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Chania nach Osten: Entdecke Souda Bay, Aptera & Mehr

Östlich von Chania: Souda-Bucht, das antike Aptera und seine Ruinen, Georgioupolis, der Kournas-See, die Kirche Panagia in Alikambos und das Askifou-Kriegsmuseum.

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Aptera

Die Region östlich von Chania mixt Geschichte, Natur und richtig viel kretische Kultur. Hier stolperst du über antike Ruinen, osmanische Festungen, ruhige Strände, den einzigen Süßwassersee Kretas und kleine Bergdörfer, die noch so richtig ursprünglich wirken.

Die Gegend bleibt oft ruhiger als andere Teile der Insel. Aber ehrlich, sie ist mindestens genauso spannend.

Die Souda-Bucht ist ein super Startpunkt für deine Touren. Von dort kommst du ruckzuck zum antiken Aptera, das ziemlich beeindruckend über der Bucht thront.

Die Drapanos-Halbinsel und Apokoronas zeigen dir das Kreta, das nicht jeder Tourist kennt. Kleine Dörfer, versteckte Buchten – hier findest du sie.

Weiter östlich wartet Georgioupolis mit seinem langen Sandstrand. Der Kournas-See liegt nur ein paar Kilometer entfernt und lädt zum Schwimmen ein.

Im Landesinneren entdeckst du die byzantinische Kirche in Alikambos. Und wenn du Lust auf Geschichte hast: Das Askifou-Kriegsmuseum in den Bergen ist einen Abstecher wert.

Highlights östlich von Chania

Hier gibt’s alles: historische Stätten, natürliche Häfen, malerische Küstenorte. Du kannst Ruinen erkunden, an stillen Stränden die Seele baumeln lassen oder einfach durch ein kretisches Dorf spazieren.

Wichtige Sehenswürdigkeiten im Überblick

Souda Bay ist der Haupthafen der Region und angeblich einer der tiefsten Naturhäfen im Mittelmeer. Der Hafen liegt etwa 6,5 Kilometer östlich von Chania Town und verbindet Kreta mit dem Festland – die Fähren fahren regelmäßig.

Der Souda Bay War Cemetery erinnert an die Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Stimmung dort ist ruhig und der Blick auf die Bucht ziemlich besonders.

Die antike Stadt Aptera thront auf einem Hügel über der Bucht von Souda. Du findest hier römische Zisternen, byzantinische Klosterruinen und eine türkische Festung.

Von Aptera aus kannst du weit über die Bucht und bis nach Chania schauen. Der Ausblick lohnt sich wirklich.

Georgioupolis ist ein entspannter Badeort zwischen Chania und Rethymno. Der lange Sandstrand und die Eucalyptusallee am Ortseingang geben dem Ganzen einen besonderen Charme.

Lake Kournas, der einzige natürliche Süßwassersee auf Kreta, liegt nur ein paar Kilometer südlich und lädt zum Tretbootfahren ein.

Die Kirche Panagia in Alikambos stammt aus dem 14. Jahrhundert. Drinnen findest du beeindruckende byzantinische Fresken.

Das Askifou War Museum zeigt die kretische Widerstandsbewegung während der deutschen Besatzung. Ein kleiner Ort voller Geschichte.

Reisen zwischen den Attraktionen

Mit einem Mietwagen bist du am flexibelsten unterwegs. Die Hauptstraße nach Rethymno verbindet die wichtigsten Orte an der Küste.

Öffentliche Busse fahren regelmäßig von Chania Town nach Souda, Georgioupolis und Rethymno. Kleinere Dörfer erreichst du auch per Bus, aber die fahren seltener.

Taxis lohnen sich für kurze Strecken. Oder wenn du mal an einem Tag mehrere Orte abklappern willst.

Die Entfernungen sind überschaubar: Chania nach Souda dauert 10 Minuten, nach Aptera etwa 20 Minuten, nach Georgioupolis rund 40 Minuten. Lake Kournas liegt nochmal 10 Minuten südlich von Georgioupolis.

Für Alikambos und das Askifou-Plateau brauchst du aber wirklich ein eigenes Auto. Öffentliche Verkehrsmittel fahren dort nicht regelmäßig.

Tipps für Tagesausflüge

Für einen Tagesausflug nach Aptera lohnt es sich, früh zu starten – die Mittagshitze kann echt knackig werden. Wasser und Sonnenschutz nicht vergessen, Schatten gibt’s auf dem Gelände kaum.

