Löhne in Griechenland auf dem vorletzten Platz in der EU, aber das Land auf dem ersten Platz bei der Armutsgefährdung und junge Arbeitnehmer kommen hier nicht über die Runden.
Löhne in Griechenland auf dem vorletzten Platz in der EU
Die durchschnittlichen Jahresgehälter in Griechenland gehören zu den niedrigsten in der EU.
2024 lag das durchschnittliche Jahreseinkommen bei 18.500 Euro.
Der EU-Schnitt liegt bei 39.800 Euro.
Nur Bulgarien schneidet mit 15.400 Euro noch schlechter ab.
Tabelle 1: Durchschnittliche Jahresgehälter 2024 (in Euro)
Land |
Durchschnittslohn |
|---|---|
Luxemburg |
83.000 |
Dänemark |
71.600 |
Irland |
61.100 |
Griechenland |
18.500 |
Bulgarien |
15.400 |
Die Zahlen berücksichtigen auch Teilzeit, um ein realistisches Bild zu geben.
Lohnentwicklung in Griechenland und der EU
2024 stieg der griechische Durchschnittslohn um 5,1 % gegenüber 2023.
Das ist fast genauso viel wie im EU-Schnitt, der bei 5,2 % liegt.
Im Vergleich zu 2022 stieg der Lohn in Griechenland um 8,7 %, in der EU insgesamt aber um 11,7 %.
Da hinkt Griechenland also etwas hinterher.
Lohnunterschiede nach Geschlecht und Unternehmensgröße
Im März 2025 verdienten Männer im Schnitt 1.461,95 Euro, Frauen 1.271,88 Euro (EFKA-Daten).
Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen bleibt also deutlich.
In Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten bekommen Männer im Schnitt 1.567 Euro, Frauen 1.345 Euro.
In kleinen Firmen mit weniger als zehn Leuten liegt der Durchschnittslohn bei etwa 1.023 Euro – egal ob Mann oder Frau.
Teilzeitarbeit und niedrige Einkommen
Rund 650.263 Teilzeitbeschäftigte trifft es besonders hart.
Ihr Monatslohn liegt im Schnitt nur bei etwa 558,74 Euro.
Kein Wunder, dass diese Gruppe die niedrigen Durchschnittslöhne nach unten zieht.
Unterm Strich bleibt Griechenland bei den Löhnen ziemlich weit unten im EU-Vergleich.
Trotz kleiner Steigerungen bleibt die Lücke zu anderen Ländern groß.
Geschlechterunterschiede und die Spaltung zwischen kleinen und großen Unternehmen verschärfen die Probleme auf dem Arbeitsmarkt weiter.
Griechenland auf dem ersten Platz bei der Armutsgefährdung

Im Jahr 2024 schaffte es Griechenland, in der Eurozone bei zwei richtig unangenehmen Themen ganz vorne zu landen: Armutsgefährdung und fehlende medizinische Versorgung.
Armutsgefährdung in Griechenland:
- 26,9 % der griechischen Bevölkerung galten als arm oder sozial ausgegrenzt.
- In der EU lag der Schnitt bei 21 %.
- Rumänien (27,9 %) und Bulgarien (30,3 %) schnitten noch schlechter ab.
- Die Armutsgrenze liegt bei 60 % des nationalen Medianeinkommens. Wer drunter bleibt, fällt raus.
Land |
Armutsgefährdungsrate 2024 (%) |
|---|---|
Bulgarien |
30,3 |
Rumänien |
27,9 |
Griechenland |
26,9 |
EU-Durchschnitt |
21 |
Zugang zur medizinischen Versorgung:
- 2024 bekamen 21 % der Griechen nicht die medizinische Behandlung, die sie gebraucht hätten.
- Der EU-Durchschnitt lag bei nur 3,6 %.
- Schon 2023 gaben 13 % an, sie hätten nötige Untersuchungen oder Behandlungen verschoben oder gar nicht erst gemacht.
Hauptgründe für den fehlenden Zugang:
- Geldmangel steht ganz oben.
- Lange Wartezeiten frustrieren viele.
