Der Bau des Nördlichen Straßenkorridors Kretas (BOAK) zwischen Hersonissos und Neapoli–Agios Nikolaos macht echt Fortschritte, aber ganz ohne Probleme läuft’s nicht. An mehreren Stellen entstehen lange Doppelröhrentunnel, kürzere Tunnel, Brücken und andere große Bauwerke.

Die Doppelröhre bei Selinario ist dabei ein ziemlicher Sonderfall, weil der Boden locker ist und ständig Grundwasser nachdrückt.
Ingenieure berichten von heftigen Wassereinbrüchen in manchen Abschnitten. Das zwingt sie, beim Bauen ständig die Methoden anzupassen und zusätzliche Stützen einzubauen.
Trotzdem geht’s weiter – die Arbeiten laufen zügig, sagen die Fachleute. Na ja, zumindest meistens wirkt alles recht kontrolliert.
Besuch des Abschnitts Chersonissos–Neapoli

Vor Kurzem haben etwa 40 Mitglieder der Technischen Kammer den Abschnitt besucht. Nächsten Samstag steht schon wieder eine Begehung von Chersonissos–Neapoli an.
In der Woche darauf wollen sie sich die TERNA-Baustelle anschauen, also den neuen Flughafen in Kastelli. Der Vorsitzende der Kammervertretung Ostkreta, Michalis Chorafas, hat den Fortschritt ziemlich positiv bewertet.
Er hebt die professionelle Arbeitsweise hervor und sagt, die Sicherheitsvorschriften halten alle ein. Aber bei der Begehung kamen auch die offenen Enteignungen zur Sprache und Fragen, wie das Projekt am Ende überhaupt funktionieren soll.
Im Abschnitt Neapoli–Agios Nikolaos geht’s ebenfalls voran. Das Vorhaben umfasst echt viele technische Bauwerke: acht Brücken, fünf Überdachungen.
Viele davon sind aber noch nicht mal angefangen. Was Sorgen macht: Die vier geplanten Kreuzungen in Agios Nikolaos, Neapoli, Lakonia und Limnes sind immer noch offen.
Ob die Kreuzungen rechtzeitig fertig werden, bevor der neue internationale Flughafen in Kastelli startet? Da sind einige skeptisch.
Die Baustellen für die Kreuzungen gibt’s noch nicht, weil die Enteignungen einfach nicht vorankommen. Das blockiert alles und haut die Zeitplanung durcheinander.
Ein weiteres Streitthema ist der Abschnitt Chersonissos–Neapoli, der als öffentlich-private Partnerschaft läuft. Hier gibt’s kein richtiges Nebenstraßennetz – das ist schon ungewöhnlich für so ein Schnellstraßenprojekt.
Das Fehlen der Seitenstraßen könnte die Erreichbarkeit vor Ort echt einschränken. Im Gegensatz dazu plant man im Abschnitt Neapoli–Agios Nikolaos, der als staatliches Projekt läuft, ein größeres Nebenstraßennetz.
Diese Unterschiede sorgen für Diskussionen unter den Ingenieuren. Manche meinen, dass Nutzer und Anwohner dadurch ungleiche Zugangsbedingungen bekommen.
Hier ein paar Beobachtungen aus der Begehung, einfach auf den Punkt gebracht:
- Teilnehmer: ca. 40 Mitglieder der Technischen Kammer.
- Nächste Termine: nochmalige Begehung Chersonissos–Neapoli und der Flughafen Kastelli.
- Sicherheitsstandard: Die Bauarbeiten laufen unter strikten Sicherheitsmaßnahmen.
- Offene Fragen: Enteignungen verzögern vieles.
- Technische Anlagen: Acht Brücken und fünf Überdachungen im Abschnitt Neapoli–Agios Nikolaos, viele stehen noch aus.
- Knotenpunkte: Vier wichtige Kreuzungen sind noch nicht im Bau.
- Netzgestaltung: Kein Seitenstraßennetz im PPP-Abschnitt, aber mehr Nebenstraßen im staatlichen Teil.
