Ölheizkraftwerke für die Stromversorgung auf Kreta schließen, aber die neue Attika-Kreta-Verbindung reicht nicht aus, um die Energieversorgung der Insel sicherzustellen. Warum bleiben die Strompreise für den Verbraucher trotzdem hoch?

Ölheizkraftwerke der DEI schließen
In Malervizi geht eine Ära zu Ende. Die Ölheizkraftwerke der DEI schließen ihre Tore.
Dieser Schritt ist für die Region ziemlich bedeutend. Er bringt spürbare Veränderungen im Energiesektor mit sich.
Die Abschaltung gehört zu einem Plan, der auf eine sauberere, nachhaltigere Energiezukunft setzt. Malervizi steht jetzt am Beginn einer neuen Zeit, in der Umweltfreundlichkeit mehr zählt als je zuvor.
Im Kraftwerk Linoperamata schalten sie die alten Heizölkraftwerke nach und nach ab. Die meisten dieser schweren Maschinen stehen schon still.
Die letzten folgen in den nächsten Monaten. Nur modernere Dieselanlagen bleiben als Notreserve aktiv.
Wichtige Punkte zur Energieumstellung auf Kreta
- Abschaltung der Heizölkraftwerke: Die alten Anlagen am Kraftwerk Linoperamata sind fast vollständig stillgelegt.
- Übergang zu moderneren Technologien: Nur noch moderne Dieselaggregate werden bei Bedarf eingesetzt.
- Elektrische Verbindung zur Festland: Neue Stromverbindungen zu Attika und der Peloponnes verbessern die Versorgungssicherheit.
- Abbau und Entfernung: Nach der Abschaltung beginnt der Rückbau der alten Anlagen.
Positive Auswirkungen
- Umweltentlastung: Die Emissionen aus den alten Heizölkraftwerken fallen endlich weg.
- Lebensqualität: Weniger Luftverschmutzung, vor allem in Linoperamata – das merkt man schon.
- Regionale Entwicklung: Die Gemeinde Malevizi bekommt Ausgleichszahlungen, das hilft für neue Projekte.
Zitate aus der Region
„Mit der Fertigstellung der elektrischen Verbindung beginnt für Kreta und die Region eine neue Ära. Die meisten Heizölmaschinen sind schon abgeschaltet. Das ist eine wichtige Entwicklung für die Umwelt und alle Bewohner in Malevizi und Iraklio.“

Überblick zur Elektrischen Verbindung Kreta-Festland
Verbindung | Status | Wirkung |
|---|---|---|
Kreta – Attika | Fertiggestellt | Stabile Stromversorgung |
Kreta – Peloponnes | Fertiggestellt | Erhöhte Zuverlässigkeit |
Wichtig für die Bevölkerung
- Saubere Luft bedeutet gesundheitliche Vorteile.
- Weniger Lärm – das schätzen viele.
- Neue Chancen für nachhaltige Energieprojekte tauchen auf.
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Schnelle Fakten
- Heizölkraftwerke sorgten lange für schlechte Luft.
- Neue Stromnetze machen die Energieversorgung stabiler.
- Malevizi schlägt ein neues Kapitel auf.
Nur die Reserve-Dieselgeneratoren bleiben am Netz
Der Bürgermeister sagt, die Gemeinde habe über Jahrzehnte eine große Last für die Energieversorgung der Insel getragen. Die Kosten dafür lagen nicht nur im Entwicklungsrückstand, sondern auch in Umweltbelastungen.
Nur die Notstrom-Dieseleinheiten bleiben aktiv. Sie springen ein, wenn im Sommer die Nachfrage explodiert und das Netz nicht reicht.
Das Netz bekommt Unterstützung durch erneuerbare Energien. Die Dieselanlage dient dann wirklich nur noch als Reserve, falls die natürlichen Quellen nicht ausreichen.
Schlüsselrolle der Diesel-Reserve
- Einsatz nur bei extremem Energiebedarf: Besonders im Sommer, wenn die Stromnachfrage stark ansteigt.
- Funktion als Notfallreserve: Schutz vor Stromausfällen durch unzureichende Energieversorgung.
- Begrenzte Betriebsdauer: Nur solange, bis das Verbindungsnetz stabil genug ist.
Fortschritte bei der elektrischen Vernetzung
Mit der vollständigen Aktivierung des elektrischen Verbindungsnetzes erlebt die Insel eine echte Wende. Nach einer 20-monatigen Testphase planen sie, sogar die Notstrom-Dieseleinheiten nach und nach abzuschalten.
Die Gemeinde arbeitet daran, diese Chance zu nutzen und auf erneuerbare Quellen umzusteigen.
Auswirkungen auf die Region
Faktor | Beschreibung |
|---|---|
Umwelt | Weniger Dieselbetrieb, viel weniger Umweltbelastung |
Wirtschaft | Neue Möglichkeiten für grünen Tourismus und Investitionen |
Lebensqualität | Mehr saubere Energie, weniger Lärm – das macht was aus |
Gemeindeverantwortung und Engagement
Die Gemeinde hat ein Konzept für die grüne Transformation entwickelt. Es umfasst Umweltprojekte, nachhaltigen Tourismus und bessere Lebensqualität für alle.
Die lokalen Gemeinschaften – Fodele, Damasta, Linoperamata, Ammoudara und Rodia – haben diese Umstellung lange mitgetragen. Ihr Engagement zählt hier wirklich.
Herausforderungen und Anerkennung
Das Energievernetzungskabel brachte viele technische und organisatorische Hürden mit sich. Die Gemeinde musste oft eingreifen und Probleme lösen.
Die betroffenen Gemeinden haben mit Geduld und Ausdauer überzeugt. Die Gebiete, die jahrelang mit den Folgen der alten Dieselanlagen leben mussten, profitieren jetzt von diesem Wandel.
Zusammenfassung der wichtigsten Punkte
- Nur Notstrom-Dieseleinheiten bleiben aktiv.
- Elektrische Verbindung erlaubt Wandel zur grünen Energie.
- Testphase läuft, Ende der Dieselanlage in Sicht.
- Gemeinde setzt auf nachhaltige Entwicklung.
- Lokale Gemeinschaften leisten entscheidenden Beitrag.
Eine neue Ära beginnt – Studien zum Almyros-Fluss in Arbeit