- Transportprobleme – vor allem auf dem Land – machen’s nicht besser.
Fakten auf einen Blick:
- Jeder Fünfte blieb 2024 ohne nötige medizinische Versorgung.
- Die Armutsgefährdung in Griechenland liegt klar über dem EU-Schnitt.
- Vor allem finanzielle Engpässe und schlechte Infrastruktur spielen eine Rolle.
Offizielle Berichte der griechischen Statistikbehörde (ΕΛΣΤΑΤ) und Eurostat bestätigen diese ziemlich ernüchternden Zahlen.
Quellen:
- ΕΛΣΤΑΤ, «Έκθεση Διαβίωσης 2025»
- Eurostat, vorläufige Daten 2024
Junge Arbeitnehmer kommen in Griechenland nicht über die Runden
In Griechenland steht die Generation Z vor riesigen Hürden auf dem Arbeitsmarkt. Viele junge Leute arbeiten, obwohl sie gut ausgebildet sind, meist für wenig Geld.
Sie sehen kaum Chancen für ihre Zukunft. Die Abhängigkeit von den Eltern bleibt hoch, und Unsicherheit in Ausbildung und Job macht alles noch schwerer.
Viele junge Berufstätige erleben ihren Alltag als stressig und belastend. Sie fühlen sich oft ausgepowert und können Institutionen oder kollektiver Unterstützung wenig abgewinnen.
Die Zukunft? Für viele ziemlich unklar, obwohl sie eigentlich Lust auf Veränderung haben und Werte mitbringen. Es ist wie ein ständiger Balanceakt zwischen Hoffnung und Frust.
1. Ökonomische Abhängigkeit und mangelnde Selbstständigkeit
Nur 20 % der jungen Erwerbstätigen leben allein. Fast die Hälfte, also 45 %, wohnt weiterhin bei den Eltern.
Bei Teilzeitjobs steigt der Anteil sogar auf 65 %. Etwa 30 % leben mit einem Freund oder Partner zusammen.
Aber nur 30 % zahlen wirklich mit an Miete oder anderen Wohnkosten. Viele schaffen es mit ihrem Einkommen kaum, die nötigsten Dinge zu bezahlen.
70 % sagen, ihr Geld reicht nicht aus. Und 62 % fühlen sich wirtschaftlich von ihren Eltern abhängig.
Sie arbeiten, aber echte Unabhängigkeit bleibt oft ein Traum. Die Gründe? Niedrige Löhne, hohe Mieten und ein schwaches Sozialsystem.
Das Erwachsenwerden verschiebt sich dadurch nach hinten. Viele gründen später einen eigenen Haushalt oder starten erst spät eine Familie.
Wichtige Zahlen im Überblick
Thema |
Prozentsatz |
|---|---|
Leben allein |
20 % |
Wohnen bei den Eltern |
45 % (65 % bei Teilzeit) |
Leben mit Freund/Partner |
30 % |
Finanzielle Beteiligung an Miete |
30 % |
Einkommen reicht nicht für Basis |
70 % |
Wirtschaftliche Abhängigkeit |
62 % |
Die Zahlen sprechen für sich – die Familie bleibt finanziell oft der Rettungsanker. Junge Menschen erleben dadurch eine seltsame Mischung aus Freiheit und Abhängigkeit.
Niedrige Gehälter und hohe Lebenshaltungskosten machen es ihnen schwer, auf eigenen Füßen zu stehen. Viele fühlen sich wie in einer Sackgasse, irgendwo zwischen Pflicht und dem Wunsch nach Selbstbestimmung.
Wichtige Schritte wie das eigene Zuhause oder eine Familie rücken oft in weite Ferne. Das ist für viele echt frustrierend.
Faktoren für diese Lage:
- Niedrige Einkommen trotz Arbeit
- Hohe Wohnkosten in Städten
- Zu wenig staatliche Unterstützung
- Sozialer und wirtschaftlicher Druck
Viele leben in einer Art Schwebezustand. Sie sind weder wirklich unabhängig noch können sie komplett auf familiäre Hilfe verzichten.
