Die zwei Seiten des Tourismus auf Kreta: Volle Flugzeuge, leere Unterkünfte – der durchschnittliche Übernachtungspreis bei Airbnb und wie viel kostet All-Inclusive im Mittelmeerraum?

Die touristische Entwicklung auf Kreta zeigt ein vielschichtiges Bild.
Obwohl viele Besucher ankommen, bleiben sie oft nur für kurze Zeit. Das wirkt sich negativ auf die Auslastung der Unterkünfte aus.
Flugzeuge sind voll, doch viele Hotels und Ferienwohnungen bleiben leer. Das deutet auf eine Verschiebung bei den Aufenthaltsdauern und Ausgaben der Gäste hin.
Diese Veränderungen spüren besonders lokale Geschäfte und Anbieter. Viele hängen direkt vom Tourismus ab und merken die Auswirkungen sofort.
Gleichzeitig sind die Preise für Unterkünfte in Griechenland im europäischen Vergleich ziemlich hoch. Das beeinflusst die Entscheidungen der Reisenden zusätzlich.
Wichtige Erkenntnisse
- Viele Touristen besuchen Kreta, bleiben aber kürzer als früher.
- Die Auslastung der Unterkünfte bleibt hinter den Erwartungen zurück.
- Lokale Händler spüren die wirtschaftlichen Folgen durch kürzere Aufenthalte.
Die zwei Seiten des Tourismus auf Kreta: Volle Flugzeuge, leere Unterkünfte – Kreta zählt Ankünfte, nicht Übernachtungen
Trotz voller Flugzeuge bleibt die Belegung der Unterkünfte auf Kreta überraschend niedrig.
Viele Touristen kommen auf die Insel, aber die Zahl der Übernachtungen steigt nicht im gleichen Maße.
Wichtigste Punkte:
- Hohe Flugzeugauslastung
- Geringe Nutzung der verfügbaren Unterkünfte
- Diskrepanz zwischen Ankünften und Übernachtungen
Viele Gäste besuchen Kreta, aber das touristische Angebot bleibt weniger stark genutzt als erwartet. Das kann die lokale Wirtschaft treffen und verdient genaues Beobachten.
Mehr Details findest du in diesem Artikel über den kretischen Tourismus.
Der Flughafen Heraklion „Nikos Kazantzakis“ knackte im Juni 2025 einen neuen Rekord bei den Passagierzahlen. Rund 1.396.137 Menschen nutzten den Airport.
Das entspricht einem Anstieg von 6 % im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres. Besonders auffällig sind die Zuwächse bei internationalen Ankünften (+5 %) und bei inländischen Besucherzahlen (+11 %).
Die Insel zieht also weiterhin viel Interesse auf sich, sowohl von ausländischen als auch von griechischen Touristen.
Kennzahl | Wert Juni 2025 | Veränderung ggü. Juni 2024 |
|---|---|---|
Passagiere am Flughafen | 1.396.137 | +6 % |
Internationale Ankünfte | Steigende Tendenz | +5 % |
Inländische Ankünfte | Steigende Tendenz | +11 % |
4 Tage | Keine Veränderung |
Obwohl die Ankunftszahlen steigen, bleibt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste auf Kreta niedrig. Das trifft den lokalen Umsatz und stellt das aktuelle Tourismusmodell auf die Probe.
Früher blieben Besucher meist mehrere Tage. Jetzt verkürzen sich die Aufenthalte immer mehr.
Für Hotels, Gastronomie und andere touristische Dienstleister ist das ein echtes Problem.
Wichtige Trends im Überblick:
- Rekord bei Passagierzahlen am Flughafen Heraklion, mit steigender Tendenz seit der Pandemie.
- Zunahme der internationalen und heimischen Besucher, was die Attraktivität der Insel bestätigt.
- Sinkende durchschnittliche Verweildauer, beeinträchtigt Einnahmen im Tourismussektor.
