Vereinigung von Kreta mit Griechenland am 1. Dezember 1913

Am 1. Dezember 1913 wurde die Insel Kreta offiziell Teil Griechenlands. Das kam nach langen Kämpfen und politischen Veränderungen, die Kreta vorher zu einem autonomen Gebiet gemacht hatten.

Festung 'Firkas'
Hafenpromenade von Chania, das rote Gebäude rechts das Marinemuseum und Teil der ehemaligen Festung ‚Firkas‘, wo 1913 erstmals die griechische Flagge auf Kreta gehisst wurde.

Die Vereinigung beendete eine Epoche, in der Kreta unter osmanischer Herrschaft stand.

Ab diesem Tag gehörte die Insel ganz offiziell zum griechischen Staat – das bleibt bis heute ziemlich bedeutsam.

Vereinigung von Kreta mit Griechenland

Die Vereinigung Kretas mit Griechenland wurde am 1. Dezember 1913 bestätigt.

Das passierte nach dem Ende des Ersten Balkankriegs.

Die Kreter hatten wirklich lange für diese Vereinigung gekämpft.

Die Zeit der „Kretischen Staatsform“ war von vielen Aufständen geprägt.

Jedes Jahr feiern die Leute den Jahrestag mit Veranstaltungen, besonders in Chania und Heraklion.

Da gibt’s oft Vorträge, Filme und Diskussionen zur Geschichte Kretas und seiner Verbindung zu Griechenland.

Interessante Veranstaltungen:

Veranstaltung
Ort
Datum
Geschichtsfestival
Chania
25.-29. Nov
Filmvorführung
Nationales Forschungsinstitut „Eleftherios K. Venizelos“
30. Nov 2024
Feierlichkeiten
Mehrere Städte
1. Dez

Wer mehr wissen will, findet Dokus, die den Weg zur Vereinigung zeigen.

Ein Beispiel ist dieses Video:

Viele Museen – zum Beispiel das Maritime Museum von Kreta – machen die Geschichte für alle zugänglich.

Sie organisieren Ausstellungen, von kretischer Seefahrt bis zu den Befreiungskämpfen.

Fakten zur Vereinigung:

  • Datum: 1. Dezember 1913
  • Erster Balkankrieg beendet
  • Lange Kampfzeit der Kreter
  • Kretische Staatsform als Übergangsphase

Das Thema bleibt für viele auf Kreta und in Griechenland ziemlich wichtig.

Es erinnert an eine entscheidende Phase in der Geschichte und den Wert von Zusammenhalt.

Die Kretische Staatlichkeit und die Autonomie Kretas

kretischer exekutivrat 1898
Der kretische Exekutivrat (1898).

Im späten 19. Jahrhundert kämpfte Kreta heftig für Freiheit und Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich.

Durch zähe Auseinandersetzungen und politischen Druck sicherte sich die Insel schließlich eine gewisse Autonomie.

Diese Periode war das Fundament für spätere Entwicklungen.

Sie war entscheidend für die spätere Vereinigung mit Griechenland.

Die Autonomie Kretas begann 1898, als Prinz Georg als Hochkommissar der kretischen Regierung eingesetzt wurde.

Die Großmächte schickten ihn, um Ordnung zu schaffen und den Übergang von osmanischer Herrschaft zu einer eigenen Verwaltung zu ermöglichen.

Hinter dieser Entscheidung steckte die Hoffnung, dass Kreta irgendwann zu Griechenland gehören würde.

In dieser Zeit bekam Kreta auch eine eigene Verfassung, die grundlegende Rechte und Pflichten regelte.

Mit der Verfassung entstand ein Parlament, ein Rechtssystem und eine Verwaltung.

Das erlaubte deutlich mehr Selbstbestimmung als je zuvor.

Es war ein echter Schritt hin zu einem modernen Staat.

Wichtige Merkmale der Kretischen Autonomie

Merkmal
Beschreibung
Eigenes Parlament
Schuf die Grundlage für die Gesetzgebung und politische Teilhabe
Unabhängige Justiz
Trennte die Rechtsprechung von der osmanischen Kontrolle
Eigene Verwaltung
Organisierte die inneren Angelegenheiten der Insel selbstständig
Einführung einer Verfassung
Garantiere Rechte und Regelungen für das Funktionieren des Staates
Militärische Polizeikräfte
Sorgten für Sicherheit und Ordnung auf der Insel

Eleftherios Venizelos spielte damals eine zentrale Rolle.

