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Anstieg des Mindestlohns in Griechenland, aber fast höchste Besteuerung in der EU

Kurznachricht vom Dienstag, 7. April 2026:

Arbeiter Santorin

Griechenland erhöht den Mindestlohn auf 920 €

Seit dem 1. April 2026 freuen sich Hunderttausende Arbeitnehmer in ganz Griechenland über eine willkommene Aufstockung ihres Gehalts. Die griechische Regierung hat die jüngste Erhöhung des monatlichen Bruttomindestlohns offiziell in Kraft gesetzt und diesen auf 920 € festgesetzt.

Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Meilenstein in der anhaltenden wirtschaftlichen Erholung des Landes und soll Haushalten helfen, die steigenden Lebenshaltungskosten zu bewältigen. Hier finden Sie eine Übersicht darüber, was diese Änderung für Arbeitnehmer, die Wirtschaft und die verschiedenen mit diesem neuen Mindestlohn verbundenen Vorteile bedeutet.

Die Zahlen: Ein Sprung um 4,5 %

Der Übergang zu 920 € entspricht einer Erhöhung um 4,5 % gegenüber dem bisherigen Mindestlohn von 880 €. Dies ist kein Einzelfall, sondern die sechste Erhöhung in Folge in den letzten vier Jahren.

Um dieses Wachstum in die richtige Perspektive zu rücken: Der Mindestlohn ist seit 2019, als er bei nur 650 € lag, kumulativ um etwa 41,5 % gestiegen.

Wen betrifft das?

Die Lohnerhöhung wirkt sich direkt auf etwa 700.000 Arbeitnehmer im privaten Sektor aus. Die Auswirkungen reichen jedoch weit über das Grundgehalt hinaus. Da viele Sozialleistungen und Zulagen rechnerisch an den Mindestlohn gekoppelt sind, wird ein großer Teil der Bevölkerung indirekte finanzielle Vorteile erfahren.

Die „Wechselwirkungen“ auf Sozialleistungen

Die Anhebung auf 920 € löst automatische Erhöhungen in mehreren anderen Bereichen aus, darunter:
* Arbeitslosengeld: Die monatliche Leistung für Arbeitslose wird proportional erhöht.
* Mutterschafts- und Saisonbeihilfen: Die Leistungen für junge Mütter und Saisonarbeiter (insbesondere im Tourismus und im Baugewerbe) werden nach oben angepasst.
* Sonderzuschüsse: Verschiedene Sozialprogramme, die an den „Tageslohn“ oder die „monatliche Basis“ gekoppelt sind, werden neu kalibriert, um dem neuen Standard von 920 € Rechnung zu tragen.

Warum gerade jetzt?

Der Zeitpunkt der Erhöhung ist strategisch gewählt. Während die Regierung bis Ende 2027 einen Durchschnittslohn von 1.500 € anstrebt, soll diese konkrete Erhöhung zum 1. April sofortige Entlastung angesichts des anhaltenden Inflationsdrucks bieten. Durch die Umsetzung der Änderung zu Beginn des zweiten Quartals hofft die Regierung, die Konsumausgaben anzukurbeln, da die wichtige Sommertourismussaison näher rückt.

Was sollten Arbeitnehmer beachten?

Wenn Sie als Angestellter den Mindestlohn beziehen, sollten Sie Folgendes überprüfen:
1. Überprüfen Sie Ihre Gehaltsabrechnung: Vergewissern Sie sich, dass Ihr Gehalt für April den neuen Bruttobetrag von 920 € widerspiegelt.
2. Dienstalterszulagen (Trieties): Denken Sie daran, dass die „Dreijahres-Dienstalterszulagen“ auf dieser neuen Basis berechnet werden. Wenn Ihre Dienstjahre kürzlich „aufgetaut“ wurden, sollte Ihr gesamtes Nettoeinkommen sowohl die neue Basis als auch Ihre Dienstalterszulagen widerspiegeln.
3. Netto vs. Brutto: Beachten Sie, dass 920 € der Brutto-Betrag sind. Ihr „Netto“-Lohn (Nettoeinkommen) wird nach Abzug von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuern niedriger ausfallen.

Ausblick

Diese jüngste Erhöhung ist ein klares Signal für die Absicht der Regierung, die griechischen Löhne näher an den Durchschnitt der Europäischen Union heranzuführen. Während Unternehmer Bedenken hinsichtlich steigender Betriebskosten geäußert haben, hält die Regierung daran fest, dass dieser Schritt notwendig ist, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken und die Produktivität der griechischen Arbeitskräfte zu honorieren.

