Premierminister Mitsotakis besuchte letzten Freitag den neuen internationalen Flughafen Kastelli. Die Installation der Flugnavigationssysteme benötigt noch zwei Jahre während der Stand der Verkehrsanbindung hinterherhinkt.

„Kreta verändert sich“: Premierminister Mitsotakis bestätigt Eröffnung des neuen internationalen Flughafens Kastelli für 2028
Premierminister Kyriakos Mitsotakis besuchte am Freitag die Baustelle des neuen internationalen Flughafens Heraklion in Kastelli und sendete damit eine klare Botschaft, dass Kreta in eine neue Ära der Infrastruktur und des Wachstums eintritt.
Der Premierminister bezeichnete das Projekt als die „wichtigste Baustelle des Landes“, zeigte sich zufrieden mit dem raschen Fortschritt der Bauarbeiten und bekräftigte, dass der hochmoderne Flughafen planmäßig im Jahr 2028 seinen Betrieb aufnehmen wird.
Ein wichtiger Meilenstein: das Flugsicherungsabkommen
Während seines Besuchs war Mitsotakis Zeuge eines entscheidenden Moments für das Projekt: der Unterzeichnung des Abkommens zur Ausschreibung der Flugsicherungsausrüstung für den Flughafen.
Das Abkommen wurde vom Minister für Infrastruktur und Verkehr, Christos Dimas, dem stellvertretenden Gouverneur für Zivilluftfahrt, Georgios Vagenas, und dem CEO des neuen Flughafens, Nikos Anastasiou, unterzeichnet. Laut dem Premierminister „schließt diese Unterzeichnung die letzte wichtige offene Frage der Vergangenheit“ und stellt sicher, dass das Projekt streng nach Zeitplan verläuft.

Verdopplung der Kapazität für den Tourismus auf Kreta
Der neue Flughafen soll den griechischen Tourismus und die lokale Wirtschaft grundlegend verändern. Zu den wichtigsten Punkten des Fortschrittsberichts gehören:
* 67 % Fertigstellung: Infrastrukturminister Christos Dimas bestätigte, dass die Bauarbeiten bereits weit über die Hälfte abgeschlossen sind.
* Erweiterte Einrichtungen: Das Terminal wurde um 30.000 Quadratmeter erweitert, um Millionen von Reisenden Komfort zu bieten.
* Erhöhtes Verkehrsaufkommen: Nach seiner Inbetriebnahme wird der Flughafen Kastelli mehr als doppelt so viele Flüge abfertigen können wie der veraltete Flughafen Nikos Kazantzakis derzeit.
Gleichgewicht zwischen Modernität und Kulturerbe
Auf Bedenken hinsichtlich der reichen Geschichte der Insel eingehend, betonte der Premierminister, dass das Projekt spezielle Lösungen zum Schutz des kulturellen Erbes umfasst. Er merkte an, dass der aktuelle Plan die funktionalen Anforderungen eines modernen internationalen Drehkreuzes mit der Erhaltung archäologischer Funde erfolgreich in Einklang bringt – eine Angelegenheit, die derzeit vom Staatsrat finalisiert wird.
Eine neue Landkarte für Kreta
Der Premierminister, selbst Kreter, betonte, dass der Flughafen nur ein Teil eines größeren Puzzles ist. Er wies darauf hin, dass die nördliche Straßenachse Kretas (BOAK) nun „fest auf Kurs“ sei und dass die zukünftige Neugestaltung des alten Flughafengeländes „Nikos Kazantzakis“ den Bürgern von Heraklion enorme Vorteile bringen werde.
„Kreta startet mit hoher Geschwindigkeit in das dritte Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts“, erklärte Mitsotakis. „Wir schließen jahrzehntealte offene Fragen ab und schaffen eine Infrastruktur, die der Insel einen beispiellosen Entwicklungsimpuls verleiht.”
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Countdown zum Start: Zweijahresplan für Hightech-Navigationssysteme am Flughafen Kastelli