Kombiniere Aptera mit einem Stopp in Souda oder einem Strandbesuch auf der Akrotiri-Halbinsel. Das macht den Tag rund.

Ein Tag am Lake Kournas ist perfekt für Familien. Du kannst Tretboote mieten und in den Tavernen am Ufer essen.

Der See ist von Bergen eingerahmt, und unter den Bäumen am Ufer findest du immer ein schattiges Plätzchen.

Die Bergdörfer südlich der Küste erreichst du über kurvige Straßen. Alikambos liegt etwa 30 Minuten von Chania entfernt.

Falls die Kirche verschlossen ist, einfach im Dorf nach dem Schlüssel fragen – klappt meistens.

Das Askifou-Plateau liegt auf dem Weg nach Sfakia an der Südküste. Den Museumsbesuch kannst du gut mit einer Fahrt durch die Imbros-Schlucht verbinden.

Empfohlene Reiserouten

Route 1: Historischer Tag – Starte in Chania Old Town, fahr nach Aptera (20 Min), schau dir die Ruinen an (2 Std), besuche den War Cemetery in Souda (30 Min) und iss mittags wieder in Chania.

Route 2: Küste und Natur – Von Chania nach Georgioupolis (40 Min), am Strand entspannen, dann weiter zum Lake Kournas (10 Min), Tretboot fahren und in einer Seetaverne essen.

Route 3: Bergdörfer – Fahre von Chania nach Alikambos (30 Min), besichtige die Kirche, dann weiter zum Askifou-Plateau (1 Std), Museum besuchen und die Berglandschaft genießen.

Route 4: West Crete Rundfahrt – Kombiniere mehrere Highlights: Souda Bay und Aptera am Vormittag, Mittagessen in Georgioupolis, Nachmittag am Lake Kournas. Das ist ein voller Tag, aber definitiv machbar.

Souda-Bucht entdecken

Suda-Bucht
Die Suda-Bucht südlich der Halbinsel Akrotiri und östlich von Chania.

Die Souda-Bucht liegt rund 6 Kilometer östlich von Chania und zählt zu den größten Naturhäfen im Mittelmeer. Im Norden grenzt die Halbinsel Akrotiri an, und die Bucht vereint natürliche Schönheit mit strategischer Bedeutung.

Natürliche Schönheit und Bedeutung

Die Souda-Bucht ist einer der tiefsten Naturhäfen im Mittelmeerraum. Hier findest du geschützte Gewässer, die das ganze Jahr über sichere Ankerplätze bieten.

Die Bucht zieht sich zwischen dem Hauptteil von Kreta und dem Kap Meleha auf Akrotiri. Ihre strategische Lage machte sie schon in der Antike wichtig.

Heute nutzen die NATO und die griechische Marine den Hafen. Die Wassertiefe und die Ausrichtung schützen Schiffe vor Wind und Wellen.

Das Wasser ist kristallklar – perfekt zum Schnorcheln. Probier doch mal einen Sea Scooter aus oder genieße einfach die Ruhe am Ufer.

Entlang der Küste findest du kleine Strände und felsige Buchten. Ein bisschen versteckt, aber das macht sie umso schöner.

Souda als Hafenstadt

Souda ist vor allem als Hafenstadt bekannt. Die Fähren nach Piräus legen hier täglich an, meistens ziemlich früh am Morgen.

Im Juli und August fahren sogar zusätzliche Tagesfähren. Am Hafeneingang siehst du die großen Silos einer Mehlmühle, die seit 1928 läuft.

Das Werk verarbeitet täglich 450 Tonnen Weizen und stellt 500 Tonnen Futtermittel her. Vom Hafen bringt dich ein Bus für 1,50 Euro nach Chania – Tickets gibt’s am Automaten.

Die Busse fahren etwa alle 20 Minuten. In Souda findest du Tavernen mit kretischer Küche und frischem Fisch.

Am zentralen Platz gibt’s Cafés für Frühstück oder einen schnellen Kaffee. Die Uferpromenade lädt zum Spazieren ein.

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Der alliierte Soldatenfriedhof an der Souda Bay.

Aussichtspunkte und Fotospots

Der Souda Bay War Cemetery liegt auf einem Hügel mit Panoramablick über die Bucht. Der Soldatenfriedhof der Alliierten wurde nach dem Zweiten Weltkrieg angelegt.

