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Begegnungen der Dritten Art am Meer

Von violetten und blaue Quallen, Seeanemonen, Teufelsrochen und Igelfischen.

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Violette Quallen in Griechenland

Erhöhte Bestände der violetten Qualle (Pelagia noctiluca), auch bekannt als „Würgeschlinge“, an den griechischen Küsten.

Die violette Qualle, Pelagia noctiluca, kommt schon ewig im Mittelmeer vor und zählt nicht zu den eingeschleppten Arten.

Ihr Vorkommen in Griechenlands Gewässern verläuft in Wellen – ungefähr alle zwölf Jahre wächst ihre Population für zwei, manchmal drei Jahre, dann geht sie wieder zurück.

Meist treibt diese Qualle weit draußen im offenen Meer herum.

Sie vermehrt sich in Tiefen bis zu 1000 Metern, wenn die Bedingungen passen.

Im Gegensatz zu anderen Quallenarten sucht sie keine geschützten Buchten für die Fortpflanzung auf.

Wegen ihrer weiten Verbreitung und großen Zahl halten viele sie für eine der wichtigsten Quallenarten im Mittelmeer.

Vor allem die Meeresströmungen bestimmen, wohin die violette Qualle an den Küsten treibt.

Warme Wassertemperaturen ziehen sie nicht direkt an.

Allerdings beschleunigen höhere Temperaturen ihren Stoffwechsel, was insgesamt die Vermehrung ankurbelt.

So kann es passieren, dass sie plötzlich häufiger an den Stränden auftaucht.

Wichtigste Merkmale der violetten Qualle (Pelagia noctiluca):

Eigenschaft
Beschreibung
Lebensraum
Offenes Meer bis 1000 Meter Tiefe
Vermehrung
Findet im offenen Meer statt, nicht in Buchten
Zyklus
Etwa alle 12 Jahre Populationserhöhungen
Verbreitung
Weit im Mittelmeer verbreitet
Einfluss von Temperaturen
Höhere Temperaturen beschleunigen Fortpflanzung
Gefährlichkeit
Starke Nesselkapseln, schmerzhaftes Stechen

Ihr Stich tut ziemlich weh und sorgt an griechischen Stränden immer wieder für Ärger.

Wenn die Population steigt, häufen sich Berichte über Quallenstiche – dann heißt es für Badegäste und Rettungsschwimmer: besser aufpassen.

Wie erkennt man sie?

Die violette Qualle schimmert rosa-violett und besitzt einen Schirm, der meist etwa sechs Zentimeter misst.

Manchmal wird der Schirm aber auch bis zu 15 Zentimeter groß.

Am Rand sitzen acht dünne, lange Fäden, die locker zwei Meter erreichen können.

Dazu kommen vier dickere Tentakel.

Weil sie so klein ist, übersieht man sie leicht – vor allem in tieferen Wasserschichten.

Die langen Fäden können trotzdem Kontakt herstellen, auch wenn man die Qualle gar nicht sieht.

Schon aus einiger Entfernung können diese Fäden die Haut berühren.

Ich würde beim Schwimmen echt eine Schutzbrille empfehlen.

Damit sieht man die Quallen besser und kann rechtzeitig ausweichen.

Das schützt vor ungewollten Berührungen.

Das Gift, das sie abgibt, verursacht den bekannten Schmerz.

Streift man nur die dünnen Fäden, bleibt der Stich meist erträglich.

Kommen aber die dicken Tentakel ins Spiel, wird’s deutlich schmerzhafter – da setzt die Qualle mehr Gift frei.

Merkmal
Beschreibung
Farbe
Rosa-violett
Schirmdurchmesser
6 bis 15 cm
Anzahl der Randfäden
8
Länge der Randfäden
Bis zu 2 Meter
Anzahl der Tentakel
4
Sichtbarkeit
Schwierig in größeren Tiefen

Wer diese Merkmale kennt, kann die Qualle schneller erkennen und sich besser schützen.

Wo treten die meisten violetten Quallen auf?

Gerade diesen Sommer sieht man besonders viele violette Quallen bei den Sporaden, im Pagasitischen Golf und in der nördlichen Bucht von Euböa.

