Ryanair beschwert sich über die Flugverspätungen in Griechenland, Zahlen für den Flughafen Chania und die anderen von Fraport Greece und Heraklion am Rande des Zusammenbruchs.

Ryanair beschwert sich über die Flugverspätungen in Griechenland
Europas Rangliste der Flugverspätungen
Griechenland zählt zu den europäischen Ländern mit besonders vielen Flugverspätungen. Zwischen dem 1. Januar und dem 15. September 2025 verspäteten sich dort über 6.200 Ryanair-Flüge.
Mehr als 1,1 Millionen Passagiere bekamen das zu spüren.
Im Vergleich zu anderen Ländern steht Griechenland damit ziemlich weit vorn – nur Staaten mit noch mehr Flugverkehr toppen das.
Land | Verspätete Flüge | Betroffene Passagiere |
|---|---|---|
Frankreich | 51.087 | 9,1 Millionen |
Spanien | 32.082 | 5,7 Millionen |
Deutschland | 14.939 | 2,6 Millionen |
Vereinigtes Königreich | 6.795 | 1,2 Millionen |
Griechenland | 6.201 | 1,1 Millionen |
Auch wenn Griechenland im Vergleich kleiner ist, bleibt das Problem mit Verspätungen ziemlich gravierend. Hauptursache: Schwierigkeiten bei der Flugverkehrskontrolle.
Kritik an der Leitung des Verkehrsministeriums
Ryanair nimmt kein Blatt vor den Mund und kritisiert die Verkehrsminister, vor allem Christos Dimas. Sie sagen, das Ministerium müsse mehr Personal einstellen und die Flugverkehrskontrolle besser organisieren.
Die Verspätungen hängen laut Ryanair klar mit zu wenig Personal und schlechter Verwaltung zusammen, besonders im Sommer, wenn die Flughäfen voll sind. Ryanair fordert schnelle Lösungen, damit nicht noch mehr Flüge unnötig warten müssen.
Passagiere sollen sich selbst zu Wort melden und ihre Forderungen direkt ans Ministerium richten. Die Plattform „Air Traffic Control Ruined Your Flight“ sammelt solche Beschwerden und gibt sie weiter.
Dara Brady, Chief Marketing Officer bei Ryanair, sieht die Probleme ganz klar bei schlechter Verwaltung und Personalmangel. Millionen Menschen, auch Familien im Urlaub, mussten sich mit unnötigen Verspätungen herumschlagen – das hätte man vermeiden können.
Wichtige Forderungen an das Ministerium:
- Mehr Personal in der Flugverkehrskontrolle
- Bessere Organisation der Abläufe
- Schnelle Maßnahmen vor der nächsten Hauptreisezeit
Flughafen Chania: 20 % der Besucher reisen mit Ryanair – Anteile der anderen Fluggesellschaften
Ryanair dominiert den Flughafen Chania „Daskalogiannis“. Rund jeder fünfte Passagier fliegt mit Ryanair oder einer ihrer Töchter wie Lauda Europe, Buzz oder Malta Air.
Das macht Ryanair zum wichtigsten Player bei Flugbewegungen und Passagierzahlen in Chania.
Doch auch andere Airlines sind nicht zu unterschätzen. SAS, EasyJet und der TUI-Konzern – mit TUI Airways UK, TUI fly Deutschland und TUI fly Belgium – bringen ebenfalls viele Leute nach Kreta.
Condor, Jet2.com und die griechische AEGEAN-Gruppe (AEGEAN Airlines und Olympic Air) zählen auch zu den größeren Anbietern. Sunclass Airlines, Transavia, Jet Time und Norwegian sind ebenfalls regelmäßig am Start.
Rang | Fluggesellschaft | Anteil geschätzt (%) |
|---|---|---|
1 | Ryanair Group | 20 |
2 | SAS Scandinavian Airlines | 10 – 12 |
3 | EasyJet | 10 |
4 | TUI Group | 8 – 10 |
5 | Condor | 5 – 7 |
6 | Jet2.com | 4 – 6 |
7 | AEGEAN Group | 4 – 5 |
8 | Sunclass Airlines | 3 – 4 |
9 | Transavia | 2 – 3 |
10 | Jet Time | 1 – 2 |
11 | Norwegian | 1 – 2 |
Der Flughafen Chania lebt von Billig- und Charterfluggesellschaften aus ganz Europa. Ryanair führt, aber auch die anderen Airlines bringen ordentlich Bewegung ins Terminal.
Was die Herkunft der Passagiere betrifft, liefern Großbritannien, Deutschland, Dänemark, Norwegen und Polen die meisten Fluggäste. Diese Länder bleiben über Monate hinweg ganz oben auf der Liste.
Finnland, Frankreich, Italien und Österreich tauchen ebenfalls regelmäßig unter den Top-Herkunftsländern auf. Belgien schafft es manchmal auch in die Top Ten.
Die Zusammensetzung der Besuchernationen bleibt ziemlich stabil. Das spricht für verlässliche Tourismusströme – und unterstreicht die Bedeutung des Flughafens als Drehkreuz auf Kreta.
Passagierumfragen am Flughafen zeigen ziemlich genau, wer mit wem fliegt und woher sie kommen. Solche Daten sind Gold wert für die Planung und den Ausbau des Airports.
Wer’s genauer wissen will: Offizielle Berichte und Studien zum Flughafen Chania liefern tiefergehende Analysen und zeigen die Marktanteile der einzelnen Betreiber im Detail.
Fraport meldet Rekordmonat August: Gewinner und Verlierer an Griechenlands Flughäfen