- Geringe Zunahme der Übernachtungen landesweit, nur knapp 1,87 % Steigerung im Mai 2025 verglichen mit dem Vorjahr.
- Die gängigen Unterkunftskategorien weisen aktuell eine konstante mittlere Aufenthaltsdauer von rund vier Tagen auf.
Die Nachfrage ist da, aber das Muster der Aufenthalte ändert sich. Kürzere Trips bedeuten oft weniger Ausgaben pro Gast oder mehr Tagesbesuche.
Viele Anbieter müssen ihr Angebot und Marketing anpassen, um mit den neuen Bedürfnissen Schritt zu halten.
Die hohe Fluktuation wirft Fragen zur Nachhaltigkeit auf. Die Belastung der Infrastruktur steigt, während die Einnahmen zurückgehen.
Betreiber von Unterkünften und lokalen Geschäften müssen neue Strategien entwickeln. Gäste zu binden und die Aufenthaltsqualität zu verbessern, rückt in den Fokus.
Die saisonale Verteilung der Ankünfte spielt auch eine Rolle. In der Hauptsaison gibt’s oft einen regelrechten Ansturm, während in anderen Monaten Kapazitäten brachliegen.
Faktoren, die weiterhin den Tourismus beeinflussen:
- Traditionelle Reiseverhalten verlagern sich hin zu kürzeren Aufenthalten und Schnellbesuchen.
- Angebotsanpassungen an die Wünsche von jüngeren und vielseitigeren Besuchergruppen.
- Herausforderungen bei der Balance zwischen Wachstum der Gästezahlen und Erhalt der Lebensqualität vor Ort.
- Notwendigkeit, neue Märkte zu erschließen und das Image durch Qualität und Service zu stärken.
Diese Dynamik verlangt nach neuer Planung und Zusammenarbeit. Politik, Unternehmen und Dienstleister müssen an einem Strang ziehen.
Wichtige Aspekte zur besseren Orientierung:
Thema | Herausforderung | Mögliche Maßnahmen |
|---|---|---|
Durchschnittliche Aufenthaltslänge | Sinkende Verweilzeiten bedeuten Umsatzverluste | Angebote für Kurzzeit-Tourismus verbessern |
Saisonale Verteilung | Überfüllung und Unterauslastung in verschiedenen Monaten | Verteilung der Aktivitäten auf größere Zeiträume unterstützen |
Infrastrukturbelastung | Belastung bei Spitzenzeiten kann steigen | Ausbau und Modernisierung der Infrastruktur |
Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Destinationen | Wachstum anderer Urlaubsorte | Innovatives Marketing und Qualitätsoffensive |
Die Branche steht vor einer Zeit voller Veränderungen. Wer flexibel bleibt, kann von den steigenden Besucherzahlen profitieren und trotzdem die Wohnqualität auf der Insel schützen.
Es kommt darauf an, das Angebot zu diversifizieren und die Aufenthaltsdauer zu verlängern. Nur so steigt der wirtschaftliche Effekt nachhaltig.
Der Anstieg der Passagierzahlen allein reicht nicht. Die Qualität des Aufenthalts, abwechslungsreiche Erlebnisse und zufriedene Gäste zählen mindestens genauso viel.
Zusammengefasst sind zentrale Handlungsfelder:
- Entwicklung attraktiver Kurzzeit-Angebote und Erlebnisformen
- Verstärkte Förderung der Nebensaison zur gleichmäßigeren Auslastung
- Nachhaltiger Ausbau der touristischen Infrastruktur
- Verbesserung der Kundenbindung und Servicequalität
Mit gezielten Maßnahmen lässt sich die Herausforderung meistern, die durch die Kombination von wachsender Nachfrage und verkürzter Bleibedauer entsteht.
So kann Kreta den Tourismus auch in Zukunft auf ein stabiles, nachhaltiges Fundament stellen.
