Santorin wieder voller Touristen, da der Reiseverkehr im Jahr 2025 wieder anzieht – aber deutliche Buchungsrückgänge und weitere Erdbeben in der Region.

Der Tourismus ist ein wichtiger Bestandteil der griechischen Wirtschaft und zieht jedes Jahr Millionen von Besuchern zu den antiken Ruinen, Inseln und glitzernden Stränden.
Der Sektor stärkt die lokalen Gemeinden und schafft Arbeitsplätze im ganzen Land.
Santorin ist eines der beliebtesten Reiseziele Griechenlands, berühmt für seine dramatischen Landschaften und seine lebendige Kultur.
Selbst nach den jüngsten Naturereignissen hat die Tourismusindustrie der Insel wieder Tritt gefasst, sich an neue Herausforderungen angepasst und ihren Platz in der griechischen Tourismuslandschaft behauptet.
Santorins Tourismusaktivität nimmt wieder zu

Die charmanten Straßen von Santorin sind wieder voller Besucher.
Nach einer erdbebenbedingten Flaute nimmt die Insel wieder ihren gewohnten Rhythmus auf.
Die wichtigsten Punkte:
– Die Kreuzfahrtschiffe sind zurück und legen im Hafen an.
– Hotels und lokale Geschäfte verzeichnen mehr Touristen.
– Es wird erwartet, dass die Besucherzahlen mit dem nahenden Osterfest weiter steigen werden.
Nicht nur Santorin, sondern auch Reiseziele wie Mykonos und Korfu heißen Reisende wieder willkommen.
Dieser Aufschwung ist für die lokale Wirtschaft von großer Bedeutung, insbesondere für Unternehmen, die mit Reisen und Gastgewerbe zu tun haben.
Trotzdem deutlicher Buchungsrückgang für Santorin
Jüngste Zahlen zeigen einen starken Rückgang der Buchungen auf den Kykladen.
Santorin ist mit einem Buchungsrückgang von 27 % am stärksten betroffen, und Mykonos liegt mit einem Minus von 23 % nicht weit dahinter. Auch Paros hat einen Rückgang von 11 % zu verzeichnen.
Insel | Buchungsrückgang (%) |
|---|---|
Santorin | 27 |
Mykonos | 23 |
Paros | 11 |
Dieser Einbruch wird hauptsächlich auf die anhaltenden seismischen Aktivitäten um Santorin zurückgeführt, die die Reisenden verunsichert haben.
Die Unsicherheit breitet sich aus und trifft auch andere beliebte griechische Orte.
Die Buchungen sind auch auf dem Festland und in den Küstenregionen zurückgegangen:
– Athen: Rückgang um 9%
– Peloponnes: Rückgang um 15%
– Saronische Inseln: Rückgang um 6%
Auch andere Inseln außerhalb der Kykladen sind nicht immun dagegen:
– Kefalonia: Rückgang um 8%.
– Zakynthos: Rückgang um 9%.
Das Zögern der potenziellen Besucher hinsichtlich der Sicherheit in der Region ist deutlich zu spüren.
Die Buchungen für dieses Jahr sind im ersten Quartal um 15 % zurückgegangen.
Dennoch gibt es einen Hoffnungsschimmer – die Buchungen für das zweite Quartal sind um etwa 1 % gestiegen, sodass sich die Dinge vielleicht langsam ändern.
Weitere Erdbeben bei Santorin auch am Ostersonntag

Am Sonntag, dem 20. April 2025, um 11:32 Uhr Ortszeit, ereignete sich in der Ägäis, etwa 21 Kilometer südwestlich von Amorgos, Griechenland, ein mittleres Erdbeben.
Das Beben hatte eine Stärke von 4,3 und sein Zentrum lag nur 13,6 Kilometer unter dem Meeresboden.
Das Beben wurde von verschiedenen Überwachungsstellen registriert, wobei einige von einer Stärke von 4,1 und andere von 4,3 sprachen.
Das Epizentrum lag in der Nähe von Amorgos auf den südlichen Kykladen.
Die freigesetzte Energie entsprach etwa 42,5 Tonnen TNT – nicht wenig, aber auch nicht katastrophal.
Seismische und geografische Details
Parameter | Details |
|---|---|
Datum und Uhrzeit (UTC) | 20. April 2025, 08:32:28 |
Ortszeit (Athen) | 20. April 2025, 11:32 |
Stärke | 4,3 |
Tiefe | 13,6 km |
Breitengrad | 36,6911° Nord |
Längengrad | 25,7689° Ost |
Region | Ägäisches Meer, bei Amorgos |
Vulkan in der Nähe | Kolumbo (31 km entfernt) |
Wetter im Epizentrum | Klarer Himmel, 18,1°C, Luftfeuchtigkeit 73%. |
Wind | 3 m/s aus NNW |
Über 360 seismische Stationen, die vom Europäisch-Mediterranen Seismologischen Zentrum (EMSC) überwacht werden, haben das Beben aufgezeichnet und seine Lage und Stärke bestätigt.
Das Nationale Observatorium von Athen, die wichtigste seismische Behörde Griechenlands, bestätigte das Ereignis ebenso wie mehrere andere Institutionen in der Nähe.
Intensität und gefühlte Berichte
Die Intensität der Erschütterungen war in der Nähe des Epizentrums meist mäßig und wurde als Intensität IV eingestuft, was bedeutet, dass sie von vielen Menschen in Innenräumen und vielleicht sogar von einigen im Freien gespürt wurden.
Im Folgenden wird beschrieben, wie sich das Beben an verschiedenen Orten auswirkte:
– Kalotaritissa (11 km vom Epizentrum entfernt) – Mäßige Erschütterungen, obwohl es sich um ein kleines Dorf mit nur 20 Einwohnern handelt.
– Amorgos (19 km entfernt) – Mäßige Erschütterungen in einer kleinen Gemeinde.
– Oia (43 km) – Schwache Erschütterungen, die von etwa 3.400 Menschen wahrgenommen wurden.
– Fira, Messaria, Ios, Filotion, Emporeio (43-47 km) – Schwache Erschütterungen wurden in diesen Städten mit 1.200 bis 2.000 Einwohnern gemeldet.
– Naxos (58 km) – Sehr schwache Erschütterungen für über 7.100 Einwohner.
– Paros (70 km) – Sehr schwache Erschütterungen in einer Stadt mit etwa 5.300 Einwohnern.
– Athen (231 km vom Epizentrum entfernt) – Ehrlich gesagt, war das Beben wahrscheinlich zu schwach, um in der Hauptstadt wahrgenommen zu werden.
Auswirkungen und Beobachtungen
Nach diesem Erdbeben wurden keine Schäden oder Verletzungen gemeldet.
Aufgrund der geringen Tiefe waren die Erschütterungen in einem ziemlich großen Gebiet spürbar, mehr als man bei einem Beben dieser Stärke erwarten würde.
Häufig gestellte Fragen
https://www.youtube.com/watch?v=jn6_mhcqGxQ
Aktuelle Erdbeben in der Ägäis
Aktuelle Erdbebenliste in der Ägäis
Ratschläge für Touristen bei einem Erdbeben auf Santorin
Touristen wird geraten, bei einem Erdbeben Ruhe zu bewahren und im Freien einen freien Platz aufzusuchen oder in geschlossenen Räumen unter stabilen Möbeln Schutz zu suchen.
Für die Sicherheit ist es wichtig, den Anweisungen der örtlichen Behörden und Notdienste Folge zu leisten.
Hinweise des griechischen Katastrophenschutzes für Erdbeben (in deutscher Sprache)


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