Über 1000 griechische Hoteliers gehen wegen unlauterer Praktiken rechtlich gegen Booking.com vor

Kurznachricht vom Montag, 24. November 2025:

Griechische Hoteliers verklagen Booking.com

Mehr als 1.000 griechische Hoteliers haben sich einer wachsenden Welle von Klagen gegen Booking.com und andere große Online-Reisebüros (OTAs) angeschlossen und fordern eine faire Behandlung sowie ein Ende der Praktiken, die ihrer Meinung nach kleinen und mittleren Unternehmen schaden.

Die Klage, die Teil einer breiteren europäischen Bewegung mit über 15.000 Hoteliers ist, richtet sich gegen die umstrittenen „Preisparitätsklauseln”. Diese Klauseln haben Hotels in der Vergangenheit daran gehindert, auf ihren eigenen Websites niedrigere Preise als auf den OTAs anzubieten. Ein kürzlich ergangenes Urteil des Europäischen Gerichtshofs erklärte solche Klauseln für die Nachhaltigkeit der Plattformen für unnötig, was den rechtlichen Druck weiter verstärkte.

Alexandros Vassilikos, Präsident der Hellenic Chamber of Hotels (HCH), betonte während der 13. Generalversammlung, dass diese Sammelklage eine klare Botschaft sendet: Europa muss seine wichtigen kleinen und mittleren Unternehmen vor der Dominanz digitaler Giganten wie Booking.com und Google schützen.

Griechische Hoteliers argumentieren, dass diese Plattformen ihre Marktmacht ausnutzen und unfaire Bedingungen auferlegen, die den Wettbewerb einschränken und die Betriebskosten in die Höhe treiben. Der Fall wird derzeit vor niederländischen Gerichten verhandelt, während die griechische Wettbewerbskommission noch immer die 2022 eingereichten Beschwerden prüft.

Über den Rechtsstreit hinaus betonen Branchenführer die Notwendigkeit eines nachhaltigen Wachstums im griechischen Tourismus. Sie fordern mehr Unterstützung für familiengeführte Hotels, Investitionen in die Ausbildung von Arbeitskräften, Umweltschutz und eine verstärkte Zusammenarbeit mit Regierungsstellen, um Finanzmittel und Anreize zu sichern.

Giannis Chatzis, Präsident des Panhellenischen Hotelierverbandes, wies auf die Schwierigkeiten hin, mit denen durchschnittliche griechische Hotels beim Zugang zu Finanzmitteln konfrontiert sind, insbesondere angesichts der kostspieligen digitalen und ökologischen Umstellung.

Positiv zu vermerken ist, dass die stellvertretende Tourismusministerin Anna Karamanli sich optimistisch über die Tourismusprognosen für 2026 äußerte und die Hoteliers aufforderte, den Erfolg des griechischen Tourismus weiter voranzutreiben.

Diese wegweisende Klage markiert einen entscheidenden Moment im anhaltenden Kampf um ein Gleichgewicht zwischen den Vorteilen digitaler Plattformen und den Rechten und der Nachhaltigkeit unabhängiger Beherbergungsbetriebe.

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