Diese Regionen bieten den Quallen offenbar ideale Bedingungen.

Die Sporaden liegen an einer Engstelle zwischen Magnesia und Euböa.

Dort gibt es eine Tiefenstelle von rund 1.000 Metern – ein echtes Paradies für Violettquallen.

Von dort treiben die Strömungen die Quallen entweder in den Pagasitischen Golf oder in den nördlichen Teil der Euboäischen Bucht.

Im Ägäischen Meer konzentrieren sich die violetten Quallen aktuell wirklich nur auf diese Gebiete.

Andere Inseln melden bislang kaum Sichtungen, die Verbreitung bleibt dort ziemlich gering.

Für Chalkida oder Kreta gibt es keine Berichte über größere Ansammlungen.

Die Verteilung hängt stark von den lokalen Strömungen und der Tiefe ab.

Region
Aktuelle Häufigkeit violetter Quallen
Besonderheiten
Sporaden
Hoch
Tiefenbereich ~1.000 m, günstige Strömungen
Pagasitischer Golf
Hoch
Angegrenzt an Sporaden, Strömungstransport
Nördliche Bucht Euböa
Hoch
Strömungseinfluss aus Sporaden
Ägäisches Meer (andere Inseln)
Niedrig
Seltene Sichtungen
Chalkida
Gering bis keine
Keine besondere Ansammlung
Kreta
Gering bis keine
Keine größere Verbreitung

Im Sommer treten die violetten Quallen besonders häufig auf.

Die Bewegungsmuster bleiben schwer vorherzusagen, weil es einfach noch keine verlässlichen Modelle dafür gibt.

Die Populationsentwicklung hängt stark vom Tiefenprofil und den Strömungen ab.

Wichtige Punkte:

  • Violette Quallen fühlen sich bei 1.000 Metern Tiefe besonders wohl.
  • Ihre Verbreitung bleibt auf eng begrenzte Zonen mit passenden Bedingungen beschränkt.
  • Strömungen lenken ihre Wanderung maßgeblich.
  • Andere Regionen im Ägäischen Meer zeigen aktuell kaum größere Populationen.
  • Die Entwicklung der Bestände lässt sich kaum vorhersagen.

Wie man einen Quallestich behandelt

 

Ein Quallestich klingt erstmal dramatischer, als er meistens ist. Wenn du keine Allergie hast, brauchst du keine komplizierte Behandlung – aber bei einer allergischen Reaktion solltest du sofort einen Arzt rufen.

Ansonsten kommst du mit Hausmitteln meist gut klar. Salzwasser eignet sich super, um Quallenzellen von der Haut zu spülen.

Nimm am besten eine Plastik- oder Kreditkarte, um die Tentakelreste vorsichtig abzustreifen. So verhinderst du, dass noch mehr Gift in die Haut gelangt – klingt logisch, oder?

Viele schwören auf eine Mischung aus Natron (Backpulver) und Salzwasser. Einfach im Verhältnis 1:1 zu einer Paste verrühren und für zwei Minuten auf die Stelle geben.

Das beruhigt die Haut und schwächt das Gift ab. Für die Schmerzen hilft ein Eispack oder ein kaltes Tuch – das kühlt, aber neutralisiert das Gift nicht.

Manche Dinge solltest du aber echt lassen, weil sie alles nur schlimmer machen:

Nicht anwenden
Grund
Süßwasser
Löst eventuell nicht eingedrungene Nesselkapseln aus und verstärkt den Stich
Essig
Kann das Gift aktivieren und die Schmerzen verstärken
Sand
Verstreut die Giftreste und erhöht die Reizung

Live-Karte der Quallen-Vorkommen

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Badegäste können jetzt eine interaktive Karte nutzen, die aktuelle Quallen-Sichtungen in Griechenland zeigt. Leute melden dort, wo sie Quallen entdecken – das hält die Karte ziemlich aktuell.

Vorteile der Live-Karte:

  • Du bekommst schnell einen Überblick, wie viele Quallen gerade unterwegs sind.
  • So kannst du besser entscheiden, wo du ins Wasser gehst.

Einschränkungen der Karte:

  • Manche gallertartige Meereswesen sehen ähnlich aus und verwirren schnell.
  • Nicht jede rote oder blaue Markierung steht wirklich für Quallen.

