Das Europäische Parlament hat bedeutende Änderungen gebilligt, die die Passagierrechte im Luftverkehr stärken. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Preistransparenz, der Vereinfachung von Rückerstattungen und dem Recht auf kostenloses Handgepäck auf allen Flügen innerhalb der EU.

Wichtige Informationen für Fluggäste
Die neuen Regelungen stärken die Rechte der Passagiere bei Flugreisen innerhalb der Europäischen Union. Der Fokus liegt jetzt auf klaren Preisangaben, einfacheren Rückerstattungen und dem Recht auf kostenfreies Handgepäck.
Kostenfreies Handgepäck für alle Passagiere
Ab sofort dürfen alle Fluggäste innerhalb der EU ohne Zusatzkosten eine persönliche Tasche und ein Handgepäckstück mitnehmen.
Die persönliche Tasche darf maximal 40 x 30 x 15 cm messen. Das Handgepäckstück darf höchstens 100 cm lang und bis zu 7 Kilogramm schwer sein.
So will man verhindern, dass Passagiere für zulässige Gegenstände plötzlich Gebühren zahlen müssen. Das ist ja leider öfter mal vorgekommen.
Grundlegendes Recht und Bedenken der Airlines
Das Recht auf Handgepäck gilt als wesentlich, weil es Preistransparenz schafft und den Verbraucherschutz stärkt.
Fluggesellschaften warnen allerdings, dass solche Verpflichtungen die Grundpreise für Tickets in die Höhe treiben könnten – vor allem für Leute, die ohne großes Gepäck reisen.
Deutliche Veränderungen bei der Buchung
Fluggesellschaften müssen jetzt den gesamten Flugpreis inklusive aller Steuern und Gebühren von Anfang an klar anzeigen.
So sollen böse Überraschungen beim Bezahlen der Vergangenheit angehören.
Rückerstattung und Entschädigung
Bei Verspätung, Flugausfall oder Nichtbeförderung greifen strengere Vorschriften:
- Ein einheitliches Formular für Rückerstattungs- und Entschädigungsanträge gilt jetzt EU-weit.
- Fluggesellschaften müssen Rückzahlungen innerhalb von 7 Tagen leisten, selbst wenn Buchungsplattformen oder Vermittler länger brauchen.
- Vermittler sind verantwortlich für die rechtzeitige Bearbeitung der Anträge. Klappt das nicht, haftet die Fluggesellschaft.
Übersicht der wichtigsten Rechte auf einen Blick
Recht | Beschreibung |
|---|---|
Kostenfreies Handgepäck | 1 persönliche Tasche (40x30x15 cm) + 1 Handgepäckstück (max. 7 kg) |
Klarer Gesamtpreis | Alle Kosten inklusive Steuern werden von Anfang an angezeigt |
Einheitliches Rückerstattungsformular | Gilt EU-weit für einfachere Antragsstellung |
Rückzahlungen | Rückerstattung innerhalb von 7 Tagen bei verspäteter oder ausgefallener Buchung |
Vermittlerpflichten | Vermittler müssen Anträge rechtzeitig weiterleiten und bearbeiten |
Sieben Billigfluggesellschaften stehen wegen Gepäckgebühren unter Beobachtung
In Europa haben Verbraucherschutzorganisationen eine Untersuchung gegen sieben Billigfluggesellschaften gestartet, die zusätzliche Gebühren fürs Handgepäck verlangen.
Diese Gebühren gelten als ungerechtfertigt und widersprechen Urteilen des Europäischen Gerichtshofs.
Die betroffenen Airlines sind vor allem im Low-Cost-Segment unterwegs. Verbraucherschützer fordern endlich eine Klärung, welche Leistungen im Grundpreis eines Flugtickets drin sein müssen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob ein kleines Handgepäckstück im Ticketpreis enthalten sein sollte – viele Kunden erwarten das ja ganz selbstverständlich.
Die Europäische Kommission und das Netz der Verbraucherschutzbehörden unterstützen die Untersuchung. Ziel ist es, klare Regeln für Größe und Gewicht des Handgepäcks zu schaffen, damit am Flughafen nicht plötzlich Extrakosten auftauchen.
Wichtige Punkte der Kritik:
- Unrechtmäßige Zusatzgebühren für Handgepäck trotz Gerichtsurteilen
- Fehlende Transparenz in den Geschäftsbedingungen
- Unklare Gepäckrichtlinien belasten Fluggäste
- Mehr Streitfälle, die Zeit und Geld kosten
Betroffene Fluggesellschaften (Beispiele):
Fluggesellschaft | Land | Status der Untersuchung |
|---|---|---|
Ryanair | Irland | Unter Beobachtung |
EasyJet | Großbritannien | Untersuchung läuft |
Wizz Air | Ungarn | Teil der Beschwerde |
Transavia | Niederlande | Angeklagt wegen unrechtmäßiger Gebühren |
Volotea | Spanien | Betroffen von Geldstrafe |
Vueling | Spanien | Untersuchung offen |
Die Europäische Verbraucherorganisation kämpft dafür, dass die Rechte der Reisenden gestärkt und Ticketpreise transparenter werden.
Gerade läuft eine Überarbeitung der Flugpassagierrechte auf EU-Ebene, die endlich für Klarheit sorgen könnte.
Experten sagen, dass Verbraucher erwarten, ein kleines Handgepäckstück ohne Mehrkosten mitnehmen zu dürfen. Nur dann bleibt das Vertrauen in Billigfluglinien erhalten, und Kunden müssen nicht ständig mit Extrakosten rechnen.
Ryanair erhöht die Freigepäckgrenze für Handgepäck auf europäischen Flügen
Ryanair hat die erlaubte Größe für das kostenlose Handgepäck geändert. Die maximale Größe für die persönliche Tasche, die unter den Sitz passen muss, steigt von 40×25×20 cm auf 40×30×20 cm.
Das Volumen wächst dadurch von 20 auf 24 Liter. Für viele ist das endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Mit dieser Anpassung zieht Ryanair mit WizzAir gleich. EasyJet bleibt mit einer erlaubten Taschengröße von 45×36×20 cm trotzdem großzügiger.
Die neuen Regeln gelten, sobald die Messvorrichtungen an den Flughäfen umgestellt sind. Das kann vielleicht noch ein bisschen dauern, aber die Richtung stimmt.
Die EU hatte gefordert, die Passagierrechte beim Handgepäck zu verbessern. Die Kommission schlägt vor, mindestens eine kleine Tasche bis 40×30×15 cm und ein weiteres Gepäckstück bis 7 kg kostenlos zu erlauben.
Airline | Max. Maße Handgepäck (cm) | Volumen (Liter) | Bemerkung |
|---|---|---|---|
Ryanair | 40×30×20 | 24 | Neue Höchstgrenze |
WizzAir | 40×30×20 | 24 | Gleiches Limit wie Ryanair |
easyJet | 45×36×20 | ca. 32 | Höhere Freigrenze |
Immer mehr Menschen wünschen sich einheitlichere und kundenfreundlichere Gepäckregeln. Gerade Billigflieger standen wegen strenger und teurer Handgepäck-Bestimmungen oft in der Kritik.
Die EU-Vorschrift ist noch nicht verbindlich. Mindestens 55 % der Mitgliedsstaaten müssen erst zustimmen.
Ryanair geht nun schon mal voran und hebt die Freigrenze an. Vielleicht ziehen andere Airlines ja bald nach.
Reisende dürfen bei Ryanair künftig ein etwas größeres Handgepäckstück kostenlos mitnehmen. Das dürfte den Alltag am Flughafen für viele entspannen.

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