Von dort hast du einen bewegenden Ausblick. Hoch über der Bucht findest du die antike Stätte Aptera.

Von Aptera aus schaut man auf das ganze Wasser und die Akrotiri-Halbinsel. Die Ruinen liegen auf einem Hochplateau mit Blick auf die Lefká Óri.

Die kleine Insel Fraronisi im Golf von Souda ist ein spannendes Fotomotiv. Die Venezianer bauten dort 1538 eine Festung, die immer noch zu sehen ist.

Am 14. Februar 1913 wechselte auf dieser Insel die türkische Flagge zur griechischen. Ein kleines, aber geschichtsträchtiges Detail.

Das antike Aptera und seine Ruinen

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Ruinen einer römischen Villa in Aptera auf Kreta.

Aptera liegt auf einem Plateau, etwa 150 Meter über der Souda-Bucht. Nur 13 Kilometer östlich von Chania findest du hier eine archäologische Stätte mit Ausblicken, die echt was hermachen.

Während du durch die Überreste läufst, spürst du die Geschichte von der Bronzezeit bis zur türkischen Besatzung. Es ist ein besonderer Ort – nicht nur für Geschichtsfans.

Geschichte der Stadt und Bedeutung

Aptera gibt’s schon seit der Bronzezeit. Auf Linear-B-Tafeln aus Knossos taucht sie als „a-pa-ta-wa“ auf.

Im 8. Jahrhundert v. Chr. wuchs Aptera langsam zu einer bedeutenden Stadt heran. Während der hellenistischen und römischen Zeit war hier richtig was los.

Die Leute in Aptera waren vor allem Händler und Schiffsbesitzer. Sie nutzten die Lage direkt am Meer voll aus.

Im 4. Jahrhundert v. Chr. prägte Aptera eigene Münzen, meistens mit Artemis als Motiv. 365 n. Chr. veränderte ein riesiges Erdbeben alles.

Das Beben zerstörte große Teile der Stadt. Danach ging’s bergab, und im 7. Jahrhundert kamen noch mehr Katastrophen – Erdbeben und Sarazenenüberfälle.

Trotzdem blieb die Gegend nicht ganz verlassen. Im 12. Jahrhundert bat das Patmos-Kloster Kaiser Alexios III. Comnenus um das Gelände von Aptera.

Im 19. Jahrhundert bauten die Türken die Festung Koules, und zwar aus antikem Material. Die Geschichte der Stadt ist also ganz schön wechselhaft.

Das archäologische Gelände erkunden

Wenn ihr heute durch Aptera spaziert, seht ihr Ruinen aus verschiedenen Zeiten. Das Theater aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. ist zwar nicht komplett restauriert, aber die halbrunden Steinsitze und das Orchester erkennt man sofort.

Die römischen Zisternen stechen wirklich hervor. Diese gewölbten Wasserspeicher zeigen, wie clever die Römer damals gebaut haben.

Ihr könnt außerdem Reste eines römischen Hauses aus dem 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. entdecken. Das gehörte sicher einer wohlhabenden Familie.

Die Stadtmauern stammen aus mehreren Epochen und umgeben das Gelände. Direkt außerhalb der westlichen Mauer findet ihr alte Grabmonumente.

Das Kloster Agios Ioannis der Theologen aus dem 16. und 17. Jahrhundert steht auch noch da. Es wirkt neben den antiken Ruinen fast wie ein Fremdkörper.

Die türkische Festung Koules aus dem 19. Jahrhundert steht als Kontrast zu den älteren Bauten. Sie sollte damals revolutionäre Bewegungen auf Kreta unter Kontrolle bringen.

Mythologie und Legenden

Der Name „Aptera“ heißt auf Griechisch „ohne Flügel“. Laut Legende verloren die Sirenen hier ihre Flügel.

Die Musen forderten die Sirenen zu einem Gesangswettbewerb heraus – und gewannen. Danach fielen den Sirenen die Flügel ab.

Sie stürzten ins Meer und wurden zu den weißen Felsen, die ihr heute noch in der Souda-Bucht sehen könnt. So erklärt sich der Name der Stadt und die markanten Felsen drumherum.

Artemis galt als Schutzgöttin von Aptera. Ihr Bild zierte die Münzen der Stadt.

Bei Ausgrabungen fanden Archäologen Weihrauchgefäße und kleine Figuren, die auf den Kult um Artemis hinweisen. Die Göttin spielte für die Menschen hier offenbar eine große Rolle.