Sie versuchen, sich irgendwie eine Zukunft aufzubauen – aber die Bedingungen sind alles andere als ideal. Unsicherheit und finanzielle Sorgen bestimmen den Alltag.
Es bleibt ein Gefühl, ständig zwischen Arbeit und Abhängigkeit zu pendeln. Der nötige Halt, um wirklich loszulegen, fehlt oft.
2. Bildung und Arbeit
Viele junge Leute finden ihren Job nicht passend zu ihrer Ausbildung. 38 % sagen, ihre Arbeit hat nichts mit dem gelernten Fach zu tun.
Fast die Hälfte – 49 % – fühlt sich von der Ausbildung nicht gut auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Trotzdem wollen sie weiterlernen.
86 % sind motiviert, ständig an ihren Fähigkeiten zu arbeiten. Besonders im Digitalen fühlen sie sich ziemlich fit: 65 % halten ihre digitalen Skills für ausreichend.
Prozentzahl |
Aussage |
|---|---|
38 % |
Arbeit passt nicht zu Studium oder Ausbildung |
49 % |
Ausbildung bereitet nicht ausreichend auf den Arbeitsmarkt vor |
86 % |
Starkes Interesse an weiterem Lernen |
65 % |
Gefühl ausreichender digitaler Fähigkeiten für die Arbeit |
Die Lücke zwischen Ausbildung und Job ist echt ein Problem. Viele Unternehmen bereiten sich kaum auf junge Fachkräfte vor.
Die griechische Arbeitswelt wirkt oft altmodisch und wenig organisiert. Das macht es schwer, das Wissen und die Kreativität junger Leute zu nutzen.
Viele fühlen sich unterfordert oder frustriert. Sie sind zwar gut ausgebildet, nehmen aber selten an anspruchsvoller Arbeit teil.
Fakten:
- Junge Leute wollen lernen, fühlen sich aber schlecht vorbereitet.
- Digitale Fähigkeiten bringen sie mit, aber die werden nicht immer gebraucht.
- Der Arbeitsmarkt bietet oft Jobs, die kaum zur Ausbildung passen.
- Unternehmen müssen moderner werden und sich auf die Jugend einstellen.
Die Verbindung von Bildung und Arbeitsmarkt bleibt eine riesige Baustelle. Es betrifft junge Menschen, die ihren Platz suchen, und Firmen, die mit moderneren Fähigkeiten oft nicht viel anfangen können.
3. Arbeitsalltag: Druck und Stress
Viele junge Menschen aus der Generation Z empfinden ihren Arbeitsalltag als ziemlich belastend. 62 % sagen, dass ihr Job ihr Privatleben negativ beeinflusst.
Die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt, weil Arbeitszeiten länger und flexibler geworden sind. Das fühlt sich manchmal so an, als gäbe es keine Pause mehr.
Eine große Zahl, 60 % der Generation Z, fühlt sich auf der Arbeit ausgebrannt. Fast die Hälfte, 46 %, gibt an, dass der Job ihre Gesundheit oder den Schlaf verschlechtert.
Das löst ein allgemeines Gefühl von Erschöpfung und Stress aus. Viele schleppen sich irgendwie durch den Tag.
Prozentzahl |
Beschreibung |
|---|---|
62 % |
Arbeit wirkt sich negativ auf Leben aus |
60 % |
Erleben von Erschöpfung (Burnout) |
46 % |
Belastung von Gesundheit oder Schlaf |
53 % |
Erleben von Stress und Anspannung |
21 % |
Positives Gleichgewicht zwischen Arbeit und Leben |
35 % |
Zufriedenheit mit der Arbeit |
Die Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit liegt nur bei etwa einem Drittel, nämlich 35 %. Stress und Angst spüren 53 % im Job.
Die Generation Z startet in eine Arbeitswelt, die oft wenig Unterstützung bietet. Die Verantwortung für das eigene Wohlbefinden liegt meist bei jedem selbst.
Hohe Leistungserwartungen und fehlende Schutzmechanismen sorgen dafür, dass viele sich erschöpft fühlen. Eigentlich sollte das nicht normal sein, oder?
