Dreitägiger Großbrand in der Nähe von Rethymno auf Kreta verwüstet das Gebiet.

Dreitägiger Großbrand bei Rethymno verwüstet das Gebiet
Seit drei Tagen wütet in der Nähe von Rethymno auf Kreta ein Großbrand, der Evakuierungen nach sich zieht und große Zerstörungen anrichtet. Das Feuer brach am Mittwoch im weiteren Umkreis der Gemeinden Amari und Aghios Vassilio südlich von Rethymnn auf der Insel Kreta aus. Trotz des Einsatzes von mehr als 200 Feuerwehrleuten ist das Feuer aufgrund starker Winde, die die Arbeit extrem erschweren, nach wie vor außer Kontrolle.
Die Behörden waren gezwungen, mehrere Dörfer und Siedlungen, darunter das kleine Dorf Agia Paraskevi, vorsorglich zu evakuieren. Die Situation ist dort weiterhin unter Kontrolle, da die Löscharbeiten fortgesetzt werden, aber das Risiko weiterer Schäden und Zerstörungen bleibt hoch. Das Ausmaß der durch das Feuer verursachten Schäden ist noch unklar, dürfte aber angesichts des Ausmaßes und der Intensität des Brandes erheblich sein.
Der Brand in der Nähe von Rethymno ist nur einer von mehreren größeren Waldbränden, die Griechenland und die Türkei in diesem Sommer heimgesucht haben. Zahlreiche Feuerwehrleute und Löschflugzeuge sind im Einsatz, um die Brände zu bekämpfen, aber die Gefahr weiterer Brände bleibt aufgrund der heißen und trockenen Wetterbedingungen hoch. Die Behörden beobachten die Situation genau und fordern die Bewohner auf, wachsam zu bleiben und alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um sich und ihre Häuser zu schützen.
Chronologie des Großbrandes
Erster Ausbruch
Am Mittwoch, dem 7. August 2024, brach in der weiteren Umgebung der Gemeinden Amari und Aghios Vassilio südlich von Rethymnon auf der Insel Kreta ein Flächenbrand aus. Das Feuer breitete sich, angefacht durch starke Winde, schnell aus und bedrohte bald mehrere Dörfer und Siedlungen in der Umgebung. Die örtlichen Behörden ordneten sofort die Evakuierung der betroffenen Gebiete an und baten die Nachbargemeinden um Unterstützung.
Evakuierungsmaßnahmen
Die Evakuierungsmaßnahmen wurden von den örtlichen Behörden mit Unterstützung der griechischen Armee und der griechischen Polizei durchgeführt. Die Behörden informierten die Bewohner der betroffenen Gebiete über Lautsprecher und SMS-Warnungen, dass sie sofort evakuiert werden sollten. Den Bewohnern wurde geraten, nur das Nötigste mitzunehmen und sich in die ausgewiesenen Sicherheitszonen zu begeben. Die Evakuierung gestaltete sich angesichts des zerklüfteten Geländes und der starken Winde, die es den Bewohnern erschwerten, sich schnell und sicher zu bewegen, schwierig.
Feuerwehreinsatz
Die Brandbekämpfung wurde von der griechischen Feuerwehr geleitet, die Hunderte von Feuerwehrleuten, Flugzeugen und Hubschraubern zur Bekämpfung des Brandes einsetzte. Die Feuerwehrleute setzten Bulldozer und Wassertanker ein, um Brandschneisen zu schlagen und die Ausbreitung des Feuers einzudämmen. Die Flugzeuge und Hubschrauber warfen Wasser und Löschmittel auf das Feuer ab, um es aus der Luft zu bekämpfen. Die Löscharbeiten wurden jedoch durch den starken Wind behindert, der den Flugzeugen und Hubschraubern einen effektiven Einsatz erschwerte.
Trotz der Bemühungen der Feuerwehrleute wütete das Feuer drei Tage lang weiter und zerstörte Tausende von Hektar Wald und Ackerland. Die örtlichen Behörden riefen den Notstand aus und baten die Nachbargemeinden und die Zentralregierung um Hilfe.
Quelle: Greek Reporter
Quelle: Keep Talking Greece
Quelle: To Vima
Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung

Evakuierte Dörfer
Der Großbrand in der Nähe von Rethymno hat mehrere Dörfer zur Evakuierung gezwungen. Das bei Agios Vasilios gelegene Dorf Melabes wurde auf Anordnung von Bürgermeister Giannis Tatarakis über den Notruf 112 evakuiert. Insgesamt wurden sechs Dörfer evakuiert, da das Feuer weiter wütet. Die Bewohner wurden vorübergehend umgesiedelt und sind in nahe gelegenen Städten untergebracht.