Zur Übersicht hier eine kleine Tabelle mit den wichtigsten Punkten:
Thema | Chersonissos–Neapoli (PPP) | Neapoli–Agios Nikolaos (staatlich) |
|---|---|---|
Nebenstraßen | Nicht vorgesehen | Umfangreich geplant |
Brücken / Überdachungen | Nicht alle begonnen | Acht Brücken, fünf Überdachungen geplant |
Kreuzungen | Offen, Baustellen fehlen | Offen, Baustellen fehlen |
Enteignungen | Verzögerungen behindern Start | Verzögerungen ebenfalls relevant |
Sicherheitsstandards | Strikt eingehalten | Strikt eingehalten |
Die Teilnehmer interessierten sich besonders für praktische Dinge wie die Baustellenlogistik, die Verkehrsführung während der Bauphasen und den Schutz der Anwohner.
Es gab viele Diskussionen über technische Lösungen, Fristen und die Zusammenarbeit zwischen Auftragnehmern und Behörden. Einige warnten vor Risiken bei der Koordination der vielen Bauabschnitte gleichzeitig.
Andere betonten, wie wichtig klare Zeitpläne bei den Enteignungen sind, damit die Baustellen endlich loslegen können. Die vier großen Kreuzungen gelten als Schlüssel – ohne sie läuft später verkehrstechnisch wenig.
Bei der Begehung fielen Fortschritte bei Erdarbeiten und Baustraßen auf, aber es gab auch Bereiche, in denen nichts passiert. Die Arbeiten an Brückenpfeilern und Überdachungen sind unterschiedlich weit – manche Stellen brummen, andere stehen still.
Das zeigt, wie wichtig eine abgestimmte Projektsteuerung ist. Einige Teilnehmer fanden die künftige Nutzung der angrenzenden Flächen spannend und fragten sich, wie der neue Abschnitt ins regionale Verkehrsnetz passt.
Auch die Sicherheit für Autofahrer und Anwohner während der Übergangsphase kam zur Sprache. Die Besichtigung diente nicht nur zum Gucken, sondern auch zum Ideensammeln, wie man offene Baustellen schneller voranbringt.
Mitglieder schlugen bessere Kommunikation unter den Projektbeteiligten und eine klarere Priorisierung der wichtigsten Aufgaben vor.
- Enteignungsverfahren beschleunigen, damit Baustellen starten können.
- Die vier Knotenpunkte vor der Flughafeneröffnung fertigstellen.
- Maßnahmen prüfen, um fehlende Nebenstraßen im PPP-Abschnitt auszugleichen.
- Arbeitsphasen zwischen den Auftragnehmern besser koordinieren.
Das große Sorgenkapitel

Die Beteiligten sehen mehrere offene Fragen, die das Projekt ausbremsen. Besonders bei den Enteignungen an den Knotenpunkten gibt’s noch große Lücken.
Solange die Eigentumsverhältnisse nicht geklärt sind, kann an zentralen Kreuzungen niemand mit dem Bauen anfangen. Das hält wichtige Abschnitte wie Neapoli, Agios Nikolaos und Limni auf.
Die Verantwortung für den Start der Arbeiten an den Knoten liegt mehr bei der Politik als bei den Technikern. Die technischen Teams stehen da und können nichts festlegen, weil politische Genehmigungen fehlen.
Diese Ungewissheit macht’s schwer, den Bauablauf überhaupt sinnvoll zu planen. Niemand weiß, wann es wirklich losgeht.
Noch ein Problem: Die Arbeiten überschneiden sich zeitlich mit anderen Großprojekten. 2028 soll nicht nur die Straße fertig werden, sondern auch ein neuer internationaler Flughafen an den Start gehen.
Damit die Anbindung zum Flughafen klappt, müssen die Straßen rechtzeitig offen sein. Jeder Verzug bei Knoten oder Seitenstraßen bringt die ganze Logistikkette durcheinander.
Bei einigen Abschnitten gibt’s widersprüchliche Konzepte zur lokalen Erreichbarkeit. Zwischen Hersonissos und Neapoli ist kein Nebenstraßennetz vorgesehen, während woanders mehrere Kilometer Seitenstraßen geplant sind.
Ein geschlossener Autobahnverlauf ohne lokale Zufahrten ist für Anwohner ein echtes Ärgernis. Die Planer sagen zwar, dass das Gelände manchmal keine Anschlüsse zulässt, aber gerade für die kritische Strecke sieht der Vertrag keine Ortszufahrten vor.