Viele berichten, dass sie kaum noch Zeit für sich selbst haben. Sie fühlen sich dadurch von ihrer Arbeit entfremdet.
Obwohl sie viel arbeiten, fehlt oft die Verbindung zu dem, was sie tun. Das ist irgendwie traurig.
Wichtige Punkte zur Belastung der Generation Z am Arbeitsplatz:
- Höhere Anforderungen und längere Arbeitszeiten
- Wenig gemeinsame Unterstützungssysteme
- Schlechte Balance zwischen Arbeit und Freizeit
- Erschöpfung und Stress sind an der Tagesordnung
- Fehlendes Gefühl von Sinn und Verbundenheit
Die Qualität der Arbeit hat einen starken Einfluss auf die mentale Gesundheit. Es reicht nicht mehr, einfach irgendeinen Job zu machen.
Viele wünschen sich eine Aufgabe, die sinnvoll ist. Aber das ist leichter gesagt als getan.
Um Stress zu reduzieren, müsste man klare Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben ziehen. Doch gerade das fällt vielen schwer.
Stress und Druck zeigen sich unterschiedlich:
- Psychische Erschöpfung
- Schlafstörungen
- Wenig persönliche Zeit
- Geringere Motivation und wenig emotionale Verbindung zur Arbeit
Wenn diese Belastungen nicht abnehmen, steigt das Risiko für Burnout oder Depression. Arbeitgeber und Politik sollten das ernst nehmen und handeln.
Zusammenfassung in Zahlen
Thema |
Wert |
|---|---|
Negative Auswirkungen auf das Privatleben |
62 % |
Erschöpfung (Burnout) |
60 % |
Arbeitsbedingte Gesundheitsprobleme |
46 % |
Stress- und Ängste am Arbeitsplatz |
53 % |
Zufriedenheit mit der Arbeit |
35 % |
Gutes Gleichgewicht Arbeit-Leben |
21 % |
Die Generation Z steht vor der Aufgabe, mit neuem Arbeitsdruck klarzukommen. Unterstützung durch Gesellschaft und Arbeitgeber kann helfen, die mentale Gesundheit zu schützen und die Lebensqualität zu verbessern.
4. Werte und Einstellungen zur Arbeit
Für viele aus der Generation Z steht die psychische Gesundheit an erster Stelle, sogar noch vor finanzieller Sicherheit. Etwa 70 % sagen, ihre geistige Gesundheit ist ihnen wichtiger als Geld.
Für 73 % muss Arbeit nicht nur Geld bringen, sondern auch Sinn und Bedeutung haben. Ohne das wird’s schwierig, sich zu motivieren.
Fast die Hälfte, also 47 %, sieht in der Arbeit eine Quelle für Identität und Selbstwertgefühl. Arbeit ist für sie mehr als nur ein Job.
Einstellung zur Arbeit |
Anteil in % |
|---|---|
Psychische Gesundheit wichtiger als Geld |
70 |
Arbeit soll Sinn haben |
73 |
Arbeit als Identität |
47 |
Bereits zum Jobwechsel bei Sinnverlust |
44 |
Arbeit fördert Kreativität |
36 |
Kreativität wird anerkannt |
24 |
Arbeiten in umweltfreundlichen Firmen |
72 |
Akzeptanz von Schwarzarbeit (informell) |
65 |
44 % wären bereit, ihren Job zu wechseln, wenn er sie nicht mehr erfüllt – selbst wenn das weniger Geld bedeutet. Das zeigt, wie wichtig persönliche Erfüllung geworden ist.
Nicht alle erleben die Arbeit als kreativ oder unterstützend. Nur 36 % fühlen, dass sie eigene Ideen einbringen oder eigenständig handeln können.
Kreativität wird nur bei 24 % wirklich anerkannt. Das spricht Bände über das Arbeitsumfeld.
Spannend ist auch, dass 72 % gerne für Unternehmen arbeiten würden, die Respekt vor Umwelt und Gesellschaft zeigen. Nachhaltigkeit ist für viele ein echtes Entscheidungskriterium.
