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Beschäftigte im Tourismus- und Gastgewerbe starten massiven 24-Stunden-Streik: Forderungen nach fairer Bezahlung und besseren Arbeitsbedingungen

Kurznachricht vom Mittwoch, 25. Februar 2026:

gast und tourismus gewerbe

Das Herz der griechischen Gastronomie schlägt heute im Rhythmus des Protests. Beschäftigte aus dem Tourismus- und Gastgewerbe haben die Arbeit für einen 24-Stunden-Streik niedergelegt und damit eine deutliche Botschaft an Arbeitgeber und Regierung gesendet. Nirgendwo war diese Präsenz stärker zu spüren als in Heraklion, wo eine massive Beteiligung der Beschäftigten einen Höhepunkt im Kampf um Arbeitnehmerrechte signalisierte.

Eine lautstarke Präsenz in Heraklion

In den Straßen von Heraklion herrschte eine Atmosphäre der Entschlossenheit. Hunderte von Beschäftigten aus Hotels, Restaurants und Cafés versammelten sich, um ihrer Frustration Ausdruck zu verleihen. Die von lokalen Beobachtern festgestellte „laute Präsenz” bezog sich nicht nur auf den Lärm der Proteste, sondern auch auf die Sichtbarkeit einer Arbeiterschaft, die sich während der Hochsaison oft unsichtbar fühlt.

Die Demonstranten versammelten sich früh am Morgen, trugen Transparente und skandierten Slogans, in denen sie Respekt für ihren Beruf und konkrete Verbesserungen ihrer Lebensbedingungen forderten.

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Warum streiken die Beschäftigten im Tourismus?

Der von den Branchengewerkschaften organisierte Streik macht auf mehrere seit langem bestehende Missstände aufmerksam, die nun einen Höhepunkt erreicht haben. Zu den wichtigsten Forderungen gehören:

* Tarifverträge: Die Beschäftigten fordern die sofortige Unterzeichnung und Umsetzung lokaler Tarifverträge, um einheitliche Löhne und Arbeitszeiten zu gewährleisten.
* Saisonale Arbeitslosenunterstützung: Ein wichtiger Streitpunkt ist die Dauer der Arbeitslosenunterstützung für Saisonarbeiter, die nach Ansicht vieler nicht ausreicht, um die „toten” Wintermonate zu überbrücken.
* Arbeitsbedingungen: Angesichts rekordverdächtiger Tourismuszahlen klagen die Mitarbeiter über extreme Überlastung, Sechs-Tage-Wochen und einen Mangel an angemessenen Ruhezeiten.
* Lebenshaltungskosten: Angesichts der Inflation, die sich auf Wohnraum und Grundgüter auswirkt, argumentieren die Arbeitnehmer, dass die aktuellen Löhne nicht mehr ausreichen, um ein würdiges Leben in beliebten Touristenzielen zu führen.

Die Auswirkungen auf die Branche

Die 24-stündige Aktion hat zu spürbaren Beeinträchtigungen des Dienstleistungsangebots auf Kreta und in anderen wichtigen griechischen Zentren geführt. Während der Streik für Reisende eine vorübergehende Unannehmlichkeit darstellt, argumentieren Gewerkschaftsführer, dass er ein notwendiger Schritt ist, um die langfristige Nachhaltigkeit der Branche zu gewährleisten.

„Der Tourismus ist die ‚Schwerindustrie‘ Griechenlands, aber er kann nicht auf dem Rücken erschöpfter und unterbezahlter Arbeitnehmer funktionieren“, sagte ein Gewerkschaftsvertreter während der Kundgebung in Heraklion. „Wenn wir qualitativ hochwertigen Tourismus wollen, müssen wir zuerst qualitativ hochwertige Arbeitsplätze schaffen.“

Wie geht es weiter?

Der heutige Streik dient als Warnschuss. Gewerkschaftsvertreter haben angedeutet, dass weitere Mobilisierungen wahrscheinlich sind, wenn ihre Forderungen nicht mit einem ernsthaften Vorschlag des Arbeitsministeriums und der Arbeitgeberverbände erfüllt werden.

Vorerst ist die Botschaft aus den Straßen von Heraklion klar: Die Menschen, die jedes Jahr Millionen von Besuchern in Griechenland bedienen, sind nicht länger bereit, sich mit dem Nötigsten zufrieden zu geben.

Sind Sie Arbeitnehmer im Tourismussektor oder ein von dem Streik betroffener Reisender? Teilen Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren unten mit.

NeaKriti

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