Tragödie vor Gavdos: Migrantenboot kentert in der Nähe von Kreta – mehrere Tote, Dutzende vermisst

Kurznachricht vom Mittwoch, 12. November 2025: Ein Migrantenboot ist vor Gavdos, Kreta, gekentert, wobei mehrere Menschen ums Leben kamen und Dutzende vermisst werden. Die griechischen Behörden haben 56 Menschen gerettet, während die Suchaktionen bei rauer See fortgesetzt werden.

migrant boat sinks

Vor der Südküste Kretas ist eine groß angelegte Rettungsaktion im Gange, nachdem am Dienstag ein Boot mit Migranten in der Nähe der Insel Gavdos gekentert ist. Die griechische Küstenwache hat mit Unterstützung von Hubschraubern der Luftwaffe und Marineschiffen bislang 56 Menschen gerettet, während mehrere andere – darunter Frauen und Kinder – weiterhin vermisst werden.

Berichten der Greek City Times und NewKerala zufolge kenterte das Schiff bei schlechten Wetterbedingungen und starkem Wind etwa 12 Seemeilen südwestlich von Gavdos. Mindestens drei bis fünf Menschen wurden als tot bestätigt, und es wird erwartet, dass die Zahl der Todesopfer im Laufe der Suchmaßnahmen weiter steigen wird.

Augenzeugenberichte beschreiben chaotische Szenen, als das überladene Boot zu sinken begann, bevor es kenterte. Die Überlebenden, von denen viele vermutlich aus Nordafrika und dem Nahen Osten stammen, wurden in Sicherheit gebracht und erhalten auf Kreta medizinische Versorgung und Unterkunft.


 

Lokale Medien, darunter Neakriti, berichten von wachsender Angst unter Angehörigen und Überlebenden, da Mütter und Kinder weiterhin vermisst werden. Die griechische Küstenwache, unterstützt von Frontex und Segelschiffen in der Nähe, durchkämmt weiterhin das Gebiet zu Wasser und aus der Luft in der Hoffnung, weitere Überlebende zu finden.

Dieser tragische Vorfall unterstreicht die anhaltende humanitäre Krise im Mittelmeer, wo jedes Jahr Tausende ihr Leben riskieren, um auf der Suche nach Sicherheit und neuen Chancen nach Europa zu gelangen. Trotz wiederholter Warnungen vor den Gefahren dieser Überfahrten beuten Schleuser weiterhin verzweifelte Migranten aus und schicken sie oft in seeuntüchtigen Booten aufs Meer.

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Die griechischen Behörden haben eine Untersuchung zu den Umständen des Untergangs und der möglichen Beteiligung von Menschenhandelsnetzwerken eingeleitet.

Wichtige Fakten:
– Ort: ~12 Seemeilen südwestlich von Gavdos, Kreta
– Gerettet: 56 Migranten
– Bestätigte Todesfälle: mindestens 3–5
– Vermisst: Dutzende, darunter Kinder
– Rettungsteams: griechische Küstenwache, Luftwaffe, Frontex, lokale Schiffe

 

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