Die erste umfassende Klimakartenanalyse zeigt nicht nur bekannte Regionen wie Kreta und die Peloponnes, sondern auch weniger beachtete Gebiete, die enormes Potenzial für die Olivenproduktion haben.
Die Karte zur klimatischen Eignung bewertet verschiedene Klimafaktoren. Sie zeigt, dass viele Regionen im Norden und in der Mitte Griechenlands sowie Teile der Peloponnes und Attikas weniger gut geeignet sind.
Im Gegensatz dazu schneiden viele südliche und zentrale Gebiete mit hohen Punkten ab. Diese Orte eignen sich besonders für Olivenhaine.
Die Methodologie
Forscher bewerten die klimatische Eignung verschiedener Regionen durch die Analyse von elf wichtigen Indikatoren. Jeder Indikator landet auf einer Skala von 0 bis 10.
Dazu gehören zum Beispiel die Temperatur bestimmter Monate, jährliche Niederschlagsmengen und Frosttage. Der Durchschnitt dieser Bewertungen entscheidet über die Eignung einer Region für Oliven.
Hat auch nur ein Indikator den Wert 0, dann fällt die Region komplett raus. Ziemlich streng, aber nachvollziehbar, oder?
Tabellarische Übersicht der Bewertungsskala:
Bewertung
Bedeutung
10
Hervorragende klimatische Eignung
9
Sehr gute klimatische Bedingungen
8–10
Ideal für den Olivenanbau
0
Nicht geeignet
Regionen wie Lasithi, Karpathos, Naxos und Amorgos erreichen die Bestnote 10. Diese Orte gelten als optimal für den Olivenanbau.
Karpathos und Naxos sind ohnehin schon berühmt für ihre ausgezeichnete Olivenölqualität. Zwei weitere Regionen, Kavala und Aetolia-Akarnania, kommen auf den Wert 9.
Sie schneiden klimatisch sehr gut ab, auch wenn dort bisher weniger Oliven wachsen. Das Olivenöl aus Kavala hat übrigens schon internationale Preise gewonnen.
In der Karte und Tabelle unten sieht man, dass etwa 36,29 % des Landes mit 0 bewertet sind. Diese Flächen sind also klimatisch ungeeignet.
Dagegen zeigen 59,4 % hohe Werte von 8 bis 10. Das spricht für eine starke Eignung.
Die Ergebnisse decken sich mit traditionellen Erfahrungen. Berühmte Olivenanbaugebiete wie Kreta und der westliche Peloponnes landen mit Werten von 8 und mehr ganz vorne.
Dort wachsen die Oliven einfach besonders gut. Die Methodologie bietet damit eine praktische Möglichkeit, die besten Orte für Oliven zu finden.
Sie verbindet klimatische Daten zu einer übersichtlichen Bewertung. Das hilft nicht nur Wissenschaftlern, sondern auch Landwirten vor Ort.
Wichtige Vorteile der Methode:
Nutzung von messbaren klimatischen Faktoren
Klare Bewertungsskala zur schnellen Einschätzung
Identifikation neuer potenzieller Anbaugebiete
Unterstützung der Planung für zukünftige Pflanzungen
Diese Methodologie zeigt auch, wie sich Anbaugrenzen verschieben können. In Aetolia-Akarnania zum Beispiel ersetzt man langsam den Tabakanbau durch Olivenkulturen, weil das Klima dort einfach passt.
Geeignet sind 60% Griechenlands
Eine Analyse legt nahe, dass rund 60% der Fläche Griechenlands für den Olivenanbau taugen.
Die Grundlage dafür bilden klimatische und geographische Faktoren: Höhe, Hangneigung, Ausrichtung und Geländeform spielen alle eine Rolle.
Faktor
Anteil / Wert
Beschreibung
Klimatische Eignung
59,4%
Flächen mit guten bis sehr guten Wetterbedingungen für Olivenanbau
Geomorphologische Eignung
33,44%
Fläche mit hoher Bewertung bezüglich Geländeformen und Ausrichtung
Kombination Gesamtfläche
ca. 60%
Fläche, die insgesamt als olivenanbauffähig bewertet wird
Viele Gebiete schneiden im Gesamtergebnis ziemlich gut ab.
Es gibt aber auch Flächen, die wegen ungünstiger Bedingungen komplett rausfallen.
Interessant: Manche Regionen mit sehr hohem Potenzial liegen noch brach und werden kaum genutzt.
Folgende Punkte werden beim Eignungs-Score besonders berücksichtigt:
Höhe über dem Meeresspiegel, denn Oliven bevorzugen bestimmte Höhenlagen
Hangneigung, weil sie den Wasserabfluss und die Bodenstabilität beeinflusst
Bodenausrichtung zur Sonne, wichtig für Wachstum und Reife
Geländetextur und Rauheit, was die Bewirtschaftung erleichtern oder erschweren kann
Die Bewertung ergibt eine Karte, die ziemlich klar macht, wo Olivenanbau wirklich Sinn ergibt.
Vielleicht erklärt das auch, warum Griechenland trotz seiner verschiedenen Böden und Klimazonen so ein großer Olivenöl-Produzent ist.
Die Karte zeigt aber auch: Viele Top-Flächen bleiben ungenutzt.
Wirtschaftliche Faktoren wie Bodenfruchtbarkeit, Bewässerung oder Arbeitskosten tauchen in der Bewertung gar nicht erst auf.
Risiken wie Schädlingsbefall oder andere Umweltprobleme werden ebenfalls nicht berücksichtigt.
Olivenanbau gilt oft als weniger lukrativ im Vergleich zu anderen Kulturen.
Oliven und Weinreben landen häufig in Randlagen, wo andere Pflanzen schlecht wachsen.
Der Klimawandel macht alles noch ungewisser, weil sich die Eignung der Flächen in Zukunft verschieben kann.
Der aktuelle Zustand der Flächeneignung ist also eher eine Momentaufnahme.
Wenn sich das Klima verändert, könnten heutige Anbauflächen weniger ertragreich werden und neue Gebiete plötzlich interessant sein.
Die Fläche von etwa 60% bleibt trotzdem eine ziemlich solide Grundlage für nachhaltigen Olivenanbau in Griechenland.
Die Vielfalt der Bedingungen führt dazu, dass das Land so viele verschiedene Anbauregionen hat.
NORMAN 'KRETANER': Nach mehr als 20 Jahren auf der 'Insel' und um zahlreiche Erfahrungen hier reicher, wird Euch auf KretaTipp nicht wie auf den meisten Reise- oder Touristen-Webseiten nur die schöne Urlaubs-(Traum)-Welt präsentiert, sondern die Wirklichkeit, welche oftmals dann doch nicht so bunt wie auf den Hochglanzfotos der Reiseportale ist. Daher das Bemühen von einem langjährigen Bewohner der Insel, möglich objektive und ungeschönte Berichte über Sehenswürdigkeiten, Ausflugs- und Urlaubsziele, Neuigkeiten, Tipps und auch Probleme direkt aus erster Hand von der größten griechischen Insel zu vermitteln !
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