Die fehlende Einheitlichkeit im Ausbaukonzept wirft viele praktische Fragen auf. Wo Nebenstraßen fehlen, gibt’s Umwege, schlechtere Erreichbarkeit für Rettungsdienste und Probleme für Pendler und Landwirte.
Andererseits entstehen dort, wo ein Nebenstraßennetz geplant ist, zusätzliche Kosten und Flächenbedarf. Die Projektverantwortlichen müssen hier irgendwie eine Balance finden.
Auch bei den Mautstellen herrscht Uneinigkeit. Im öffentlichen Abschnitt ist klar: keine Mautstationen, keine Fahrerbetreuungsstationen.
Im privatisierten Teil weiß niemand so recht, wo Gebührenstellen hinkommen könnten. Diese Unsicherheit macht die Verkehrsplanung und die Kostenschätzung für Nutzer ziemlich schwierig.
Mögliche Mautstandorte stehen zur Diskussion, aber niemand hat bisher entschieden. Einige meinen, Mautstellen in Hersonissos oder am Zugang zum Flughafen wären denkbar.
Solche Standorte hätten natürlich Folgen: Sie beeinflussen die Verkehrslast auf Zubringern, die Zufahrten zu Tourismuszielen und belasten die Anwohner finanziell.
Die Mischung aus öffentlichem und privatem Bauanteil bringt auch unterschiedliche Vertragsbedingungen mit sich. Öffentliche Abschnitte haben feste Vorgaben, private Partner wollen oft mehr Flexibilität.
Das kann dazu führen, dass die Strecke kein einheitliches Nutzungsprofil bietet. Nutzer erleben dann wechselnde Regelungen und Standards auf derselben Verbindung.
Auf Verwaltungsebene wächst die Sorge, dass Verzögerungen bei Enteignungen und politische Unstimmigkeiten das Projekttempo bremsen. Was jetzt nicht passiert, wird später teuer und kompliziert nachgeholt.
Die betroffenen Gemeinden sind sich uneinig. Manche wollen mehr Nebenstraßen, um den lokalen Verkehr und die Wirtschaft zu stützen.
Andere befürchten, dass zusätzliche Straßen landwirtschaftliche Flächen kosten und die Baukosten hochtreiben. Die Debatte über lokalen Zugang oder schnelle Durchfahrt bleibt offen.
Technische Lösungsvorschläge gibt’s einige: punktuelle Zufahrten, Schranken, getrennte Wege für Landwirtschaft und öffentlichen Verkehr.
All das braucht aber mehr Planung, Genehmigungen – und meistens auch mehr Geld. Ohne klare politische Vorgaben bleibt vieles davon nur Theorie.
Finanzielle Fragen machen die Lage noch schwieriger. Unerwartete Kosten für Enteignungen oder Nebenstraßen könnten das Budget sprengen.
Private Bieter reagieren auf neue Bedingungen oft mit Forderungen nach Vertragsänderungen. Diese Unsicherheit belastet öffentliche Kassen und die Kalkulation privater Investoren.
Auch die Verkehrssteuerung während der Bauphase ist ein Problem. Solange zentrale Knoten gesperrt sind, braucht es Umleitungen.
Davon sind besonders lokale Strecken und touristisch wichtige Bereiche betroffen. Schlechte Verkehrsorganisation führt zu Staus, längeren Fahrzeiten und höherem Unfallrisiko.
Umwelt- und Klimafragen kommen indirekt ins Spiel. Änderungen im Trassenverlauf oder zusätzliche Infrastruktur wirken sich auf Ökosysteme, Wasserhaushalt und Schutzgebiete aus.
Umweltschutzauflagen können die Bauzeit verlängern, wenn sie nicht früh genug berücksichtigt werden. Das scheint oft unterzugehen.
Kommunikation zwischen den Beteiligten bleibt entscheidend. Klare Infos zu Zeitplänen und Verantwortlichkeiten könnten Konflikte entschärfen.
Im Moment fehlt es an Transparenz, wer für was und wann zuständig ist. Das sorgt für Misstrauen und träge Abläufe.
Fachleute schlagen abgestufte Maßnahmen vor: Eigentumsfragen an Knotenpunkten zuerst klären, Mautregelungen schnell festlegen, und einheitliche Vorgaben für die lokale Erreichbarkeit schaffen.