Angaben zu den durchschnittlichen Ausgaben pro Reise auf Kreta

Die durchschnittlichen Ausgaben pro Reise auf Kreta sind in den letzten Jahren ziemlich zurückgegangen. Von 941 Euro im Jahr 2023 fiel der Wert auf 767 Euro im Folgejahr – das sind rund 19 % weniger.
Das liegt vor allem daran, dass die Leute einfach kürzer bleiben, auch wenn sie pro Übernachtung ein bisschen mehr ausgeben. Die Ausgaben pro Übernachtung sind von 87 Euro auf 89 Euro gestiegen.
Trotzdem drückt die kürzere Aufenthaltsdauer den Gesamtbetrag pro Reise nach unten. Im Schnitt blieben Gäste 2023 noch 6,3 Tage, jetzt sind es nur noch etwa 5,9 Tage im Jahr 2024.
Jahr | Durchschnittliche Ausgaben pro Reise (Euro) | Durchschnittliche Ausgaben pro Übernachtung (Euro) | Durchschnittliche Aufenthaltsdauer (Tage) |
|---|---|---|---|
2023 | 941 | 87 | 6,3 |
2024 | 767 | 89 | 5,9 |
Ein Grund für die Entwicklung ist die veränderte Nachfrage. Zwar kommen mehr Leute, aber sie bleiben eben nicht mehr so lange.
Dadurch gibt es insgesamt weniger Übernachtungen. 2023 zählte man etwa 34,3 Millionen Übernachtungen, für 2024 und 2025 sieht’s nach einem weiteren Rückgang aus.
Offenbar reisen also mehr Menschen nach Kreta, gönnen sich aber eher einen Kurztrip statt langer Ferien. Das wirkt sich natürlich auch auf die Tourismuseinnahmen aus – auch wenn die Gästezahlen steigen, sinken die Gesamtausgaben irgendwie trotzdem.
Die Ausgaben pro Übernachtung bleiben dabei ziemlich stabil oder steigen nur leicht. Wahrscheinlich werden Unterkünfte und Dienstleistungen einfach teurer.
Der Anstieg reicht aber nicht, um die kürzeren Aufenthalte auszugleichen. Das merkt man dann eben am Gesamtumsatz.
Die Zahlen zeigen, wie wichtig es ist, die Entwicklung im Tourismus im Blick zu behalten. Mehr Gäste, aber weniger Übernachtungen – das stellt viele Anbieter auf Kreta vor echte Herausforderungen.
Einflussfaktoren auf das Reiseverhalten

Hohe Lebenshaltungskosten und knappe Budgets beeinflussen das Verhalten der Reisenden direkt. Viele entscheiden sich für kürzere Trips – Wochenenden oder Stopover statt langer Urlaube.
Dadurch sinkt die Gesamtdauer der Übernachtungen. Der durchschnittliche Aufenthalt schrumpfte von 6,3 Tagen im Jahr 2023 auf etwa 5,9 Tage im Jahr 2024.
Das wirkt sich natürlich auf die Nachfrage nach Übernachtungen aus und trifft die lokale Wirtschaft. Ein weiterer Rückgang im Jahr 2025? Durchaus denkbar.
Die Zahl der Ankünfte an den Flughäfen stieg im ersten Halbjahr um 7,5 % – nicht gerade ein riesiger Sprung. Die Nachfrage verteilt sich inzwischen auf mehr Regionen, nicht nur auf die klassischen Hotspots.
Die Flughäfen in Athen und Heraklion wickeln zusammen über die Hälfte aller Einreisen nach Griechenland ab.
