Nach den Waldbränden bei Ierapetra ist in der ganzen Region Lassithi ein starker Tourismus- und Umsatzeinbruch zu verzeichnen und auch für ganz Kreta scheint das Wachstum abzuflauen.

Die Wirtschaft ist das, worauf jede Gesellschaft eigentlich baut. Sie betrifft Produktion, Verteilung und Verbrauch von Gütern und Dienstleistungen.
Ressourcen, Arbeitskraft und Technologie spielen dabei eine ziemlich zentrale Rolle. Klingt vielleicht trocken, aber diese Dinge beeinflussen uns alle, ob wir wollen oder nicht.
Verschiedene Wirtschaftssektoren halten das Land am Laufen. Angebot, Nachfrage, staatliche Eingriffe und die globale Lage bestimmen am Ende, wie gut es uns geht.
Das Wirtschaftswachstum hängt also von vielen Faktoren ab – und manchmal fühlt sich das alles ziemlich fragil an.
Buchungen nach den Waldbränden bei Ierapetra um 30 % zurückgegangen
In Ierapetra entspannt sich die Lage nach den heftigen Waldbränden langsam wieder. Anfangs hagelte es Stornierungen, aber die Tourismusbranche kämpft, um die Folgen abzufedern.
Die Buchungen liegen aktuell etwa 30 % unter dem Vorjahr. Trotzdem bleibt ein Funken Hoffnung, dass sich alles bald erholt.
Das Hotel Harmony E Rock in Agia Fotia steht gerade besonders im Fokus. Das frisch eröffnete Haus hat durch die Brände ordentlich was abbekommen und kann nur eingeschränkt Gäste empfangen.
Neue Verträge für die nächste Saison? Im Moment Fehlanzeige. Es wäre wirklich wichtig, dass das Hotel zügig gezielte Unterstützung bekommt, damit der Betrieb wieder richtig läuft.
Die Verantwortlichen haben sich direkt mit internationalen Reiseveranstaltern wie TUI und Alltours kurzgeschlossen. Anfangs zeigten sich diese ziemlich besorgt, wollten Sicherheitsgarantien sehen.
Gemeinsam mit Feuerwehr und Behörden konnten sie die Bedenken aber schnell ausräumen. Jetzt stehen sie im ständigen Austausch mit den wichtigsten Partnern, gerade im deutschen Markt.
Die Feuerwehr spielte hier eine ziemlich entscheidende Rolle. Verstärkung kam von überall auf Kreta und sogar von anderen Inseln.
Durch diese schnelle, koordinierte Hilfe blieben die meisten touristischen Einrichtungen verschont. Das Image der Region konnte so halbwegs gehalten werden.
Situation | Details |
|---|---|
Aktuelle Buchungen | Ca. 30 % weniger im Vergleich zum Vorjahr |
Hauptproblem | Schäden und eingeschränkter Betrieb des Hotels Harmony E Rock |
Unterstützung gefordert | Schnelle Hilfsmaßnahmen zur vollen Wiederinbetriebnahme |
Kommunikation | Täglicher Kontakt mit großen Reiseveranstaltern |
Feuerwehr-Einsatz | Schnelle und umfangreiche Verstärkung |
Die Koordination zwischen allen Beteiligten läuft jetzt besser. Sie halten engen Kontakt zu ausländischen Tourismusanbietern und informieren das zuständige Ministerium regelmäßig.
Schlüsselmaßnahmen zur Stabilisierung:
- Enger Informationsaustausch mit internationalen Reiseveranstaltern
- Zeitnahe Erstellung von Sicherheitszertifikaten
- Unterstützung beschädigter Touristeneinrichtungen
- Effektive Feuerbekämpfung und schnelle Hilfe aus verschiedenen Regionen
- Kontinuierliche Berichterstattung an politische Stellen
Zusammenbruch des Tourismus in Lassithi: Brände und Inflation führen zu Schließungen und Stornierungen – Verzweiflung bei Hoteliers und Geschäftsleuten

Der Tourismus in Lassithi steckt gerade in einer echten Krise. Waldbrände haben große Schäden angerichtet und Unterkünfte bedroht.
