Meinung einer britischen Journalistin zum Flughafen Heraklion und aktuell diskriminierende Zustände für Menschen mit Behinderung.

Auf ihrer jüngsten Reise nach Kreta besuchte Isobel Plunkhurst den Flughafen von Heraklion
Isobel Plunkhurst reiste im Juni nach Kreta und nutzte den Flughafen von Heraklion für ihre Ankunft und Abreise.
Sie beschrieb das Flughafen-Erlebnis als größtenteils zufriedenstellend.
Das Einchecken und die Sicherheitskontrollen verliefen zügig.
Nur eine kurze Auseinandersetzung am Schalter wegen zusätzlicher Gebühren für Handgepäck trat auf, die aber zu ihren Gunsten entschieden wurde.
Das Angebot an Geschäften und Restaurants ist ziemlich begrenzt.
Plunkhurst kaufte im Duty-Free-Bereich Geschenke für Familienmitglieder.
Das Essen war annehmbar, aber wirklich viel Auswahl gab es nicht.
Die Aussicht auf das Meer während des Wartens auf den Abflug machte das Ganze etwas angenehmer.
Kritische Stimmen und Vergleich
Einige Reisende äußerten harsche Kritik.
Der Flughafen wurde etwa als „der schlechteste Flughafen der Welt“ bezeichnet, mit unhöflichem Personal und mangelnder Sauberkeit.
Andere Besucher meinten, der Zustand des Flughafens lasse Griechenland im internationalen Vergleich schlecht aussehen.
Diese Berichte zeigen, dass der Flughafen bei Passagieren sehr unterschiedliche Eindrücke hinterlässt.
Plunkhurst hält die notorische Kritik für übertrieben.
Für sie bleibt der Hafen von Marrakesch in Marokko das schlechteste Flughafenerlebnis – dort waren die Warteschlangen endlos.
Sie findet, dass der Flughafen von Heraklion veraltet ist.
Er wurde in den 1930er Jahren eröffnet und das Terminal zuletzt in den 1970ern renoviert.
Wer einen modernen Flughafen wie Changi in Singapur erwartet, wird hier wohl enttäuscht.
Trotzdem findet sie, das schlechte Image des Heraklion Airports ist nicht ganz gerechtfertigt.
Infrastruktur und Geschichte
Der Flughafen von Heraklion ist das wichtigste Drehkreuz Kretas.
Seine Lage am Mittelmeer macht ihn strategisch relevant.
Die vorhandene Infrastruktur ist begrenzt, was zu Stoßzeiten zu Engpässen führen kann.
Trotzdem läuft die Abfertigung internationaler Flüge meist relativ zügig ab.
Die Sicht auf das Meer ist für viele Passagiere ein Pluspunkt und macht das Warten weniger unangenehm.
Berühmte Persönlichkeiten wie Nikos Kazantzakis, der bekannte griechische Schriftsteller, stammen aus Heraklion.
Er hat viel zur Bekanntheit Kretas beigetragen.
Die Verbindung von moderner Reisetätigkeit und kulturellem Erbe ist auf dem Flughafen spürbar – auch wenn die Einrichtungen eher bescheiden sind.
Übersicht wichtiger Punkte
Aspekt | Bewertung von Isobel Plunkhurst | Kritikpunkte anderer Reisender |
|---|---|---|
Check-in und Sicherheit | Schnell und problemlos | Lange Warteschlangen |
Personal | Freundlich bis leicht fordernd | Unhöflich, lacht teilweise über Passagiere |
Einrichtungen | Wenige Läden und Restaurants, aber zufriedenstellend | Unzureichend, veraltet |
Sauberkeit | Akzeptabel | Teilweise schmutzig |
Atmosphäre | Positiv durch Meerblick | Enge und stickige Räume |
Praktische Hinweise für Reisende
- Reisezeit: Der Besuch im Juni kann angenehmer sein als in der Hauptsaison, da weniger Betrieb herrscht.
- Geduld: In Stoßzeiten kann es zu Engpässen kommen, daher sollte man ausreichend Zeit einplanen.
- Einkaufsmöglichkeit: Der Duty-Free-Bereich bietet grundlegende Produkte, aber keine breite Auswahl.
- Verpflegung: Die Restaurants sind begrenzt, deshalb empfiehlt es sich, kleine Snacks mitzunehmen.
Isobel Plunkhursts Erfahrung zeigt, dass ein realistischer und gelassener Blick auf die Gegebenheiten vor Ort die Zufriedenheit steigert.
Der Flughafen von Heraklion ist nicht modern, aber er funktioniert.
Wer nach Kreta reist, kommt an ihm kaum vorbei – und vielleicht ist das auch einfach Teil des Abenteuers.
Diskriminierende Zustände für Menschen mit Behinderung am Flughafen Heraklion – Hilfesystem außer Betrieb, Toiletten geschlossen
Am Flughafen Heraklion läuft momentan das Hilfesystem für Menschen mit Behinderung nicht. Eigentlich sollte das System mobilitätseingeschränkten Passagieren ermöglichen, direkt Hilfe zu rufen – aber das klappt gerade nicht.
Wer Unterstützung braucht, muss sich irgendwie selbst durchschlagen und andere Reisende oder das Personal direkt ansprechen. Besonders vor dem Abflugbereich, an den Wartestellen und Parkplätzen, ist das ein echtes Problem.
Dort kann niemand einfach auf einen Knopf drücken und auf Hilfe hoffen. Das macht das Reisen für Betroffene ziemlich umständlich und ehrlich gesagt auch frustrierend.
Und als wäre das nicht schon genug, sind die Toiletten im Abfluggebäude wegen Renovierungen dicht. Das trifft natürlich alle, aber Menschen mit Behinderung, die auf barrierefreie Sanitäreinrichtungen angewiesen sind, stehen da echt im Regen.
Reisende und Angestellte sind zunehmend genervt und kritisieren die Situation offen. Es ist einfach nicht das, was man von einem internationalen Flughafen erwartet.
Problem | Wirkung auf Menschen mit Behinderung |
|---|---|
Hilfesystem außer Betrieb | Keine direkte Hilfeanfrage möglich, Abhängigkeit von Dritten |
Geschlossene Toiletten | Fehlende barrierefreie Sanitäreinrichtungen |
Wichtige Punkte:
- Hilfesystem an Wartestellen und Parkplätzen derzeit nicht nutzbar
- Passagiere müssen selbst um Unterstützung bitten
- Toiletten im Abflugbereich sind vorübergehend geschlossen
- Situation beeinträchtigt Komfort und Sicherheit von Menschen mit Behinderung
- Kritik an mangelnder Fürsorge für vulnerable Gruppen wächst

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