Trotzdem akzeptieren 65 % Schwarzarbeit, wenn es keine anderen Optionen gibt. Das zeigt Unsicherheit und den starken Willen, irgendwie klarzukommen – auch wenn das gegen eigene Werte geht.
5. Kein Vertrauen in den Staat aber hohe Streikbereitschaft
Die Generation Z bringt wenig Vertrauen in staatliche Schutzinstitutionen auf. Nur 15 % sagen, dass sie diesen Institutionen vertrauen, während 65 % klar kein Vertrauen haben.
Auch bei Gewerkschaften sieht es eher mau aus. Nur etwa 30 % erleben am Arbeitsplatz eine aktive gewerkschaftliche Vertretung.
Trotzdem sind viele bereit, gemeinsam zu handeln. Rund 36 % haben schon mal an einem Streik oder einer kollektiven Aktion teilgenommen.
Noch mehr, nämlich 67 %, würden bei einem gerechten Anliegen streiken. Viele glauben, dass kollektives Handeln wirklich etwas bewegen kann.
Thema |
Anteil der Generation Z (%) |
|---|---|
Vertrauen in staatliche Institutionen |
15 |
Kein Vertrauen in staatliche Institutionen |
65 |
Aktive gewerkschaftliche Vertretung am Arbeitsplatz |
30 |
Teilnahme an Streik oder kollektiver Aktion |
36 |
Bereitschaft zur Streikteilnahme bei gerechtfertigtem Anliegen |
67 |
Bewusstsein über Arbeitsrechte |
60 |
Die meisten jungen Leute kennen ihre Arbeitsrechte (etwa 60 %). Sie wissen also schon ziemlich gut, worauf sie achten müssen.
Obwohl sie offiziellen Schutzmechanismen eher skeptisch begegnen, bleibt kollektive Organisation für viele wichtig. Das ist irgendwie widersprüchlich, aber auch verständlich.
Wichtig: Die Generation Z lehnt Institutionen nicht grundsätzlich ab. Sie will Transparenz, Gerechtigkeit und echte Vorteile durch solidarisches Handeln.
Kollektive Aktionen machen für sie Sinn, wenn die Ziele fair und relevant erscheinen. Es geht ihnen um den Inhalt, nicht um die Form.
Diese Haltung zeigt, dass die Generation Z offen für Veränderungen ist – solange sie selbst den Sinn darin sieht. Sie verbindet Misstrauen gegenüber bestehenden Strukturen mit echtem Engagement für gemeinsame Interessen.
6. Perspektiven und Zukunft
Viele junge Menschen in Griechenland haben kaum Hoffnung auf eine gute berufliche Zukunft.
Etwa 72 % der jungen Arbeitnehmer glauben nicht, dass sie im Land echte Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.
Nur 9 % sind wirklich zufrieden mit ihren beruflichen Aussichten.
Ein beachtlicher Teil denkt darüber nach, ins Ausland zu gehen.
Fast 46 % möchten lieber außerhalb Griechenlands arbeiten.
Das spricht Bände über das Vertrauen in den heimischen Arbeitsmarkt.
Viele sagen, dass es für ihre Eltern früher besser war – sowohl im Job als auch im sozialen Leben.
79 % finden, dass die Generation ihrer Eltern stabilere und angenehmere Bedingungen hatte.
Trotzdem fühlen sich viele mit moderner Technik recht wohl.
Ungefähr 53 % kommen gut mit neuen Technologien und künstlicher Intelligenz klar.
Das persönliche Leben bleibt aber ein großes Thema.
65 % sagen, dass sie unter den aktuellen Arbeitsbedingungen keine Familie gründen können.
Unsichere Jobs und niedrige Einkommen machen das fast unmöglich.
Die Unsicherheit zieht sich durch alle Lebensbereiche und macht langfristige Pläne schwierig.
