoffnung geäußert, dass ein Erdbeben der Stärke 6,0 dazu beitragen könnte, die angestaute Energie freizusetzen und die Region zu stabilisieren. Er warnt jedoch vor Selbstgefälligkeit und meint, dass die Öffentlichkeit ein gewisses Maß an Wachsamkeit beibehalten sollte, um sich nicht in falscher Sicherheit zu wiegen.

Wissenschaftliche Überwachung und Vorbereitung

Die anhaltenden seismischen Erschütterungen zwischen Santorin und den Nachbarinseln haben die Besorgnis über den unterseeischen Vulkan Kolumbo verstärkt. Zwar hat die Intensität der Beben etwas abgenommen, doch mahnt Tselentis angesichts der anhaltenden seismischen Aktivität weiterhin zur Vorsicht.

Seit August 2024 hat der Vulkan Anzeichen von Aktivität gezeigt, die zu messbaren Erdverschiebungen geführt haben. Trotz dieser Veränderungen sind Experten wie Tselentis der Ansicht, dass ein Ausbruch nicht unbedingt unmittelbar bevorsteht, wenngleich alle Szenarien möglich bleiben.

Tselentis ist aus dem griechischen Gremium zur Bewertung des Erdbebenrisikos zurückgetreten, da er eine politische Einmischung in wissenschaftliche Angelegenheiten befürchtet. Dieser Umstand verleiht seinen unabhängigen Einschätzungen und seiner Kritik an der derzeitigen Vorgehensweise bei den Sicherheitsmaßnahmen auf Santorin zusätzliches Gewicht.

Experte Bohnhoff warnt vor einer 50-prozentigen Wahrscheinlichkeit eines Vulkanausbruchs

 

In der Frankfurter Rundschau warnt der deutsche Erdbebenexperte Marco Bohnhoff für Geomechanik und wissenschaftliche Bohrungen am Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) vor einem möglichen Vulkanausbruch.

Die Symptome bei Santorin haben wir seit Beginn von Aufzeichnungen über Erdbeben nur etwa ein halbes dutzendmal gesehen – und in der Hälfte der Fälle führte das zu einem Vulkanausbruch.

Bei einem Vulkanusbruch könnte es bis zu einem 40 Meter hohen Tsunami kommen.


Häufig gestellte Fragen

https://www.youtube.com/watch?v=jn6_mhcqGxQ
 

Aktuelle Erdbeben in der Ägäis

t arrow1 Aktuelle Erdbebenliste in der Ägäis

Ratschläge für Touristen bei einem Erdbeben auf Santorin

Touristen wird geraten, bei einem Erdbeben Ruhe zu bewahren und im Freien einen freien Platz aufzusuchen oder in geschlossenen Räumen unter stabilen Möbeln Schutz zu suchen.

Für die Sicherheit ist es wichtig, den Anweisungen der örtlichen Behörden und Notdienste Folge zu leisten.

t arrow1Hinweise des griechischen Katastrophenschutzes für Erdbeben (in deutscher Sprache)

 

Hat die seismische Aktivität um Santorin in letzter Zeit abgenommen?

Ja, jüngste Berichte deuten darauf hin, dass die Erdbebentätigkeit in der Nähe von Santorin abgenommen hat. Nach Angaben des griechischen Chefseismologen hat die Häufigkeit der Erdbeben auf Santorin in den letzten Tagen abgenommen. Die Experten warnen jedoch davor, dass die Aussichten ungewiss bleiben und die Region in den kommenden Wochen weiterhin von Beben heimgesucht werden könnte.

Wie häufig treten Erdbeben in der Region Santorin auf?

In der Region Santorin kommt es aufgrund des vulkanischen Ursprungs regelmäßig zu seismischen Aktivitäten. Seit dem 24. Januar 2025 wurde eine Häufung von schwachen bis mäßigen Erdbeben rund um die Insel registriert. Diese Aktivität konzentrierte sich zwischen Santorin und Amorgos, wobei das Epizentrum etwa 25 km nordöstlich von Santorin lag.

Liegt Santorin an einer aktiven tektonischen Plattengrenze?

Ja, Santorin befindet sich in einer seismisch aktiven Region. Die Insel liegt innerhalb des Hellenischen Bogens, der Teil der komplexen Grenze ist, an der die afrikanische tektonische Platte unter die eurasische Platte subduziert. Dieses tektonische Umfeld trägt sowohl zum vulkanischen Charakter Santorins als auch zu seiner Erdbebenanfälligkeit bei.

Wie sind die aktuellen Entwicklungen bei den Erdbeben auf Santorin?

Seit Ende Februar 2025 hält die seismische Sequenz an, allerdings mit abnehmender Intensität.

Die Erdbeben haben zu einigen Anpassungen in der Tourismusbranche geführt. So verlegen beispielsweise Kreuzfahrtgesellschaften ihre Schiffe in andere Häfen, und die Reiseveranstalter geben Sicherheitsgarantien ab.

Die griechischen Behörden haben Notfallmaßnahmen ergriffen, und Wissenschaftler von Forschungszentren wie dem GEOMAR und dem GFZ beobachten die Situation aktiv.

Die Beben ereignen sich in Tiefen zwischen 4 und 10 Kilometern. Experten werten die Daten weiter aus, um die Natur dieser seismischen Sequenz besser zu verstehen.

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