Genauso wichtig ist die enge Abstimmung zwischen Ministerium, regionalen Behörden und privaten Baupartnern. Ohne das läuft hier wenig rund.
Praktische kurzfristige Schritte? Beschleunigte Verhandlungen zu Enteignungen, temporäre Zufahrtslösungen während der Bauphase und offene Infos zu möglichen Mautstandorten.
Solche Maßnahmen könnten helfen, den Flughafenbetrieb und die Mobilität der Region nicht zu gefährden. Aber es bleibt viel zu tun.
Die Verantwortung liegt nicht nur bei Technikern. Die Politik muss jetzt handeln, um rechtliche und finanzielle Voraussetzungen zu schaffen.
Wenn das nicht passiert, drohen Verzögerungen, die weit über die Bauzeit hinaus Folgen für Tourismus, Wirtschaft und regionale Entwicklung haben.
Keine Mautstationen von den Tunneln bis Agios Nikolaos geplant

Die Verantwortlichen sagen, dass auf dem Abschnitt zwischen den Tunneln und Agios Nikolaos keine Mautstellen kommen. Das betrifft ganz klar das Teilstück mit Tunneln, Brücken und Knotenpunkten.
Wer hier fährt, muss also keine Gebühren zahlen, um durchzukommen. Diese Ansage gilt ausdrücklich für diesen Bereich.
Planungsstatus und Eigentumsfragen spielen hier eine Rolle. Viele Enteignungen sind schon abgeschlossen, was die Trassenführung und Flächenverfügbarkeit klärt.
Es gibt aktuell keine Planung für Mautanlagen, und das hängt direkt am Stand des Projekts. Behörden und Projektträger scheinen sich darauf geeinigt zu haben, diesen Bereich gebührenfrei zu lassen.
Auch die zeitlichen Abläufe beeinflussen das Ganze. Das Teilprojekt gehört zu einer Reihe von Bauabschnitten, die alle unterschiedlich weit sind.
Einige Abschnitte sind schon in Bau oder vergeben, andere starten erst noch. Dass es hier keine Mautstationen gibt, zeigt, wie die Arbeiten gerade priorisiert werden.
Verkehrsfunktion und Anschlussqualität stehen im Vordergrund, Gebühren spielen erstmal keine Rolle.
Einfluss auf Reisende und Logistik
- Reisende können durchfahren, ohne für Maut anhalten zu müssen.
- Pendler und Leute aus der Gegend nutzen den Abschnitt öfter und günstiger.
- Transport- und Logistikfirmen wissen, dass sie hier keine Zusatzgebühren einplanen müssen.
Technische und betriebliche Folgen
Weil keine Mautstationen gebaut werden, sparen sich Betreiber die Infrastruktur dafür. Also keine Mautbrücken, Häuschen oder Automaten – das macht es einfacher und günstiger im Betrieb.
Es gibt weniger Überwachung und keine Kontrolle von Zahlungsströmen auf diesem Abschnitt. Das spart Aufwand und Geld.
Verkehrssicherheit ist auch ein Punkt: Ohne Mautstellen braucht niemand extra Haltezonen, und Staus durch Stopps entfallen. Der Verkehr kann dadurch flüssiger laufen – zumindest, wenn die Straße und die Knotenpunkte das hergeben.
Finanzierung und Budgetierung
Die Finanzierung des Gesamtprojekts kommt aus verschiedenen Quellen. Für den Abschnitt ohne Maut gibt’s keine direkten Einnahmen aus Gebühren.
Stattdessen setzen sie wohl auf staatliche Mittel, Förderungen oder private Beteiligung ohne Rückfluss durch Gebühren. Das beeinflusst die Kalkulation: Die fehlenden Einnahmen müssen anders ausgeglichen werden.
Auswirkungen auf das Projektmanagement
Projektleiter passen die Budgetierung entsprechend an. Sie müssen Kosten und Nutzen so bewerten, dass die fehlenden Mauterlöse das Projekt nicht gefährden.
- Abstimmung mit Finanzierungspartnern, um andere Einnahmequellen zu sichern.
- Langfristplanung für Betrieb und Instandhaltung ohne Maut-Einnahmen anpassen.
- Wirtschaftlichkeitsberechnungen neu prüfen, weil die Einnahmestruktur sich ändert.
