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Wasserstand im Kournas-See erholt sich, während im Osten Kretas die Lage weiterhin kritisch ist

Wasserstand im Kournas-See wieder über drei Meter angestiegen, aber schockierende Daten für den Osten der Insel und der ‚holländische‘ Wasserplan für Kreta.

kournas lake
Kournas-See

Der Kournas-See erholt sich: Wasserstand übersteigt 3 Meter – ein wichtiger Aufschwung für Westkreta

Nach Monaten der Sorge um historisch niedrige Wasserstände und eine drohende Dürre zeigt der Kournas-See endlich Anzeichen einer starken Erholung. Jüngste Messungen zeigen, dass der Wasserstand die 3-Meter-Marke überschritten hat, was für die Wasserreserven Westkretas eine dringend benötigte „Verschnaufpause” bedeutet.

Eine dramatische Wende für Chanias Naturjuwel

Noch vor wenigen Monaten bot der Kournas-See – Kretas einziger natürlicher Süßwassersee – ein besorgniserregendes Bild der Trockenheit. Anfang Januar wurde ein Wasserstand von nur 1,80 Metern gemessen. Nach den jüngsten Regenfällen zeigen die aktuellen Messungen jedoch einen deutlichen Anstieg auf 3,35 Meter.

Aris Papadogiannis, CEO der Organisation für die Entwicklung Kretas (OAK), äußerte sich vorsichtig optimistisch. Obwohl die Insel technisch gesehen das vierte Jahr in Folge mit geringen Niederschlägen konfrontiert ist, gibt der Anstieg des Wasserstandes im Kournas-See in Verbindung mit der Verstärkung der Meskla-Quellen Hoffnung auf eine ausreichende Wasserversorgung in der Region Chania im kommenden Sommer.

West- vs. Ostkreta: Eine Geschichte zweier Regionen

Während die Nachrichten für den Westen positiv sind, bleibt die hydrologische Karte Kretas geteilt.

* Im Westen (Chania & Rethymno): Die Lage ist relativ stabil. Neben dem Kournas-See ist der Potamon-Amari-Damm in Rethymno mit 20 Millionen Kubikmetern Wasser fast voll ausgelastet.
* Im Osten (Heraklion & Lasithi): Die Besorgnis bleibt groß. Der Aposelemis-Damm befindet sich derzeit mit nur 1,4 Millionen Kubikmetern auf einem kritischen Tiefstand. Experten hoffen, dass die bevorstehenden Frühlingsregenfälle diesen Wert auf 8 Millionen Kubikmeter ansteigen lassen, um den hohen Bedarf im Sommer zu decken.

Intelligentes Management: Der Schlüssel zu einem nachhaltigen Sommer

Trotz des steigenden Wasserstands im Kournas-See mahnen die Behörden die Einwohner und Unternehmen zur Vorsicht. Herr Papadogiannis betonte, dass „ein angemessenes Management eine gemeinsame Anstrengung ist”.

Um sicherzustellen, dass während der Hochsaison genügend Wasser für alle vorhanden ist, empfiehlt OAK mehrere wichtige Maßnahmen:
* Tourismusbranche: Hotelbesitzer werden aufgefordert, ihre Gäste über einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser zu informieren, um Verschwendung zu vermeiden.
* Landwirtschaft: Landwirten wird empfohlen, ihre Pflanzen am späten Nachmittag oder in den Nachtstunden zu bewässern, um die Verdunstung zu minimieren.
* Infrastrukturausbau: OAK arbeitet aktiv daran, Pumpstationen und Netze in Gebieten wie Dramia und Vlitte zu ersetzen, um Leckagen zu beseitigen.

Ausblick

Der Anstieg des Kournas-Sees auf 3,35 Meter ist ein wichtiger Meilenstein, erinnert jedoch auch daran, wie kostbar die Wasserressourcen auf der Insel sind. Während Kreta sich auf einen weiteren geschäftigen Sommer vorbereitet, liegt der Schwerpunkt weiterhin auf der Ausgewogenheit zwischen den Bedürfnissen des Primärsektors, der Tourismusbranche und der lokalen Haushalte.