Oft markieren Punkte im Golf von Korinth eigentlich Salpen – die sehen nur ähnlich aus, sind aber harmlos. Auf Kreta zeigt ein roter Punkt manchmal eine ungefährliche Quallenart an. In Thessaloniki markieren blaue Punkte meist die Blaue Qualle, die zwar auffällt, aber nicht gefährlich ist.

Übersicht der Quallenarten nach Symbolfarbe auf der Karte:

Farbe
Bedeutung
Gefahrenlevel
Rot
Unterschiedliche Arten, z.B. Salpen oder harmlose Quallen
Meist ungefährlich
Blau
Blaue Qualle (sichtbar, kann vermieden werden)
Gering
Lila/Violett
Gefährliche Quallenart (z.B. Pelagia noctiluca)
Vorsicht empfohlen

Schau am besten vor dem Baden auf die Karte und sei vorsichtig, wenn du Quallen siehst. In Bereichen mit vielen lila oder violetten Markierungen solltest du lieber Abstand halten.

Hinweise zur Nutzung der Karte:

  • Aktualität: Es kann Verzögerungen geben, weil Nutzer die Daten eintragen.
  • Vertrauenswürdigkeit: Melde am besten nur, was du wirklich erkannt hast – Verwechslungen passieren schnell.
  • Prävention: Halte Abstand, wenn du eine Qualle am Strand oder im Wasser entdeckst.

Link zur Live-Karte: Bitte klicke auf den Link für aktuelle Informationen und zur aktiven Nutzung.

Quelle: Creta24


Ankunft der blauen Qualle nach der violetten Qualle – Unterschiede und Verbreitungsgebiete an den Stränden

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Die blaue Qualle (Rhizostoma pulmo) und die violette Qualle (Pelagia noctiluca) treiben diesen Sommer wieder an vielen griechischen Stränden herum. Sie unterscheiden sich ziemlich deutlich – in Aussehen, Verhalten und wie sie für Schwimmer relevant sind.

Die blaue Qualle ist eine der größten Arten im Mittelmeer. Ihre Glocke ist halbkreisförmig, reicht farblich von milchig weiß bis kräftig blau und hat oft eine schimmernde, purpurne Linie am Rand.

Statt dünner Fäden besitzt sie dicke, lappenartige Fortsätze. Ihr Stich ist meistens mild und selten gefährlich.

Kommt man mit ihr in Kontakt, gibt sie manchmal Schleim ab. Wenn du danach mit der Hand ins Gesicht fasst, kann das eine leichte Schwellung verursachen – also lieber lassen.

Die violette Qualle ist viel kleiner, maximal 12 Zentimeter breit und mit Flecken gezeichnet. Ihre Farbe schwankt von orange-braun bei jungen Tieren bis zu kräftigem Rosa oder tiefem Purpur bei älteren Exemplaren.

Ihre Tentakel können über zwei Meter lang werden. Ihr Stich tut deutlich mehr weh und kann für Menschen auch gefährlich werden.

Merkmal
Blaue Qualle (Rhizostoma pulmo)
Violette Qualle (Pelagia noctiluca)
Glockengröße
Groß, halbkugelförmig
Klein, bis etwa 12 cm
Farbe
Milchweiß bis kräftig Blau mit purpur Schimmer
Orange-Braun bis tiefes Purpur oder Rosa
Tentakel
Dicke, lappenförmige Fortsätze
Lange, dünne Tentakel über 2 Meter
Stichwirkung
Mild, selten gefährlich
Schmerzhaft und potenziell gefährlich
Sichtbarkeit
Später im Sommer, ab Ende Juni bis Mitte Juli
Früh im Sommer, vorher und parallele Sichtungen

Oft sieht man beide Arten gleichzeitig an beliebten Stränden. Meistens taucht die violette Qualle zuerst auf, und ab Ende Juni bis Mitte Juli folgt die blaue Qualle mit ihren Schwärmen.

Das ist übrigens ganz normal und kein Grund zur Panik – es handelt sich nicht um eine Invasion.

