ACHTUNG: OSTER-SONDERANGEBOT FÜR STAMMLESER UND UNTERSTÜTZER von KRETA TIPP! Werbefreies und ununterbrochenes Leseerlebnis, Premium-Inhalte und sofortiger Zugriff auf die neusten Inhalte (Monatlich für nur 3 € oder Jahresabo für nur 27 € - statt 4 € bzw 36 € - per PayPal oder Kredit/Debitkarte auch ohne PayPal-Konto - jederzeit kündbar!): LOGIN * REGISTRIERUNG

Enormer Anstieg von Ruß und CO2 durch die diesjährigen Brände auf Kreta

In Griechenland sieht man seit einigen Jahren eine deutliche Zunahme von Waldbränden. Diese Feuer beeinflussen die Luftqualität und verändern die Zusammensetzung der Atmosphäre.

verbrannte erde ierapetra
Verbrannte Erde bei Ierapetra

Gerade in Extremsituationen schnellen die Kohlenstoffdioxidemissionen nach oben, auch wenn der Gesamtanteil im Vergleich zu anderen Quellen eher gering bleibt. Die Brände zerstören riesige Waldflächen, Felder und manchmal auch Siedlungen—das wirkt sich natürlich auf Umwelt und Lebensqualität aus.

2025 zählt zu den Jahren mit den größten verbrannten Flächen der letzten zwanzig Jahre in Griechenland. Manche Regionen hat es besonders schlimm erwischt, was die Dimension solcher Katastrophen mal wieder deutlich macht.

Auch europaweit gab es Rekordwerte bei verbrannten Flächen. Der Klimawandel verschärft das Problem spürbar.

Wichtige Erkenntnisse

  • Waldbrände verschlechtern die Luftqualität und treiben kurzfristig CO2-Emissionen in die Höhe.
  • 2025 reiht sich unter die Jahre mit besonders großen verbrannten Flächen in Griechenland ein.
  • Europaweit sind Rekordflächen betroffen.

Auswirkungen von Waldbränden auf die Atmosphäre

Brände in Elounda
Roter Himmel durch das Feuer.

Waldbrände setzen große Mengen Schadstoffe frei und verschlechtern so die Luftqualität spürbar. Besonders kritisch ist das ausgestoßene Kohlendioxid (CO2), eines der wichtigsten Treibhausgase.

CO2 bleibt über viele Jahrzehnte, manchmal über hundert Jahre, in der Atmosphäre. Das trägt zur globalen Erwärmung bei—und ehrlich gesagt, das merkt man ja inzwischen überall.

Doch nicht nur CO2 ist ein Problem. Bei Bränden entstehen auch Feinstaubpartikel wie Schwarzer Kohlenstoff (Black Carbon).

Diese winzigen Partikel (PM2.5) gelangen tief in die Lunge und können ernsthafte Krankheiten auslösen—Atemwege, Herz-Kreislauf, alles betroffen. Wer schon mal längere Zeit Rauch eingeatmet hat, weiß, wie unangenehm das sein kann.

Außerdem setzt die Verbrennung Kohlenmonoxid (CO) frei. In hohen Konzentrationen ist das richtig gefährlich für die Gesundheit.

Diese Schadstoffe reisen oft viele Kilometer weit und verschlechtern die Luft auch in Städten, die gar nicht direkt vom Brand betroffen sind. Das ist schon beunruhigend.

Bei besonders heftigen Bränden, sogenannten Megabränden, steigt der Rauch sogar bis in die Stratosphäre auf—über 10 Kilometer Höhe. Dort bleiben die Schadstoffe monatelang, manchmal über ein Jahr, und greifen die Ozonschicht an.

Das verändert das Klima zusätzlich. Ein Teufelskreis, wenn man ehrlich ist.

Emissionstyp
Beschreibung
Auswirkungen
Kohlendioxid (CO2)
Treibhausgas, bleibt lange in der Atmosphäre
Erhöht globale Erwärmung
Schwarzer Kohlenstoff
Feinstaubpartikel (PM2.5), dringen tief in die Lunge ein
Gesundheitsrisiken, Atem- und Herzprobleme
Kohlenmonoxid (CO)
Giftiges Gas, entsteht bei unvollständiger Verbrennung
Kann toxisch sein, besonders in hohen Konzentrationen
Rauchpartikel in großer Höhe, langlebig
Beeinträchtigt Ozonschicht, Klima

Emissionen durch Waldbrände in Griechenland

Brände in Elounda
Die Feuersbrunst nähert sich über einem Berg Elounda.