Vorerst ist der Anblick eines volleren Kournas-Sees eine willkommene Erleichterung für Einheimische und Besucher gleichermaßen und signalisiert, dass Westkreta besser auf die Hitze des mediterranen Sommers vorbereitet ist.

Besuchen Sie Chania dieses Jahr? Der Kournas-See ist nicht nur ein wichtiger Stausee, sondern auch ein atemberaubendes Ziel für Paddleboarding und Spaziergänge in der Natur. Lassen Sie uns alle unseren Beitrag zum Schutz dieses Naturschatzes leisten, indem wir Wasser sinnvoll nutzen!

NeaKriti


Vier Jahre Dürre: Schockierende Daten offenbaren die kritische Wasserkrise auf Kreta

Aposelemi-Damm
Der schon weitgehend leere Aposelemi-Damm im Hintergrund an der Auffahrt zum Lassithi-Plateau von Malia und Heraklion aus im März 2024.

Kreta steht vor einer beispiellosen Wasserkrise. Neue Daten der Wasserwirtschaftsbehörde der Insel zeichnen ein düsteres Bild: Das vierte Dürrejahr in Folge treibt die größte griechische Insel im Mittelmeer in eine kritische Wasserknappheit. Die Zahlen sind alarmierend, und Experten warnen, dass sofortiges Handeln unerlässlich ist.

Die Dürre, die kein Ende nimmt

Laut den Niederschlagsdaten, die von 50 Wetterstationen auf ganz Kreta zusammengestellt wurden, sind die Niederschlagsmengen während des gesamten hydrologischen Jahres 2025-2026 gefährlich niedrig geblieben. Dies ist das vierte Jahr in Folge mit unterdurchschnittlichen Niederschlägen, vergleichbar mit der verheerenden Dürre von 2017-2018, die die Wasserreserven der Insel stark erschöpft hat.

Die Auswirkungen sind erschütternd:

* Die Grundwasserreserven sinken in alarmierendem Tempo.
* Die Pegelstände der Stauseen sind auf historische Tiefststände gefallen.
* Die Quellabflussraten sind deutlich zurückgegangen.
* Die Wasserversorgung für die Landwirtschaft ist stark beeinträchtigt.

Regionale Unterschiede: Nicht ganz Kreta ist gleichermaßen betroffen

Die Analyse der Wasserwirtschaftsbehörde zeigt starke regionale Unterschiede auf der Insel:

Westkreta (Chania & Rethymno)

Die westlichen Regionen sind in einer etwas besseren Lage, aber die Situation ist dennoch besorgniserregend. Daten von 17 bzw. 12 Wetterstationen zeigen, dass die aktuellen Niederschlagsmengen zu den niedrigsten in der jüngeren Geschichte gehören.

Ostkreta (Heraklion & Lasithi)

Im Osten ist die Lage weitaus kritischer. In Heraklion zeigen die Daten von 14 Stationen etwas bessere Bedingungen als in anderen Regionen – allerdings ist dies relativ und liegt immer noch weit unter dem Normalwert. Lasithi, wo nur 7 Stationen zur Verfügung stehen, weist Niederschlagsmengen auf, die mit einem Jahr schwerer Dürre vergleichbar sind, wobei kurzfristig keine Besserung zu erwarten ist.

niederschlag heraklion

Die Dämme: Eine katastrophale Geschichte

Die drei großen Staudämme der Insel erzählen eine Geschichte zunehmender Verzweiflung:

Bramiana-Staudamm (Ierapetra)

Der Zustand dieses Staudamms ist besonders schockierend:

* Gesamtkapazität: 14,5 Millionen Kubikmeter
* Stand Januar 2026: 1,75 Millionen Kubikmeter (nur 12 % gefüllt)
* Stand Januar 2025: 3,72 Millionen Kubikmeter
* Rückgang gegenüber dem Vorjahr: 53 % Rückgang in einem einzigen Jahr

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Phanerromeni-Staudamm (Messara)

Die Situation hier ist ebenso dramatisch:

* Gesamtkapazität: 18 Millionen Kubikmeter
* Stand Januar 2026:unter 3 Millionen Kubikmeter
* Kritische Schwelle: Der Staudamm arbeitet derzeit unterhalb der sicheren Betriebsgrenze.