Rund um den Almyros-Fluss tut sich gerade einiges. In der Region laufen Studien, die die Zone Linopérama aufwerten und den Naturreichtum des Flusses stärken sollen.
Das Ganze gehört zu einem größeren Plan, der auch eine grünere Zukunft für die Gemeinde vorsieht. Es geht dabei nicht nur um Technik – die Veränderungen sollen auch das Leben der Menschen, die Umwelt und die Wirtschaft spürbar beeinflussen.
Der Bürgermeister von Malevizi sagt, sie arbeiten gemeinsam mit technischen Diensten an den Studien. Ziel ist eine grüne Transformation mit diversen Projekten und konkreten Eingriffen.
Man will den besonderen Naturraum rund um den Almyros-Fluss nicht länger nur auf dem Papier, sondern auch praktisch nutzen und schützen. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein, oder?
Gleichzeitig schauen die Verantwortlichen auf die Küstenzone von Ammoudara. Sie möchten daraus ein attraktives Ziel für Touristen machen.
Auch das Hafenareal von Pantanassa und die Landzone Linopérama stehen im Fokus. Hier entstehen Pläne, um Sport, Tourismus und Freizeit gezielt zu fördern.
Ein spezieller städtebaulicher Plan teilt die Gebiete in verschiedene Zonen ein. So will man das ganze Küstengebiet aufwerten – und das möglichst nachhaltig.
Attika-Kreta-Verbindung reicht nicht aus

Ab Dezember 2025 läuft die Verbindung zwischen Kreta und Attika im regulären Betrieb. Man hatte große Hoffnungen – und ja, sie bringt Erleichterung bei der Energieversorgung.
Aber die Probleme sind noch lange nicht vom Tisch. Kreta braucht in Spitzenzeiten bis zu 800 MW Leistung.
Die neue Verbindung schafft das nicht allein. ADMIE empfiehlt deshalb, mindestens 500 MW Reservekapazität aus konventionellen Kraftwerken auf der Insel zu behalten.
Heißt im Klartext: Die Ölkraftwerke auf Kreta laufen weiter, auch wenn sie eigentlich ausgemustert werden sollten. Nicht gerade das, was man sich unter grünem Wandel vorstellt.
Wichtige Fakten:
Punkt | Situation |
|---|---|
Spitzenlast auf Kreta | ca. 800 MW |
Notwendige Reservekapazität | 500 MW |
Kapazität der Windturbinen vor Ort | 147 MW (vermietet von PPC) |
Erwartete Einsparungen für Verbraucher | rund €300 Mio jährlich (Theorie) |
ADMIEs Empfehlung überrascht schon ein bisschen. Die Insel bleibt abhängig, trotz der Verbindung nach Attika.
Bei der Energieversorgung gibt es noch große Unsicherheiten. Die Versorgungssicherheit ist nicht garantiert.
PPC betreibt weiter seine Öl-Kraftwerke. Die Emissionen sinken also nicht wie erhofft – das spürt man bei Umwelt und Kosten.
- Energiesicherheit auf Kreta? Noch nicht garantiert.
- Reservekraftwerke bleiben notwendig.
- Stromkosten für Verbraucher sinken kaum.
- Umweltfreundlichere Energiequellen? Noch zu wenig.
Das völlig absurde griechische Energiemarktmodell treibt den Strompreis in die Höhe