Bewertung der Schäden
Das Ausmaß der durch das Feuer verursachten Schäden wird derzeit noch ermittelt. Den Suchergebnissen zufolge bedroht das Feuer lokale Unternehmen und Lagerhäuser. Es gibt Berichte über zerstörte Häuser, aber die genaue Zahl ist noch nicht bekannt. Die Löscharbeiten gestalten sich aufgrund der starken Winde mit einer Stärke von bis zu 8 Beaufort schwierig, was die Löscharbeiten extrem erschwert.
Bislang gibt es keine Berichte über Verletzte, aber die Situation wird genau beobachtet. Die Behörden arbeiten unermüdlich daran, das Feuer einzudämmen und weitere Schäden zu verhindern.
Umweltbelange
Vegetationsverluste
Der Großbrand in der Nähe von Rethymno hat zu einem erheblichen Verlust an Vegetation geführt. Olivenhaine, Wälder und Buschland sind von dem Feuer betroffen. Das Ausmaß der Schäden an der Vegetation wird noch ermittelt, aber es ist klar, dass der Verlust erheblich ist.
Der Verlust der Vegetation hat erhebliche Auswirkungen auf das lokale Ökosystem. Pflanzen spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung des Gleichgewichts des Ökosystems. Sie bieten Nahrung und Unterschlupf für Tiere, tragen zur Regulierung des Wasserkreislaufs bei und verringern die Bodenerosion. Der Verlust der Vegetation kann langfristige Folgen haben, die sich erst nach Jahren erholen.
Dynamik von Waldbränden
Waldbrände kommen im Mittelmeerraum häufig vor und können verheerende Auswirkungen auf die Umwelt haben. Der Großbrand in der Nähe von Rethymno wurde durch eine Kombination aus hohen Temperaturen, niedriger Luftfeuchtigkeit und starken Winden verursacht. Diese Bedingungen schufen die perfekten Voraussetzungen für eine schnelle Ausbreitung des Feuers.
Die Ausbreitung des Feuers wurde auch durch die Art der Vegetation in dem Gebiet beeinflusst. Die in der Region weit verbreiteten Olivenhaine sind leicht entflammbar und können dem Feuer als Brennstoff dienen. Das Feuer breitete sich auch schnell durch die bewaldeten Gebiete aus, die dem Feuer zusätzlichen Nährboden boten.
Reaktion von Behörden und Notmaßnahmen

Strategie der Feuerwehr
Die Feuerwehr ist unermüdlich im Einsatz, um den Großbrand, der seit drei Tagen in der Nähe von Rethymno wütet, einzudämmen. Die Strategie bestand darin, Brandschneisen zu schaffen, d. h. Gebiete, in denen die Vegetation entfernt wurde, um die Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Dazu wurden schwere Maschinen und Handwerkzeuge eingesetzt, um das Gebiet zu räumen.
Die Feuerwehr setzte auch Hubschrauber und Flugzeuge ein, um Wasser von oben auf das Feuer zu werfen. Dies war besonders effektiv in Bereichen, die für Bodenteams schwer zugänglich sind.
Katastrophenschutzmaßnahmen
Die Regierung hat eine Reihe von Katastrophenschutzmaßnahmen ergriffen, um den vom Feuer Betroffenen zu helfen. Der Bürgermeister von Rethymno hat eine Notunterkunft für diejenigen eingerichtet, die aus ihren Häusern evakuiert worden sind. Auch die Polizei hat bei der Evakuierung geholfen.
Der Minister für Katastrophenschutz hat die Situation genau beobachtet und steht in regelmäßigem Kontakt mit der Feuerwehr. Die Regierung hat auch eine Warnung an die Bewohner der Region herausgegeben, in den Häusern zu bleiben und die Fenster geschlossen zu halten, um das Einatmen von Rauch zu vermeiden.
Ermittlungen und Prävention
Ermittlungen zur Brandursache
Die Ursache des Großbrandes in der Nähe von Rethymno, der drei Tage lang anhielt, ist noch nicht bekannt, aber ein Brandstiftungsermittlungsteam wurde an den Ort des Geschehens entsandt, um festzustellen, ob das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Der Leiter der Feuerwehr hat die Untersuchung angeordnet, und das Team wird nach Hinweisen auf Brandstiftung suchen. Wenn die Untersuchung ergibt, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde, wird der Verursacher für den entstandenen Schaden zur Rechenschaft gezogen.
