Fertigstellung des Abschnitts Chersonissos-Neapoli nicht vor Juli 2028, wegen Verzögerung bei den Enteignungen. Neuer Fertigstellungstermin für den Abschnitt Neapoli–Agios Nikolaos am 30. Juni 2026.

Was umfasst das Projekt?
Das Projekt betrifft den mittleren Abschnitt der Autobahn BOAK zwischen Chersonisos und Neapoli. Diese Strecke gehört zum größeren Ausbau des Nordküstenschnellwegs auf Kreta.
Man will die Verkehrssicherheit und den Verkehrsfluss auf dieser vielbefahrenen Verbindung verbessern. Klingt nach einer großen Aufgabe, oder?
Das Konsortium AKTOR-GEK TERNA bekam den Auftrag für den Ausbau und kümmert sich um die Bauarbeiten und alle Zusatzaufträge. Die Vereinbarung läuft als öffentlich-private Partnerschaft (PPP), also arbeiten öffentliche und private Partner zusammen.
Eine große Hürde? Die Grundstücksfreimachungen (Enteignungen) verzögerten sich mehrfach. Diese Verzögerungen warfen den Baufortschritt ziemlich zurück.
Deshalb erfolgte die Übergabe der Bauflächen an den Bauherrn auch verspätet. Das zog natürlich eine ganze Kette von Problemen nach sich.
Beim Bau setzen die Firmen auf die sogenannte Cut & Cover-Methode für Tunnelabschnitte. Damit verlegen sie die Fahrbahnen unterirdisch – klingt technisch aufwendig, und ist es auch.
Die Planung und Koordination müssen da wirklich sitzen. Das fordert alle Beteiligten heraus.
Eigentlich sollte alles bis April 2027 fertig sein. Doch durch die Verzögerungen verschob die Behörde den Termin auf Juli 2028.
Der Auftragnehmer war daran nicht schuld, behauptet er, und fordert 124 Millionen Euro Entschädigung für die Mehrkosten. Ganz schön viel, aber wer weiß, wie teuer solche Projekte werden können?
Der Abschnitt zwischen Chersonisos und Neapoli bleibt eine wichtige Verbindung im BOAK-Netz. Auch Anschlussstellen wie Neapoli – Agios Nikolaos stehen langfristig auf dem Plan, um die Verkehrsanbindung weiter zu verbessern.
Ein unabhängiger Prüfer übernahm während des Baus die Kontrolle der Zeitpläne. Er untersuchte auch die Ursachen der Verzögerungen.
So sollte klar werden, dass die verkürzte Bauzeit nicht am Auftragnehmer lag. Man will schließlich fair bleiben.
Das Projekt bekommt außerdem Mittel aus dem Europäischen Aufbau- und Resilienzfonds (Recovery Fund). Das zeigt, wie wichtig das Ganze für die Entwicklung und Infrastruktur in der Region ist.
Neuer Fertigstellungstermin für die Autobahn Neapoli–Agios Nikolaos bekannt gegeben: 30. Juni 2026