Praktische Besuchstipps

Die Ausgrabungsstätte liegt beim Dorf Megala Chorafia in der Region Apokoronas. Von Chania aus braucht ihr mit dem Auto ungefähr 20 Minuten – einfach der Straße Richtung Osten entlang der Souda-Bucht folgen.

Der Eintritt kostet nicht viel, und geöffnet ist täglich. Zieht besser bequeme Schuhe an, das Gelände ist weitläufig und teils uneben.

Sonnenschutz solltet ihr nicht vergessen, denn Schatten ist hier Mangelware. Zwei Stunden solltet ihr für euren Besuch locker einplanen.

Früh morgens oder spät am Nachmittag ist es angenehmer, weil’s dann nicht so heiß ist. Im Archaeological Museum of Chania gibt’s viele Funde aus Aptera zu sehen – Keramik, Münzen, Grabbeigaben und mehr.

Festungen und Klöster rund um Aptera

Das Gelände von Aptera ist mehr als nur alte Steine. Hier gibt’s auch osmanische Festungen mit tollen Ausblicken und ein byzantinisches Kloster, das immer noch steht.

Koules: Das osmanische Fort

Die Koules-Festung steht auf dem Gelände von Paleokastro, etwa 12 Kilometer östlich von Chania. Die Türken haben sie zwischen 1866 und 1869 gebaut, und zwar mit Steinen aus den alten Befestigungen von Aptera.

Sie wollten so die kretischen Aufstände im Zaum halten. Man nennt die Festung übrigens auch Soumbasi-Festung.

Der Zustand ist heute noch ziemlich gut. Von hier oben hast du einen der besten Ausblicke über die Souda-Bucht.

Die Sicht reicht über ganz Westkreta. Vom Dorf Kalami kommst du direkt zur Festung.

Aptera Festung und Aussicht

Die antike Festung von Aptera liegt auf einem Plateau, 150 Meter über dem Meer. Das große Erdbeben von 365 n. Chr. hat viele der alten Mauern zerstört.

Trotzdem stehen noch etliche Abschnitte. Du kannst an den Befestigungen entlanggehen und die riesigen Steinblöcke bestaunen.

Die Lage über der Souda-Bucht war strategisch genial. Jahrhunderte lang kontrollierte Aptera von hier aus die ganze Region.

Von manchen Punkten aus siehst du sogar die Weißen Berge im Süden. Wer hier stand, hatte alles im Blick.

Kloster Agios Ioannis Theologos

Das Kloster des Heiligen Johannes des Theologen steht direkt auf dem Gelände von Aptera. Die Grundmauern stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Früher gehörte das Kloster zum Patmos-Kloster. Im 12. Jahrhundert bat Patmos Kaiser Alexios III Comnenus um das Gelände, um die Einnahmen aus dem Land zu sichern.

1960 gab das Kloster einen Großteil des Geländes an den griechischen Staat ab. Heute ist das Kloster gepflegt und wird noch genutzt.

Die byzantinische Architektur hebt sich von den antiken Ruinen drumherum ab. Es wirkt fast wie ein Ruhepol zwischen all den alten Steinen.

Versteckte Ruinen entdecken

Das Ruinenfeld zieht sich über die ganze Hochfläche südlich der Souda-Bucht. Das Theater wurde erst 2016 nach Ausgrabungen und Restaurierung für Besucher geöffnet.

Es liegt mitten in einem Olivenhain. Hier findest du Spuren aus verschiedenen Zeiten: bronzezeitliche Siedlungsreste, römische Häuser, byzantinische Bauten.

Aptera war von der Bronzezeit bis in die christliche Zeit durchgehend besiedelt. Ein römisches Peristylhaus aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. zeigt, wie gut es manchen Familien hier ging.

Nimm dir genug Zeit, das Gelände ist groß. Mit festen Schuhen kommst du besser über die unebenen Wege zwischen den Ruinen.

Drapanos-Halbinsel und Apokoronas

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Das traditionelle Dorf Vamos in der Apokoronas-Region.

Die Drapanos-Halbinsel ragt wie ein Dreizack ins Meer, irgendwo zwischen Georgioupolis und der Souda-Bucht. Hier gibt’s eine bunte Mischung aus kleinen Küstenorten, alten Dörfern und ruhigen Stränden.