Künftige Eindämmung des Brandrisikos
Angesichts des jüngsten Großbrandes in der Nähe von Rethymno ergreifen die örtlichen Behörden Maßnahmen, um das Risiko künftiger Brände zu verringern. Feuerwehrleute arbeiten daran, Gestrüpp und andere potenzielle Brandherde in dem Gebiet zu beseitigen, und die Polizei verstärkt ihre Patrouillen, um mögliche Brandstiftungen zu verhindern. Außerdem werden Notfallmeldungen an die Anwohner verschickt, in denen sie aufgefordert werden, wachsam zu sein und verdächtige Aktivitäten zu melden.
Weiterhin hohe Waldbrandgefahr in Griechenland: Brandstiftern drohen harte Strafen

In Griechenland besteht derzeit eine hohe Waldbrandgefahr. Anfang dieser Woche brachen innerhalb von nur 24 Stunden 30 Waldbrände aus. Die Waldbrände haben in den betroffenen Gebieten erhebliche Schäden an Olivenhainen, Viehbestand und Bienenstöcken verursacht. Die jüngsten Waldbrände haben auch Häuser und Menschenleben in Gefahr gebracht, was in einigen Gebieten zu Evakuierungen führte.
Die griechische Regierung geht mit aller Härte gegen Brandstifter vor und sieht harte Strafen für diejenigen vor, die Brände legen. Selbst diejenigen, die Brände aus Fahrlässigkeit verursachen, können mit bis zu 10 Jahren Gefängnis bestraft werden. Denjenigen, die vorsätzlich Brände legen, drohen bis zu 20 Jahre Haft. In den letzten Wochen wurden mehrere Personen wegen mutmaßlicher Brandstiftung verhaftet.
Die griechische Regierung hat außerdem Gesetze erlassen, die Grundstückseigentümer verpflichten, ihr Land von trockener Vegetation zu befreien, die zur Ausbreitung von Bränden beitragen kann. Die Nichteinhaltung dieser Gesetze kann dazu führen, dass die Regierung das Land auf Kosten des Eigentümers räumt und Geldstrafen verhängt.
Trotz der Bemühungen der Feuerwehr und der Strafverfolgungsbehörden bleibt die Gefahr von Waldbränden in Griechenland hoch. Die Öffentlichkeit wird aufgefordert, wachsam zu bleiben und den Behörden jede verdächtige Aktivität zu melden.
Waldbrände in Griechenland: 240 ausländische Feuerwehrleute werden eingesetzt
Griechenland kämpft derzeit mit zahlreichen Waldbränden, die durch die große Trockenheit und die für diese Jahreszeit ungewöhnlich starken Winde noch verschlimmert wurden. Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat daher gewarnt, dass der diesjährige Sommer für Waldbrände ‚besonders gefährlich‘ sein wird. Zur Bekämpfung dieser Waldbrände werden in diesem Sommer 240 Feuerwehrleute aus Bulgarien, Malta, Moldawien und Rumänien an der Seite ihrer griechischen Kollegen eingesetzt. Der Einsatz ist Teil eines Programms, das im dritten Jahr im Rahmen des europäischen Katastrophenschutzverfahrens durchgeführt wird. Die europäischen Feuerwehrleute werden mit ihren Löschfahrzeugen von Anfang Juli bis Mitte September an drei Einsatzorten in Attika, Thessaloniki und Achaia stationiert sein.
Die Aufenthaltsdauer der Feuerwehrleute in Griechenland wird in diesem Jahr länger sein – 2,5 Monate, gegenüber zwei Monaten in den Vorjahren. Das erste ausländische Team aus Bulgarien befand sich bereits im Land und war in der nördlichen Stadt Thessaloniki stationiert, während ein zweites Team von 15 Personen aus Malta Mitte des Monats eintreffen und in Südgriechenland stationiert werden sollte, so das griechische Katastrophenschutzministerium.
In diesem Jahr hat Griechenland bereits mit der Teilnahme an dem Programm begonnen, indem eine Gruppe von 25 Forstbeamten vom 15. bis 30. Juni in Südfrankreich stationiert wurde. Die Entsendung ausländischer Feuerwehrleute erfolgte, nachdem in den 24 Stunden von Montag bis Dienstagnachmittag landesweit 36 Waldbrände ausgebrochen waren, von denen die meisten im Anfangsstadium bekämpft wurden. Zahlreiche Menschen wurden aus Hotels und Häusern auf den östlichen Ägäisinseln Kos und Chios evakuiert, als Bodentruppen und Wasserflugzeuge zwei große Waldbrände bekämpften. Fünf Menschen wurden Berichten zufolge leicht verletzt – vier Feuerwehrleute und ein Freiwilliger -, während ein Mann auf Chios verhaftet und zu einer Geldstrafe von mehr als 8.000 Euro verurteilt wurde, weil er den Waldbrand dort verursacht haben soll.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Ursachen des jüngsten Brandes in der Region Rethymno?
