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Baubeginn des BOAK-Streckenabschnittes bei Chania und Rethymno

Die Bauarbeiten am neuen BOAK-Abschnitt von Heraklion nach Chania haben begonnen.

BOAK Chania
Die bisherige BOAK kurz vor Chania – im Hintergrund die Weißen Berge.

Chania: Start der Arbeiten an der neuen Nord-Straßenachse.

Jetzt geht’s los: Auf Kreta startet die Praxisphase für den neuen Küstenhighway. Die Konzession für den Abschnitt zwischen Heraklion, Chania und Kissamos ist offiziell aktiv – das hat die ersten Bau- und Planungsarbeiten direkt ausgelöst.

Schon an mehreren Stellen laufen vor Ort die Arbeiten. Baufirmen sind mit Voruntersuchungen, Vermessungen und ersten Studien beschäftigt.

Rund um Chania und Rethymno sieht man bereits sichtbare Eingriffe – Baustellen, Absperrungen, die ersten Maschinen. Das Projekt umfasst etwa 157 Kilometer neue oder ausgebaute Strecke entlang der Nordküste.

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Nebenstraßen, Brücken, Tunnel und Knotenpunkte gehören dazu. Manche Abschnitte werden verbreitert, andere komplett neu gebaut – vor allem, wo Tunnel nötig sind.

Die Konzession läuft 35 Jahre. Fünf Jahre sind für Planung und Bau angesetzt.

Danach folgen 30 Jahre Betrieb, Wartung und Verwaltung durch den Konzessionär. Die Bauarbeiten starten gestaffelt.

Erst kommen vorbereitende Arbeiten, dann Ausbau und Neubau, später Tunnel und Brücken. Baustellen tauchen entlang der Hauptroute und an neuen Trassenabschnitten in mehreren Phasen auf.

So will man Verkehrsstörungen möglichst lokal halten. Effizienz steht dabei ganz oben – zumindest in der Theorie.

Verkehrsregelungen treten schrittweise in Kraft. An betroffenen Abschnitten gibt’s temporäre Umleitungen, weniger Fahrspuren und manchmal Sperrungen.

Das Ziel? Verkehr irgendwie flüssig halten und die Sicherheit für Arbeiter und Fahrer nicht aus dem Blick verlieren.

Auch der etwa 30 Kilometer lange Abschnitt zwischen Kissamos und Chania ist Teil des Projekts. Ein kreuzungsfreier Anschluss soll die neue Straße direkt mit dem Flughafen von Chania verbinden.

Diesen Teil hat der Staat per Option in die Konzession reingeholt. Finanziell? Das Ganze ist ein ziemlicher Brocken.

Die Investition geht in den Milliardenbereich. Die Option für die Strecke bis Kissamos macht das Gesamtvolumen noch mal größer.

Hier mal die wichtigsten Eckpunkte auf einen Blick:

  • Gesamtlänge: ca. 157 km
  • Enthalten: Nebenstraßen, Brücken, Tunnel, kreuzungsfreie Knoten
  • Zusatzabschnitt: Kissamos – Chania (~30 km)
  • Vertragsdauer: 35 Jahre (5 Jahre Bau, 30 Jahre Betrieb)
  • Bauweise: Mischung aus Ausbau und Neubau (inkl. Tunnel)

Wie läuft das Ganze organisatorisch ab?

  • Frühphase: Geologische Untersuchungen, Umwelt- und Verkehrsanalysen, Vermessung
  • Aufbau: Baustellen einrichten, Material anliefern, Schutzmaßnahmen aufstellen
  • Hauptbau: Erdbau, Brücken und Tunnel, Fahrbahnaufbau
  • Abschluss: Verkehrseinrichtungen fertigstellen, Markierungen, Tests, Übergabe

Im Alltag wird’s spürbar:

  • Lokale Umleitungen und längere Fahrzeiten sind möglich.
  • Baustellen bekommen Sicherheitszonen und Beschilderung.
  • Anwohner und Pendler sollten auf offizielle Infos achten, damit sie Änderungen nicht verpassen.