Jedes Jahr verursachen Waldbrände in Griechenland erhebliche Mengen CO2. Wie viel freigesetzt wird, hängt von der Größe und Intensität der Brände ab.

In Jahren mit besonders großen Bränden schnellen die Emissionen in die Höhe und machen einen beachtlichen Teil der nationalen Gesamtemissionen aus. Das ist schon alarmierend.

Normalerweise machen Waldbrände weniger als 5 % der jährlichen CO2-Emissionen des Landes aus. Bei extremen Bränden steigt der Anteil auf 15–17 %.

2007, 2021 und 2023 sind solche Jahre, in denen die Emissionen durch Brände mehrere Millionen Tonnen CO2 erreichten. Zeitweise waren Brände sogar eine der wichtigsten Quellen im Land.

Je größer die verbrannte Fläche, desto mehr Emissionen entstehen—eigentlich logisch. Aber es gibt Ausnahmen: Brandintensität, Art der Biomasse oder die Dauer machen manchmal aus kleinen Flächen große CO2-Schleudern.

Ein paar Beispiele:

  • 2007: Landesweit riesige Waldflächen verbrannt, mit Rekord-Emissionen.
  • 2021: Besonders auf Euböa und in anderen Regionen heftige Brände, sehr hohe Werte.
  • 2023: Wieder große Flächenverluste und viele Emissionen.
Jahr
Geschätzte CO2-Emissionen (Millionen Tonnen)
Anteil an den nationalen Emissionen (%)
Brennfläche (Tausend Hektar)
2007
1,73
15
Groß
2021
9,9
17
Sehr groß
2023
8,4
16
Sehr groß

Neben CO2 entstehen bei Bränden auch andere Schadstoffe, die Luft und Ökosystem belasten. Gerade in Extremjahren sind Waldbrände ein echtes Umweltproblem, das Atmosphäre, Biodiversität und die betroffenen Gemeinden stark trifft.

Satelliten- und bodengestützte Fernerkundung zur Überwachung von Waldbränden in Griechenland

Foto%201%20copy.jpg

In Griechenland setzen Fachleute auf eine Mischung aus Satellitendaten und Messungen am Boden, um Waldbrände im Blick zu behalten. Das klingt erstmal technisch, aber es geht um ziemlich handfeste Dinge: Wie entwickeln sich Rauch, wie breiten sich Feuer aus, was passiert mit der Umwelt?

Ein ziemlich spannender Akteur ist das Observatorium auf den Antikythira-Inseln. Dort steht ein LIDAR-System namens PollyXT, das vertikale Profile von Partikeln in der Luft aufnimmt.

Diese winzigen Teilchen stammen direkt aus den Bränden. Der Wind kann sie über enorme Strecken tragen.

Mit den Messungen erfassen die Experten, wie groß die Rauchpartikel sind, wie sie geformt sind und was da eigentlich genau durch die Luft schwebt. Das hilft, die Luftqualität realistischer einzuschätzen und Risiken für die Gesundheit zu erkennen.

Das Observatorium liefert damit wichtige Bausteine, um das Verhalten von Rauch zu verstehen und Schutzstrategien anzupassen.

Satelliten sind natürlich auch dabei und liefern den großen Überblick. Mit moderner Bildverarbeitung erkennen sie neue Brände ziemlich fix und zeigen, wie sich die Feuer ausdehnen.

Sie dokumentieren, welche Flächen betroffen sind und wie sich das Ganze im Raum verteilt. Das ist schon faszinierend, wie viel man aus ein paar Pixeln herauslesen kann.

Nehmen wir mal die Waldbrandentwicklung auf Chios im Juni 2025. Satellitenaufnahmen fingen eine massive Rauchsäule ein, die sich vom Brandherd bis nach Kreta zog.

Die Aufnahmen zeigen, wie Nordwinde die Partikel über das Ägäische Meer schleudern. Das geht manchmal über hunderte Kilometer – schon verrückt, oder?