Obendrauf kommt die steigende Inflation, die alles teurer macht. Für viele Hotels und kleine Betriebe ist das eine Katastrophe.
Wichtige Punkte:
- Stornierungen von Buchungen: 10% bis 15%.
- Mehrere Hotels mussten schließen – manche wohl für immer.
- Geschäftsleute und Hoteliers machen sich große Sorgen um ihre Zukunft.
Die Kombination aus Naturkatastrophen und wirtschaftlichem Druck trifft die Region mit voller Wucht.
Die Tourismussaison im Kreis Lassithi steht vor großen Herausforderungen. Nach dem Brand Anfang Juli hagelte es Stornierungen, und die Geschäfte laufen deutlich schlechter.
Buchungen für Juli sanken um etwa 15 %. Der gesamte Buchungsfluss für die Saison ist sogar um rund 30 % eingebrochen.
Hotelverbände und Gewerkschaften schlagen Alarm und verlangen dringend finanzielle Hilfe. 100.000 Euro sollen in eine Werbekampagne fließen, um das Image der Region aufzupolieren.
Zahlen im Überblick
Kennzahl | Wert | Bedeutung |
|---|---|---|
Stornierungsrate im Juli | 15 % | Anteil der stornierten Buchungen |
Rückgang neuer Buchungen | 30 % (20-40%) | Verminderter Buchungseingang |
Touristen, die nicht zurückkehrten | ca. 3.500 | Anzahl der temporär abgereisten Gäste |
Betroffene Hauptregionen
- Ierapetra
- Agios Nikolaos
- Elounda
- Sitia
Wichtigste Herkunftsmärkte
- Deutschland
- Großbritannien
- Frankreich
- Polen
- Tschechien
In diesen Märkten herrscht gerade ziemliches Misstrauen gegenüber Lasithi. Die internationale Medienberichterstattung hat das Bild der Region ordentlich ramponiert.
Die geplante Werbekampagne soll Vertrauen zurückholen. Mit gezielten Videos und Bildern will man zeigen, was Lasithi wirklich zu bieten hat.
Strategisch produzierte audiovisuelle Inhalte sollen die Stärken der Region hervorheben und die Ereignisse richtigstellen.
Die betroffenen Verbände betonen, wie dringend Hilfe jetzt gebraucht wird. Ohne Unterstützung stehen noch mehr Jobs und Existenzen auf dem Spiel.
Die Zusammenarbeit mit der regionalen Verwaltung bleibt dabei ein wichtiger Faktor.
Starker Rückgang im Gastronomiesektor im Landkreis Lassithi

Im ganzen Landkreis Lassithi verliert die Gastronomie spürbar Umsatz und Gäste. Besonders betroffen sind Ierapetra, Makry Gialos, Sitia, Elounda, Kalo Chorio und Agios Nikolaos.
Unternehmer berichten von Problemen, die schon seit Monaten andauern. Die Stadt Sitia erlebt einen heftigen wirtschaftlichen Einbruch, der auch den Einzelhandel trifft.
Seit letztem November liegen die Umsätze dort um 30 % bis 50 % unter dem Vorjahr. Die Touristensaison brachte nicht den erhofften Aufschwung.
Buchungen bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. Das verschärft die Lage zusätzlich.
Viele Bewohner haben einfach wenig Geld zur Verfügung, weshalb sie seltener essen gehen. Die Zahl ausländischer Besucher ist ebenfalls ziemlich niedrig.
Besonders bitter: Die Olivenölproduktion bringt seit drei Jahren kaum noch Einkommen. Dieses Jahr fiel die Ernte mager aus, und das Öl ist noch nicht mal im Handel.
Steigende Lebensmittel- und Energiekosten machen den Betrieben das Leben schwer. Auch steuerliche Belastungen setzen die Unternehmen unter Druck.