Öffentliche Akzeptanz und politische Dimension
Ohne Maut steigt meistens die Akzeptanz bei Anwohnern und Pendlern. Gebührenfreie Abschnitte sorgen für weniger Widerstand gegen Bauarbeiten und Enteignungen.
Politisch verschiebt sich die Diskussion dann eher auf andere Themen: Wie finanziert man die restlichen Abschnitte? Was kostet das alles insgesamt?
Operative Herausforderungen vor Ort
Auch ohne Mautstellen bleibt genug zu tun. Betreiber kümmern sich weiter um Instandhaltung, Winterdienst, Beschilderung, Verkehrsüberwachung und Notfallmanagement.
Das Geld dafür muss aber aus anderen Budgettöpfen kommen. Ein paar wichtige Punkte:
- Regelmäßige Wartung von Straße, Tunnel und Brücken.
- Sicherheits- und Rettungskonzepte für die Tunnelabschnitte.
- Verkehrsmanagement an Knotenpunkten, aber ohne Bezahlkontrollen.
Zusammenarbeit mit weiteren Infrastrukturen
Der Abschnitt ist Teil eines größeren Netzes. Eine gebührenfreie Passage sollte sinnvoll an andere, vielleicht gebührenpflichtige Abschnitte anschließen.
Wer hier fährt, soll nicht plötzlich vor einer Mautstelle stehen, ohne eine gute Zufahrtsoption zu haben. Das betrifft z.B. Anschlussknoten, private Teilprojekte und Verbindungen zu Flughäfen oder Städten.
Ein paar Beispiele für wichtige Verknüpfungen:
- Anschluss an Flughäfen mit viel Verkehr.
- Knoten zu schon vergebenen Strecken, die von Konzessionären betrieben werden.
- Übergänge zu Abschnitten, die noch nicht gebaut sind oder deren Fertigstellung unsicher bleibt.
Risiken und Unsicherheiten
Die Planung ohne Maut bringt auch Risiken mit sich. Ein paar davon:
- Finanzierungsdruck: Fehlen die Mauterlöse, kann es zu Budgetlücken kommen, wenn keine anderen Mittel da sind.
- Verzögerungen bei Nachbarabschnitten: Wenn angrenzende Bauabschnitte später fertig werden oder anders finanziert sind, leidet der Nutzen des gebührenfreien Abschnitts.
- Politische Änderungen: Künftige Regierungen könnten die Entscheidung kippen und doch Gebühren einführen, falls das Geld knapp wird.
Empfehlungen für das weitere Vorgehen
- Frühzeitig für Ersatzquellen der Mauterlöse sorgen.
- Offen mit Anwohnern und Nutzern über Gründe und Folgen sprechen.
- Darauf achten, dass der gebührenfreie Abschnitt gut ins Netz passt.
- Kosten und Nutzerverhalten regelmäßig prüfen, um rechtzeitig reagieren zu können.
Wichtige Fakten auf einen Blick
- Lage: Abschnitt zwischen Tunneln und Agios Nikolaos.
- Gebührensituation: Keine Mautstationen geplant.
- Status: Enteignungen meistens abgeschlossen, Baufortschritt unterschiedlich.
- Auswirkungen: Keine direkten Nutzergebühren, Einfluss auf Finanzierung und Betrieb.
- Risiken: Finanzierungslücken, Verzögerungen, mögliche politische Änderungen.
Visuelle Darstellung (vereinfachte Übersicht)
Bereich | Status | Maut geplant? | Wichtige Folgen |
|---|---|---|---|
Tunnels bis Agios Nikolaos | Enteignungen abgeschlossen, Bau unterschiedlich weit | Nein | Keine Nutzergebühren; andere Finanzierungsmodelle nötig |
Anliegende Abschnitte | Teilweise in Bau oder noch nicht begonnen | Unterschiedlich | Abstimmungsbedarf bei Anschluss und Finanzierung |
Betrieb & Wartung | Laufend nötig | Nicht mautfinanziert | Finanzierung aus Staats- oder Projektmitteln nötig |
Der Abschnitt ohne Maut beeinflusst direkt die Kosten für Nutzer und verändert die Finanzplanung des Gesamtprojekts. Betreiber und Planer müssen also alternative Finanzierungs- und Betriebsmodelle suchen und sich gut mit den angrenzenden Bauabschnitten abstimmen.

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