Messmethode
Nutzen
Beispiel / Anwendung
LIDAR (PollyXT)
Vertikale Verteilung von Partikeln
Beobachtung von Rauchschichten
Satellitenbilder
Flächenhafte Kartierung der Brände
Große Rauchsäulen sichtbar machen
Bildanalyse und Monitoring
Zeitnahe Erkennung und Einschätzung
Schnelle Reaktion und Schadensabschätzung

KI-gestützte Systeme werden immer wichtiger, wenn’s um Echtzeitwarnungen und Analysen geht. Sie helfen dabei, schneller zu reagieren und Ressourcen gezielter einzusetzen.

In die Modelle fließen Wetterdaten, Windrichtungen und alte Brandmuster ein. Da steckt schon eine Menge Know-how und Erfahrung drin.

Mit der Mischung aus Messungen am Boden und Satellitentechnik bekommen wir ein ziemlich umfassendes Bild von den Bränden. Und ehrlich gesagt, ohne diese Kombination würden wir vieles einfach übersehen.

So lassen sich nicht nur die Schäden besser einschätzen, sondern auch die Folgen für Klima, Luft und Umwelt insgesamt. Wer hätte gedacht, dass Technik und Naturbeobachtung so eng zusammenhängen?

Frühwarnsystem für Rauchbelastung durch Waldbrände

Foto%202.jpg

2026 geht ein neues Frühwarnsystem an den Start, das Rauch aus Waldbränden überwacht. Es nutzt verschiedene Datenquellen, um die Öffentlichkeit und Behörden ziemlich schnell über Rauchverbreitungen und mögliche gesundheitliche Folgen zu informieren.

Das System zapft Daten vom CAMS (Copernicus Atmosphere Monitoring Service) an, einem Dienst, der die Atmosphäre im Blick behält. Dazu kommen Satellitendaten vom Meteosat Second Generation (MSG) der EUMETSAT.

Ein computergestütztes Modell namens FLEXPART rechnet dann aus, wie sich der Rauch wahrscheinlich bewegen wird.

Hauptkomponenten
Beschreibung
CAMS
Überwacht Luftqualität und erhöht die Genauigkeit der Daten
Satelliten MSG
Liefert aktuelle Bilder und Messungen der Atmosphäre
FLEXPART Modell
Simuliert die Verbreitung und Ausbreitung von Rauch

Durch die Kombination dieser Technologien können die Verantwortlichen ziemlich schnell auf Rauchereignisse reagieren. Die Warnungen sind vor allem für sensible Gruppen gedacht – Kinder, ältere Menschen, Leute mit Atemproblemen.

Erkennt das System einen Vorfall, gibt es die Infos in wenigen Minuten weiter. Die Menschen vor Ort können dann reagieren, etwa indem sie drinnen bleiben oder andere Schutzmaßnahmen treffen.

Auch die Behörden profitieren: Sie können schneller entscheiden, ob Evakuierungen nötig sind oder wie sie die Feuerwehr losschicken. Echtzeitdaten zeigen, wohin der Rauch zieht und welche Gebiete gefährdet sind.

Quelle: NeaKriti

Fahrrad-Touren
Radfahren und Mountainbiken auf Kreta: Meine aufregenden Abenteuer auf zwei Rädern. Radfahren und Mountainbiken auf Kreta: Meine aufregenden Abenteuer auf Read more
smartphone 2026
Die besten Mobiltelefone für tolle Kreta-Foto-Erinnerungen: Unsere aktuelle Top-Auswahl für unvergessliche Urlaubsmomente für 2026. Smartphones haben das Fotografieren für Millionen Read more
Flugzeuge Flughafen Iraklion
Die sechs besten Airlines, um nach Kreta zu fliegen: Eine Analyse der Top-Anbieter. Die sechs besten Airlines, um nach Kreta Read more

Bleibe auf dem Laufenden: Für die neuesten Updates, Nachrichten und anderen Infos aus Kreta, setze ein Bookmark für unsere Seite, abonniere unseren Newsletter oder folge uns in den sozialen Medien: * Facebook * Instagram * Reddit * Linkedin * Pinterest * RSS-Feed

Verpasse die täglichen
Kreta-News & Tipps nicht!

Wir senden keinen Spam! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Nach oben scrollen