Viele fordern jetzt endlich Maßnahmen, um die Wirtschaft zu stützen. Sonst müssen noch mehr Betriebe dichtmachen.
Probleme im Gastronomiesektor | Betroffene Regionen | Auswirkungen |
|---|---|---|
Umsatzrückgang 30-50 % | Ierapetra, Makry Gialos, Sitia | Weniger Gäste, geringere Einnahmen |
Geringe Besucherzahlen | Elounda, Kalo Chorio, Agios Nikolaos | Tourismus bleibt hinter Erwartungen |
Gesamt Landkreis Lasithi | Einkommensverluste bei Einheimischen | |
Hohe Lebensmittel- und Energiekosten | Gesamt Landkreis Lasithi | Steigende Betriebskosten |
Steuerliche Belastungen | Gesamt Landkreis Lasithi | Zusätzlicher finanzieller Druck |
Viele Gastronomen halten die Situation für kritisch. Ohne schnelle Änderungen und staatliche Hilfe stehen zahlreiche Betriebe vor dem Aus.
Die Entwicklung stellt eine echte Herausforderung für ganz Lasithi dar.
30 % Rückgang im Gastronomiebereich von Makry Gialos
Obwohl die großen Hotels und Unterkünfte in Makry Gialos im Mai und Juni 2025 ziemlich gut gebucht sind, rutscht die Gastronomie im ersten Halbjahr der Tourismussaison um rund 30 % beim Umsatz nach unten.
Die kleineren Hotels und Pensionen zählen etwa 15 % weniger Gäste als im Vorjahr.
Branchenkenner schieben das vor allem auf die anhaltende Teuerung: Lebenshaltung und Betriebskosten ziehen weiter an.
Erdbeben, Waldbrände, der ganze Krisenmix im Nahen Osten – das alles macht viele Gäste unsicher.
Zudem drückt die wirtschaftliche Krise in Europa das Reisebudget vieler Leute.
Viele Besucher sparen ganz offensichtlich beim Restaurantbesuch.
Griechische Gäste geben im Schnitt sogar noch weniger aus als andere Europäer.
Einflussfaktoren | Kurzbeschreibung |
|---|---|
Teuerung | Erhöhte Preise für Rohstoffe und Waren |
Negativnachrichten | Erdbeben, Brände, geopolitische Krisen |
Wirtschaftskrise Europa | Weniger verfügbares Einkommen |
Besucherschwund | 15 % weniger Gäste in kleinen Hotels |
Rückgang Ausgaben | Geringere Konsumausgaben vor allem bei griechischen Gästen |
Ein Restaurantbesitzer und früherer Vorsitzender des örtlichen Handelsverbands meint, diese Mischung aus Faktoren setzt die Gastronomie so stark unter Druck wie nie zuvor.
Viele Betriebe kämpfen richtig damit, die steigenden Kosten irgendwie aufzufangen, während der Umsatz weiter schrumpft.
Probleme der Gastronomen:
- Umsatzrückgang um circa 30 % im Vergleich zum Vorjahr
- Mehr als 20 % Kostenanstieg bei Rohstoffen
- Weniger Touristen und schlechtere Ausgabebereitschaft
- Verlust von Arbeitsplätzen durch sinkende Einnahmen
Viele Unternehmen müssen ihr Geschäftsmodell überdenken und nach neuen Wegen suchen.
Staatliche Hilfen und Förderprogramme werden immer dringender, sonst sieht’s bald noch düsterer aus.
Selbst wenn die Hotellerie halbwegs stabile Gästezahlen meldet, kann sie das Minus in der Gastronomie nicht auffangen.
Die Lage bleibt angespannt – weniger Umsatz, höhere Kosten, und die Betriebe müssen damit klarkommen.
Auch Beschäftigte und die ganze lokale Wirtschaft in Makry Gialos bekommen das zu spüren.
Die Gastronomie verliert als Wirtschaftsfaktor deutlich an Bedeutung.