Wichtige Flughäfen und ihre Rolle
Flughafen | Bedeutung | Anmerkung |
|---|---|---|
Eleftherios Venizelos, Athen | Hauptdrehkreuz für internationale und Inlandsflüge | Größter Flughafen Griechenlands |
Nikos Kazantzakis, Heraklion | Wichtig für Zugänge zur Insel Kreta | Zentrale Einreisestelle für Touristen |
Makedonia, Thessaloniki | Strategiepunkt im Norden | Bedeutend für Geschäfts- und Urlaubsreisen |
Diagoras, Rhodos | Beliebt bei Sommerurlaubern | Starker Charterverkehr |
Ioannis Kapodistrias, Korfu | Verbindung zu westlichen Reisezielen | Touristische Attraktivität der Insel |
Ioannis Daskalogiannis, Chania | Regionaler Zugang zu Kreta | Alternative zu Heraklion |
Hippokrates, Kos | Saisonale Nutzung | Starker Bezug zum Urlaubsmarkt |
Ziel für Luxustourismus | Bekannt für kurze, gehypte Aufenthalte | |
Zakynthos | Sommerferienhotspot | Familienfreundliches Reiseziel |
Mykonos | Hoch frequentierter Partyort | Zielgruppe: junge Erwachsene |
Herkunftsländer der Reisenden in Heraklion
Rang | Herkunftsland |
|---|---|
1 | Deutschland |
2 | Großbritannien |
3 | Frankreich |
4 | Polen |
5 | Niederlande |
6 | Österreich |
7 | Belgien |
8 | Skandinavische Länder |
9 | Italien |
10 | Israel |
Die Liste zeigt, wie breit das Interesse aus Europa gestreut ist. Vor allem deutsche, britische und französische Gäste prägen das Bild am Flughafen Heraklion.
Einfluss der Inlandstouristen
Inländische Gäste machen etwa 10 % der Übernachtungen im Land aus. Trotz aller finanziellen Schwierigkeiten bleibt der heimische Markt für die Branche ziemlich wichtig.
Auch hier entscheidet das Einkommen über die Länge des Aufenthalts und die Wahl des Reiseziels.
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Konsumentenverhalten
Steigende Kosten zwingen viele dazu, beim Reisen zu sparen – kürzere Aufenthalte, günstige Angebote, manchmal auch einfach ganz andere Ziele.
Das beeinflusst natürlich die Auslastung von Hotels und den Transport.
Kernelemente im Überblick:
- Kürzere Aufenthaltsdauer senkt die Gesamtnächte
- Nachfrage verteilt sich auf mehrere Regionen
- Flughäfen mit hoher Kapazität dominieren
- Europäische Herkunftsländer prägen die Gästeprofile
- Inlandstourismus bleibt ein stabiler Faktor
- Wirtschaftliche Zwänge steuern das Reisebudget
Das Zusammenspiel dieser Faktoren zeigt, wie empfindlich der touristische Markt auf finanzielle und strukturelle Veränderungen reagiert. Anbieter, Flughafenbetreiber und Tourismusziele sollten diese Entwicklungen wirklich im Auge behalten, um nicht den Anschluss zu verlieren.
Rückgang der Umsätze im Einzelhandel

Viele Geschäftsinhaber auf Kreta versuchen gerade alles, um neue Kunden zu gewinnen. Frühbucherangebote und zeitlich begrenzte Rabatte sind ihre aktuellen Favoriten.
Außerdem setzen sie auf flexiblere Buchungsoptionen. Damit wollen sie sich besser an die oft spontanen Reisepläne der Gäste anpassen.
Trotzdem geben die meisten Touristen ziemlich wenig Geld in den lokalen Geschäften aus. Pauschalreisepakete nehmen ihnen den Anreiz, weil Essen und Unterhaltung schon mit drin sind.
Der Flughafen in Heraklion platzt inzwischen fast aus allen Nähten. Eigentlich ist er für sechs bis acht Millionen Passagiere pro Jahr gebaut, aber 2024 sind schon über 9,3 Millionen durch die Hallen geströmt.
Bis 2027 entsteht deshalb ein neuer Flughafen in Kasteli. Viele halten das für einen cleveren Schachzug, um nicht nur mehr Fluggäste abzufertigen, sondern auch das touristische Niveau zu heben.