Er trat als politischer Führer hervor und brachte die Insel auf einen stabileren politischen Kurs.

Viele setzten auf seinen Einfluss, um den Wunsch nach Vereinigung mit Griechenland voranzutreiben.

Trotz anfänglicher Euphorie tauchten aber bald Probleme auf.

Wirtschaftliche Schwierigkeiten bremsten Wachstum und Stabilität.

Das eher konservative Staatsgefüge führte zu internen Spannungen.

Vor allem zwischen Hochkommissar Georg und Venizelos gab’s Konflikte.

Sie stritten sich oft über den richtigen Weg zur Union mit Griechenland.

Die Bevölkerung reagierte verschieden.

Viele sahen die Autonomie als Fortschritt, andere kritisierten die zögerliche Führung.

Trotzdem blieb die Autonomie ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zur Freiheit.

Zusammenfassung der politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen

  • Spannungen zwischen konservativen und fortschrittlichen Kräften
  • Unklare Rolle und Machtverteilung zwischen Hochkommissar und kretischem Parlament
  • Wirtschaftliche Engpässe und soziale Probleme auf der Insel
  • Ständige Auseinandersetzungen um die zukünftige politische Ausrichtung Kretas

Mehr Informationen zur Periode der Kretischen Autonomie gibt’s auf Wikipedia: Kretische Staatlichkeit und in weiteren historischen Quellen.

Die Theros-Revolution

Auf Kreta brodelte es politisch immer mehr. Die Großmächte lehnten die Vereinigung mit Griechenland strikt ab.

Prinz Georg schlug vor, die Verwaltung Kretas am Modell Österreich-Ungarn für Bosnien-Herzegowina auszurichten. Er wollte, dass der griechische König als vorübergehender Verwalter agiert.

Das brachte ihn in einen offenen Streit mit Eleftherios Venizelos. Venizelos kritisierte die Politik von Prinz Georg öffentlich und verlor daraufhin seinen Ministerposten.

Nach den Wahlen 1903 holte die pro-vereinigungspartei die Mehrheit. Trotzdem blieben die Großmächte beim Nein zum Anschluss Kretas.

Jahr
Ereignis
1903
Wahlen mit pro-vereinigungspartei siegt
1904
Neues Protestschreiben von Venizelos
1905
Beginn der Theros-Revolution

Im Jahr 1904 schrieb Venizelos erneut an Prinz Georg. Er forderte ein Ende der herrischen Verwaltung.

Die Großmächte lehnten die Vereinigung im September ab, was die Lage noch angespannter machte. Die Opposition veröffentlichte eine Erklärung, in der sie eine Verfassungsänderung forderte, falls die Vereinigung nicht bald käme.

18 Oppositionsführer aus Chania unterzeichneten ein Protokoll. Sie riefen dazu auf, Gewalt zu vermeiden und die politische Krise zu lösen.

Der Hochkommissar ignorierte dieses Angebot einfach. Am 10. März 1905 brach dann die Revolution im Dorf Theros aus.

Venizelos, Konstantinos Foumis und Konstantinos Manos schlossen sich zur „Revolutionären Triade“ zusammen. Sie veröffentlichten die Theros-Deklaration und forderten das Ende der Verwaltung des Prinzen sowie die Vereinigung mit Griechenland.

Am 11. März 1905 kamen die revolutionären Beschlüsse an die Öffentlichkeit. Die Bewegung wollte das Hochkommissariat abschaffen und politische Freiheit für Kreta.

Wichtige Personen der Revolution:

  • Eleftherios Venizelos: Anführer der Revolution
  • Konstantinos Foumis: Mitglied der Revolutionären Triade
  • Konstantinos Manos: Mitglied der Revolutionären Triade

Hauptforderungen der Theros-Revolution:

  • Absetzung des Hochkommissars
  • Verfassungsreform der kretischen Autonomie
  • Vereinigung Kretas mit Griechenland

Die Auseinandersetzung mit dem Hohen Kommissar und der Sieg der Revolutionäre

Foumis Venizelos Manos 1905
Venizelos mit seinen Partnern Foumis und Manos in Theriso.