Rückgang im Mirabello-Gebiet

Im Mirabello-Gebiet geht’s mit den Tourismuszahlen dieses Jahr spürbar bergab.
Hotels und Gastronomie melden deutlich weniger Gäste als in den Vorjahren.
Das trifft die regionale Wirtschaft und die Beschäftigten hart.
In Hotspots wie Elounda liegt der Besucherrückgang bei 30 bis 40 Prozent, je nachdem, wen man fragt.
Geschäftsinhaber und Angestellte berichten von einer angespannten Stimmung, die langsam Sorgen macht.
Die steigenden Betriebskosten machen die Sache nicht besser.
Auch in Orten wie Kalo Chorio bricht die Gastronomie ein.
Dort sind die Besucherzahlen um mehr als 30 Prozent gesunken.
Alle Unternehmen in der Region stehen unter enormem wirtschaftlichem Druck.
Wesentliche Herausforderungen im Überblick:
Faktor | Beschreibung |
|---|---|
Besucherrückgang | Reduktion der Gäste um 30-40 % in vielen Orten |
Kostensteigerungen | Höhere Ausgaben für Betrieb und Personal |
Arbeitsmarkt | Unsichere Lage für Beschäftigte in der Region |
Betroffene Sektoren:
- Luxushotels
- Restaurants und Cafés
- Lokale Dienstleistungsunternehmen
Weniger Touristen und steigende Kosten – das ist ein ziemlich mieser Mix.
Viele Betriebe versuchen, irgendwie finanziell über Wasser zu bleiben.
Ob die nächste Saison Entspannung bringt oder ob noch mehr passieren muss?
Rückgang der Gastronomie in Ierapetra um 30 bis 35 %

In Ierapetra stürzt die Gastronomie gerade um etwa 30 bis 35 Prozent beim Umsatz ab, verglichen mit dem Vorjahr.
Fast alle Betriebe sind betroffen, aber wie stark, hängt von Angebot und Preisklasse ab.
Kaffeehäuser verlieren ungefähr 25 Prozent Umsatz, während Schnellrestaurants (Imbisse) mit rund 15 Prozent Minus noch halbwegs glimpflich davonkommen.
Je günstiger das Angebot, desto kleiner der Verlust – das scheint die Faustregel zu sein.
Die Betriebe ächzen unter höheren Rohstoffpreisen und gestiegenen Lohnkosten.
Dazu kommen noch andere Kosten und eine ziemlich heftige Steuerbelastung.
Viele Unternehmen geben die Preiserhöhungen an die Gäste weiter, was die Konsumbereitschaft spürbar drückt.
Weniger Nachfrage – das betrifft Einheimische genauso wie Touristen.
Die allgemeine wirtschaftliche Lage mit Inflation und Preissteigerungen macht die Leute beim Ausgeben vorsichtiger.
Bereich | Umsatzrückgang |
|---|---|
Gesamte Gastronomie | 30–35 % |
Kaffeehäuser | ca. 25 % |
Schnellrestaurants | ca. 15 % |
Trotz aller Bemühungen schaffen es viele Betriebe nicht, an alte Umsätze anzuknüpfen.
Manche Unternehmen trifft es sogar noch härter als den Durchschnitt.
Die Entwicklung in Ierapetra steht ziemlich exemplarisch für das, was landesweit passiert: Weniger Nachfrage und steigende Kosten reißen ein Loch in die Kassen der Gastronomen.
Erste Anzeichen einer Verlangsamung des Tourismuswachstums

Aktuelle Daten aus unterschiedlichen Verkehrsbereichen zeigen: Das Wachstum des griechischen Tourismus, gemessen an Ankunftszahlen, verlangsamt sich spürbar. Besonders manche der bisher stark besuchten Urlaubsziele trifft es jetzt härter.
Bei den regionalen Flughäfen in Griechenland hat sich die Passagierentwicklung verändert. Die Zahlen aus 14 Regionalflughäfen zeigen ein langsameres Wachstum oder sogar Rückgänge.