Der griechische Strommarkt 2025 läuft nach einem ziemlich verknoteten Auktionssystem. Jede Stromstunde bekommt so ihren eigenen Preis.
So läuft die Auktionsrunde ab:
- Stromproduzenten melden, wie viel Energie sie liefern können und zu welchem Preis.
- Versorger geben ihren Bedarf für den nächsten Tag an.
- Der Preis entsteht stündlich durch das teuerste Kraftwerk, das gerade gebraucht wird.
Wenn Wind, Sonne oder Wasserkraft nicht reichen, springt teures Erdgas ein. Der Preis, den dieses Kraftwerk verlangt, bestimmt dann die Stundenmarktpreise für alle – auch für die, die eigentlich günstiger produzieren.
Energiemix | Einfluss auf Preis |
|---|---|
Erneuerbare (Wind, Sonne) | Geringe Kosten, aber Preis folgt der teuersten Einheit |
Wasserkraft | Im Prinzip wie Erneuerbare |
Erdgas | Teuerste Einheit, setzt oft den Marktpreis |
Folgen für Verbraucher und Produzenten:
- Verbraucher zahlen oft Preise, die durch teures Gas bestimmt werden, selbst wenn viel günstige Energie im Spiel ist.
- Erneuerbare bekommen den Preis der teuersten Stunde, obwohl ihre Kosten fast bei null liegen.
- Wenige große Anbieter drücken den Wettbewerb ziemlich runter.
- Speicherkapazitäten fehlen fast komplett, günstige Energie lässt sich kaum für später aufheben.
Was macht das System so paradox?
- Der Strompreis schwankt wild, weil immer die teuerste Einheit zählt.
- Günstige Energie bekommt nie einen eigenen Marktpreis, sondern immer den der teuersten Anlage.
- Haushalte und Firmen zahlen dadurch oft mehr, als die eigentliche Produktion kostet. Klingt nicht gerade fair, oder?
Visualisierung der Preisbildung:
flowchart LR
A[Erzeuger günstige Energie] --> B[Markt]
C[Erzeuger teure Energie] --> B
B --> D[Preis: teuerste Einheit]
D --> E[Kunden zahlen hohen Preis]
B --> F[Produzenten erhalten diesen Preis]
Am Ende setzt teurer Strom den Gesamtpreis, auch wenn der größte Teil eigentlich aus günstigen Quellen stammt.
Marktdynamik und Größe:
Griechenland bleibt ein kleiner Markt mit nur wenigen großen Stromanbietern.
Das bringt Probleme:
- Kaum Wettbewerb.
- Einzelne Firmen haben viel Preismacht.
- Flexibilität fehlt, weil Speicher fast nicht existieren.
Preisbeispiele für November 2025 (in Cent pro kWh):
Anbieter | Grundgebühr (€) | kWh-Preis (Cent) | Tarifart |
|---|---|---|---|
Anbieter A | 5,00 | 0,25 | Stationär |
Anbieter B | 3,50 | 0,30 | Variabel |
Anbieter C | 4,00 | 0,27 | Kombiniert |
Preise können sich monatlich ziemlich stark ändern.
Tipps für Verbraucher:
- Unbedingt Anbieter vergleichen und auf die Tarifart achten.
- Wenn möglich, flexible Tarife wählen, um günstige Stunden zu erwischen.
- Den Stromverbrauch in teuren Stunden drosseln – manchmal hilft schon ein bisschen Planung.
Mehr Infos zu aktuellen Strompreisen und Anbietern findest du übrigens auf Vergleichsportalen wie Kilovatora oder Pricefox.

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