Die Großmächte hielten sich raus, außer Russland, das den Hohen Kommissar unterstützte. Venizelos hatte mit dieser Haltung gerechnet.

Als die Revolution an Boden gewann, gründete Venizelos in Theriso eine „Vorläufige Regierung von Kreta“. Diese Regierung gab ein Darlehen von 100.000 Drachmen aus.

Sie druckte Briefmarken und brachte die Zeitung „Das Theriso“ heraus. Der Hohe Kommissar reagierte ziemlich nervös:

  • Er forderte die Revolutionäre auf, ihre Waffen in 36 Stunden abzugeben.
  • Als sie sich weigerten, verhängte er mit Zustimmung der Großmächte das Kriegsrecht.
  • Er gründete eine „Bürgerwache“ per Gesetz.

Er versuchte, Unruhe unter den Revolutionären zu stiften. Dafür wollte er den Sitz der Generalversammlung verlegen.

Weder die Großmächte noch die griechische Regierung machten da mit. Die meisten Kreter standen hinter Venizelos und der Revolution.

Am Ende griffen die Großmächte ein. Die Diplomatie beruhigte die Lage.

Am 2. November 1905 trafen ihre Konsuln Venizelos im Kloster Hagia Moni in Mournia. Sie akzeptierten die Forderungen der Revolutionäre.

Venizelos setzte sich durch. Im weiteren Verlauf des kretischen Problems kamen diese Maßnahmen auf den Tisch:

Maßnahme
Beschreibung
Organisation der kretischen Polizei
Neue Struktur der örtlichen Polizei
Gründung einer kretischen Bürgerwache
Mit griechischen Offizieren
Stufenweise Abzug der Großen Mächte
Schrittweises Ende der Fremdbesetzung
Recht des griechischen Königs
Ernennung eines neuen Hohen Kommissars

Im Mai 1906 fanden Wahlen statt. Die Unterstützer des Kommissars gewannen, aber sie standen ebenfalls für die Vereinigung mit Griechenland.

Sie wollten die Schutzmächte aus Kreta vertreiben. Am 18. September 1906 trat Alexandros Zaimis das Amt des Hohen Kommissars an.

Sein Amtsantritt brachte die nächste Veränderung.

24. September 1908: Die einseitige Proklamation des Beitritts Kretas zu Griechenland durch das Kretische Parlament


Am 24. September 1908 erklärte das Kretische Parlament einseitig den Beitritt zu Griechenland. Die politische Lage hatte sich beruhigt, und der Glaube an die Vereinigung war spürbar stärker geworden.

Auch die Ereignisse in der Region machten den Schritt plausibler. Die Annexion von Bosnien und Herzegowina durch Österreich und die Unabhängigkeit Bulgariens spielten da mit rein.

Wichtige Ereignisse vor der Proklamation

  • Am 22. September 1908 riefen Politiker wie Eleftherios Venizelos, Emmanouil Xiras, Ch. Ploumidakis und Emmanouil Papagiannakis zu einer großen Versammlung in Chania auf.
  • Am 23. September kam die Versammlung zusammen. Sie verabschiedete einstimmig das erste Volksvotum für die Vereinigung.

Das Proklamations-Dekret

Am Tag darauf veröffentlichte die Regierung der Kretischen Staaten das Dekret.

„Die Regierung Kretas, die den unveränderten Willen des kretischen Volkes ausdrückt, erklärt die Unabhängigkeit Kretas und seinen Beitritt zu Griechenland, wodurch ein unteilbares und unzerbrechliches konstitutionelles Königreich entsteht.“

Das Dekret erschien in der Zeitung, die ab diesem Tag als „Anhang der Regierungszeitung des Königreichs Griechenland in Kreta“ geführt wurde.

Folgen der Deklaration

Maßnahme
Beschreibung
Abschaffung der Hohen Kommissars
Die Verwaltungsgewalt der Hohen Kommissars wurde aufgehoben.
Vereidigung der Regierung
Die Mitglieder der Regierung legten nun ihren Amtseid im Namen des Königs von Griechenland ab.
Verfassungsänderung
Die kretische Verfassung wurde durch die griechische Verfassung ersetzt.