Diese Tendenzen sieht man auch in der Schifffahrt und bei Hotelbuchungen. Die Branche spürt den Gegenwind deutlich.
Unterschiedliche Entwicklungen in städtischen und Inseldestinationen
Metropolen wie Athen und Thessaloniki melden weiterhin steigende Besucherzahlen. Inselziele wie Santorini dagegen erleben einen echten Rückgang der Ankünfte.
Von Januar bis Mai sank die Zahl der Gäste auf Santorini um über 24 Prozent. Das betrifft sowohl inländische als auch internationale Reisende.
Im Juni schwächte sich der Rückgang auf etwa 17 Prozent ab. Das liegt wahrscheinlich an saisonalen Effekten und mehr Kreuzfahrttouristen sowie Tagesausflüglern, vor allem von Kreta aus.
Solche Schwankungen zeigen, wie stark externe Faktoren den Tourismus beeinflussen. Manchmal fragt man sich, wie viel man da überhaupt steuern kann.
Einfluss von Umweltfaktoren und Überlastungen
Ein Hauptgrund für die Einbrüche auf Santorini: die starke seismische Aktivität zu Jahresbeginn. Außerdem leidet die Qualität der Erfahrung unter der Überfüllung.
Steigende Preise und volle Strände führen zu schlechten Bewertungen, was viele abschreckt. Das Muster kennt man schon von Mykonos – nach dem Boom kam dort auch der Knick.
Gesamtentwicklung in den Spitzenmonaten noch offen
Der größte Teil der touristischen Bewegung findet im dritten Quartal statt, also zwischen Juli und September. Die bisherigen Halbjahreszahlen taugen deshalb noch nicht für eine sichere Prognose.
Industrievertreter halten sich mit Vorhersagen zurück. Sie sagen, dass sich die Tendenz je nach Entwicklung der nächsten Monate noch drehen kann.
Falls der aktuelle Trend bleibt, dürfte die Saison stabil, aber nicht wachsend verlaufen. Das hätte Folgen für Einnahmen und Planungen, die bislang auf weiteres Wachstum gesetzt haben.
Faktor | Beobachtung | Auswirkung |
|---|---|---|
Passagierzahlen an Flughäfen | Verlangsamtes Wachstum oder Rückgang | Weniger Besucher in einigen Zielen |
Stadtregionen (Athen, Thessaloniki) | Weiterhin leichte Zunahme | Stabile oder wachsende Nachfrage |
Inselregionen (Santorini) | Deutlicher Rückgang | Einnahmeverlust, Imageprobleme |
Umweltfaktoren (Erdbeben) | Hohe seismische Aktivität Anfang Jahr | Negative Besucherentwicklung |
Überfüllung und Preise | Kritische Bewertungen von Reisenden | Abschreckung potentieller Gäste |
Auswirkungen auf die Tourismusbranche
Das gebremste Wachstum sorgt für vorsichtige Prognosen. Hotels und Reiseveranstalter reagieren, passen ihr Angebot an und suchen nach neuen Zielgruppen.
Nachhaltigkeit und Qualitätsmanagement rücken stärker in den Vordergrund. Ohne das geht es wohl kaum noch, wenn man Überlastung vermeiden und Gäste zufriedenstellen will.
Die touristische Situation in Griechenland bleibt ziemlich in Bewegung. Einige Regionen können weiter auf Wachstum hoffen, andere müssen sich jetzt was einfallen lassen, um einen weiteren Einbruch zu verhindern.
2026 könnte das Jahr mit rückläufigen Einnahmen im griechischen Tourismus werden

Viele befürchten, dass 2026 zum ersten Mal seit Langem die Einnahmen aus dem Tourismus in Griechenland zurückgehen könnten. Nach Jahren des Wachstums stößt der Markt offenbar an seine Grenzen.
Gerade die Mittelmeerregion steht vor neuen Herausforderungen, die den Wettbewerb ordentlich durchmischen werden. Die Hauptursachen für den möglichen Rückgang liegen in der wirtschaftlichen Lage der wichtigsten europäischen Herkunftsländer.