Der neue Flughafen wird die Flugverbindungen ausbauen. Das könnte die Besucherstruktur auf lange Sicht ganz schön durcheinanderwirbeln.
Bessere Anbindung und modernere Einrichtungen verändern vermutlich die Ströme der Touristen. Das wirkt sich dann direkt auf die lokalen Händler aus – vielleicht zum Guten, vielleicht auch nicht.
Übersicht wichtiger Faktoren des Umsatzrückgangs
Faktoren | Beschreibung |
|---|---|
Pauschalreisen-Angebote | Reduzieren Ausgaben der Touristen außerhalb des Pakets |
Flughafenkapazitäten | Alte Infrastruktur überlastet, begrenzt Wachstum |
Neuer Flughafen Kasteli | Erwartet Erhöhung der Kapazität und verbesserte Qualität |
Auswirkung auf lokale Händler | Weniger direkte Käufe durch Touristen |
Viele Händler stehen jetzt vor der Frage, wie sie ihr Angebot anpassen können. Sie wollen trotz der schwierigen Lage wieder mehr Leute in ihre Läden bekommen.
Innovative Verkaufsideen und persönliche Kundenansprache spielen dabei eine zentrale Rolle. Ohne das geht’s wohl kaum noch.
Wichtigste Strategien gegen Umsatzrückgang:
- Entwicklung von maßgeschneiderten Produkten für Touristen
- Zusammenarbeit mit Hotels und Eventveranstaltern
- Ausbau von Online-Verkäufen und digitalem Marketing
- Verbesserung der Servicequalität vor Ort
Besucherzahlen steigen, doch die Aufenthaltsdauer nimmt ab
2025 fällt im Tourismus ein ziemlich seltsames Muster auf: Es kommen deutlich mehr Gäste, aber sie bleiben kürzer. Für Kreta ist das eine echte Herausforderung.
Die Insel zieht zwar weiterhin viele Besucher an. Doch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sinkt spürbar.
Das passiert übrigens nicht nur auf Kreta. Viele andere Reiseziele beobachten denselben Trend.
Touristen reisen öfter an, aber bleiben meist nur wenige Tage. Das wirkt sich natürlich auf die Einnahmen aus.
Oft geben die Gäste pro Tag sogar mehr Geld aus. Trotzdem wachsen die Gesamteinnahmen nicht so stark wie die Besucherzahlen.
Faktoren für die kürzere Aufenthaltsdauer | Erläuterung |
|---|---|
Wirtschaftliche Änderungen | Höhere Lebenshaltungskosten machen längere Reisen schwieriger. |
Soziale Veränderungen | Neue Reisegewohnheiten, z.B. Kurztrips statt Wochenaufenthalte. |
Reiseverhalten | Mehr Individualtourismus, weniger Pauschalreisen. |
Viele fragen sich, wie man Gäste dazu bringt, länger zu bleiben. Gezielte Angebote und bessere touristische Leistungen könnten helfen.
Kampagnen, die Wochenurlaube oder besondere Erlebnisse promoten, machen da vielleicht den Unterschied. Kulturelle Touren, Kulinarikreisen oder Agrotourismus – es gibt schon ein paar Ideen.
Strategien zur Verlängerung der Aufenthaltszeit
Angebot von Premium-Tourismus
Luxuriöse Unterkünfte wie Boutique-Hotels oder exklusive Erlebnisreisen sprechen Besucher an, die länger bleiben und mehr ausgeben.Kulturelle und kulinarische Erlebnisse verbinden
Das Zusammenspiel aus Kultur, lokalen Spezialitäten und Veranstaltungen motiviert Gäste, mehr Zeit zu verbringen.Ausbau alternativer Tourismusformen
Wanderungen, Fahrradtouren und andere nachhaltige Aktivitäten bieten neue Gründe für längere Aufenthalte.