Potamon-Staudamm (Rethymno)

Der einzige Lichtblick im Staudammnetz Kretas:

* Gesamtkapazität: 17,5 Millionen Kubikmeter
* Aktueller Status: fast voll
* Wichtiger Hinweis: Dies ist NICHT auf Niederschläge zurückzuführen, sondern darauf, dass nur begrenzt Wasser für Bewässerung und Trinkwasser entnommen wird

Der Kournas-See: ein weiteres Opfer der Dürre

Auch der einzige natürliche Süßwassersee Kretas, der Kournas-See, leidet unter einem historischen Tiefstand. Durch die Verringerung der Grundwasserneubildung und der Quellschüttung ist dieses wichtige natürliche Reservoir stark erschöpft.

Was verursacht diese perfekte Katastrophenkonstellation?

Das vierte trockene Jahr in Folge hat zu einer sich verschärfenden Krise geführt:

1. Geringere Niederschläge bedeuten weniger Wasser, das in das System gelangt
2. Geringere Grundwasserneubildung erschöpft die unterirdischen Grundwasserleiter
3. Geringere Quellschüttungen reduzieren die natürlichen Wasserquellen
4. Staudammreserven können sich nicht erholen, da sie aktiv genutzt werden, während die Wiederauffüllung minimal ist
5. Frühere Dürrejahre haben die Reserven bereits vor Beginn des aktuellen Zyklus erschöpft.

Die Auswirkungen auf das tägliche Leben

Diese Wasserkrise bedroht unmittelbar:

* Die landwirtschaftliche Produktivität – Landwirte sehen sich mit strengen Bewässerungsbeschränkungen konfrontiert.
* Die Trinkwasserversorgung – Die Verfügbarkeit von Wasser für Haushalte wird zunehmend unsicher.
* Die Tourismusbranche – Der Wasserbedarf im Sommer könnte das verfügbare Angebot übersteigen.
* Ländliche Gemeinden – In einigen Gebieten kann es zu vorübergehenden Unterbrechungen der Wasserversorgung kommen.

Dringende Maßnahmen: Was die Behörden vorschlagen

Die Wasserwirtschaftsbehörde hat eine Reihe umfassender Empfehlungen zur Bewältigung der Krise herausgegeben:

Verbesserungen der Infrastruktur

* Reparatur undichter Rohre – Systematische Programme zur Lecksuche und -reparatur müssen dauerhaft und nicht nur saisonal durchgeführt werden.
* Modernisierung der Netze – Ersetzen Sie veraltete Wasserverteilungssysteme, die jährlich Millionen Liter Wasser verlieren.
* Installation von Überwachungssystemen – Erweitern Sie das Schneemessnetz (derzeit nicht vorhanden), um die Verfügbarkeit von Quellwasser besser vorhersagen zu können.

Nachfragesteuerung

* Öffentliche Aufklärungskampagnen – Kontinuierliche Aufklärung über die Schwere der Krise und den rationellen Umgang mit Wasser
* Richtlinien für den Tourismussektor – Hotels und Resorts sollten ihre Gäste über Wassereinsparungen informieren
* Landwirtschaftliche Praktiken – Förderung der nächtlichen Bewässerung, um Verdunstungsverluste zu reduzieren
* Alternativen zu Meerwasser – Verwendung von Salzwasser für Schwimmbäder, um frisches Trinkwasser zu sparen

Verhaltensänderungen

* Unnötigen Verbrauch reduzieren
* Undichte Stellen sofort melden
* Wassersparende Geräte einsetzen
* Nachhaltige Wasserwirtschaftspolitik unterstützen

Ein Weckruf für den Klimawandel

Diese Dürre ist keine vorübergehende Krise mehr – sie ist ein Warnsignal. Nach vier Jahren mit unterdurchschnittlichen Niederschlägen geben die Wasserbehörden Kretas offen zu, dass die Insel möglicherweise in ein neues Klimamuster mit chronischer Wasserknappheit eintritt.

