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Neue MyStreet-App in Griechenland – damit die Gehwege frei bleiben

Nach einer Erhebung belegen 77% aller Unternehmen öffentliche Flächen, Straßen und Gehwege ohne Erlaubnis. Deshalb gibt es jetzt die MyStreet-App um dies zu überprüfen und Verstöße zu melden.

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Stühle und Tische an den Gehwegen

Überwachung der Außenbestuhlung: 77% der Einrichtungen ohne gültige Genehmigung oder mit Verstößen

Eine Untersuchung in 14 Gemeinden hat gezeigt: Die Hälfte der kontrollierten Gaststätten nutzt Außenbereiche ohne offizielle Genehmigung.

27% der Betriebe überschreiten die erlaubte Fläche deutlich.

Insgesamt lag die Verletzungsquote bei 77% – das klingt nach einem ziemlich weitverbreiteten Problem rund um öffentliche Flächen für Außentische und Stühle.

Bei 476 überprüften Lokalen stellten 237 ohne gültige Erlaubnis auf öffentlichem Grund Tische auf.

Weitere 129 Betriebe hatten zwar eine Genehmigung, hielten sich aber nicht an die erlaubten Flächen.

Fehlende und missachtete Genehmigungen sind also fast schon die Regel.

Die Studie lässt durchblicken, dass die Aufsicht der Gemeinden oft nicht ausreicht, um diese Verstöße zu verhindern.

Warum ist das so? Laut Bericht gibt’s dafür mehrere Gründe:

  • Kein einheitliches Regelwerk: Die Vorschriften unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde. Teilweise sind sie alt oder lückenhaft, was für Unsicherheit und Interpretationsspielraum sorgt.
  • Mangel an digitaler Transparenz: Es gibt keine zentrale, aktuelle Datenbank, die den Überblick über genehmigte Flächen erleichtert oder mit anderen Behörden vernetzt ist.
  • Unzureichende Kontrollen bei der Erteilung: Die Vergabe von Genehmigungen läuft oft ohne striktes Verfahren. Gründliche Prüfungen fehlen, sodass öffentliche Flächen schnell überbeansprucht werden.
  • Ungenügende Kontrollmechanismen: Gemeinden machen selten Risikoanalysen oder gezielte Überwachung. Gerade außerhalb der großen Städte gibt’s oft kaum Kontrollen.
  • Fehlende Bürgerinformation: Viele wissen gar nicht, welche Rechte und Pflichten bei der Nutzung öffentlicher Flächen gelten. Ein leicht zugängliches System für Information und Dialog fehlt komplett.

Man schlägt vor, neue digitale Werkzeuge zu entwickeln, die Behörden und Öffentlichkeit mehr Kontrolle und Mitwirkung ermöglichen.

So ließe sich das Problem der illegalen Außenbestuhlung zumindest ein Stück weit eindämmen – zumindest in der Theorie.

Ein Blick auf die Zahlen: 77% Verstöße – das spricht Bände über organisatorische Schwächen auf kommunaler Ebene.

Ohne klare Standards und konsequente Überwachung setzen sich immer mehr Betriebe über die Regeln hinweg.

Vergleicht man verschiedene Gemeinden, sieht man große Unterschiede bei den Kontrollen.

In manchen Großstädten laufen regelmäßige Überprüfungen, während in kleineren Orten oft Ressourcen fehlen oder das Thema schlicht keine Priorität bekommt.

Das sorgt dafür, dass Verstöße regional sehr unterschiedlich ausfallen.

Die Einhaltung der kommunalen Vorgaben zur Nutzung von Straßen und Plätzen ist nicht bloß eine Frage der Gesetzestreue.

Sie beeinflusst auch die Lebensqualität, die Bewegungsfreiheit und das Stadtbild.

Wenn Außenbestuhlung ohne Genehmigung überhandnimmt, blockieren Tische Gehwege und schränken öffentliche Flächen ein.

Zur besseren Übersicht hier eine kleine Tabelle mit den wichtigsten Zahlen:

Kennzahl
Anzahl / Prozentsatz
Kontrollierte Gaststätten
476
Ohne gültige Genehmigung
237 (50%)
Mit Genehmigung, aber Flächenüberschreitung
129 (27%)
Gesamtanteil der Verstöße
77%

Die Dunkelziffer dürfte noch höher liegen.

Offenbar reichen die bisherigen Maßnahmen nicht aus, und Strafverfolgung passiert eher halbherzig.

Einige Gemeinden investieren inzwischen in digitale Lösungen, die Infos zu Genehmigungen in Echtzeit liefern und Kontrollen erleichtern.

Wie wirkt sich das alles auf das öffentliche Umfeld aus?

Überfüllte Gehwege, eingeschränkte Nutzung für Fußgänger oder Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Stress zwischen Anwohnern und Geschäftsleuten – das alles kommt vor.

Viele fordern daher, dass Kommunen endlich ein einheitliches Regelwerk schaffen und ihre Verwaltungsprozesse digitalisieren.

So könnten sie Daten besser verwalten, Doppelungen vermeiden und Missbrauch schneller erkennen.

Öffentliche Flächen zu schützen ist ein wichtiges Anliegen, das nicht nur über Vorschriften funktioniert.

Aufklärung und Bürgerbeteiligung spielen eine entscheidende Rolle.

Mehr Transparenz über Regeln und deren Einhaltung kann Konflikte entschärfen und das Verantwortungsbewusstsein stärken.