Notwendige Verbesserungen in der Infrastruktur
Damit solche Strategien wirklich greifen, braucht’s auch bessere Infrastruktur. Ein zuverlässiger öffentlicher Nahverkehr und mehr Flugverbindungen sind dabei ziemlich wichtig.
Das erleichtert längere Aufenthalte. Und es macht es einfacher, verschiedene Ecken der Insel zu entdecken.
Weitere Details zur Entwicklung des Tourismus und den aktuellen Herausforderungen gibt’s auf der Webseite der Nea Kriti.
Tourismus auf Kreta: Erwartete Hochsaison führt zu leerstehenden Hotelbetten

Die Hotelbetreiber auf Kreta setzen ihre Hoffnungen inzwischen mehr auf den September als auf den August. In den letzten Jahren hat sich der September zu einem wichtigen Monat für die Besucherzahlen entwickelt – fast wie früher der Juli.
Anfang des Jahres sahen die Buchungszahlen eigentlich nach einem neuen Rekord aus. Trotzdem blieben zur Hauptsaison viele Hotelbetten leer, die Preise bewegten sich weiter auf hohem Niveau.
Manolis Stamatakis, Präsident des Hotelverbands Kretas und der Hoteliersvereinigung Chania, beobachtet einen Stopp bei den Vorbuchungen. Steigende Spannungen im Nahen Osten und finanzielle Sorgen in Teilen Europas spielen da wohl rein.
Viele Urlauber verschieben ihre Reisen auf günstigere Monate – oder sagen gleich ganz ab. Die gestiegenen Betriebskosten treiben die Übernachtungspreise nach oben.
Obwohl an den Flughäfen von Heraklion und Chania mehr Touristen landen als letztes Jahr, füllen sich die Hotels nicht wie erhofft. Viele Reisende greifen lieber zu Ferienwohnungen oder kurzfristigen Mietobjekten.
Jetzt hoffen alle auf den September. Das Wetter bleibt dann angenehm, und die Preise gehen oft runter.
Wichtige Punkte zur aktuellen Lage:
- Vorbuchungen: Rückgang während der Saison durch externe Krisen
- Hotelpreise: Steigen wegen gestiegener Betriebskosten
- Ankunftszahlen: Zunehmen, ohne volle Hotels zu garantieren
- Alternative Unterkünfte: Beliebter bei Touristen geworden
- September: Neue Hoffnung auf höhere Auslastung
Airbnb: Durchschnittlicher Übernachtungspreis in Griechenland bei 250 Euro – Nur wenige Länder teurer

Griechenland zählt mittlerweile zu den teuersten Reisezielen Europas, zumindest wenn’s um kurzfristige Vermietungen geht. Im Sommer 2025 kostet eine Übernachtung im Schnitt etwa 250 Euro. Nur vier andere Länder in Europa toppen das noch.
Besonders sticht Mykonos heraus – hier kostet eine Nacht im Schnitt mehr als 750 Euro. Auch Paros und Antiparos legen kräftig zu und gehören inzwischen zu den teuersten Inseln.
Spetses und Santorini landen mit 371 Euro bzw. 363 Euro pro Nacht ebenfalls weit oben im Ranking.
Region | Durchschnittlicher Preis pro Nacht (Euro) |
|---|---|
Mykonos | 750+ |
Spetses | 371 |
Santorini | 363 |
Paros | Stark steigend |
Antiparos | Stark steigend |
Skiathos | Bis 280 |
Zakynthos | Bis 280 |
Die Hochpreisregionen bleiben zwar beliebt, aber günstigere Inseln wie Skiathos und Zakynthos melden eine starke Auslastung. Hier zahlt man unter 280 Euro pro Nacht, was viele einfach mehr anspricht.
In Skiathos liegt die Auslastung bei rund 66,7 Prozent, in Zakynthos bei etwa 57,6 Prozent.