Die Haltung Griechenlands

Die griechische Regierung erkannte den Beitritt offiziell nicht an. Sie wollte keinen Streit mit dem Osmanischen Reich und keine Einmischung der Großmächte riskieren.

Die europäischen Mächte ließen die Entwicklung stillschweigend passieren.


Das Goudi-Aufstand, die Wahlen im März 1910 auf Kreta und Eleftherios Venizelos als Premierminister Griechenlands

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Der Goudi-Aufstand im August 1909 war ein echter Wendepunkt in der modernen Geschichte Griechenlands. Offiziere des Militärbundes forderten Reformen und griffen aktiv in die Politik ein.

Nach dem Aufstand luden die Verantwortlichen Eleftherios Venizelos, einen wichtigen Politiker von Kreta, ein, die Führung Griechenlands zu übernehmen. Gleichzeitig trat die kretische Regierung am 21. August 1909 zurück.

Das Parlament setzte dann eine dreiköpfige Ausschussregierung ein: N. Zouridis, I. Saunatsos und M. Kapsalis. Ende Dezember 1909 löste eine neue Regierung diese Gruppe ab, geführt von K. Foumis, G. Skouloudis und Al. Papahatzis.

Im Dezember 1909 schrieb die neue Regierung Wahlen für März 1910 aus. Venizelos‘ Partei holte die Mehrheit der Sitze im Parlament.

Am 17. Mai 1910 stellte Venizelos seine erste Regierung auf. Das war ein ziemlicher Moment für das Land.

Wichtige Ereignisse im Überblick:

Datum
Ereignis
Beteiligte Personen
15. August 1909
Goudi-Aufstand
Militärbund, Reformoffiziere
21. August 1909
Rücktritt der kretischen Regierung
N. Zouridis, I. Saunatsos, M. Kapsalis
Dezember 1909
Neue Regierung beginnt
K. Foumis, G. Skouloudis, Al. Papahatzis
März 1910
Parlamentswahlen auf Kreta
Venizelos‘ Liberale gewinnen
17. Mai 1910
Regierungsernennung Venizelos
Eleftherios Venizelos

Venizelos wollte die griechische Politik modernisieren. Sein Aufstieg brachte viele Reformen mit sich – Verwaltung, Militär, Gesellschaft, alles stand auf dem Prüfstand.

Die Wahlen auf Kreta stärkten seine Position. Dadurch konnte er endlich eine stabile Regierung bilden.

Venizelos’ erste Ziele als Premierminister:

  • Verbesserung des Bildungssystems
  • Reform des Militärs und der öffentlichen Verwaltung
  • Verstärkung der griechischen Einheit, einschließlich der Integration Kretas

Die Behinderung der Teilnahme kretischer Abgeordneter am griechischen Parlament


Als Eleftherios Venizelos die Regierung übernahm, erwarteten viele eine schnelle Vereinigung Kretas mit Griechenland. Aber die Großmächte hatten andere Pläne und wollten das autonome System nicht so einfach aufgeben.

Venizelos verweigerte deshalb den kretischen Abgeordneten den Eintritt ins griechische Parlament. Die Kreter hofften, dass ihre Teilnahme am Parlament die Vereinigung international sichtbar machen würde.

Deshalb fanden die Wahlen auf Kreta am gleichen Tag wie in Griechenland statt – am 11. März 1912. Die Partei, die gegen Venizelos war, gewann dort.

Nach den Wahlen verschob man die Parlamentssitzungen, um die Teilnahme der kretischen Abgeordneten zu verhindern. Trotz aller Bemühungen der kretischen Vertreter verwehrte man ihnen den Zutritt.

Es kam sogar zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Die Abgeordneten wurden aus dem Parlament entfernt, was die Spannungen auf Kreta und in der griechischen Regierung nur verschärfte.

Am 3. Januar 1912 gründete man eine neue, dreiköpfige Kommission unter Antonios Michelidakis. Ihr Ziel: die Teilnahme der kretischen Abgeordneten im griechischen Parlament zu ermöglichen.