  • Kontakt vermeiden: Besonders mit den Tentakeln der violetten Qualle, die sind echt unangenehm.
  • Gesicht nicht berühren: Nach Kontakt mit der blauen Qualle – wegen des Schleims.
  • Warnhinweise beachten: Viele Strände informieren, wenn Quallen unterwegs sind.

Vor allem an den Küsten der Ägäis und im Ionischen Meer tauchen diese beiden Arten regelmäßig auf. Auch in beliebten Urlaubsregionen berichten Badegäste immer wieder von Sichtungen.

Quelle: Creta24


Seeanemone: Wie man sich schützt und einen Stich behandelt

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Seeanemonen wirken oft wie bunte Blumen, sind aber Tiere. Ihre Tentakel enthalten Giftstoffe, die bei Berührung Schmerzen und Hautreizungen verursachen können.

Schutzmaßnahmen

Wenn du Stiche vermeiden willst, solltest du Seeanemonen im Wasser einfach nicht anfassen. Schwimmer und Taucher bleiben am besten ruhig und schauen genau hin, vor allem an Stränden, wo diese Tiere öfter auftauchen.

  • Nicht anfassen: Sie wirken harmlos, aber direktes Berühren von Seeanemonen solltest du echt lassen.
  • Schutzkleidung tragen: Ein Neoprenanzug oder Schutzhandschuhe verhindern, dass die Haut in Kontakt kommt.
  • Auf Warnhinweise achten: An manchen Orten gibt’s Schilder, wenn viele Seeanemonen da sind. Dann ist besondere Vorsicht angesagt.

Behandlung eines Stiches

Wenn es doch passiert, zählt schnelles Handeln, um die Beschwerden im Griff zu behalten.

  1. Nicht mit bloßen Händen anfassen: Die Stelle sollte man nicht reiben oder kratzen, sonst verteilt sich das Gift nur noch mehr.
  2. Meerwasser verwenden: Spül die Haut mit Meerwasser ab. Leitungswasser lieber meiden, das macht’s oft schlimmer.
  3. Entfernung von Tentakeln: Falls Reste von Tentakeln auf der Haut kleben, nimm eine Pinzette. Bloße Hände sind keine gute Idee.
  4. Kälte anwenden: Ein kalter Umschlag hilft meist gegen Schmerzen und Schwellung.
  5. Schmerzmittel: Bei stärkeren Schmerzen helfen normale Schmerzmittel aus der Apotheke.
  6. Ärztliche Hilfe suchen: Wenn starke Schmerzen, Atemnot, Schwindel oder eine große Reaktion auf der Haut auftreten, solltest du wirklich zum Arzt gehen.

Symptome eines Stiches

Typische Anzeichen für einen Stich:

  • Brennen und stechender Schmerz
  • Rötung und Schwellung an der Hautstelle
  • Juckreiz oder Hautausschlag
  • Selten auch allergische Reaktionen

Zusätzliche Hinweise

  • Kinder besonders schützen: Sie reagieren oft stärker auf Stiche.
  • Nicht kratzen: Sonst steigt das Risiko für Infektionen.
  • Keine Hausmittel mit Essig oder Alkohol: Das verschlimmert die Beschwerden meistens nur.

Quelle: Creta24


Alarm in Mittelmeer wegen der Ankunft des „Teufel des Meeres“

teufelsrochen
Teufelsrochen (By Nick Bonzey from Corvallis, OR – Bat Rays catching some air, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5442007)

In den letzten Monaten tauchten auffällig viele große Rochen der Art Mobula mobular an den Mittelmeerküsten auf. Die Tiere – „Teufel des Meeres“ (Teufelsrochen) genannt – gehören zu den größten Rochen überhaupt und bringen es locker auf eine Spannweite von bis zu fünf Metern.

Mehr als eine Tonne wiegen sie manchmal. Eigentlich halten sich diese Rochen lieber in tiefen, offenen Gewässern auf und kommen selten so nah an die Küste.

Trotzdem gab es zuletzt etwa 20 Strandungen, davon 14 in Spanien, 6 in Frankreich und einige in Italien. Warum die Rochen plötzlich so häufig stranden, weiß bisher niemand so genau.