Die Herausforderung bleibt: Wie findet man das Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichen Interessen der Gastronomie und dem öffentlichen Raum?

Die Behörden müssen moderner werden und besser kontrollieren, sonst bleibt das Problem bestehen.

Wer mehr wissen will, findet Details und Ergebnisse in einer ausführlichen Übersicht zum Thema Außenbestuhlung ohne Genehmigung.

Mehr Informationen gibt’s unter diesem Link zur Untersuchung.


Die MyStreet App

Altstadt von Rethymno
Die malerischen engen Gassen der Altstadt von Rethymno werden durch Tische auch nicht breiter.

Die griechische Regierung hat mit MyStreet eine neue elektronische Anwendung eingeführt. Bürger können damit Verstöße gegen die Nutzung öffentlicher Flächen schnell und unkompliziert melden.

Das Ministerium für Digitale Governance hat die App entwickelt, unterstützt von der Generaldirektion für Informationssysteme und digitale Verwaltung. Ziel ist es, die Kontrolle über Gemeinschaftsflächen zu verbessern.

MyStreet gehört zu einer größeren Digitalisierungsinitiative. Diese Initiative umfasst eine digitale Plattform und ein zentrales Register für die Nutzung öffentlicher Räume.

Die App nutzt moderne Technologien wie Geodaten. Nutzer bekommen eine benutzerfreundliche Oberfläche, um ihre Meldungen einzugeben.

Eine zentrale Datenbank erleichtert die Verwaltung der öffentlichen Flächen. Verschiedene Behörden können so besser zusammenarbeiten.

Mit der neuen digitalen Lösung will Griechenland illegale Nutzung öffentlicher Flächen, oft durch Unternehmen ohne Genehmigung, besser im Blick behalten. Das soll den Schutz des öffentlichen Raums stärken.

Wichtige Erkenntnisse

  • MyStreet macht es Bürgern leicht, illegale Nutzung öffentlicher Flächen zu melden.
  • Die App verbindet Geodaten-Technologie mit einem zentralen Informationssystem.
  • Die Plattform unterstützt die digitale Verwaltung und hilft, öffentliche Räume besser zu kontrollieren.

MyStreet gibt Bürgern ein Werkzeug, um Verstöße bei der Nutzung öffentlicher Flächen zu melden. Die App legt Wert auf Transparenz und eine geregelte Nutzung von Gehwegen, Parks und Plätzen.

Vor allem richtet sich die App an Gastronomiebetriebe mit Außengastronomie. Sie hilft, die Flächennutzung besser zu kontrollieren.

Die Plattform läuft auf Android- und iOS-Geräten. Ein interaktiver Stadtplan zeigt, welche Flächen offiziell an Unternehmen vergeben sind.

So erkennen Nutzer schnell, wo es Verstöße bei der Nutzung gibt. Es ist wirklich praktisch, wenn man unterwegs ist und etwas melden will.

MyStreet erlaubt Beschwerden anonym oder mit Namensnennung. Das macht es für Kommunen leichter, die Vorschriften durchzusetzen.

Ziel der App:

  • Mehr Transparenz bei der Vergabe und Nutzung öffentlicher Flächen
  • Bürgerbeteiligung an der Einhaltung von Vorschriften
  • Stärkere Kontrolle durch die Behörden

Das Rechnungsprüfungsamt stellte fest, dass etwa 50% der Unternehmen keine gültige Genehmigung für die Nutzung öffentlicher Flächen haben. Weitere 27% überschreiten die erlaubte Fläche.

Die Zahl der Verstöße ist insgesamt hoch. Das zeigt, wie dringend bessere Kontrollen und digitale Meldesysteme wie MyStreet gebraucht werden.

Statistik zur Nutzung öffentlicher Flächen durch Gastronomiebetriebe
Anteil der Betriebe (%)
Betriebe ohne Genehmigung
50
Betriebe mit Überschreitung der Fläche
27
Gesamtanteil der Verstöße
77

MyStreet basiert auf dem Modell der App MyCoast, die den freien Zugang zu Küstenbereichen schützt und mehr Transparenz bringt. Wie MyCoast will auch MyStreet dafür sorgen, dass städtische Freiräume fair und rechtskonform genutzt werden.

Der Umweltschutz spielt dabei ebenfalls eine Rolle. Es ist schön zu sehen, dass digitale Lösungen auch an die Umwelt denken.

Mit MyStreet bekommen Bürger ein praktisches Werkzeug, um Vorschriften zu überwachen und aktiv zum Schutz öffentlicher Räume beizutragen. Nutzer können Standorte auf einer Karte angeben und so Verstöße genau dokumentieren.

Funktionen von MyStreet im Überblick:

  • Kartenansicht der genehmigten Flächen pro Kommune
  • Einfache und direkte Meldung von Verstößen
  • Anonyme oder namentliche Beschwerden möglich
  • Nutzung auf Smartphones und Tablets

Solche elektronischen Plattformen machen die kommunale Überwachung effizienter. Die Öffentlichkeit kann sich dadurch stärker einbringen.

Eine verantwortungsvollere Nutzung der Gemeinschaftsflächen schützt am Ende auch die Interessen aller. Letztlich profitieren alle, wenn Regeln eingehalten werden.

Mit der erweiterten digitalen Kontrolle reagieren Kommunen gezielter auf Missstände. Das verhindert Willkür bei der Flächenvergabe und unterstützt eine nachhaltige Stadtentwicklung.

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