Die Behörden haben die Entdeckung von zwei weiteren Leichen vor der Küste von Gavdos, der kleinen südlichsten Insel Griechenlands, bestätigt, wodurch die laufenden Ermittlungen zu einer Reihe von jüngsten Tragödien auf See in der Region intensiviert werden.
Die Entdeckung
Laut lokalen Berichten wurden die Leichen während einer routinemäßigen Fährverbindung im offenen Wasser südlich der Insel treibend gefunden. Die griechische Küstenwache wurde sofort alarmiert, und unter schwierigen Wetterbedingungen wurden Bergungsmaßnahmen eingeleitet. Die Leichen wurden zur Identifizierung und forensischen Untersuchung nach Chania transportiert.
Eine sich verschärfende Krise
Diese jüngste Entdeckung folgt auf frühere Berichte über vermisste Personen und frühere Bergungen in derselben Gegend. Die Behörden vermuten, dass die Opfer mit einem Migrantenschiff in Verbindung stehen könnten, das Anfang dieser Woche in rauer See gekentert ist.
Die Suchaktionen werden fortgesetzt, wobei Rettungsteams das Gebiet nach weiteren Überlebenden oder Hinweisen absuchen, die Aufschluss über den Hergang geben könnten.
Reaktion vor Ort
Die Bewohner von Gavdos haben ihre tiefe Trauer und Besorgnis zum Ausdruck gebracht, da die Insel – bekannt für ihre ruhige Schönheit und Abgeschiedenheit – unerwartet zum Schauplatz einer menschlichen Tragödie geworden ist. Lokale Beamte haben koordiniertere Seepatrouillen und internationale Unterstützung gefordert, um weitere Todesfälle im Mittelmeer zu verhindern.
Die Ermittlungen dauern an
Die griechischen Behörden arbeiten in Zusammenarbeit mit der Europäischen Grenz- und Küstenwache (Frontex) daran, die Herkunft des Schiffes und die Identität der Verstorbenen zu ermitteln. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass die Opfer Teil einer größeren Gruppe waren, die versuchte, die europäischen Küsten zu erreichen.
Die Behörden haben die Namen der Opfer noch nicht veröffentlicht, da die Angehörigen noch benachrichtigt werden müssen.
Mindestens vier Tote, als zwei Migrantenboote vor der Küste Libyens kenterten
Eine neue Tragödie hat das zentrale Mittelmeer heimgesucht: Mindestens vier Menschen kamen ums Leben, als zwei Boote mit fast 100 Migrantenvor der Küste von Al Khums, Libyen, kenterten, wie der Libysche Rote Halbmond mitteilte.
Der Vorfall
Die Behörden berichteten, dass zwei überfüllte Boote am Donnerstag in rauer See gekentert seien. Die Boote beförderten insgesamt 95 Migranten, von denen viele die gefährliche Reise nach Europa wagten.
Eines der Boote, das 26 Migranten aus Bangladesch beförderte, sank schnell – dabei kamen vier Passagiere ums Leben. Das zweite Boot hatte 69 Menschen an Bord, darunter zwei Ägypter und Dutzende sudanesische Staatsangehörige, doch das Schicksal vieler bleibt ungewiss.
Such- und Rettungsmaßnahmen
Der Libysche Rote Halbmond und lokale Küstenwacheeinheiten reagierten auf die Notrufe, bargen die Leichen und leisteten den Überlebenden Hilfe. Rettungsteams suchen weiterhin in dem Gebiet nach weiteren Opfern oder vermissten Passagieren, doch die Hoffnung, weitere Überlebende zu finden, schwindet mit jeder Stunde.
Der Rote Halbmond hat zu verstärkter internationaler Unterstützung bei der Bewältigung der anhaltenden humanitären Krise vor der Küste Libyens aufgerufen, wo jedes Jahr Tausende von Migranten die gefährliche Überfahrt wagen.
Eine tödliche Route
Das zentrale Mittelmeer ist nach wie vor eine der gefährlichsten Migrationsrouten der Welt. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind in diesem Jahr bisher mehr als 1.000 Menschen ums Leben gekommen oder werden vermisst, während sie versuchten, von Nordafrika aus nach Europa zu gelangen.
Menschenrechtsorganisationen haben wiederholt sicherere Migrationswege und verstärkte Rettungsmaßnahmen gefordert und davor gewarnt, dass die anhaltende Instabilität in Libyen und den Nachbarländern verzweifelte Menschen in die Hände von Schleusern treibt.
NORMAN 'KRETANER': Nach mehr als 20 Jahren auf der 'Insel' und um zahlreiche Erfahrungen hier reicher, wird Euch auf KretaTipp nicht wie auf den meisten Reise- oder Touristen-Webseiten nur die schöne Urlaubs-(Traum)-Welt präsentiert, sondern die Wirklichkeit, welche oftmals dann doch nicht so bunt wie auf den Hochglanzfotos der Reiseportale ist. Daher das Bemühen von einem langjährigen Bewohner der Insel, möglich objektive und ungeschönte Berichte über Sehenswürdigkeiten, Ausflugs- und Urlaubsziele, Neuigkeiten, Tipps und auch Probleme direkt aus erster Hand von der größten griechischen Insel zu vermitteln !
Festung Spinalonga im Golf von Korfos. Geschichte der Festungsinsel und als 'Insel der lebenden Toten'. Zustände, Flucht das Leben in Read more
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