Wissenschaftler vermuten, dass mehrere Faktoren zusammenkommen, aber alles ist noch ziemlich unklar. Die Sichtungen direkt am Ufer sind schon seltsam, denn diese Tiere machen normalerweise lieber einen großen Bogen um Menschen.

Wenn sie plötzlich nur wenige Meter neben Badenden auftauchen, stimmt irgendwas nicht. Das Mittelmeer hat sich verändert.

Jahreszeiten, Strömungen, Wanderungen – vieles läuft heute anders als noch vor ein paar Jahren. Vielleicht ist genau das der Grund, warum die Rochen jetzt häufiger an die Küsten kommen.

Wissenschaftler haben eine Arbeitsgruppe gegründet, in der verschiedene spanische Organisationen zusammenarbeiten. Sie koordinieren die nächsten Schritte, um das Phänomen besser zu verstehen und die Fälle zu überwachen.

Im Moment gehen die Experten davon aus, dass es nicht nur einen Auslöser gibt. Wahrscheinlich steckt eine Mischung aus Umweltveränderungen dahinter, aber das bleibt noch zu klären.

Empfohlene Verhaltensregeln bei Begegnungen mit Mobula mobular:

  • Versuch nicht, das Tier anzufassen oder zu stören
  • Halte Abstand und melde Sichtungen
  • Lass Eingriffe nur von Fachleuten machen
  • Mach dir bewusst, dass sich die Bedingungen im Meer ändern
Fakten zu Mobula mobular
Details
Maximale Flügelspannweite
Bis zu 5 Meter
Gewicht
Mehr als 1 Tonne
Typischer Lebensraum
Tiefe und offene Meeresbereiche
Anzahl registrierter Strandungen
Ca. 20 in den letzten Monaten
Länder mit den meisten Sichtungen
Spanien (14), Italien, Frankreich

Quelle: Creta24


Toter Igelfisch am Strand von Karteros

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Eine Gruppe junger Leute war am Strand von Karteros bei Heraklion baden, als sie plötzlich etwas Seltsames entdeckten. Die Wellen hatten einen toten Igelfisch an den Strand geworfen.

Die Jugendlichen zogen das stachelige Meerestier aus dem Wasser. Sie riefen direkt ihre Eltern dazu.

Fischer haben mit dem Igelfisch schon lange ihre liebe Not. Das Tier zerstört Netze, frisst Fische aus dem Fang und sorgt für ordentlich Ärger.

Manchmal wagen sich diese Fische sogar in flachere Gewässer. Es gab schon Berichte, dass sie dort Schwimmer attackieren – eine gruselige Vorstellung.

Zumindest an diesem Tag lag nur ein toter Igelfisch am Ufer. Die Entdeckung ist selten, aber nicht ganz neu für Karteros.

Die Population der Igelfische ist in den letzten Jahren ziemlich explodiert. Für die Fischerei ringsum ist das längst ein echtes Problem.

Einige Hobbyangler meinen, die steigenden Wassertemperaturen treiben diese Fische weiter an die Küste. Das macht es für Badegäste und Fischer nicht gerade sicherer.

Quallen sorgen übrigens auch für Gesprächsstoff. Gerade an den Stränden südlich von Heraklion, etwa in Matala und Kommos, klagen Schwimmer immer öfter über Stiche oder Hautreizungen.

Viele holen sich dann in der Apotheke etwas gegen Juckreiz. Wer will schon den ganzen Urlaub mit roten Pusteln verbringen?

Wichtige Punkte zu Igelfischen und Quallen an der Küste:

Thema
Information
Igelfisch
Invasives und störendes Artenproblem für die Fischerei
Können in flachen Gewässern auftauchen und Angriffe verursachen
Populationsentwicklung
Stark wachsend in den letzten Jahren
Einfluss des Klimas
Erwärmung des Wassers begünstigt vermehrtes Vorkommen
Quallen
Häufige Stiche, besonders in südlichen Stränden
Maßnahmen
Apothekengänge für Linderung bei Hautreizungen

Wer baden geht, sollte gerade in flachen Küstengewässern ein bisschen aufpassen. Besonders Kinder wissen oft nicht, wie gefährlich so ein Igelfisch oder eine Qualle werden kann.

Quelle: Creta Live

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