Die Region Apokoronas umfasst das fruchtbare Hinterland. Viele Bergdörfer hier sind ziemlich ursprünglich geblieben, grün ist es sowieso.

Orte auf der Halbinsel Drapanos

Drapanos selbst liegt hoch oben auf dem Kap und wirkt noch recht traditionell, auch wenn sich langsam was verändert. Zwei Tavernen und ein kleiner Laden versorgen euch mit dem Nötigsten.

Vom Flughafen Chania sind es etwa 39 Kilometer, die Fahrt dauert ungefähr 50 Minuten. Almyrida ist der nächste Badeort, nur zehn Minuten mit dem Auto entfernt.

Dort könnt ihr direkt am Meer schwimmen und in den Tavernen essen. Die Halbinsel liegt zwischen den größeren Ferienorten Kalives und Georgioupolis.

Beide Orte bieten mehr Infrastruktur und markieren quasi die Eckpunkte der Gegend. Das nordwestliche Apokoronas erstreckt sich zwischen diesen beiden Küstenorten.

Strände und Badeplätze

Entlang der Küste gibt’s einige Strände zum Schwimmen und Sonnen. Ombros Gialos Beach ist einer der bekannteren Strände hier.

Die kleinen Buchten an der felsigen Halbinsel sind oft deutlich ruhiger als die großen Strände. Hier könnt ihr meistens ungestört baden und die Küste erkunden.

Manche Strandabschnitte stehen unter Natura 2000-Schutz, was die Natur bewahrt. Die Cantina Beach Bar lädt direkt am Wasser zum Entspannen ein.

Von vielen Punkten an der Küste habt ihr einen tollen Blick aufs Ägäische Meer. Das ist schon was Besonderes.

Traditionelle Dörfer erleben

Im Hinterland von Apokoronas könnt ihr echte kretische Dörfer erleben. Vamos ist eines der wichtigsten traditionellen Dörfer hier und liegt im grünen Teil der Region.

Kefalas liegt in der Nähe von Drapanos und gehört zur gleichen Gemeinde. In Plaka gibt’s zusätzliche Angebote und Unterhaltung – beides ist nur eine kurze Fahrt entfernt.

In den Kaffeehäusern der Dörfer findet ihr immer jemanden zum Plaudern. Kleine Wanderungen durch die grüne Landschaft lohnen sich, und ihr bekommt einen Eindruck vom traditionellen Leben.

Viele Dörfer liegen etwas erhöht und bieten schöne Ausblicke auf die Küste und das Umland. Da bleibt man gern mal länger sitzen.

Georgioupolis und Umgebung erkunden

Georgioupoli
Georgioupolis (Von Benutzer:Albtalkourtaki – Selbst fotografiert, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40641590)

Georgioupolis wartet mit langem Sandstrand, ruhigem Wasser für Familien und einer guten Auswahl an Tavernen direkt am Meer auf. Der Ort liegt praktisch zwischen Rethymnon und Chania und eignet sich super als Ausgangspunkt für Ausflüge.

Der Strand von Georgioupolis

Der Strand zieht sich über mehrere Kilometer an der Nordküste entlang. Der Sand ist fein, und das Wasser wird nur langsam tiefer – perfekt, wenn du mit Kindern unterwegs bist.

Die kleine Kapelle Agios Nikolaos steht auf einem Damm im Meer. Sie gilt als das bekannteste Wahrzeichen von Georgioupolis.

Wenn das Wetter ruhig bleibt, kannst du zu Fuß dorthin laufen. Der westliche Abschnitt, Kalivaki Beach, ist meistens etwas entspannter als der Hauptstrand.

Auf dem Weg zum Strand spenden Eukalyptusbäume Schatten. Am Strand selbst warten Liegen und Sonnenschirme, die du mieten kannst.

Am östlichen Ende fließt der Almyros-Fluss ins Meer. Dort entsteht ein kleines Feuchtgebiet.

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Der bekannte Kalyvaki-Beach bei Georgioupoulis.

Aktivitäten und Wassererlebnisse

Das Wasser in Georgioupolis bleibt meistens ruhig und klar. Schwimmen ist hier sicher, weil es kaum Strömungen gibt.

Deshalb lieben gerade Familien diesen Ort. Du kannst Tretboote mieten oder mit dem Kajak den Almyros-Fluss hochpaddeln.

Mit Glück siehst du Schildkröten im Fluss. Einige Anbieter organisieren sogar Bootstouren an der Küste entlang.