Klimaforscher weisen auf allgemeine Trends im Mittelmeerraum hin: Steigende Temperaturen, sich verändernde Niederschlagsmuster und immer schwerere Dürrezyklen werden eher zur Norm als zur Ausnahme.

Was können Sie tun?

Ob Sie auf Kreta leben oder die Insel besuchen, Sie können etwas bewirken:

* Seien Sie wasserbewusst – In einer Krise zählt jeder Liter, den Sie einsparen.
* Melden Sie Lecks – Kontaktieren Sie die örtlichen Behörden, wenn Sie Wasserverschwendung beobachten.
* Unterstützen Sie nachhaltigen Tourismus – Wählen Sie Hotels und Unternehmen mit strengen Wassersparmaßnahmen.
* Bleiben Sie informiert – Verfolgen Sie die aktuellen Meldungen der Wasserwirtschaftsbehörde.
* Setzen Sie sich für Lösungen ein – Unterstützen Sie Maßnahmen, die auf langfristige Wassernachhaltigkeit abzielen.

Die Daten lügen nicht: Kreta befindet sich in einer kritischen Wassersituation. Das vierte trockene Jahr in Folge hat die Wasserreserven der Insel auf ein gefährliches Niveau gebracht, wobei einige Staudämme unterhalb der Sicherheitsgrenze arbeiten und die Grundwasservorkommen alarmierend zur Neige gehen.

Dieses Problem wird sich nicht von selbst lösen. Es erfordert sofortiges Handeln, nachhaltiges Engagement und eine grundlegende Veränderung in der Art und Weise, wie Kreta seine wertvollste Ressource, das Wasser, verwaltet und schätzt.

Die schockierenden Daten sind ein Weckruf. Es ist jetzt an der Zeit zu handeln – bevor das nächste trockene Jahr kommt.

Haben Sie in Ihrer Region auf Kreta Wasserknappheit bemerkt? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren unten mit. Gemeinsam können wir das Bewusstsein schärfen und auf die dringenden Lösungen drängen, die diese Krise erfordert.

NeaKriti


Der „holländische Plan” für Kreta: Warum kleine, intelligente Projekte und ein einheitliches Management die Zukunft der Wasserversorgung sind

fragma aposelemi 24

Kreta steht an einem Scheideweg. Nach Jahren zunehmender Belastung seiner Wasserressourcen wird der traditionelle Ansatz, massive, teure „Vorzeigeprojekte” zu bauen, in Frage gestellt. Ein umfassender neuer Strategieplan, der von der niederländischen Firma HVA entworfen wurde, legt nahe, dass das Geheimnis zur Rettung des Wassers auf Kreta nicht nur in größeren Dämmen liegt, sondern in einem intelligenteren Management und einer einheitlichen Verwaltung.

Die Studie, die kürzlich dem Ministerium für ländliche Entwicklung vorgelegt wurde, bietet eine „nordeuropäische” Perspektive, wie die Insel vor Dürren geschützt werden kann. Hier sind die wichtigsten Punkte aus dem Vorschlag, der die Landschaft Kretas neu definieren könnte.

Das Problem: Zu viele „Dirigenten”, kein „Maestro”

Die HVA-Studie identifiziert ein großes Hindernis, das nichts mit Niederschlägen zu tun hat: fragmentiertes Management. Derzeit wird das Wasser auf Kreta von einem Flickenteppich aus verschiedenen Behörden, Gemeinden und Ministerien mit sich überschneidenden Zuständigkeiten verwaltet.

Die niederländischen Experten sind sich einig: Fragmentierte Projekte und bürokratische „Konflikte“ führen mit mathematischer Sicherheit zu Wasser-, Geld- und Zeitverlusten.