Mautregelung und Nutzerbeitrag:

  • Auf der neuen Strecke plant man Mautstellen.
  • Wo genau und wie viel? Das legt man vor Inbetriebnahme der Abschnitte fest.
  • Das Mautsystem soll elektronisch und stationär funktionieren, damit der Verkehr nicht zu sehr stockt.
  • Ermäßigungen, Dauerkarten und Tarife klären Betreiber und Staat noch im Detail.

Bauphasen in Kurzfassung:

  1. Planung und Genehmigungen
  2. Vorbereitende Untersuchungen, kurzfristige Umfahrungen
  3. Erste Baustellen einrichten und ausbauen
  4. Tunnel- und Brückenbau
  5. Asphaltierung, Markierung, Verkehrsführung
  6. Betriebstests, Freigabe

Wo liegen die Risiken? Und was tut man dagegen?

  • Geologie: Tunnel brauchen intensive Prüfungen.
  • Umwelt: Küstenabschnitte verlangen Schutz für Natur und Wasser.
  • Verkehr: Schrittweise Steuerung soll Stau und Unfälle verhindern.
  • Zeitplan: Bauabschnitte nacheinander sollen Verzögerungen vermeiden.

Wer macht eigentlich was?

  • Staatliche Stellen kümmern sich um Genehmigungen, Kontrolle und Sicherheit.
  • Der Konzessionsnehmer plant, baut, finanziert und betreibt.
  • Lokale Behörden regeln Verkehr und informieren die Bürger.
  • Bauunternehmen sind draußen auf der Strecke aktiv.

Visuelle Doku gibt’s auch:

  • Fotoberichte und Videos zeigen, wie’s vorangeht.
  • Bilder zeigen neue Umfahrungen, Baustellen und Vermessungen.
  • Videos dokumentieren Baufortschritte – so bleiben Anwohner und Nutzer auf dem Laufenden.

Tipps für Autofahrer:

  • Vor der Fahrt lokale Verkehrsmeldungen checken.
  • Bei Sperrungen am besten Alternativrouten überlegen.
  • Auf Tempolimits und Baustellenschilder achten.
  • Rücksicht auf Baupersonal und geänderte Spuren nehmen – klingt selbstverständlich, ist aber nicht immer so.

Wie informieren Behörden und Betreiber?

  • Sie veröffentlichen regelmäßig Updates.
  • Infopunkte und Webseiten informieren über Bauphasen, Sperrungen und Maut.
  • Bei öffentlichen Treffen kann man Fragen stellen – ob das immer hilft, sei mal dahingestellt.

Vor Ort sieht’s so aus:

  • Arbeitsstellen werden mit Zäunen, Licht und Warnschildern gesichert.
  • Provisorische Verkehrsführungen sollen Ortsdurchfahrten entlasten.
  • Umweltkontrollen sollen Staub und Lärm im Griff halten.

Technische Schwerpunkte – ein paar Details:

  • Tunnelbau braucht moderne Bohr- und Sprengtechnik, dazu Entwässerungslösungen.
  • Brücken werden nach aktuellen Erdbebennormen gebaut.
  • Fahrbahnen bekommen langlebigen Asphalt oder Beton, möglichst lärmmindernd.

Finanzierung und Vertrag:

  • Das Ganze läuft als Konzession mit langer Laufzeit.
  • Wer was zahlt, regelt der Vertrag zwischen Staat und Konzessionär.
  • Der Betreiber investiert und kassiert Maut und Betriebsrechte über die Vertragsdauer.

Sicherheits- und Umweltauflagen:

  • Während der Bauzeit gibt’s regelmäßige Kontrollen.
  • Man schützt Wasserläufe, Natur und landwirtschaftliche Flächen.
  • Maßnahmen gegen Staub, Abwasser und Lärm gehören dazu.

Wo gibt’s aktuelle Infos?

  • Lokale Medien, Webseiten und Social Media berichten laufend.
  • Fotos und Videos dokumentieren Meilensteine.
  • Bürger können so die Bauphasen und Verkehrsänderungen im Blick behalten.

Zarpa News

Bauarbeiten an der Umgehung von Rethymno der BOAK

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Die Bauarbeiten an der Umfahrung von Rethymno am nördlichen Straßenkorridor (BOAK) laufen auf Hochtouren. Das Projekt bekam einen richtigen Schub, nachdem der Konzessionsvertrag für den Abschnitt Chania–Heraklion endlich unterschrieben wurde.