Lake Kournas liegt nur vier Kilometer entfernt. Das ist Kretas einziger natürlicher Süßwassersee – ideal zum Schwimmen oder Tretbootfahren.

Im Sommer fährt eine Bimmelbahn vom Ort zum See. Du kannst aber auch einfach zu Fuß gehen, wenn dir danach ist.

Gastronomie und Tavernen

Entlang der Strandpromenade reihen sich Tavernen und Restaurants aneinander. Die meisten servieren frischen Fisch und kretische Klassiker.

Oft sitzt du direkt mit Blick aufs Meer. Die Preise sind moderat, zumindest verglichen mit anderen Touristenorten an der Nordküste.

Viele Tavernen bieten schattige Terrassen unter Platanen oder Eukalyptusbäumen. Probier mal gegrillten Oktopus oder Dakos – eine kretische Vorspeise mit Tomaten und Zwieback.

Im Dorf Kournas oberhalb des Sees findest du weitere Tavernen mit Aussicht. Die Orte Argyroupolis im Hinterland sind bekannt für ihre Tavernen an natürlichen Quellen, wo Forellen aus eigener Zucht auf den Tisch kommen.

Von Georgioupolis erreichst du diese Bergdörfer in etwa 20 Minuten mit dem Auto.

Der Kournas-See: Naturgenuss pur

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Kournas-See

Der Kournas-See ist Kretas einziger natürlicher Süßwassersee. Er liegt rund 43 km östlich von Chania inmitten einer malerischen Berglandschaft.

Hier kannst du im klaren Wasser schwimmen oder mit dem Tretboot fahren. Mit etwas Glück siehst du seltene Tiere wie Wasserschildkröten oder verschiedene Vogelarten.

Landschaft und Flora & Fauna

Der Kournas-See schmiegt sich zwischen sanfte Hügel und Olivenhaine. In der Mitte wird das Wasser bis zu 22,5 Meter tief.

Im Winter steigt der Wasserspiegel durch Quellen aus den Bergen. Im Sommer geht er zurück und legt einen goldenen Sandstreifen frei.

Das flache Wasser am Ufer bleibt kristallklar und wird zur Mitte hin dunkler. Die grüne Umgebung spiegelt sich auf der Wasseroberfläche.

Der See steht unter dem Schutz des Natura 2000 Programms. Das zeigt, wie wichtig er ökologisch ist.

Manche sagen, die Landschaft erinnert an alte Filmkulissen. Ein Wanderweg führt einmal um den See herum. Von dort entdeckst du immer wieder neue Ausblicke auf Wasser und Berge.

Baden und Pedalo-Fahren

Du kannst im See schwimmen – das Wasser ist sauber und erfrischend. Der Einstieg bleibt flach und sandig, also ideal für Familien mit Kindern.

Die Wasserqualität überzeugt viele, die den See als Badeort schätzen. Während der Saison kannst du Tretboote und Kanus mieten.

So erkundest du den See vom Wasser aus und genießt die Ruhe. Am schönsten ist eine Bootsfahrt früh morgens oder spät am Nachmittag, wenn weniger los ist.

Die Preise für Boote sind erschwinglich. Der Kournas-See bleibt also ein günstiges Ausflugsziel für die Familie.

Wildlife: Vögel und Schildkröten

Im See leben viele verschiedene Tiere. Du findest hier:

  • Vögel: Teichhühner, Enten, Gänse, Reiher und Kormorane
  • Reptilien: Wassernattern und seltene Schildkrötenarten
  • Fische: Aale und Goldfische

Komm am besten morgens oder abends, wenn die Tiere besonders aktiv sind. Mit etwas Glück siehst du Schildkröten am Ufer oder im flachen Wasser.

Der See ist ein wichtiges Feuchtgebiet für die Vogelwelt der Region. Bring ruhig ein Fernglas mit, falls du Tiere aus der Nähe beobachten willst.

Essen und Trinken am See

Direkt am Ufer findest du mehrere Tavernen und Cafés. Sie bieten griechische Gerichte und Getränke, oft mit Blick aufs Wasser.

Die meisten Lokale haben schattige Terrassen unter Bäumen. Hier kannst du eine Pause machen, bevor oder nachdem du den See erkundest.

Die Preise sind für ein touristisches Gebiet akzeptabel. Typische Gerichte sind Souvlaki, griechischer Salat, Tzatziki und frischer Fisch.