Die Einkommen dort geraten unter Druck, was sich direkt auf Griechenlands Tourismus auswirkt. Auch die Stimmung bei amerikanischen Reisenden ist nicht gerade rosig, was mit politischen Spannungen und geopolitischer Unsicherheit zusammenhängt.
Hier fehlt bisher eine gezielte Strategie. Investitionen in Standorte, bessere Infrastruktur und wettbewerbsfähige Angebote bei Preis und Qualität wären dringend nötig.
Ohne diese Schritte wird es schwer, gegen die Konkurrenz zu bestehen. Die Zeit drängt, aber so richtig Bewegung ist da noch nicht drin.
Wirtschaftliche Bedeutung und Beschäftigung
Tourismus ist für die griechische Wirtschaft ein echtes Schwergewicht. 2023 lag der Beitrag touristischer Ausgaben bei etwa 5 Milliarden Euro, das macht rund 2,2 % des Bruttoinlandsprodukts aus.
Mindestens 157.000 Jobs hängen direkt am Tourismussektor, also ungefähr 3,1 % aller Arbeitsplätze im Land. Anfang 2025 gab’s im Tourismus noch ordentlich Wachstum, besonders bei Unterkünften (+16,8 %) und Gastronomie (+1,2 %).
Die Zeichen für die kommenden Jahre wirken aber zunehmend verhalten. Bleibt abzuwarten, wie sich das entwickelt—so ganz will man den Optimismus noch nicht aufgeben.
Unternehmensstruktur im Tourismussektor
Im Tourismus arbeiten mehr mittelgroße Unternehmen als in der Gesamtwirtschaft. Das fällt auf, wenn man die Branche mit anderen Sektoren vergleicht.
Diese Struktur bringt oft Vorteile mit sich. Mittelgroße Unternehmen nutzen Skaleneffekte besser, was in anderen Bereichen eher selten passiert.
Das kann für effizientere Abläufe sorgen. Wer seine Chancen erkennt, verschafft sich einen echten Wettbewerbsvorteil.
Sektor | Anteil großer Unternehmen im Vergleich zur EU | Besonderheit |
|---|---|---|
Gesamtwirtschaft | Geringerer Anteil großer Unternehmen | Mehr kleine Firmen |
Tourismus (Unterkunft & Gastronomie) | Höherer Anteil mittelgroßer Unternehmen | Bessere Nutzung von Skaleneffekten |
Herausforderungen und notwendige Maßnahmen
Griechenland muss seine Tourismusangebote dringend anpassen, sonst droht ein Rückgang der Einnahmen. Es gibt da eigentlich keinen Weg drum herum.
- Investitionen in modernere Infrastruktur und Serviceangebote.
- Verbesserung der Qualität bei gleichzeitig wettbewerbsfähigen Preisen.
- Fokussierung auf nachhaltige und innovative Produkte, die sich von anderen Destinationen abheben.
- Gezielte Marketingstrategien, um vor allem neue, auch international bedeutende Märkte besser zu erschließen.
Gerade jetzt steht die Branche an einem kritischen Punkt. Wer den Wandel verschläft, riskiert eine längere Durststrecke, die wirklich niemand gebrauchen kann.
Ausblick auf die nächsten Jahre
Bis 2026 sollen die Besucherzahlen in echten Zahlen ziemlich stabil bleiben. Klingt erstmal nach wenig Bewegung, oder?
Doch die wirtschaftliche und politische Lage drückt spürbar auf das Reiseverhalten. Viele Touristen überlegen zweimal, bevor sie Geld ausgeben.
Diese Mischung macht es wahrscheinlich, dass die Einnahmen stagnieren oder sogar schrumpfen. Wer weiß schon, wie hart es einzelne Regionen trifft?
Niemand kann genau sagen, wie schnell sich das alles ändert. Die nächsten Monate könnten ziemlich spannend (oder anstrengend) werden.

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