Die Vision für den neuen internationalen Flughafen Heraklion in Kastelli hat sich am vergangenen Freitag von Beton und Stahl zu „Gehirn und Augen” gewandelt. Mit der Unterzeichnung einer wegweisenden Vereinbarung über die Beschaffung und Installation modernster Flugnavigationsausrüstung ist das Projekt offiziell in seine technisch anspruchsvollste Phase eingetreten – ein Prozess, dessen Fertigstellung voraussichtlich etwa zwei Jahre dauern wird.
Das „Gehirn” des neuen Flughafens
Die in Anwesenheit von Premierminister Kyriakos Mitsotakis unterzeichnete Vereinbarung legt den Rahmen für eine internationale Ausschreibung fest. Dabei geht es nicht nur um den Kauf von Hardware, sondern um einen komplexen zweijährigen Prozess, der Folgendes umfasst:
* Internationale Beschaffung: Beschaffung der weltweit fortschrittlichsten Radar- und Kommunikationssysteme.
* Präzise Installation: Integration der Technologie in die neu errichtete Infrastruktur, die zu 67 % fertiggestellt ist.
* Strenge Zertifizierung: Sicherstellung, dass jedes System die strengen Sicherheitsstandards von ICAO, EASA und EUROCONTROL erfüllt.
Der Minister für Infrastruktur und Verkehr, Christos Dimas, betonte, dass diese Vereinbarung das „wichtigste Instrument“ sei, um sicherzustellen, dass der Flughafen nicht nur ein Gebäude, sondern ein voll funktionsfähiger, zertifizierter internationaler Knotenpunkt ist.

Warum zwei Jahre?
Während der physische Bau des Terminals und der Start- und Landebahnen bereits zu 67 %* abgeschlossen ist, ist die Installation der Flugsicherungssysteme ein akribischer Prozess. Diese Systeme sind die „Augen” der Fluglotsen, die den voraussichtlich zweit-verkehrsreichsten Flughafen Griechenlands verwalten werden.
Der Zeitplan von zwei Jahren ermöglicht die Synchronisierung der Hightech-Installation mit den letzten Bauphasen, gefolgt von monatelangen Flugtests und Kalibrierungen, um die Sicherheit der Passagiere vom ersten Tag an zu gewährleisten.
Ein modernes Tor zu Kreta
Der neue Flughafen soll die veraltete Anlage „Nikos Kazantzakis” ersetzen, deren Verkehrsaufkommen im Jahr 2025 um erstaunliche 7,1 % gestiegen ist und damit 10 Millionen Passagiere überschritten hat. Der neue Flughafen Kastelli wird Folgendes bieten:
* Doppelte Kapazität gegenüber dem derzeitigen Flughafen.
* Modernste Passagierservicesysteme.
* Strategische Anbindung an die neue Nordstraßenachse Kretas (BOAK).
Wie geht es weiter?
Nach der Unterzeichnung der Vereinbarung wird der internationale Flughafen von Heraklion auf Kreta (DAHK A.E.) nun unter der technischen Aufsicht der Zivilluftfahrtbehörde (YPA) mit der internationalen Ausschreibung fortfahren.
Während die Baustelle ihre beeindruckende Verwandlung fortsetzt, wird man sich in den nächsten 24 Monaten darauf konzentrieren, dieses architektonische Wunderwerk zu einem der technologisch fortschrittlichsten Flughäfen Europas zu machen.
Eine Straße ins Nirgendwo? Bürgermeister warnt vor großer Infrastrukturkrise für den neuen Flughafen Kastelli