NeaKriti

Die versteckten Kosten der Arbeit in Griechenland: Neue Daten zeigen die zweithöchste Steuerbelastung für Arbeitnehmer in der EU

junge arbeitnehmer

Während sich die Schlagzeilen in letzter Zeit auf Erhöhungen des Mindestlohns konzentriert haben, beleuchtet ein neuer Bericht eine ernüchternde Realität für griechische Arbeitnehmer: Die „Steuerlast“ auf ihr hart verdientes Geld gehört nach wie vor zu den höchsten in Europa.

Laut einem neuen Policy Brief des Zentrums für liberale Studien (KEFiM) mit dem Titel „Reale Besteuerung von Konsum und Arbeit“ verzeichnete Griechenland im Jahr 2023 die zweithöchste reale Steuerbelastung auf Arbeit in der Europäischen Union.

Die Zahlen: 40,5 % und steigend

Die Studie, die auf den neuesten Eurostat-Daten basiert, zeigt, dass der reale Steuersatz auf Arbeit in Griechenland im Jahr 2023 bei 40,5 % lag. Damit liegt Griechenland auf einem erschreckenden zweiten Platz unter den EU-27-Staaten, direkt hinter Italien.

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Zur Veranschaulichung:
* Griechenland: 40,5 %
* EU-Durchschnitt: 37,0 %
* Die Differenz: Griechische Arbeitnehmer tragen eine Belastung, die 3,5 Prozentpunkte über dem europäischen Durchschnitt liegt.

Zwar liegt dieser Wert leicht unter dem Höchststand von 41,5 % im Jahr 2022, ist aber immer noch deutlich höher als vor der Krise. Im Jahr 2009 lag die Quote noch 5,5 Prozentpunkte unter dem heutigen Wert, was auf eine strukturelle Veränderung in der Art und Weise hindeutet, wie der griechische Staat seine Einnahmen erzielt .

Warum hat man das Gefühl, weniger nach Hause zu bringen?

Viele Arbeitnehmer fragen sich, warum sich die von der Regierung angekündigten nominalen Steuersenkungen nicht auf ihre Bankkonten auswirken. Der Bericht identifiziert ein Phänomen, das als „Fiscal Drag“ (oder Bracket Creep) bekannt ist.

Da die Steuerklassen nicht an die Inflation angepasst wurden, werden Arbeitnehmer in höhere Steuerklassen gedrängt, wenn die Löhne steigen, um mit den Lebenshaltungskosten Schritt zu halten. Im Wesentlichen bleibt die „reale“ Steuerlast hoch, da das Steuersystem nicht berücksichtigt, dass man mit 1.000 € heute viel weniger kaufen kann als noch vor vier Jahren.

Wie Miranda Xafa, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von KEFiM, feststellte, gleichen die jüngsten Steuersenkungen im Wesentlichen nur die kumulierte Inflation von 20 % der letzten vier Jahre aus, anstatt eine echte „Senkung“ zu bewirken.

Der „Doppelschlag“: Verbrauchssteuern

Nicht nur das Gehalt steht unter Druck. Der Bericht hebt auch hervor, dass der reale Steuersatz Griechenlands auf den Verbrauch im Jahr 2023 17,8 % erreichte.
* Dies liegt 2,4 Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt.
* Griechenland rangiert bei den Verbrauchssteuern auf Platz 14 in der EU – ein starker Anstieg gegenüber 2009, als das Land noch deutlich unter dem EU-Durchschnitt lag.

Dies bedeutet einen „Doppelschlag“ für die griechischen Haushalte: hohe Steuern beim Verdienen und hohe Steuern beim Ausgeben.

effektiver steuersatz

Das Risiko des Braindrain

Die anhaltend hohe Steuerbelastung, insbesondere für Mittel- und Hochverdiener, stellt weiterhin eine Bedrohung für die griechische Wirtschaft dar. KEFiM warnt, dass diese „Überbesteuerung“ es erschwert, Fachpersonal und Führungskräfte anzuwerben, was den „Braindrain“ von Fachkräften, die für ein besseres Nettoeinkommen ins Ausland ziehen, weiter anheizt.

Um dem entgegenzuwirken, schlagen Experten vor, auf eine Pauschalsteuer umzusteigen oder die Progressivität des Steuertarifs deutlich zu verringern, um den griechischen Arbeitsmarkt wettbewerbsfähiger zu machen.

Wichtigste Erkenntnisse für Arbeitnehmer

* Realer Steuersatz: 40,5 % (Platz 2 in der EU).
* Der Trend: Der Steuerdruck hat sich seit der Krise von 2010–2018 dauerhaft erhöht.
* Auswirkungen der Inflation: Der „fiskalische Sog“ zehrt die nominalen Lohnerhöhungen auf.

CretaTimes

 

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