Der lang erwartete Abschnitt Neapoli–Agios Nikolaos der nördlichen Straßenachse Kretas (BOAK) hat einen neuen offiziellen Fertigstellungstermin: 30. Juni 2026. Gemäß einer kürzlich getroffenen Entscheidung des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen wurde der Zeitplan des Projekts verlängert, um sicherzustellen, dass das Endergebnis den höchsten Standards in Bezug auf Sicherheit, Qualität und Funktionalität entspricht.
Diese Verlängerung, die Teil der dritten Änderung des Bauvertrags ist, spiegelt die Notwendigkeit technischer Anpassungen wider, die sich während des Bauprozesses ergeben haben. Während einige die neue Frist als Verzögerung betrachten mögen, betonen die Verantwortlichen, dass es sich um eine realistische und notwendige Anpassung handelt, die letztendlich zu einer sichereren und moderneren Straße für Anwohner und Besucher führen wird.
Wichtigste Projektmerkmale
– Gesamtlänge: 14,5 Kilometer
– Entwurf: Zwei Fahrspuren pro Richtung plus eine Notfallspur (LEA)
– Gesamtbreite der Straße: 22,5 Meter mit einer zentralen Sicherheitsbarriere
– Finanzierung: 137 Millionen Euro aus der Aufbau- und Resilienzfazilität (RRF)
– Neuer Fertigstellungstermin: 30. Juni 2026
Technische Neuerungen und lokale Vorteile
Der überarbeitete Plan umfasst gezielte Maßnahmen zur Modernisierung der wesentlichen Infrastruktur. Dazu gehören:
– Verlegung von Versorgungsnetzen mit einem zusätzlichen Budget von 337.200 €
– Ein neues Teilprojekt zur Verlegung von Bewässerungsnetzen unter der Leitung von T.O.E.B. Merambellou, finanziert mit 615.000 €, um sicherzustellen, dass die neue Straße die lokalen Agrarsysteme verbessert und nicht beeinträchtigt.
Nach seiner Fertigstellung wird die neue Autobahn die Fahrzeit zwischen Neapoli und Agios Nikolaos erheblich verkürzen und drei gefährliche Kurven beseitigen, die seit langem ein Sicherheitsrisiko darstellen. Das verbesserte Design soll die Unfallrate drastisch senken und für ein angenehmeres Fahrerlebnis sorgen.
Strategische Bedeutung für Ostkreta
Das Projekt umfasst auch umfangreiche Verbesserungen an Kreuzungen, wie beispielsweise der Autobahnkreuzung Xirokampos, wodurch die Verbindungen nach Elounda, Kritsa, Ierapetra und Sitia verbessert werden. Diese Verbesserungen werden sowohl den Tourismus als auch den landwirtschaftlichen Transport fördern und damit die regionale Wirtschaft ankurbeln.
Der benachbarte Abschnitt Hersonissos–Neapoli, der im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (PPP) unter der Leitung von GEK TERNA und AKTOR Concessions gebaut wird, wird wie geplant fortgesetzt. Nach Fertigstellung beider Abschnitte wird das einheitliche Verwaltungsmodell eine konsistente Instandhaltung und einen einheitlichen Betrieb im gesamten östlichen BOAK-Korridor gewährleisten.
Eine Straße in die Zukunft
Das Projekt Neapoli–Agios Nikolaos ist mehr als nur eine Autobahn – es ist eine wichtige Investition in die Anbindung, Sicherheit und langfristige Entwicklung Kretas. Mit dem neuen Fertigstellungstermin im Juni 2026 rückt die Region der Verwirklichung eines modernen, effizienten und widerstandsfähigen Verkehrsnetzes näher, das künftigen Generationen dienen wird.
Quelle: Anatolh.com
BOAK: Eine Straße mit erhöhtem Risiko – Verkehrskontrollen und Verantwortung der Fahrer

Der nördliche Autobahnabschnitt auf Kreta, bekannt als BOAK, ist für die Region Lasithi echt unverzichtbar. Hier rollen nicht nur Laster, sondern auch jede Menge Leute täglich zur Arbeit oder zum Strand.
Obwohl ständig irgendwo Bagger und Bauarbeiter zu sehen sind, bleibt die Strecke erstmal ziemlich riskant.
Die Verkehrspolizei vor Ort nimmt ihre Aufgabe ziemlich ernst. Sie kümmert sich vor allem um die kniffligen Fälle, etwa wenn Gefahrgut unterwegs ist.
Mit klaren Regeln und manchmal recht strengen Maßnahmen will sie für mehr Sicherheit sorgen. Einen großen Teil der Verantwortung schiebt sie aber ganz bewusst den Fahrern selbst zu – und ehrlich, das ist auch nicht verkehrt.
Kernthemen der Kontrollen:
- Alkohol am Steuer
- Anschnallpflicht und Helmpflicht
- Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt
- Geschwindigkeitsbegrenzungen
Gerade diese Verstöße führen immer wieder zu richtig schlimmen Unfällen. Die Polizei versucht, gegen Regelbrecher vorzugehen – und auch gegen diejenigen, die andere vor Kontrollen warnen.
Verstöße | Folgen | Maßnahmen der Polizei |
|---|---|---|
Alkohol | Erhöhtes Unfallrisiko | Strenge Alkoholtests |
Nicht angeschnallt | Schwere Verletzungen bei Unfällen | Konsequente Kontrollen |
Handy am Steuer | Ablenkung und verspätete Reaktionen | Strafzettel und Aufklärung |
Geschwindigkeitsüberschreitung | Höhere Unfallwahrscheinlichkeit | Geschwindigkeitsmessungen |
Die Bußgelder aus den Kontrollen landen übrigens nicht direkt bei der Polizei. Die Gemeinden nutzen das Geld für die Instandhaltung der Straßen.
So landet ein Teil davon tatsächlich wieder in der Infrastruktur. Ob das immer reicht? Da kann man schon mal skeptisch sein.
Die Polizei sagt klar, dass Verkehrssicherheit alle angeht. Sie setzt sich jeden Tag dafür ein, dass weniger passiert – und ruft die Fahrer dazu auf, mal kurz nachzudenken, bevor sie sich hinters Steuer setzen.

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