Ruhezeiten und Lärmverbote im Sommer in Griechenland und die asozialen nächtlichen Feiern mitten in Wohngebieten.
Ruhezeiten in der Sommersaison – Verbotene Tätigkeiten während dieser Zeiten
In der Sommersaison gelten Ruhezeiten vom 1. April bis 30. September. Die Mittagsruhe dauert von 15:00 bis 17:30 Uhr, die Nachtruhe von 23:00 bis 07:00 Uhr.
Bestimmte Aktivitäten sind in diesen Zeiträumen tabu, damit die Nachbarschaft nicht gestört wird. Lärmverursachende Arbeiten sind grundsätzlich untersagt.
Falls es wirklich dringend ist, kann die Polizeidienststelle eine Ausnahmegenehmigung erteilen. Das gilt vor allem für wichtige Arbeiten im öffentlichen Interesse.
Folgende Aktivitäten sind während der Ruhezeiten verboten:
- Musikinstrumente spielen oder Radio, Fernseher und Tonaufnahmegeräte laut betreiben.
- Lautes Rufen, Feiern oder andere lärmende Veranstaltungen in Wohnungen oder anderen Räumen.
- Musik, Rufe, elektronische Geräte oder ähnliche Störungen auf Straßen, Plätzen oder öffentlichen Orten in Wohngebieten.
- Krach in Cafés oder Lokalen durch lautes Spielen oder Gespräche mit erhobener Stimme.
- Lärmbelästigung durch Streit oder hitzige Diskussionen an Taxiständen, Busbahnhöfen oder ähnlichen Orten.
- Be- oder Entladen von LKWs mit viel Lärm sowie Motoren von stehenden Fahrzeugen unnötig laufen lassen.
- Sirenen oder Alarmanlagen ohne echten Grund auslösen oder Testläufe dieser Geräte machen.
Wer sich nicht daran hält, muss mit Geldstrafen oder anderen Konsequenzen rechnen. Die Regeln sollen das Zusammenleben in Wohngebieten entspannter machen und Streit wegen Lärm vermeiden.
Mehr Details zu den Bestimmungen gibt’s auf der Seite zum Thema Ruhezeiten während der Sommersaison.
Tabelle der Ruhezeiten:
Zeitraum | Mittagspause | Nachtruhe |
|---|---|---|
1. April – 30. Sept. | 15:00 – 17:30 Uhr | 23:00 – 07:00 Uhr |
Wer sich an die Zeiten hält, erspart sich Ärger und hilft, den öffentlichen Frieden zu wahren. Die Verantwortung liegt bei allen – Bewohnern, Geschäftsleuten und auch bei Autofahrern.
Das asoziale Verhalten inmitten von Wohngebieten
Mitten in der Stadt tobte eine Feier, die einfach nicht enden wollte. Sie zog sich von der Nacht bis in den frühen Morgen und fand ausgerechnet auf einem Schulgelände statt.
Die Live-Musik war laut, wirklich laut, und wurde auch zu später Stunde kaum leiser. Für die Anwohner hieß das: Schlafen? Schwierig bis unmöglich.
Solche Feste, die bis zum Morgengrauen alles andere übertönen, sind mittlerweile fast schon Alltag. Besonders im Sommer häufen sich diese Events, die den Nachbarschaften den Schlaf rauben.
Oft fließt dabei reichlich Alkohol. Die Feiernden wirken wenig interessiert daran, wie es ihren Nachbarn damit geht.
Wer so eine Party schmeißt, denkt selten an die Bedürfnisse anderer. Ältere Leute, Menschen mit gesundheitlichen Problemen und selbst Haustiere leiden unter dem Lärm.
Es steckt eine gewisse Gleichgültigkeit dahinter. Das eigene Vergnügen zählt mehr als das Wohl der anderen – das ist leider nicht neu.
Man könnte es fast als „Selbstherrschaft“ bezeichnen, was da passiert. Hinter dem scheinbar harmlosen Feiern verbirgt sich eine Haltung, die kaum Rücksicht kennt.
Viele nehmen das mittlerweile als normal hin. Für die Betroffenen bleibt es trotzdem eine echte Belastung.
Solche Feiern beschränken sich nicht auf einzelne Orte. Sie tauchen überall in der Stadt auf, oft aus kleinen Anlässen heraus, und geraten dann schnell aus dem Ruder.
Respekt gegenüber anderen? Fehlanzeige, zumindest wenn es um das soziale Verhalten auf diesen Partys geht.
Städtische Feste unterscheiden sich von den traditionellen Feiern auf dem Land, klar. Aber irgendwie zeigen beide, wie Gesellschaft funktioniert – oder eben nicht.
In der Stadt kracht es öfter direkt zwischen Nachbarn. Doch auch kleine Gemeinden kennen das Problem, wenn auch anders.
Was bei diesen Feiern sofort auffällt: die Musik. Sie dröhnt bis tief in die Nacht, manchmal sogar bis zum Sonnenaufgang.
Die Musik steht im Mittelpunkt und macht den Ort zur Bühne. Dabei entsteht ein echter Konflikt zwischen dem Wunsch nach Spaß und dem Bedürfnis nach Ruhe.
Wichtige Punkte zu nächtlichen Festen in der Stadtmitte:
- Laufen oft von spät abends bis früh morgens
- Lautstärke bleibt konstant hoch, auch wenn die meisten Menschen schlafen wollen
- Teilnehmer ignorieren häufig die negativen Auswirkungen auf die Nachbarschaft
- Ältere Leute, Kranke und Tiere sind besonders betroffen
- Es fehlt oft an Polizei- oder Behördenintervention trotz möglicher Beschwerden
- Solche Ereignisse sind Teil einer breiteren sozialen und kulturellen Problematik
Mehr zu diesem Thema gibt’s in Berichten über Feiern im Herzen der Stadt. Dort beschreiben Autoren diese Partys als Paradebeispiel für antisoziales Verhalten.



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