Im August schafften die 14 Regionalflughäfen von Fraport Greece einen Anstieg des Passagieraufkommens um 4 % im Vergleich zum Vorjahr. Über 6,78 Millionen Reisende nutzten die Flughäfen – das macht den August wieder zum Höhepunkt der griechischen Tourismussaison.
Die Zahlen offenbaren aber große Unterschiede zwischen den einzelnen Standorten. Nicht alles läuft überall rund.
Starke Zuwächse bei Kavala, Thessaloniki und den Ionischen Inseln
Kavala, Thessaloniki und einige der Ionischen Inseln stachen besonders hervor. Kavala legte beim Inlandsaufkommen um satte 94,1 % zu und erzielte damit ein Gesamtwachstum von 11,2 %.
Thessaloniki bleibt ein wichtiges Drehkreuz für Nordgriechenland. Die Passagierzahlen dort kletterten um 9 % auf mehr als 910.000 im August.
Auch andere Flughäfen konnten ordentlich zulegen:
- Chania: +6,7 %
- Korfu: +5,3 %
- Skiathos: +9,6 %
- Mytilene: +7,6 %
Es wirkt so, als würden Urlauber sich mehr für ruhigere Regionen interessieren. Das könnte dem griechischen Tourismus neue Chancen eröffnen.
Rückgänge bei Mykonos und Santorini
Mykonos und Santorini mussten dagegen einen Rückgang hinnehmen. Santorini traf es mit –9,4 % bei den Passagierzahlen im August besonders hart.
Mykonos blieb beim Gesamtaufkommen fast auf Vorjahresniveau (+0,2 %), verlor aber 7 % bei den Inlandsreisenden. Ganz ehrlich – kaum verwunderlich angesichts der Preise und Menschenmassen dort.
Unterschiede im Jahresverlauf und Flughafengruppen
Von Januar bis August stieg die Gesamtzahl der Passagiere bei Fraports Flughäfen um 2,6 % auf 26,3 Millionen. Santorini verlor im gleichen Zeitraum über 329.000 Passagiere, ein Minus von 16 %.
Mykonos rutschte leicht um 0,9 % ab.
Die Cluster-Einteilung macht die Unterschiede noch deutlicher:
Cluster | Flughäfen | Entwicklung August | Beschreibung |
|---|---|---|---|
Cluster A | Thessaloniki, Kreta, Ionische Inseln | +5,5 % | Orte mit Wachstumspotenzial und weniger Überlastung |
Cluster B | Kykladen, Dodekanes | –1 % | Rückgang, vor allem wegen Mykonos und Santorini |
Hier sieht man ziemlich klar, wo es gerade läuft und wo nicht. Die einen kämpfen mit Überfüllung, andere haben noch Luft nach oben.
Mehr dazu gibt’s unter strategische Anpassungen im griechischen Tourismusmanagement – vielleicht ist es wirklich Zeit, neue Ziele zu fördern und die Klassiker ein bisschen zu entlasten.
Am Rande des Zusammenbruchs: Der Flughafen von Heraklion
Im Sommer platzt der internationale Flughafen Heraklion „Nikos Kazantzakis“ aus allen Nähten. Plötzlich ist er die zweitgrößte Einreisestation Griechenlands.
Jeden Tag landen Hunderte Flüge. Die Insel empfängt Menschen, die Lust auf Strände, Dörfer und ein bisschen Geschichte haben.
Für die meisten ist das hier der erste und letzte Eindruck von Kreta. Tja, und was für einer.
Obwohl der Flughafen für Griechenlands Tourismus echt wichtig ist, kämpft er mit dicken Problemen. Viele sagen, er sei überfordert und wirkt ziemlich altbacken.
Mit einer Bewertung von nur 2,6 von 5 Sternen in Online-Bewertungen landet er regelmäßig unter den schlechtesten Flughäfen Europas. Die Leute klagen über fehlende Parkplätze, zu enge Wartebereiche und schlechte Sauberkeit, besonders bei den Toiletten.
Problembereich | Beschreibung |
|---|---|
Parkfläche | Begrenzte und oft volle Parkplätze |
Wartebereiche | Zu klein und überfüllt |
Hygiene | Toiletten in schlechtem Zustand |
Infrastruktur | Veraltete Bauten und Ausstattung |
Auch im Ausland spricht sich das herum. Britische Medien greifen die Mängel auf, und viele Passagiere sind einfach nur genervt.
Seit über 50 Jahren läuft der Betrieb. Die Kapazität reicht heute vorne und hinten nicht mehr.
Gebäude, Landebahnen, Parkplätze – alles wurde mal für viel weniger Leute gebaut. Im Sommer geht dann oft gar nichts mehr, weil plötzlich so viele Flugzeuge und Passagiere da sind.
- Kapazität bei Flügen: etwa 10 Ankünfte und 12 Abflüge pro Stunde.
- Passagierzahlen im Sommer deutlich über dem Limit.
- Zusätzliche Flüge während der Hochsaison erhöhen die Belastung.
Seit einiger Zeit bauen sie am neuen Flughafen in Kastelli, nicht weit entfernt. Bis der endlich fertig ist, fühlt sich das aktuelle Terminal wie eine halbgare Zwischenlösung an.
Die Mitarbeiter reißen sich trotzdem zusammen. Sie kämpfen sich durch den Sommer und versuchen, das Chaos irgendwie zu bändigen.
Für Reisende und Personal bleibt das Ganze eine echte Herausforderung. Die Mischung aus Touristenansturm, knapper Infrastruktur und immer mehr Flügen bringt alle an ihre Grenzen.
Manche nennen das einen „Seiltanz“. Die alte Struktur kommt mit den heutigen Problemen einfach nicht mehr klar. Und jeder hofft irgendwie, dass der neue Flughafen bald aufmacht: Seiltanz Flughafen Heraklion.


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