Touristen-Abzocke in der Gastronomie und Hinweise vom griechischen Verbraucherschutz, was erlaubt ist und was nicht – und wie man sich dagegen wehrt.

Gaststätte verlangte 15€ für griechischen Salat und zusätzlich 2,5€ für Öl
Eine Urlauberin erzählte von einer ziemlich seltsamen Erfahrung auf Paros. Sie bestellte mit Freunden einen griechischen Salat für 15 Euro.
Als der Salat kam, fehlte das Olivenöl. Sie baten den Kellner darum, und er brachte ein kleines Fläschchen—das stand dann mit 2,5 Euro extra auf der Rechnung.
Der Salat kostete so plötzlich 17,5 Euro. Die Gäste waren ehrlich gesagt ziemlich baff, weil Öl im Salat für sie selbstverständlich war.
Die Kundin sprach das Personal direkt darauf an. Sie fragte, warum das Öl extra berechnet wurde, obwohl es im Salat gefehlt hatte.
Der Kellner meinte, das Öl sei grundsätzlich eine Zusatzleistung und koste deshalb extra. Die Diskussion wurde etwas hitzig.
Das Öl war wirklich nur eine Mini-Portion, was das Ganze noch fragwürdiger machte. Die Urlauberin veröffentlichte die Geschichte auf TikTok und kritisierte das Vorgehen der Taverne.
Sie stellte klar, dass es ihr nicht um die 2,5 Euro geht, sondern ums Prinzip. Die Abrechnung empfand sie als unfair.
@its_ina98
Position | Preis |
|---|---|
Griechischer Salat | 15 Euro |
Olivenöl | 2,5 Euro |
Gesamt | 17,5 Euro |
Im Netz löste das schnell eine Diskussion über Preise in Touristenregionen aus. Die Kundin nannte das Verhalten „ärgerlich“ und sah darin ein Beispiel für überzogene Gebühren auf Paros.
Gerade in beliebten Urlaubsregionen tauchen solche Zusatzkosten immer wieder auf. Eine transparente Preisliste und klare Infos zu Extras sind da echt wichtig.
Dass ein winziges Ölfläschchen beim Salat als eigene Position abgerechnet wurde, fanden viele unfair. Kein Wunder, dass die Geschichte für Ärger sorgte.
So bleibt die Frage: Wie offen kommunizieren Gaststätten ihre Preise? Und was können Gäste tun, wenn etwas fehlt oder anders läuft als erwartet?
Preise wie auf Mykonos – Zwei Souvlaki und zwei Bier für 34 Euro in Chania

Ein Besucher aus Chania erzählte, dass er am Venezianischen Hafen ziemlich überrascht wurde. Für zwei Hähnchen-Souvlaki mit Pita und zwei Bier zahlte er einfach mal 33,80 Euro.
Selbst für Mykonos-Verhältnisse ist das viel, oder?
Er bekam natürlich eine Quittung, weil er mit Karte zahlte. Jetzt überlegt er, die Quittung an die Handelsaufsichtsbehörde weiterzugeben.
Hier die Rechnung im Detail:
Produkt | Menge | Preis (€) |
|---|---|---|
Hähnchen-Souvlaki | 2 | inklusive |
Bier | 2 | inklusive |
Gesamtsumme | 33,80 |
Solche Preise liegen weit über dem, was man sonst so kennt. Souvlaki gilt ja eigentlich als günstiger Snack.
In vielen Teilen von Kreta oder Griechenland bezahlt man dafür normalerweise viel weniger.
Viele sind über diese Kosten echt empört. Klar, teure Urlaubsregionen überraschen niemanden mehr, aber fast 34 Euro für ein so einfaches Essen?
Wer hier essen geht, sollte die Rechnung lieber zweimal anschauen. Sonst erlebt man vielleicht eine ähnliche Überraschung.
Mehr Details zu solchen Preisentwicklungen gibt’s in diesem Bericht über Preise wie auf Mykonos.
Überblick zur Verbraucherschutzlage in der Gastronomie auf Kreta

Auf Kreta gibt’s ziemlich klare Regeln, was die Preise in Restaurants und Tavernen angeht. Die lokale Verbraucherschutzorganisation schaut da regelmäßig drauf, damit niemand über den Tisch gezogen wird — weder Einheimische noch Touristen.
Zum Beispiel kostet eine Portion Griechischer Bauernsalat meistens zwischen 7 und 8 Euro. Selbst wenn du einen großen Salat für mehrere Leute bestellst, kommst du selten über 10 Euro.
Dass Olivenöl extra berechnet wird, ist zwar erlaubt, aber das muss dann auch deutlich auf der Karte stehen. In den meisten kretischen Lokalen zählt das aber eher zur Ausnahme — Olivenöl taucht selten als Extra auf der Rechnung auf.
Herausforderung bei der Abrechnung in der Gastronomie
Ein Dauerthema ist der sogenannte „Kouvert“-Aufschlag. Viele Betriebe schlagen den einfach drauf, ohne das irgendwo im Menü zu erwähnen.
In Griechenland ist das aber eigentlich verboten: Für Besteck, Servietten oder Brot dürfen keine Extra-Gebühren ohne deine Zustimmung anfallen.
Gesetzliche Regelung:
Element | Regelung | Konsequenz bei Verstoß |
|---|---|---|
Kouvert (Gedeck) | Keine versteckte oder nicht deklarierte Berechnung erlaubt | 500 € Verwaltungsstrafe pro Verstoß |
Zusätzliche Produkte | Nur mit vorheriger Zustimmung des Kunden berechenbar | Gleich wie oben |
Flaschengetränke | Müssen ungeöffnet vor dem Kunden geöffnet werden | Kontrollpflicht der Gastronomie |
Ausschank von Alkohol | Abfüllung von Wein, Bier oder Spirituosen in Gläsern aus Originalverpackungen erlaubt | Müssen offen und sichtbar serviert werden |
Typische Inhaltsangaben und Portionsgrößen
Eine Portion „Griechischer Bauernsalat“ wiegt meist etwa 250 Gramm. Sie besteht aus Tomaten, Gurken und rund 50 Gramm Feta-Käse.
Das ist so ziemlich der Standard in den meisten kretischen Restaurants.
Rolle und Verantwortung der Regierung
Die kretische Regierung kontrolliert die Einhaltung der Verbraucherschutzregeln immer strenger. Sie arbeitet eng mit Verbraucherschutzorganisationen zusammen und schaut in den Betrieben nach dem Rechten.
Damit will man verhindern, dass Gebühren heimlich erhoben werden. Klare Preisangaben sind Pflicht, und auch die Hygiene- und Qualitätsstandards stehen unter Beobachtung.
Zusammenfassung der wichtigsten Vorschriften für Besucher und Einheimische
- Preistransparenz: Menüs müssen alle Kosten klar angeben, auch für Extras wie Olivenöl.
- Verbot versteckter Gebühren: Zusätzliche Kosten gibt’s nur mit ausdrücklicher Zustimmung.
- Kontrolle der Getränkeausgabe: Flaschen werden direkt vor den Gästen geöffnet.
- Strafmaßnahmen: Bei Verstößen drohen Bußgelder.
Empfehlungen für Gäste
Es lohnt sich, vor der Bestellung auf die Preisangaben zu achten. Frag ruhig nach, falls du unsicher bist, ob Zusatzkosten anfallen könnten.
Der Verbraucherschutz auf Kreta bietet auch Infos, um Missverständnisse zu vermeiden. Lieber einmal mehr fragen als sich später ärgern.
E-Mail: [email protected]
Telefon: ++30 2821092306

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