Manche Lokale stellen Liegen und Sonnenschirme am Strand bereit. So kannst du Essen und einen entspannten Tag am Wasser kombinieren.

Die Kirche Panagia in Alikambos & das Askifou-Kriegsmuseum

Church of Panagia in Alikampos
Kirche Panagia in Alikambos [By C messier – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=102150795]
Die byzantinische Panagia-Kirche in Alikambos beeindruckt mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Das Askifou-Kriegsmuseum zeigt die bewegte Geschichte des kretischen Widerstands im Zweiten Weltkrieg.

Panagia Kirche: Geschichte & Architektur

Die Kirche der Panagia liegt versteckt in einem Tal unterhalb von Alikambos. Alte Eichen und Bäume spenden Schatten und geben dem Ort einen besonderen Charme.

Die Kirche ist der Entschlafung der Jungfrau Maria gewidmet. Manche nennen sie auch Panagia Sourouthiani oder Sirothiani.

Der Bau ist einschiffig und hat ein Gewölbe. Besonders sind die Fresken von Joánnis Pagoménos aus den Jahren 1315-1316.

Die Wandmalereien sind erstaunlich gut erhalten. Sie zeigen religiöse Szenen in leuchtenden Farben.

Obwohl sie über 700 Jahre alt sind, erkennst du die Details noch ziemlich deutlich. Parke am besten vor dem Brunnenhaus am Dorfrand – von dort führt ein schmaler Weg zur Kirche.

In der Nähe entspringt eine Quelle mit frischem Wasser.

Askifou War Museum: Überblick

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Das Kriegsmuseum in Askifou erzählt die Geschichte von Georgios A. Chatzidakis. Er kam am 12. Dezember 1931 in einem Bergdorf in Sfakia zur Welt und starb 76 Jahre später am selben Tag.

Mit zehn Jahren erlebte Georgios die deutsche Invasion auf Kreta. Bomben zerstörten das Familienhaus, er selbst wurde schwer verletzt und trug eine große Narbe auf der Stirn davon.

Seine jüngere Schwester starb bei den Angriffen. Die Familie floh nach Georgioupolis, wo sie Zuflucht fand.

Diese Erfahrungen prägten Georgios. Er begann, Gegenstände aus der Schlacht um Kreta zu sammeln.

Heute umfasst die Sammlung mehr als 2000 Objekte aus den Jahren 1940 bis 1944:

  • Waffen und militärische Ausrüstung
  • Persönliche Gegenstände von Soldaten
  • Dokumente und Fotografien
  • Alltagsgegenstände aus der Besatzungszeit

Sein Sohn Andreas führt die Arbeit weiter und erweitert die Sammlung.

Alikambos Dorf erleben

Alikambos ist ein malerisches Dorf in Apokoronas. Hier spürst du noch die echte kretische Atmosphäre – weit weg vom Massentourismus.

Das Dorf liegt in hügeliger Landschaft mit Olivenhainen. Die traditionellen Steinhäuser sind gut erhalten.

In kleinen Tavernen kannst du lokale Spezialitäten probieren. Neben der Panagia-Kirche gibt es weitere kleine Kapellen im Ort zu entdecken.

Die Einwohner sind freundlich und hilfsbereit. Viele sprechen sogar etwas Deutsch oder Englisch.

Häufig gestellte Fragen

Diese Region östlich von Chania bietet eine spannende Mischung aus antiken Stätten, Naturerlebnissen und Aktivitäten für Familien. Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten und nützlichen Tipps für deinen Besuch.

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Souda-Bucht nicht verpassen?

Die Souda-Bucht gehört zu den größten natürlichen Häfen im Mittelmeer. Von den umliegenden Hügeln genießt du beeindruckende Ausblicke auf Wasser und Weiße Berge.

Das antike Aptera liegt direkt über der Bucht und verbindet Geschichte mit Panorama. Die kleine Insel Souda in der Bucht trägt eine osmanische Festung, die du vom Ufer aus sehen kannst.

Marathi und Kalives dienten früher als Handelshäfen für Aptera. Heute findest du dort Tavernen und Strände.

Kann man in Aptera antike Ruinen besichtigen, und was gibt es dort zu sehen?

Klar, Aptera liegt etwa 15 Kilometer östlich von Chania und ist ziemlich leicht zu erreichen. Die Stadt stammt aus dem 8. Jahrhundert vor Christus und hatte ihre Blütezeit in der hellenistischen Epoche.