Während die Kräne arbeiten und das Terminal des neuen internationalen Flughafens Heraklion in Kastelli Gestalt annimmt, hat die örtliche Gemeinde eine ernste Warnung ausgesprochen: Der Flughafen kann nicht funktionieren, wenn Reisende ihn nicht erreichen können.
Vasilis Kegkeroglou, Bürgermeister von Minoa Pediadas, hat scharfe Kritik an der „Stagnation” der notwendigen Verkehrsinfrastruktur geäußert. Dem Bürgermeister zufolge schreitet der Bau des Flughafens zwar zügig voran, doch die umliegenden Straßennetze stecken auf der Startbahn fest.
„Ein Projekt ohne Anbindung”
In einer kürzlich abgegebenen Erklärung hob Bürgermeister Kegkeroglou die eklatante Diskrepanz zwischen dem Fortschritt des Flughafens und dem Zustand der unterstützenden Infrastruktur hervor.
„Der Flughafen Kastelli kann ohne die notwendige Infrastruktur, die ihn mit dem Hinterland verbindet, nicht betrieben werden”, warnte er. Er wies auf eine frustrierende Realität hin: Während der Flughafen selbst gebaut wird, befinden sich die Straßenprojekte, die ihn umgeben sollen, in unterschiedlichen Stadien der Vernachlässigung. Einige wurden noch nicht geprüft, anderen fehlt die Finanzierung, und einige – obwohl sowohl Studien als auch Finanzmittel vorliegen – wurden einfach noch nicht in Angriff genommen.
Die fehlenden Verbindungen
Der Bürgermeister fordert dringende Maßnahmen in mehreren wichtigen Bereichen, um einen logistischen Albtraum zu verhindern:
* Lokale Verbindungen: Wichtige Verbindungen nach Arkalochori, Kastelli und Thrapsano sind noch nicht fertiggestellt.
* Zugang zu Südkreta: Der Flughafen benötigt eine direkte, moderne Verbindung zum südlichen Teil der Insel.
* Die alternative Route: Der Ausbau der Straße Heraklion – Peza – Arkalochori – Kastelli ist unerlässlich, damit sie als sekundäre Verkehrsader für den Flughafenverkehr dienen kann.
Die Gefahr durch Tanklastwagen
Eines der drängendsten Probleme ist das enorme Verkehrsaufkommen, das der neue Flughafen mit sich bringen wird. Bürgermeister Kegkeroglou wies darauf hin, dass die Straßenverhältnisse bereits jetzt problematisch sind.
„Man denke nur an die Tanklastwagen, die täglich Kraftstoff transportieren werden“, sagte er. „Sie nehmen bereits eine ganze Fahrspur ein.“ Ohne eine erhebliche Verbreiterung und Modernisierung der Straßen könnte der Zustrom von Tanklastwagen, Reisebussen und Privatfahrzeugen zu einem dauerhaften Verkehrsinfarkt in der Region führen.
Radarstreitigkeiten und bürokratische Verzögerungen
Die Infrastruktur ist nicht die einzige Hürde. Es bahnt sich ein Rechtsstreit über die Platzierung des Flughafenradars am Standort Papoura an, wo derzeit bedeutende archäologische Ausgrabungen stattfinden. Am 4. Februar soll eine Anhörung vor dem Staatsrat stattfinden, um über das Schicksal dieses Standorts zu entscheiden.
Darüber hinaus äußerte der Bürgermeister seine Frustration gegenüber dem Infrastrukturministerium und behauptete, dass seit März wiederholt Terminanfragen verschoben worden seien. „Eine Ausrede nach der anderen, ständig werden die Zielvorgaben verschoben“, erklärte er.
Die Frist 2028
Trotz der Verzögerungen bleibt das Jahr 2028 die feste Frist für das Projekt, da zu diesem Zeitpunkt verschiedene Verträge – darunter auch diejenigen für die Installation des Radars – auslaufen.
Die Botschaft der lokalen Regierung ist klar: Ein Flughafen von Weltklasse erfordert eine Anbindung von Weltklasse. Ohne eine schnelle Reaktion des Staates zur Finanzierung und Beschleunigung der umliegenden Straßenbauarbeiten könnte die „wichtigste Baustelle des Landes“ von der Insel, der sie dienen soll, abgeschnitten werden.
Glauben Sie, dass die Infrastruktur rechtzeitig zur Eröffnung 2028 fertig sein wird? Teilen Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren mit!

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