Thema |
Prozent |
Anmerkung |
|---|---|---|
Keine beruflichen Chancen |
72 % |
Geringe Zuversicht in Griechenland |
Zufriedenheit mit Job |
9 % |
Sehr niedrig |
Interesse an Auslandsarbeit |
46 % |
Hohe Migrationsbereitschaft |
Bessere Bedingungen in Elternzeit |
79 % |
Wahrgenommener Generationenunterschied |
Wohlfühlen mit KI |
53 % |
Technische Anpassung |
Familiengründung schwer |
65 % |
Auswirkungen auf Leben außerhalb Job |
Fazit
Die Generation Z kämpft mit ziemlich harten Bedingungen in der Arbeitswelt.
Sie bringt gute Ausbildung und klare Werte mit, sucht aber nach mehr als nur einem Gehalt.
Für sie zählen Sinn und Fairness am Arbeitsplatz enorm.
Viele junge Leute hängen finanziell immer noch an ihren Familien.
Sechs von zehn brauchen Unterstützung, weil ihr Einkommen kaum für die Grundbedürfnisse reicht.
Das sagt schon einiges über die wirtschaftliche Unsicherheit aus.
Hauptprobleme der Generation Z |
Beschreibung |
|---|---|
Finanzielle Abhängigkeit |
60% sind wirtschaftlich auf Familie angewiesen |
Niedrige Einkommen |
Einkommen reicht oft nicht aus für tägliche Ausgaben |
Arbeitsbelastung und Erschöpfung |
Viele fühlen sich bei der Arbeit ausgebrannt |
Hohe Erwartungen an Arbeitsinhalte |
Arbeit soll mehr bieten als nur Gehalt |
Psychische Belastungen |
Wunsch nach mehr Unterstützung und mentaler Gesundheit |
Lange Arbeitszeiten, hoher Druck und kaum Schutz durch Tarifverträge oder Gewerkschaften sind Alltag.
Das schlägt auf die Nerven und macht auf Dauer krank.
Viele wollen nicht einfach nur durchkommen, sondern auch Sinn in ihrer Arbeit sehen.
Für 70% ist psychische Gesundheit sogar wichtiger als Geld.
73% erwarten, dass ihre Arbeit Sinn stiftet – und ehrlich gesagt, wer kann es ihnen verdenken?
Viele denken inzwischen ernsthaft über Auswanderung nach.
Wenn sich nichts ändert, könnte dieser „Brain Drain“ Griechenland wirklich schaden.
Was müsste passieren?
- Höhere Löhne: Damit junge Leute auch ohne Eltern klarkommen
- Mehr Jobsicherheit: Feste Jobs statt dauernd befristete Verträge
- Besserer Arbeitnehmerschutz: Mehr Rechte und Unterstützung durch Gewerkschaften
- Investitionen in psychische Gesundheit: Hilfe und Verständnis am Arbeitsplatz
- Mehr Bildung und Weiterbildung: Chancen, sich weiterzuentwickeln
Nur so kann die Generation Z wirklich auf eine bessere Zukunft hoffen.
Es reicht nicht, einfach irgendeinen Job anzunehmen.
Sie wollen mitreden, respektiert werden und ein Arbeitsumfeld, das ihre Bedürfnisse ernst nimmt.
Gerade jetzt wirkt es, als ob eine ganze Generation voller Energie und Ideen an Unsicherheit und fehlender Unterstützung scheitert.
Tabelle: Einstellungen und Bedürfnisse der Generation Z
Thema |
Anteil der Befragten (%) |
Bedeutung |
|---|---|---|
Arbeit mit Sinn |
73 |
Erwartung an sinnvolle Arbeit |
Psychische Gesundheit |
70 |
Höher bewertet als Einkommen |
Finanzielle Unabhängigkeit |
40 (nicht erreicht) |
Viele sind noch abhängig |
Gedanken an Auswanderung |
Hoch |
Flucht vor schlechten Bedingungen |
Die Generation Z will einfach mehr als nur einen Job.
Sie sucht Gerechtigkeit, Stabilität und ein Leben, das mehr ist als bloßes Überleben.
Wenn sich nichts ändert, bleibt vieles beim Alten – und das wäre eine echte verpasste Chance, nicht nur für die Jungen, sondern für alle.



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