Amerikanische Gäste kommen übrigens immer öfter. Sie machen inzwischen etwa 11 Prozent aller Bewertungen aus. Gerade Athen und die bekannten Inseln ziehen viele Besucher aus den USA an.
Der Anteil amerikanischer Reisender wächst also stetig. Das merkt man schon.
Die Preise steigen weiter, weil Vermieter immer mehr für Betriebskosten ausgeben müssen. Neue Regeln für Immobilienverwaltungen, höhere Mehrwertsteuer und zusätzliche Gebühren schlagen direkt auf die Übernachtungskosten durch.
Diese gesetzlichen Vorgaben erhöhen die Ausgaben der Betreiber – und treiben die Mietpreise nach oben.
Weitere Details zu den Übernachtungspreisen in Griechenland zeigen, wie unterschiedlich die Preise je nach Region ausfallen. Manche Orte sind einfach besonders gefragt – und das lässt sich nicht leugnen.
Wie viel kostet All-Inclusive im Mittelmeerraum?

Vor allem in Spanien, Zypern und der Türkei merkt man die Kostensteigerungen deutlich.
Ein Beispiel: In Zypern kletterten die durchschnittlichen Kosten für eine Woche im August von 950 auf 1.166 Pfund pro Person.
Das sind satte 23 % mehr als zuvor.
Italien und Tunesien gehen da einen anderen Weg.
Hier sind die Preise um 11 % beziehungsweise 4 % gefallen.
Diese Unterschiede beeinflussen das Buchungsverhalten ziemlich stark.
Viele Reisende entscheiden sich für kürzere Aufenthalte oder legen ihre Reisen auf Wochentage, um Geld zu sparen.
Britische Reisebüros haben dieses veränderte Verhalten beobachtet und bestätigt.
Die fünf meistgesuchten Urlaubsziele im Mittelmeerraum sind Spanien, Griechenland, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate und Portugal.
Alle diese Ziele verzeichnen Preissteigerungen.
Die VAE stechen mit einer Zunahme von 26 % besonders heraus.
Dort stiegen die durchschnittlichen Kosten von 1.210 auf 1.525 Pfund im Vergleich zum Vorjahr.
Zypern landet als neuntbeliebtestes Reiseziel, aber die Preiserhöhung dort ist ebenfalls heftig.
Die angegebenen Preise beruhen auf Online-Suchdaten für Familienurlaube mit sieben Nächten im August.
Erhoben wurden sie zwischen April und Juni.
Die Kosten schwanken natürlich je nach Buchungszeitpunkt und genauer Destination.
Was steckt hinter den Preisanstiegen?
Vor allem höhere Betriebskosten, gestiegene Energiepreise in Hotels und teurere Lebensmittel in Restaurants treiben die Preise hoch.
Obendrauf kommen steigende Löhne im Tourismussektor.
Für die Anbieter ist das eine echte Herausforderung.
Reiseziel | Preisänderung (%) | Durchschnittspreis 2025 (Pfund) |
|---|---|---|
Vereinigte Arabische Emirate | +26 | 1.525 |
Zypern | +23 | 1.166 |
Spanien | + (nicht spezifiziert) | (hoch) |
Griechenland | + (nicht spezifiziert) | (stabil bis leicht steigend) |
Portugal | + (nicht spezifiziert) | (moderat steigend) |
Viele Reiseveranstalter reagieren inzwischen mit Angeboten für kürzere Aufenthalte oder verschobene Buchungen.
Wer außerhalb der Spitzenzeiten reist, kann die Kosten spürbar drücken.
Wem das alles zu wenig ist: Wer tiefer einsteigen will, findet ausführliche Daten zu All-Inclusive-Preisen im Mittelmeerraum.
Das kann bei der Planung helfen, um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu erwischen.





Warum Premium Unterkünfte die Verweildauer erhöhen sollen bleibt ein Rätsel. Vielleicht gibt es schon zuviel teure Premium Unterkünfte und zu wenig Preiswerte ?