Du kannst die beeindruckende Stadtmauer mit dem Haupttor ablaufen – ein Teil davon steht noch erstaunlich gut. Das römische Theater aus dem 1. Jahrhundert nach Christus zieht viele Besucher an.

Außerdem gibt’s noch Ruinen von römischen Bädern und riesige Zisternen, die früher das Wasser speicherten. Auf der Akropolis steht ein zweistufiger Tempel aus dem 5. Jahrhundert vor Christus – ziemlich faszinierend, wenn du mich fragst.

Im 19. Jahrhundert haben die Osmanen die Festung Koule gebaut, und zwar mit Steinen aus der alten Stadtmauer. Von dort oben sieht man übrigens super über die Souda-Bucht – lohnt sich echt!

Auf dem Gelände findest du auch das Kloster des Heiligen Johannes des Theologen, das aus dem 16. oder 17. Jahrhundert stammt. Der Eintritt kostet ein paar Euro, also absolut machbar.

Welche Aktivitäten bietet die Halbinsel Drapanos für Urlauber?

Die Halbinsel Drapanos liegt zwischen der Souda-Bucht und dem offenen Meer. Hier gibt’s ruhige Strände, die meistens nicht so überfüllt sind wie die in Chania-Stadt.

Kalyves ist ziemlich beliebt, vor allem wegen dem langen Sandstrand und den vielen Tavernen. Wer Lust auf Wassersport hat, kann Windsurfen oder Kajakfahren ausprobieren.

Almyrida hat einen geschützten Strand, der für Familien echt praktisch ist. Die Gegend eignet sich auch gut zum Wandern – die Wege führen durch Olivenhaine und kleine, verschlafene Dörfer.

In Plaka, einem traditionellen Fischerdorf, bekommst du frischen Fisch direkt am Hafen serviert. Außerdem verstecken sich auf der Halbinsel ein paar venezianische und osmanische Ruinen, die du entdecken kannst.

Was sind die Highlights in Georgioupolis für Familien mit Kindern?

Georgioupolis hat einen langen, flachen Sandstrand – perfekt für Kinder, weil das Wasser ruhig und seicht bleibt. Ein Fluss fließt durch die Stadt direkt ins Meer, und dort kannst du Tretboote mieten.

Die kleine Kapelle Agios Nikolaos steht auf einem Wellenbrecher etwa 100 Meter vom Strand entfernt. Über einen Damm kommst du ganz einfach hin.

Am Hauptplatz spenden große Platanen Schatten, und rundherum gibt’s viele Restaurants, die kinderfreundlich sind. In der Nähe vom Strand findest du auch Spielplätze.

Die Stadt ist überschaubar, sodass du alles zu Fuß erkunden kannst. Es gibt Fahrradverleih, und weil alles so flach ist, macht Radfahren mit Kindern hier echt Spaß.

Gibt es Empfehlungen für Restaurants oder Cafés am Kournas-See?

Direkt am Kournas-See findest du mehrere Tavernen am Wasser. Die bieten traditionelle kretische Gerichte und einen tollen Blick auf den See.

Meistens gibt’s frischen Fisch, gegrilltes Fleisch und verschiedene Mezze. Unter schattigen Bäumen kannst du sitzen und dabei Schildkröten oder Enten im See beobachten – das ist schon ziemlich nett.

Die Preise sind in Ordnung, die Portionen mehr als genug. Einige Tavernen verleihen sogar Tretboote, sodass du nach dem Essen direkt aufs Wasser kannst.

Wenn du es ruhig magst, komm am besten früh morgens oder am späten Nachmittag vorbei. Mittags wird es im Sommer ziemlich heiß und auch voller.

Welche Geschichten und Exponate erwarten mich im Kriegsmuseum von Askifou?

Das Kriegsmuseum von Askifou liegt auf der Hochebene von Askifou. Ungefähr auf halber Strecke zwischen Chania und der Südküste findest du dieses kleine, private Museum.

Hier dreht sich alles um den Widerstand während des Zweiten Weltkriegs. Die Ausstellung zeigt Waffen, Uniformen und persönliche Gegenstände von deutschen und alliierten Soldaten.

Du stößt außerdem auf Ausrüstung der kretischen Widerstandskämpfer. Wer sich für Geschichte interessiert, wird hier definitiv fündig.

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