Venizelos wartete gleichzeitig auf den richtigen Moment, um die Vereinigung offiziell anzugehen. Er wollte nicht zu früh handeln und damit die Großmächte gegen sich aufbringen.

Mit dem Beginn des Italienisch-Türkischen Krieges am 29. September 1911 änderte sich die Lage. Die Ereignisse beschleunigten die Schritte zur Vereinigung.

Nur wenige Tage später, am 11. Oktober, lud Venizelos die kretischen Abgeordneten offiziell ein, an der Sitzung des Parlaments teilzunehmen.

Wichtige Daten und Ereignisse:

Datum
Ereignis
11. März 1912
Wahlen auf Kreta parallel zu Griechenland
3. Januar 1912
Gründung der Dreierkommission unter Antonios Michelidakis
29. September 1911
Beginn des Italienisch-Türkischen Krieges
11. Oktober 1911
Einladung Venizelos’ an die kretischen Abgeordneten

Zusammenfassung der Konfliktpunkte:

  • Großmächte widerstanden der schnellen Vereinigung
  • Venizelos blockierte den Eintritt kretischer Abgeordneter
  • Verwehrter Zutritt und Gewalt gegen kretische Vertreter
  • Gründung spezieller Kommission für parlamentarische Aufnahme
  • Warten auf günstigen internationalen Moment

Die Vereinigung Kretas mit Griechenland

Venizelos und Prinz Konstantin
Venizelos (links) mit dem Armee-Oberbefehlshaber Prinz Konstantin während des Ersten Balkankriegs.

Am 1. Dezember 1913 bestätigte man offiziell die Vereinigung Kretas mit Griechenland. Nach vielen politischen Kämpfen und durch den Einfluss der Balkankriege öffnete sich endlich der Weg dafür.

Kretas Status wechselte von einer autonomen Region unter osmanischer Oberhoheit zu einem echten Teil des griechischen Staates.

Der Erste Balkankrieg (1912–1913) spielte dabei eine Schlüsselrolle. Griechenland besiegte das Osmanische Reich und andere Balkanländer – das schuf die nötigen Voraussetzungen für die Vereinigung.

Am 14. Februar 1913 nahmen die Menschen auf Kreta die türkische Flagge und die der Großmächte vom Festungskomplex Firka in Chania herunter. Das beendete die osmanische Herrschaft auf der Insel – zumindest symbolisch.

Datum
Ereignis
30. Mai 1913
Artikel 4 des Londoner Friedensvertrags initiiert Verfahren zur Vereinigung
1. November 1913
Der Sultan von Istanbul verzichtet offiziell auf seine Rechte an Kreta
1. Dezember 1913
Offizielle Proklamation der Vereinigung in Chania, unter Anwesenheit von Eleftherios Venizelos und König Konstantin

Die feierliche Zeremonie fand im Festungsbereich Firka statt. Dort hissten kretische Anführer die griechische Flagge – ein ziemlich bewegender Moment, wenn man mal ehrlich ist.

Eleftherios Venizelos spielte eine riesige Rolle in diesem Prozess. Sein Engagement und seine diplomatischen Erfolge während der Balkankriege überzeugten schließlich auch die europäischen Mächte.

Für die Menschen auf Kreta bedeuteten diese Ereignisse weit mehr als nur Politik. Es war ein echtes Zurückfinden zur griechischen Identität – und irgendwie auch ein Neuanfang für die Insel.

Wichtige Schritte zur Vereinigung:

  • Lokaler Widerstand gegen osmanische Herrschaft setzte sich weiterhin fort
  • Diplomatische Verhandlungen mit den Großmächten und dem Osmanischen Reich
  • Militärische Erfolge im Ersten Balkankrieg eröffneten neue Möglichkeiten
  • Verzicht des Sultans auf alle Ansprüche gegenüber Kreta
  • Formelle Proklamation und Hissen der griechischen Flagge in Chania

Man feierte diese Ereignisse auf Kreta und in ganz Griechenland mit vielen Festen und Gedenkveranstaltungen. Der 1. Dezember bleibt bis heute ein wichtiges Datum für die Insel – und ehrlich gesagt, das hat sie sich auch verdient.

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