Teams sind täglich am Abschnitt zwischen dem Knoten Atsipopoulos und dem Knoten Amari im Einsatz. Die Behörden gehen davon aus, dass dieser Teil bis Juni durch ist.

Wegen der Bauarbeiten gibt’s lokale Verkehrsregelungen. Die Anwohner nehmen die Einschränkungen in Kauf, weil sie sich eine moderne und sichere Schnellstraße wünschen.

Maria Lioni, Vizepräsidentin der Region Rethymno, unterstreicht, wie wichtig der BOAK für die Entwicklung vor Ort ist. Rethymno hat keinen eigenen Flughafen und auch keinen Hafen.

Deshalb sehen viele die Straße als zentrales Projekt, das wirtschaftliche Chancen und bessere Erreichbarkeit schaffen kann. Ohne diese Verbindung bleibt die Region einfach abgehängt.

Parallel dazu entsteht das neue Flughafenprojekt in Kasteli. Lioni meint, dass dieses Projekt die Verkehrsachsen auf Kreta verschiebt.

Viele aus Rethymno werden wohl künftig eher zu den Flughäfen im Westen fahren und nicht mehr nach Heraklion. Das verändert natürlich auch die Reise- und Logistikrouten für alle, die hier wohnen oder zu Besuch sind.

Vor diesem Hintergrund fordert Lioni Verbesserungen für die Strecke zwischen Souda und dem Flughafen von Chania. Sie sagt, diese Verbindung wird immer wichtiger, weil Reisende aus Rethymno künftig öfter nach Westen ausweichen könnten.

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Ihr Vorschlag: eine neue Linienführung und ein Ausbau, damit die Straße endlich als moderner und sicherer Autobahnabschnitt taugt.

Wichtige Punkte ihrer Forderung:

  • Neubau oder Neutrassierung der Strecke Souda–Flughafen Chania.
  • Ausbau auf ein sicheres, schnelles Straßenniveau.
  • Bessere Anbindung für Bewohner und Touristen aus Rethymno.

Für die Region ist diese Straße der Schlüssel zum Flughafen Chania. Ein besserer Verkehrsweg könnte die Reisezeit ordentlich verkürzen und die Sicherheit deutlich erhöhen.

Lioni betont auch die wirtschaftliche Seite: Wer schneller am Flughafen ist, bringt Vorteile für Handel, Tourismus und den Pendelverkehr. Klingt logisch, oder?

Aus technischer Sicht sprechen Planer von mehreren Vorteilen:

  • Weniger Reisezeit zwischen Rethymno und Chania.
  • Entlastung der alten, oft kurvigen Strecken.
  • Mehr Kapazität für den wachsenden Verkehr, vor allem in der Urlaubssaison.

Anwohner und lokale Verwaltungen schauen genau hin, wie es mit den Bauarbeiten weitergeht. Viele reagieren positiv, weil sie die langfristigen Vorteile sehen.

Gleichzeitig gibt’s Bedenken wegen der aktuellen Baustellen und den damit verbundenen Verkehrsänderungen. Wer mag schon Umleitungen?

Politische Entscheider setzen auf Zusammenarbeit zwischen Ministerien, regionalen Behörden und Bauunternehmen. Sie wollen die Strecken sicher und möglichst pünktlich fertigstellen.

Für die Finanzierung kommen nationale Mittel und Gelder aus europäischen Fonds ins Spiel. Ohne diese Unterstützung wär das alles kaum machbar.

Praktische Auswirkungen für den Fahrverkehr:

  • Kurzfristig: Umleitungen, weniger Fahrspuren, geänderte Ampelschaltungen.
  • Mittelfristig: Verbesserte Straßenführung, neue Sicherheitsmerkmale.
  • Langfristig: Mehr regionale Vernetzung, verändertes Pendler- und Touristenverhalten.

Die Umfahrung von Rethymno verbindet lokale Prioritäten mit den großen Infrastrukturplänen auf Kreta. Lioni betont, dass auch kleinere Gemeinden durch bessere Straßen profitieren.

Der geplante Ausbau für die Anbindung an den Flughafen Chania bleibt dabei ihr Hauptanliegen. Wer weiß, vielleicht bringt das am Ende wirklich den erhofften Schub.

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