Die genaue Ursache für das Feuer in der Region Rethymno ist noch nicht bekannt. In den Sommermonaten kommt es in Griechenland jedoch häufig zu Waldbränden, und es wird vermutet, dass die hohen Temperaturen und starken Winde der letzten Zeit zur Ausbreitung des Feuers beigetragen haben könnten.
Wie hat sich das Feuer in der Nähe von Rethymno auf die örtlichen Gemeinden und die Tierwelt ausgewirkt?
Das Feuer hat dem örtlichen Ökosystem erheblichen Schaden zugefügt, da viele Bäume und Pflanzen zerstört wurden. Auch die örtlichen Gemeinden wurden in Mitleidenschaft gezogen, da einige Bewohner gezwungen waren, ihre Häuser zu evakuieren. Das volle Ausmaß des Schadens ist noch nicht bekannt, aber es ist klar, dass das Feuer erhebliche Auswirkungen auf das Gebiet hatte.
Welche Maßnahmen werden ergriffen, um das Feuer in Rethymno unter Kontrolle zu bringen?
Die griechische Feuerwehr ist zusammen mit anderen Rettungsdiensten unermüdlich im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Hunderte von Feuerwehrleuten wurden in das Gebiet entsandt, und es wurden Wasserflugzeuge eingesetzt, um zu versuchen, die Flammen zu löschen. Nach Angaben der Feuerwehr konnte das Feuer weitgehend eingedämmt werden, obwohl es noch einige aktive Fronten gibt.
Gibt es derzeit Evakuierungsanordnungen wegen des Brandes in Rethymno?
Nach den neuesten Berichten gibt es derzeit keine neuen Evakuierungsanordnungen wegen des Brandes in Rethymno. Den Bewohnern der betroffenen Gebiete wird jedoch empfohlen, wachsam zu bleiben und die Ratschläge der Notdienste zu befolgen.
Wie können Privatpersonen und Unternehmen zu den Hilfsmaßnahmen für die vom Feuer in Rethymno Betroffenen beitragen?
Privatpersonen und Unternehmen können zu den Hilfsmaßnahmen beitragen, indem sie an lokale Wohlfahrtsverbände und Organisationen spenden, die sich für die vom Feuer Betroffenen einsetzen. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass alle Spenden an seriöse Organisationen gehen.
Welche langfristigen Auswirkungen hat der Brand von Rethymno auf das Ökosystem der Region?
Die langfristigen Auswirkungen des Brandes auf das Ökosystem der Region sind noch nicht klar. Es ist davon auszugehen, dass der Brand erhebliche Auswirkungen auf die lokale Umwelt haben wird, wobei einige Pflanzen- und Tierarten verloren gehen könnten. Es kann Jahre dauern, bis sich das Ökosystem vollständig von den durch den Brand verursachten Schäden erholt hat.




Kalispera, in vier Gemeinden der Gemeinde Amari ist der Ausnahmezustand des Katastrophenschutzes ausgerufen: Agia Paraskevi, Agios Ioannis, Ano Parts und Apodoulou.
Der Ausnahmezustand gilt für einen Monat, bis zum 9. September 2024.
Viele Grüße aus Hamburg, kv
Warum wird immer wieder berichtet, dass das Feuer „in der Nähe von Rethymnon“ sei. Nein es ist nur im Bezirk Rethymnon, wozu auch Agia Galini gehört! Es war also mit Lochria schon nah am Bezirk Festos und von Rethymnon mind 40 bis 50 km entfernt! Nur zur Orientierung!
Die meisten kennen auf Kreta nur Chania, Rethymno, Iraklion und vielleicht auch noch Agios Nikolaos, Ierapetra und Sitia – nicht aber Agia Galini. Das ist zur Orientierung wichtig und ich denke, 40 bis 50 Kilometer sind überall auf der Welt in der Nähe.
Kalimera, es brennt immer noch, es gibt aber keine Feuerfront mehr. Siedlungen sind aktuell auch nicht bedroht.
Die Bewohner der Dörfer Agia Paraskevi, Platanos, Apodoulou, Vathiko, Lochria, Adrachtos, Rizikas, Satta und Hordaki konnten heute früh in ihre Häuser zurück.
In den Siedlungen Agia Paraskevi, Agios Ioannis, Ano Meros und Apodoulou haben die Flammen bereits weite Gebiete in Schutt und Asche gelegt.
Tausende von Hektar, hauptsächlich Ackerland und Olivenhainen sind verbrannt, was zu einem großen Einfluss auf die landwirtschaftliche Wirtschaft der Bewohner und der Gemeinde führt.
kaló savvatokyriako – καλό σαββατοκύριακο, kv