Die Lösung: Die Studie schlägt vor, die Crete Development Organization (OAK) zu einer einzigen, inselweiten Wasserwirtschaftsbehörde auszubauen. Durch die Nutzung einer bestehenden Organisation mit bewährter Expertise kann die Insel die politischen Reibungen vermeiden, die mit der Schaffung einer völlig neuen Einrichtung verbunden wären, und erhält endlich einen „Maestro“, der das Wasserorchester leitet.

Über „Einheitslösungen“ hinausgehen

Kreta ist ein hydrologisches Mosaik. Was im üppigen Westen funktioniert, muss nicht unbedingt auch im trockenen Osten funktionieren. Der HVA-Plan lehnt „pauschale” Lösungen ab und schlägt stattdessen maßgeschneiderte Maßnahmen für Gebiete mit hohem Druck vor:
* Heraklion & Messara
* Ierapetra
* Das Lasithi-Plateau

Effizienz statt „Vorzeigeprojekten“

In Abkehr von der griechischen Tradition legt die Studie weniger Wert auf massive neue technische Maßnahmen. Stattdessen werden kostengünstige, hocheffiziente Maßnahmen priorisiert, die sofortige Ergebnisse liefern:

1. Leckortung und -reparatur: Identifizierung und Behebung der massiven Wasserverluste, die derzeit durch alternde, „undichte“ Rohre entstehen.
2. Intelligente Zähler: Installation digitaler Überwachungssysteme zur Verfolgung des Verbrauchs in Echtzeit.
3. Netzwerksektorisierung: Aufteilung der Netzwerke in Zonen, um den Druck besser zu steuern und Probleme zu isolieren.
4. Sanierung alter Infrastruktur: Vorrangige Sanierung bestehender Rohrleitungen vor dem Bau neuer Leitungen.

Eine neue Vision für die Landwirtschaft

Die Analyse des Agrarsektors auf Kreta ist besonders scharf. Die Studie hebt strukturelle Schwächen hervor, wie die starke Abhängigkeit von offenen Bewässerungskanälen (die Wasser durch Verdunstung verlieren) und die gefährliche Überpumpung von Grundwasserleitern.

Anstatt über Nacht inselweite Veränderungen durchzusetzen, schlägt HVA Pilotprogramme in Messara und Ierapetra vor. In diesen Gebieten werden neue Bewässerungspraktiken und die Abstimmung von Ernte und Wasserverbrauch getestet. Erst wenn sich diese Methoden als ökologisch und wirtschaftlich tragfähig erwiesen haben, werden sie auf den Rest der Insel ausgeweitet.

Mit der Natur arbeiten, nicht gegen sie

In Übereinstimmung mit den Richtlinien der Europäischen Union legt der Strategieplan den Schwerpunkt auf naturbasierte Lösungen (NBS) für den Hochwasserschutz und die Wasserrückhaltung. Anstatt einfach nur Beton zu gießen, schlägt der Plan Folgendes vor:
* Wiederaufforstung, um die Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens zu verbessern.
* Maßnahmen gegen Erosion.
* Kleine Staudämme, um den Abfluss zu verlangsamen.
* Frühwarnsysteme: Ein technisches Konzept für ein Hochwasserwarnsystem, das sich eher auf „Bereitschaft” als nur auf Notfallmanagement konzentriert.

Die HVA-Studie legt nahe, dass Kreta nicht unbedingt unter „Wasserknappheit” leidet, sondern vielmehr unter einem „Mangel an Management”. Durch eine Verlagerung des Schwerpunkts von groß angelegten technischen Projekten hin zu institutionellen Reformen und intelligenter, lokaler Instandhaltung kann Kreta seine Wasserversorgung für die Zukunft sichern.

Die Experten warnen jedoch, dass kein Plan ohne „soziale Konvergenz” erfolgreich sein kann. Die Region, die Gemeinden und die Landwirte müssen sich alle auf das „große Ganze” einigen, bevor auch nur der erste intelligente Zähler installiert wird.

Was denken Sie? Sollte Kreta sich auf eine einzige Behörde für die Wasserbewirtschaftung konzentrieren oder sollten die lokalen Gemeinden die Kontrolle behalten? Teilen Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren unten mit!

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